DE372902C - Verfahren zum Ein- und Aushaengen der Seile und Foerderkoerbe bei Foerdermaschinen - Google Patents

Verfahren zum Ein- und Aushaengen der Seile und Foerderkoerbe bei Foerdermaschinen

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DE372902C
DE372902C DEW60936D DEW0060936D DE372902C DE 372902 C DE372902 C DE 372902C DE W60936 D DEW60936 D DE W60936D DE W0060936 D DEW0060936 D DE W0060936D DE 372902 C DE372902 C DE 372902C
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Expired
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DEW60936D
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Wilhelmshuette A G
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B19/00Mining-hoist operation
    • B66B19/02Installing or exchanging ropes or cables

Landscapes

  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description

  • Verfahren zum Ein- und Aushängen der Seile und Förderkörbe bei Fördermaschinen. Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Verfahren zum erstmaligen Einhängen und Auswechseln der Seile und Förderkörbe bei Fördermaschinen mit dem Kennzeichen, daß das Ober- und Unterseil einzeln eingehängt und die Förderkörbe dann nacheinander in die Seilverbindungsstellen eingeschaltet werden, so daß nie eine von normalen Fördermaschinen nicht aufnehmbare Belastung entsteht.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß nach dem Einhängen der Seile zunächst noch nicht ein Förderkorb in die erste Seilverbindungsstelle eingeschaltet und eingehängt wird, sondern statt seiner ein Gegengewicht, das leichter als der Förderkorb ist, beispielsweise hals> so schwer. Hierbei ist die auf Gleiten der Seile auf der Treibscheibe hinwirl.:ende einseitige Belastung wesentlich verringert, und dadurch kann ein einwandfreies Einhängen auch bei Anlagen erreicht werden, die eine so geringe Teufe haben, daß das dieser entsprechende Seilgewicht nicht die nötige Reibung an der Treibscheike zum unmittel-Earen Einhängen des Förderkorbes ergeben würde. Nachdem dann das Gegengewicht eingehängt ist, kann in die zweite Verbindungsstelle der Seile ein Förderkorb eingeschaltet und eingehängt und dann endlich das Gegengewicht durch den anderen Förderkorb ersetzt werden.
  • Bei besonders geringen Teufen ergibt sich noch eine Weiterausbildung dieses Verfahrens, indem zunächst nur ein sehr leichtes Gegengewicht eingehängt wird, dann ein schwereres in der anderen Verbindungsstelle eingeschaltet und eingehängt wird und so fort, bis endlich die Förderkörbe nacheinander eingeschaltet und eingehängt werden können, hierdurch läßt sich selbst ],ei sehr geringen Teufen und entsprechend geringer mitnehmender Reibung des Seiles an der Treibscheike ein völlig sicheres Einhängen der Seile und Förderkörbe erreichen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht das neue Verfahren, und zwar zeigt Abb. i den Zustand, wo die Seile eingehängt sind und in der einen Verbindungsstelle gerade das Gegengewicht eingesetzt ist, und Abb. 2 den Zustand, wo das Gegengewicht eingehängt und in die andere Verbindungsstelle gerade der eine Förderkorb eingeschaltet ist.
  • Die Fördermaschine besitzt eine Treibscheibe i, über die das Oberseil :2 unter Vermittlung zweier Seilscheiben 6 läuft. Die Förderkörl,e 3, q. sind an den Enden des Oberseiles 2 einzuhängen und unten durch das Unterseil 5 zu verbinden. Dazu werden zunächst die Seile gemäß dem Hauptpatent einzeln in den Schacht eingehängt, nötigenfalls unter Benutzung eines leichteren Hilfsseiles, das zuerst eingefahren wird und dann als Gegengewicht für das danach einzufahrende erste Seil dient. Die Förderkörbe 3 und q. stehen währenddessen auf der Hängebank, die unten im Schacht befindlichen Enden der Seile werden an einer Verbindungsstelle 7 miteinander gekuppelt, und an der anderen Ver-Eindungsstelle oben an der Hängebank wird ein Gegengewicht 8 eingeschaltet. Dieses Gegengewicht, das leichter als der Förderkorb ist und demgemäß ohne Gefahr eines Gleitens des Oberseiles 2 auf der Treibscheibe i eingehängt werden kann, wird dann in den Schacht abgesenkt, so daß in der Stellung nach Abb. 2 nunmehr der Förderkorb .4 in die Verbindungsstelle 7 der Abb. i eingesetzt werden kann. Dann wird dieser Förderkorb eingehängt und das Gegengewicht 8 durch den anderen Förderkorb 3 ersetzt.
  • Während hierbei das Gegengewicht 8 zweckmäßig ein Gewicht gleich der Hälfte des Förderkorlsgewichtes besitzt, um 1-eim Einfahren wie Ausfahren gleich große einseitige Belastung der Maschine zu ergeben, kann in Fällen, wo diese Belastung noch zu groß sein würde und ein Gleiten des Seiles auf der Treil)scheil:e verursachen würde, das Gegengewicht 8 leichter sein, l;eispielsweise nur ein Viertel des Förderkorbgewichtes ausmachen. Dann ist in der Stellung nach Abb. 2 nicht der Förderkorb q., sondern ein Gegengewicht, das halb so schwer als der Förderkorb ist, einzuschalten; nach dem Einhängen dieses Gegengewichtes kann dann ein Gegengewicht, das drei Viertel des Gewichtes des Förderkorbes wiegt, an die Stelle des ersten Gegengewichtes 8 treten, und endlich können dann danach die Förderkörbe eingeschaltet werden. Hier braucht also die Reibung der Treibscheibe nur für ein Viertel des Förderkorbgewichtes auszureichen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Ein- und Aushängen der Seile und Förderkörbe bei Fördermaschinen nach Patent 3629o6, dadurch gekennzeichnet, daß für Anlagen mit geringen Teufen und dementsprechend geringen Seilgewichten, die nicht zu genügender Reibungserzeugung an der Treibscheibe (i) zwecks Mitnahme hinreichen, in die eine Verbindungsstelle beider Seile zunächst ein Gegengewicht (8) eingeschaltet wird, das leichter, beispielsweise halb so schwer als der Förderkorb ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nacheinander mehrere zunehmend schwerere Gegengewichte und schließlich die Förderkörbe altwechselnd in die beiden Verbindungsstellen der Seile eingeschaltet werden.
DEW60936D 1921-06-03 1921-06-03 Verfahren zum Ein- und Aushaengen der Seile und Foerderkoerbe bei Foerdermaschinen Expired DE372902C (de)

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