DE373134C - Vorrichtung zum Befestigen des Wurzelendes von Weichenzungen - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen des Wurzelendes von Weichenzungen

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DE373134C
DE373134C DEST36186D DEST036186D DE373134C DE 373134 C DE373134 C DE 373134C DE ST36186 D DEST36186 D DE ST36186D DE ST036186 D DEST036186 D DE ST036186D DE 373134 C DE373134 C DE 373134C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/02Tongues; Associated constructions
    • E01B7/04Constructions with tongues turning about a vertical pivot at the end

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Befestigen des Wurzelendes von Weichenzungen. Die schwierige Frage der gelenkigen Verbindung des Zungenendes mit der Weichenplatte ist auch bei den neueren Anordnungen noch nicht befriedigend gelöst. Bei einen Teil dieser Anordnungen wird das Zungenende durch Schrumpfung mit dem die Drehung in der Weichenplatte vermittelnden Gelenkstück verbunden. Diese Art der Verbindung setzt aber eine Genauigkeit voraus, die bei der massenhaften Herstellung der Zungenvorrichtungen in vielen Weichenfabriken und bahneigenen Werkstätten erfahrungsgemäß nicht in wünschenswertem Maße erreichbar ist. Fällt aber der aufzuschrumpfende Teil auch nur um ein oder zwei Zehntelmillimeter weiter aus, als däs Schrumpfmaß verlangt, so hält die Schrumpfverbindung den Erschütterungen des Betriebes nicht dauernd stand; die Teile werden lose, verschieben sich gegenseitig, schleißen ab und gehen so vorzeitig zugrunde. Ist andererseits der aufzuschrumpfende Teil auch nur im geringsten enger als erforderlich, so wird die Verbindung so innig, daß sie zwar Lockerungen während der Benutzung ausschließt, aber auch nach Aufbrauch der Zunge nur mit Gewalt, d. h. unter Zerstörung des einen Teils wieder gelöst werden kann. Bei aufgeschrumpften Gelenkstücken wird daher eine abgefahrene Weichenzunge stets mit dem Gelenkstück ausgewechselt und, nach einer Werkstatt mit geeigneten Pressen zum Abstreifen der Gelenkstücke gebracht werden müssen. Zu stramm. aufgezogene Gelenkstücke werden auch dort nicht abstreifbar sein. Um sie weiterverwenden zu können, bleibt in diesem wahrscheinlich sehr häufigen Falle nichts übrig, als das Zungenende zu zerschneiden.
  • Den Gelenkanordnungen mit Schrumpfverbindung sind daher Zungenwurzelbefestigungen mit für sich allein auswechselbarer Zunge vorzuziehen, wenn Gewähr gegeben ist, d'aß sich die Zunge auch im schweren Betrieb nicht lockert. Diese Gewähr ist aber bei keiner der bis jetzt bekannt gewordenen neueren Anordnungen mit auswechselbarer Zunge gegeben. In einem Falle sind zum Festhalten der Zunge auf dein Gelenkstück zwei Schrauben mit senkrecht wirkenden Iileminplutten auf jeder Zungenseite vorgesehen. Bei dieser Befestigungsart fehlt aber eine seitliche Einspannung des Zungenfußes, der infolgedessen kleinste seitliche Verschiebungen ausführen kann, wenn er nicht ganz stramm in das Gelenkstück eingepaßt worden ist oder sich später infolge der Betriebseinwirkungen ein wenig gelockert hat. Ist aber die seitliche Bewegungsmöglichkeit gegeben, so tritt auch der übliche Verschleiß und' damit die allmähliche Zerstörung der verbundenen Teile ein. Das deiche gilt für jene Zungemvurzelverbindungen, bei denen unter Voraussetzung eines scharfen Ineinanderpassens von Zunge und Gelenkstück gegenseitige Bewegungen durch Stahlbolzen verhindert werden sollen, die in der Längsrichtung der Zunge beiderseits halb in den Zungenquerschnitt, halb in das Gelenkstück greifen. Die Voraussetzung eines dichten Sitzes der Zunge im Gelenkstück ist aber außerordentlich schwer erfüllbar, selbst in dem günstigeren Falle, daß Zunge und Gelenkstück gleichzeitig hergestellt und miteinander vergaßt werden. Handelt es sich aber darum, abgefahrene Weichenzungen durch neue zu ersetzen, so ist es nicht anders als durch Zufall möglich, d:aß die neue Zunge in dem alten, vor einer Reihe von Jahren in irgendeiner Fabrik angefertigten und seither den Einflüssen des Betriebes und der Witterung ausgesetzten Gelenkstück dicht schließt. Schlottert aber die Zunge im Gelenkstück, so kann bei derartigen Bolzenverbindungen dagegen nichts getan werden. Diese können daher ebenfalls nicht als einwandfreieZungenwurzelbefestigun.gen betrachtet werden.
  • Zu den Zungenwurzelverbindungen reit für sich allein auswechselbarer Zunge gehört auch die vorliegende Erfindung. Sie beruht aber auf dem neuen Grundgedanken, die Zungenwurzel mittels horizontalliegender Schrauben, die teils in den Zungenquerschnitt, teils in das Gelenkstück greifen, nicht nur gegen Längsverschiebungen zu sichern, sondern sie mit Hilfe derselben Schrauben im lotrechten wie im wagerechten Sinne so innig mit dem: Gelenkstück zu verbinden, daß von vornherein keine Bewegungsmöglichkeit besteht, und daß auch in dem unwahrscheinlichen Falle einer Lockerung die eingetretene Bewegungsmöglichkeit durch einfaches Nachziehen der Schraubenmuttern jederzeit wieder behoben werden kann.
  • Dieser Grundgedanke ist in folgender Weise verwirklicht: Das Zungenende A wird, wie die Abb. i und 4 zeigen, am Fuß schwa@lbenschwanzförmig behobelt. Der Zungenfuß ruht auf der ebenen Oberfläche des Gelenkstückes B derart, diaß seine Schrägfläche i in den schräg verlaufenden Ansatz z des Gelenkstückes B greift. Der Zungenfuß ist an den Stellen 3 und 3' in der Querrichtung kreisbogenförmig ausgeibohrt (Abb. 5), ebenso das Gelenkstück B an den entsprechenden Stellen 4. und 4' (Abb. 7 und 8) derart, daß sich zwei durchgehende, genant runde Öffnungen ergeben, wenn die Ausschnitte 3 und 3' die Ausschnitte 4 und 4' überdecken. Dias Gelenkstück B erhält ferner an der mit denn schrägen Ansatz 2 versehenen Seite rechteckige Einschnitte 5 und 5' (Abb. 3 und 7), in denen die Köpfe 6 und 6' der Befestigungsschrauben C und C (Abb. 3 und 4) ruhen, die durch die kreisrunden Öffnungen 3-4 und 3'-4 e g - steckt werden (Abb. 3). An der dem Ansatz .z entgegengesetzten Seite des Gelenkstückes; B ist eine dhrrchgehende Abschrägung 7 vorgesehen (Abb. i und 9), dne mit der Abschrägung i des Ansatzes :2 gleichgerichtet ist. Gegen diese Abschrägung 7 und die Abschrägung 8 am Z1mgernfuß A werden durch den Druck der Schraubenmuttern die gleichgerichteten Schrägflächen 9 und io,des Klemmstückes D (Abb. i, 4 und 6) gepreßt. Infolge der schrägen Neigung der Druckflächen 7-9 und 8-io sowie - der gegenüberliegenden Schrägfläche i-2 wird der horizontale Druck der Schraubenmuttern derart zerlegt, daß der Zungenfuß A sowohl lotrecht auf das Gelenkstück niedergedrückt als auch seitlich zwischen dem schrägen Ansatz 2 des Gelenkstückes B und dem Klemnnstück D fest eingespannt wird. Bei festgezogenen Schrauben ist somit jede Bewegungsmöglichkeit im lotrechten wie im wagerechten Sinne aufgehoben. Längsverschiebungen der Zunge A auf dem Gelenkstück B werden #,jberdies noch auf besondere Weise dadurch verhütet, daß die Schrauben C und C teils in den Zungenfuß A und teils in das Gelenkstück B greifen.
  • Die Schrägflächen 9 und io des Klemmstückes, D sind zur Mittelachs der Schrauben C, C' in gleichen, aber entgegengesetzten Winkeln geneigt. Das Klemmstück D stellt sich daher unter der Voraussetzung, daß es weiter gelocht wird, als die Befestigungsschrauben stark sind, beim Festziehen der Muttern von selbst derart ein, daß die Flächen 7 und 8 an Gelenkstück und Zunge gleich stark gedrückt werden. Auf diese Weise ist dafür gesorgt, daß Zunge und Gelenkstück bei ungenauem Abstand der Schrägflächen 7 und 8 nicht weniger wirksam wie bei genauer Ausführung miteinander verspannt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Befestigung des Wurzelendes von Weichenzungen auf einem die Drehung in der Weichenplatte vermittelnden Gelenkstück, dadurch gekennzeichnet, daß quer zur Längsrichtung der Ziuige (A) durchgezogene Schrauben (C, C ) dadurch, da-aß sie teils in den Zungenquerschnitt, teils in das Gelenkstück greifen, Längsverschiebungen der Zunge auf dem Gelenkstück wirksam verhindern, außerdem aber durch den Druck der Schraubenmuttern auf ein mit Schrägflächen (9 und io) versehenes Klemmstück (D) dieses derart gegen entsprechende Schrägflächen (7) gern Gelenkstück 'und (8) ann Zungenfuß pressen, daß der Zungenfuß lotrecht auf das Gelenkstück (B) niedergedrückt, seitlich gelber zwischen dem Klemmstück (D) und denn Schrägansatz (z) des Gelenkstückes (B) fest eingespannt wird.
  2. 2. Zungenwurzelbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das den Zungenfuß lotrecht und seitlich einspannendeKlemmstück (D) mit zwei schrägen, zur Mittelachse der Schraubenlöcher symmetrischen, aber gegeneinander versetzten Schrägflächen (9 und io) versehen ist, die beim Anziehen der Schraubenmuttern bewirken, daß sich das Klemmstuck von selbst- auf gleichen Druck gegen den Zungenfuß (A) und das Gelenkstück (B) einstellt.
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