DE373543C - Vorrichtung zum Umwandeln von Wagen in Schlitten - Google Patents

Vorrichtung zum Umwandeln von Wagen in Schlitten

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DE373543C
DE373543C DEW62105D DEW0062105D DE373543C DE 373543 C DE373543 C DE 373543C DE W62105 D DEW62105 D DE W62105D DE W0062105 D DEW0062105 D DE W0062105D DE 373543 C DE373543 C DE 373543C
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DE
Germany
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runners
carriage
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rails
carriages
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DEW62105D
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JAKOB WUENSCH
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JAKOB WUENSCH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B19/00Runners for carrying wheeled vehicles to facilitate travel on ice or snow
    • B62B19/02Runners for carrying wheeled vehicles to facilitate travel on ice or snow attachable to wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umwandeln von Wagen in Schlitten. Dien Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Umwandlung von Wagen in Schlitten, bei der unter den Rädern Schlittenkufen befestigt werden.
  • Dieselbe kennzeichnet sich dadurch, dlaß der Wagen auf den Kufen durch eine unter ,dem Wagen geführte anziehbare Längsstange gehalten und befestigt ist. Die Schlittenkufen sind; vorn und hinten durch Querschienen mittelbar .und, unmittelbar .miteinander verbund-en, die ;durch die Längsstange zur siammengezog en werden:, wodurch der Wagen in die vorn, aufgebogenen Schlittenkufen eingespannt wird. Die Deichsel bleibt .am Wagen befestigt, so daß nach Befestigung der Schlittenkufen der Wagen ohne weiteres als Schlitten benutzt werden kann.
  • Die Vorrichtung ist so iau-s,gebildet, ,daß sie vollständig zerlegt und @daß sie leicht und rasch am Wagen angebracht und wieder entfernt werden kann.
  • Durohdiese Vorrichtung können Bim Winter Straßen '.oider Wege mittels Wagen ohne Gefahr benutzt werden, die noch streckenweise mit Schneie oder Eis bedeckt sind.
  • Eesondlers aber eignet sich auch die Vorrichturig für die Übergangszeit oder bei plötzlich eintretendem Witterungsumschlag, während diesen das Befahren der Straßen mit Wagen mit Gefahr verbunden ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine solche Vorrichtung zur Umwandlung von Wagen in Schlitten in beispielsweiser Ausführung dargestellt, und' zwar zeigt: Abb. z eine Längsansicht, Abb.2 eine Draufsicht, Abb. 3 eine Hinteransicht und A:bb. q. eine Einzelheit.
  • Die Schlittenkufen bestehen zweckmIßigerweise aus leichten U-förmigen Schienen o, die vorn kreisförmig zur Aufnahme der Vorderräder gebogen sind. Die Hinterräder des Wagens werden durch, Hinterlegung von Winkeln b, Klötzen o. d@gl. :gehalten. Die vorderen Abbiegungen c der Kufen a und die die Hinterräder umgreifenden Schenkel d der Winkel b .sind so groß, daß sie über die Hälfte der Räder umfassen, damit sie beim Einspannen nicht nach oben ausweichen können. Die Kufen werden vorn durch die Querschiene e mittels Schrauben f miteinander verbunden. Ebenso werden die Winkel b 'bzw. deren. Schenkel d durch eine Querschiene g miteinander verbunden, die durch Schrauben h befestigt wird. Die Winkel d sind .in .die U-förmigen Kufen a eingelegt und werden durch Einschieben von Bolzen a, o. dgl. festgehalten.
  • Die beiden Querschienen. e, g werden durch eine unter dem Wagengestell i geführte Stange k miteinander verbunden und durch eine Spannschraube L zusammengezogen, wodurch der Wagen auf den Kufen a festgehalten wird. An den Kufen a. sind zur weiteren Verbindung und Sicherheit mit dem Wagen noch Ketten m angebracht, .die in die am. Wagengestell i angebrachten Haken n eingehängt oder durch einen Hebel o verschlossen werden.
  • Zur Bremsung des Schlittens sind an den beiden Kufen. a Bremshebel p angebracht, die in Zapfen q drehbar gelagert sind.
  • Die winklig abgebogenen Arme r der Bremshebel q sind ;durch Stangen s mit den Bremsbacken t des Wagens verbunden, so daß mit der Betätigung der Wagenbremse auch #, gleichzeitig die Schlittenbremse betätigt wird, wodurch ein besonderer Mechanismus für die Schlittenbremse vermieden wird. Die Deichsel u des Wagens ist gleichzeitig die D,:ichsel des Schlittens, ohne daß die .Deichsel vom Wagen abgenommen werden muß.
  • Die U-förmigen Schienen. a ,sind an ihrer Lauffläche mit gewölbten Laufschienen v v.ersehen, um :ein leichtes Gleiten des Schlittens zu erreichen.
  • Die Art des Wagens kann eine beliebige sein.
  • Das Befestigen der Kufen. am Wagen erfolgt zweckmäßigerweise in der Art, daß die Kufen rz zunächst vorn durch die Schiene e miteinander verbunden werden, worauf der Wagen auf die Schienen a .geschoben wird.
  • Nachdiem der Wagen auf ,den Kufen steht, werden die Winkel b hinter die Hinterräder geschoben. und durch dlie Bolzen h befestigt. Die Winkel b werden nun .durch die Querschiene g miteinander verbunden. Die Längsstange k wird, von vorn nach hinten durch die Schiene e, g geschoben, die mittels der Spannschraube l zusammengezogen werden.
  • Nachdem die Stangen s mit den Bremsklötzen verbunden und: die Ketten in in die Haken n eingehängt sind, ist der Wagen in einen fahrbereiten Schlitten umgewandelt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Umwandeln von Wagen in Schlitten mit unter den Rädern zu befestigenden Schlittenkufen, dadurch gekennzeichnet, daß ,die Kufen (a) mittelbar und unmittelbar durch Querschienen (e, ) miteinander verbunden sind, die mittels .einer unterhalb dem Wagengestell geführten, durch Mutter u. dgl. an-ziehbaren Längsstange (k) zusammengezogen werden, wodurch der Wagen auf den Isufen (cs) befestigt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (e, g) mittels Muttern (f, la) an den Kufen bzw. an den hinterlegten Winkeln (b) o. dgl. leicht lösbar befestigt sind, die in den U-förmigen Schienen. fest angeordnet werden, wobei .die Kufen (a) und die Winkel (b) die Vorder- bzw. die Hinterräder umfassen, damit sie beim Zusammenziehen der Schienen durch die Längsstange nicht ausweichen können, während zur weiteren Befestigung .der Kufen am Wagen die Kufen mit Ketten (m) versehen sind, die in die am Wagen vorgesehenen Haken (n) eingehängt werden. 3 Vorrichtung nach Anspruch r und. 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kufen (a) Bremshebel (p) angelenkt sind, die finit ihren winklig abgebogenen. Armen (r) durch Stangen (.s) mit den Bremsklötzen (t) lösbar verbunden, so däß durch die Betätigung der Wagenbremse auch gleichzeitig die Schlittenbremse betätigt wird.
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