DE37386C - Gasmotor - Google Patents
GasmotorInfo
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- DE37386C DE37386C DENDAT37386D DE37386DA DE37386C DE 37386 C DE37386 C DE 37386C DE NDAT37386 D DENDAT37386 D DE NDAT37386D DE 37386D A DE37386D A DE 37386DA DE 37386 C DE37386 C DE 37386C
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- cylinders
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B75/00—Other engines
- F02B75/16—Engines characterised by number of cylinders, e.g. single-cylinder engines
- F02B75/18—Multi-cylinder engines
- F02B75/24—Multi-cylinder engines with cylinders arranged oppositely relative to main shaft and of "flat" type
- F02B75/246—Multi-cylinder engines with cylinders arranged oppositely relative to main shaft and of "flat" type with only one crankshaft of the "pancake" type, e.g. pairs of connecting rods attached to common crankshaft bearing
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B9/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00
- F01B9/02—Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00 with crankshaft
- F01B9/026—Rigid connections between piston and rod; Oscillating pistons
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein senkrechter Längsschnitt durch den Motor, Fig. 2 ein
Horizontalschnitt nach x-x in Fig. 1, Fig. 3 ein Horizontalschnitt n&chy-y in Fig. 1, Fig. 4
ein senkrechter Querschnitt nach %-\ in Fig. 2,
Fig. 5 ein Querschnitt durch eine der Verbrennungskammern und deren Kühlmantel, sowie durch einen Theil der Kanäle und
Oeffhungen, welche den Beschickungscylinder mit dem Arbeitscyliiider verbinden.
Die beiden Arbeitscylinder AA1 sind einander
gegenüber angeordnet und durch den angegossenen Arm Ciä mit einander verbunden.
Unter diesen Arbeitscylindern befinden sich die beiden ähnlich angeordneten Beschickungscylinder BB1, welche mit der
Fundamentplatte B 2 in einem Stück gegossen
sind. Der Arm A2 ist mit dem Angufs A3 versehen, mit Hülfe dessen er sammt den
Arbeitscylindern A A J mit der Fundamentplatte
B2 fest verbunden ist. An letzterer sitzen ferner die beiden Lagerböcke B 3, in
deren Lagern b die mit Schwungrad C1 versehene Kurbelwelle C lagert.
An ihren äufseren Enden communiciren die beiden Arbeitscylinder AA1 mit den beiden
Verbrennungskammern DD1 mit horizontalen
Einlafskanälen a. Die Arbeitscylinder A A1
sowohl, wie auch die Kammern ΰΰ1 sind
von Kühlmänteln D2 D3 umgeben. Das Kühlwasser tritt durch die Röhre α 1 ein und durch
die Oeffnungen α2 .wieder aus.
In den Arbeitscylindern A A 1 stecken die
Kolben EE1, welche durch einen Arm E2
mit einander verbunden sind. Die Kurbelwelle erhält von diesen Kolben ihre Bewegung
durch die Stange E3, welche einerseits durch den Drehzapfen C mit dem Arm E2 und
andererseits durch den Drehzapfen Ci mit der Kurbel C3 der Kurbelwelle C verbunden ist.
Hieraus ist ersichtlich, dafs die beiden Arbeitskolben EE1 sich gleichzeitig bewegen,
so zwar, dafs der eine sich nach aufsen bewegt, während der andere seine Bewegung,
nach aufsen macht.
In den Beschickungscylindern BB1 stecken
Kolben FF1, welche durch eine gemeinsame
Stange F^ mit einander verbunden sind. Dieselben
erhalten ihre Bewegung von den Arbeitskolben durch Vermittelüng des' Hebels F3.
Das obere Ende dieses Hebels F& dreht sich um einen Zapfen C3, welcher in dem Gleitblock
C2 des Armes E2 steckt. Der Gleitblock C2 gleitet in einer Coulisse C3 in dem
Verbindungsstück A2. Der Hebel F3 ist mit
Coulissen c4 und c5 zur Aufnahme der Gleitblöcke
c6 und c7 versehen. Der Block c6
steckt auf einem Drehzapfen c8, welcher in der Fundamentpiatte J32 festsitzt. Der Block cn
steckt auf einem Drehzapfen c9, welcher von der Kolbenstange F'2 absteht. Indem also die
beiden Arbeitskolben E E' sich hin- . und herbewegen, theilen sie durch Vermittelüng des
Hebels F3 den Beschickungskolben FF1 eine
gleichzeitige Bewegung in entgegengesetzter Richtung mit.
Die Arbeitscylinder A vl1 bezw. deren Verbrennungskammern
DD1 stehen mit den Be-
schickungscylindern B Bλ durch Kanäle d d'
in Verbindung, und unter jedem Arbeitscylinder ist eine Büchse d2, Fig. 5 , angeschraubt,
welche Oeffnungen dl di in dem Cylinder bedeckt,
durch welche zwischen den Kanälen d dl
und den Verbrennungskammern DD1 die
Verbindung hergestellt wird. Die Einmündungsöffnungen d3 der Kanäle dd1 in die
Büchsen d2 sind mit engmaschigen Drahtgeweben
dh bedeckt, welche eine sehr innige Vermischung des explosiven Gas- und Luftgemenges
vor dessen Eintritt in die Verbrennungskammern bewirken.
In der Nähe der offenen Enden der Cylinder AA1 befinden sich Ausblaseöffnungen e,
welche so angebracht sind, dafs die Kolben E E1 je am Ende ihres Auswärtshubes gerade über
dieselben hinaustreten und auf diese Weise den Explosionsproducten den Austritt aus den
Cylindern A A1 hinter den Kolben gestatten.
Ein Zurückschlagen der Explosionsproducte durch die Oeffnungen d*" d^ wird durch die
Rückschlagventile d6, Fig. 5, verhindert.
Die Entzündung des explosiven Gemisches innerhalb der Verbrennungskammern D D*
wird durch Ventilschieber G G l bewirkt, deren Gleitflächen durch Platten f1 geschlossen sind.
Diese Platten werden von Bolzen f2 an ihrer Stelle gehalten. Die Bolzen f2 sind mit
Federn f3 versehen, welche zwischen den
Platten f1 und den auf die Bolzen aufgeschraubten
Muttern fl stecken. In jedem der Schieber GG1 befindet sich eine Kammer f5,
welche bei der Hin- und Herbewegung des Schiebers abwechselnd mit der Oeffnung α der
Verbrennungskammer und dem Raum fe, in
welchem eine Flamme brennt, in Verbindung gebracht wird. Wenn der Schieber G oder G 1
in der Richtung nach dem Brennerraum fe hin bewegt wird, so ist die Kammer f 5 mit
Gas gefüllt, und wenn dieselbe alsdann dem Raum fe gegenüber angelangt ist, so wird die
in ihr befindliche Gasmenge von der Flamme entzündet und dient bei der Zurückbewegung
des Schiebers dazu, das Explosionsgemisch in der Verbrennungskammer D oder Dl zu
entzünden. In der Platte fl ist eine Oeffnung
f angebracht, welche sich dem Brennerraum fe gegenüber befindet und dazu dient,
die Kammer f5 zu ventiliren und von den
verbrannten Gasen zu reinigen.
Wenn das Explosionsgemisch in der Verbrennungskammer D zur Explosion gebracht
worden ist, so treibt der hierdurch erzeugte Druck den Kolben E nach aufsen. Wenn
dieser seinen Auswä'rtshub vollendet hat, befindet er sich gerade jenseits der Ausblaseöffnung
e derart, dafs die Explosionsproducte durch diese Oeffnung frei entweichen können.
Gleichzeitig hat der Beschickungskolben F seinen Hub nach innen vollendet und entladet
seinen Inhalt von Explosionsgemisch in den Arbeitscylinder A.
Während der Einwärtsbewegung des Arbeitskolbens E1 wird das in dem Cylinder A ' und
der Verbrennungskammer D 1 befindliche Explosionsgemisch
in der Verbrennungskammer D1 zusammengedrückt und dortvon dem SchieberG1
entzündet, was eine Zurückbewegung der Kolben zur Folge hat. Hieraus ist ersichtlich,
dafs die Kurbelwelle C bei jeder Umdrehung zwei Impulse erhält und die Maschine hierdurch
sehr gleichmäfsig bewegt wird.
Die beiden Schieber G Gx werden durch
Excenterstangen G2 G3 von der Welle C aus
bewegt.
Der Eintritt des Gas- und Luftgemisches in die Beschickungscylinder B B1 wird durch
einen Schieber H controlirt, welcher von der Excenterstange G2 durch Vermittelung, einer
Stange H1 hin- und herbewegt wird. Dieser Schieber bewegt sich innerhalb einer Büchse h,
Fig. ι und 4, mit federnder Deckelplatte i. Die Büchse h ist mit dem Lufteinlafskanal j
und den Kanälen j' j2 versehen, welche letzteren
das Explosionsgemisch nach den Beschickungscylindern B B' führen. Die Deckelplatte i
der Ventilbüchse h ist mit einer Querstange i \ einer Kammerz2 und einem Kanal i 3, Fig. 4,
versehen, durch welche durch Vermittelung des von dem Schieber H bei H2 bewegten
Ventils k Gas aus dem Gasrohr i 4 zugeleitet
wird. - Der Schieber H hat eine Reihe von Oeffnungen Λ:, welche abwechselnd über und
unter die Querstange i1 gebracht werden, und
auf der Innenseite des Schiebers H befindet sich eine Aussparung h2, durch welche die
Kanäle j1 und j2 abwechselnd mit dem Lufteinlafskanal
j und der Gaskammer i2 in Verbindung gebracht werden.
Die vorbeschriebene Anordnung läfst sich auch verdoppeln, derart, dafs ein zweites Paar
von Arbeits- und Beschickungscylindern im rechten Winkel zu dem ersten Paare angeordnet
wird. In diesem Falle würde die Kurbelwelle bei jeder Umdrehung vier Impulse erhalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Gasmotor, welcher durch folgende gleichzeitig zutreffende Eigenthümlichkeiten charakterisirt ist:a) Zwei mit ihren offenen Enden einander gegenüberliegende Arbeitscylinder A A1, deren Kolben EE1 durch einen Arm E2 mit einander und durch eine Kurbelstange E3 mit der Kurbelwelle C verbunden sind, derart, dafs letztere bei jeder Umdrehung zwei Impulse erhält.b) Die unterhalb der Arbeitscylinder oder neben denselben angebrachten, mit ihrenoffenen Enden einander gegenüberliegenden Beschickungscylinder B B *, welche durch Kanäle d dl mit den Arbeitscylindern verbunden sind und deren starr mit einander verbundene Kolben FF1 von den .Arbeitskolben durch Vermittehing des Hebels F2 hin- und herbewegt werden.
c) Der von der Stange H1 bewegte Schieber H, welcher einerseits durch die Oeffnungen h 1I2I3 und das Ventil k mit dem Gasvertheilungsrohr j4, andererseits durch die Aussparung h 2 mit dem Luftzuführungsrohr j in -Verbindung steht und bei seiner Hin- und Herbewegung Gas und Luft abwechselnden, nach den Beschickungscylindern führenden Kanälen 7 1^2 zuführt.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37386C true DE37386C (de) |
Family
ID=313145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37386D Expired - Lifetime DE37386C (de) | Gasmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37386C (de) |
-
0
- DE DENDAT37386D patent/DE37386C/de not_active Expired - Lifetime
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