DE813659C - Vorhangschlossgehaeuse - Google Patents

Vorhangschlossgehaeuse

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Publication number
DE813659C
DE813659C DES1009A DES0001009A DE813659C DE 813659 C DE813659 C DE 813659C DE S1009 A DES1009 A DE S1009A DE S0001009 A DES0001009 A DE S0001009A DE 813659 C DE813659 C DE 813659C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
opening
closed
pressing
plate
Prior art date
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Expired
Application number
DES1009A
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Schuhoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sul Scheibe & Langenbach
Original Assignee
Sul Scheibe & Langenbach
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/02Cases

Landscapes

  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Es sind an sich durch Deckel verschließbare Vorhangschloßgehäüse bekannt, bei denen die zum Einsetzen des Eingerichtes vorgesehene Öffnung durch eine mit abgeschrägter Kante versehene Platte verschlossen und diese durch Andrücken des Gehäusebaustoffes festgehalten wird. Von diesen bekannten Gehäusen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand vor allen Dingen dadurch, daß man in der Lage ist, an jeder Stelle des Gehäuses eine beliebig geformte Öffnung anbringen zu können. Man kann daher bei der Erfindung sowohl starke Gehäusewände wählen, die beispielsweise zur Führung von Bügeln oder zur Anbringung von Lagerstützen für das Eingerichte dienen können, als auch komplizierte Eingerichte in dem Schloßgehäuse unterbringen dadurch, daß man diese von verschiedenen Seiten des Gehäuses aus einsetzt.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die an beliebiger Stelle des Gehäuses anzubringende Öffnung für die getrennt einsetzbaren Teile des Eingerichtes durch Eindrücken einer die Öffnung umgebenden leistenartigen Erhöhung in die vom Öffnungsrand und der Abschlußplatte gebildeten Fuge geschlossen ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel in verschiedenen Arbeitsgängen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i das Spritzgußgehäuse mit eingesetztem Eingerichte, jedoch mit offenen Öffnungen, Abb. 2 eine Draufsicht auf dieses Gehäuse, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i mit einem Schnitt der zur Verwendung kommenden Abschlußplatten, Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. i, ebenfalls mit entsprechendem Schnitt der zur Verwendung kommenden Abschlußplatte, Abb. 5 und 6 einen Schnitt wie Abb. 3 und 4, jedoch mit eingesetzten Platten und bereits umgepreßten Leisten, Abb. 7 und 8 das Gehäuse, nachdem die Oberfläche abgeschliffen ist.
  • Die Zeichnungen sind schaubildlich.
  • Das Gehäuse i besitzt auf der Vorderseite die Öffnung 2, in die das Eingerichte eingesteckt wird. Auf der Unterseite besitzt es das Schlüsselloch 4 mit entsprechendem Schlüsselprofil, das sich bis zu der Stelle 5 erstreckt.
  • Bei der Herstellung dieses Gehäuses wird unter anderem ein Kern benutzt, der die Länge x besitzt und der an seinem unteren Ende dem Profil des Schlüsselbartes bzw. Schlüsselloches entsprechend gestaltet ist, während er an dem oberen Ende der in dem Gehäuse i selbst befindlichen abgestuften Öffnung 6 entspricht: Durch die Verwendung dieses Kernes entsteht beim Gießen die Öffnung 6, so daß das Gehäuse demzufolge zwei Öffnungen 6 und 2 besitzt. Beide Öffnungen sind ringsherum mit dachartig zu der Gehäusewand hin abfallenden Leisten i i umgeben. Diese Leisten werden im Spritzverfahren gleichzeitig mit dem Gehäuse hergestellt und bestehen daher mit dem Gehäuse aus einem Stück. Nachdem das Eingerichte und der Bügel 7 eingeführt ist, werden diese beiden Öffnungen 2 und 6 geschlossen. In die Öffnung 2 wird eine Platte 8 eingesetzt, die sich gegen das Eingerichte anlegt. In die Öffnung 6 wird ebenfalls eine Platte 9 eingeführt, die sich gegen die Ringschulter 3 legt. Beide Platten sind facettiert und werden so eingelegt, daß das schmalere Ende nach außen zeigt. Hierdurch entsteht zwischen den Plattenseitenflächen 12 und der Offnungswandung 13 eine V-förmige Rinne.
  • Beim nächsten Arbeitsgang werden nun die Leisten ii umgedrückt, derart, daß ihr Werkstoff in die V-förmige Rinne bzw. Fuge eindringt und die Platten zwischen den Öffnungswandungen festklemmt. Etwa noch überstehende Grate an diesen Leisten werden abgeschliffen, so daß ein ringsherum geschlossenes Gehäuse entsteht, bei dem nach dem Abschleifen und Polieren die eingesetzten Platten überhaupt nicht mehr sichtbar sind. Diese Platten sitzen; unverrückbar mit dem Gehäuse selbst verbunden, fest. Ein Lösen derselben ist vollkommen ausgeschlossen, so daß insbesondere auch nach Fortfall einer aus Blech bestehenden Schlüsselrolle die größte Sicherheit für das Gehäuse gegen gewaltsames Öffnen besteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durch Deckel verschließbares Vorhangschloßgehäuse, bei dem die zum Einsetzen des Eingerichtes vorgesehene Öffnung durch eine mit abgeschrägter Kante versehene Platte verschlossen und diese durch Andrücken des Gehäusebaustoffes festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die an beliebiger Stelle des Gehäuses anzubringende Öffnung für die getrennt einsetzbaren Teile des Eingerichtes durch Eindrücken einer die Öffnung umgebenden leistenartigen Erhöhung in die vom Öffnungsrand und der Abschlußplatte gebildeten Fuge geschlossen ist.
DES1009A 1949-12-11 1949-12-11 Vorhangschlossgehaeuse Expired DE813659C (de)

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DE813659C true DE813659C (de) 1951-09-17

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