DE604840C - Fahnenhalter zum Hissen von Fahnen - Google Patents

Fahnenhalter zum Hissen von Fahnen

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DE604840C
DE604840C DEK132887D DEK0132887D DE604840C DE 604840 C DE604840 C DE 604840C DE K132887 D DEK132887 D DE K132887D DE K0132887 D DEK0132887 D DE K0132887D DE 604840 C DE604840 C DE 604840C
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DEK132887D
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WILLY KERN
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/32Flagpoles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Fahnenhalter zum Hissen von Fahnen Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an dem über die beiden Seilrollen der Fahnenstange geführten Zugseil, mit dem die Fahne an die Spitze der Fahnenstange gehißt und dort festgehalten wird.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen zum Hissen von Fahnen wird der Fahnenhalter durch einen Ring öder Karabiner gebildet, an dem die Enden des über die obere und untere Seilrolle der Fahnenstange geführten Zugseils befestigt sind. An diesem Ring oder Karabiner wird entweder die Standarte oder eine Ecke der Fahne befestigt und durch das Zugseil bis unter die obere Rolle der Fahnenstange, also an die Spitze derselben, verbracht. In dieser Lage wird die Fahne durch einen ebenfalls am Zugseil befestigten Osenring gehalten, der über einen an einer entsprechenden Stelle der unteren. Fahnenstange angebrachten Nagel oder Haken gestreift und so gehalten wird.
  • Die zweite Befestigungsecke der Fahne ist vorher ebenfalls mittels Rings oder Karabiners am Drahtseil, jedoch verschiebbar befestigt, und wird mittels einer herabhängenden Schnur, deren Ende am unteren Ende der Fahnenstange befestigt wird, nach abwärts gespannt.
  • Bei Anwendung der bekannten Fahnenhalter tritt der Mißstand auf, daß das Zugseil, meistens aus Draht, unter der oberen Seilrolle in kurzer' Zeit bricht. Die Maßnahmen gegen dieses eigenartige Brechen des Drahtseils waren vergeblich, und darauf ist zurückzuführen, daß bei bewegter Luft der kurze Drahtseilteil zwischen Fahnenhalter und oberer Seilrolle einer fortgesetzten Hinundherbewegung unterworfen ist, die zu vorzeitigem Bruch des Drahtseils führt und auch nicht durch Abrundungen der Kanten, die das Drahtseil bei dieser Bewegung berühren muß, abgemindert werden kann.
  • Gemäß der Erfindung ist dieser Mißstand beseitigt, indem an dem Fahnenhalterring ein nach oben verjüngter konischer Zapfen. mit Ösen an den Enden angeordnet ist, in welchen die Enden des Zugseils befestigt sind und der mittels dieses Zugseils in eine unter der oberen Rolle angeordnete tütenförmige Lagerhülse, durch Rückzug des Seils leicht lösbar, festgelagert wird. Wesentlich ist dabei, daß die Lagerhülse einen Schlitz aufweist, in den ein entsprechender Nockenfortsatz des konischen Zapfens infolge der schrägen, tütenförmigen Öffnungsrandung der konischen Lagerhülse zwangsläufig eintritt, um eine Verdrehung des Fahnenhalters zu verhindern.
  • Durch die Festlagerung des Fahnenhalters mittels des konischen Zapfens ist die Übertragung der Bewegung der Fahne auf das Zugseil und damit auch das vorzeitige Brechers desselben vermieden.
  • Für die Festlagerung des -Fahnenhalters während der Zeit des Flaggens ist der Haken für die Seilöse an der unteren Fahnenstange mit einer Spannschraube ausgerüstet.
  • Die Lagerhülse für den Zapfen des Fahnenhalters ist mit einem Winkel oder Träger ausgerüstet, der unterhalb der meist vorhandenen oberen Seilrolle an die Fahnenstange angeschraubt wird. An dem Winkel ist aber auch die Anbringung einer Rollengabel vorgesehen, so daß sich für neue Fahnenstangen die Anwendung einer besonderen, an die Fahnenstange selbst anzubringenden oberen Seilrolle erübrigt.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i die Seitenansicht der an dem Bruchstück der Fahnenstange angebrachten Lagerhülse mit darin sitzendem, Fahnenhalter in Naturgröße, Abb. 2 die Lagerhülse mit Fahnenträger nach Abb. i im Grundriß und Abb.3 die Fahnenstange mit Fahnenhalter und Seilzug von der Seite gesehen in verkleinertem Maßstab.
  • Gemäß der Erfindung ist die tütenförmige Lagerhülse i an der Fahnenstange 2 unterhalb der oberen Seilrolle 3 angeordnet und mittels des Winkels q. befestigt.
  • Der mit dem konischen Zapfen 5 ausgerüstete Fahnenhalter 6 dient zum Befestigen und Hissen der Fahnen. Zu dem Zweck ist der Zapfen mit den Ösen 7 und 8 ausgerüstet und mittels dieser mit den Enden des Zugseils 9 verbunden, das über die obere Seilrolle 3 und die untere Seilrolle io geführt ist.
  • Zum Befestigen der Fahnen am Fahnenhalter 6 muß dieser an der Fahnenstange herabgezogen werden, wobei der Zapfen 5 sein Lager i verlassen muß. Damit beim Hissen der Fahne der Zapfen trotz Bewegung der Fahne in. sein Lager wieder eintritt, ist ein Führungszapfen ii vorgesehen, der an dem tütenförmigen Rand i2 der Lagerhülse in den Schlitz 13 derselben, in dem er in der gezeichneten Lage sitzt, gemäß dem Seilzug zwangsläufig eintreten muß. Mit Hilfe der Seilöse 14 und der Hakenspannschraube 15 wird der Fahnenhalter 6 bzw. der konische Zapfen 5 in seiner Lagerhülse i festgehalten.
  • Die gezeichnete obere Seilrolle sitzt in der Rollengabel 16, die mittels Schraube 17 und Mutter 18 am Träger i9 abnehmbar befestigt ist, so daß der Erfindungsgegenstand auch an Fahnenstangen Verwendung finden kann, die bereits wie üblich mit der oberen und unteren Seilrolle ausgerüstet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahnenhalter zum Hissen der Fahnen für das über zwei Rollen an der Fahnenstange angeordnete Fahnenzugseil, gekennzeichnet durch einen mit den Enden des Zugseils (9) mittels Ösen verbundenen und mit Führungsnase (ii) ausgerüsteten konischen Fahnentragzäpfen (5), der in einen unter der oberen Seilrolle (3) angeordneten tütenförmigen, mit Führungsschlitz für die Zapfennase ausgerüsteten Lagermantel (i) eingreift. a. Fahnenhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (15) für die Seilöse am, unteren Ende der Fahnenstange mit Spannschraube - ausgerüstet ist. 3. Fahnenhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager des Fahnenhalters mit einer abnehmbaren Rollengabel (16) ausgerüstet ist.
DEK132887D 1934-01-20 1934-01-20 Fahnenhalter zum Hissen von Fahnen Expired DE604840C (de)

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DEK132887D DE604840C (de) 1934-01-20 1934-01-20 Fahnenhalter zum Hissen von Fahnen

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DEK132887D DE604840C (de) 1934-01-20 1934-01-20 Fahnenhalter zum Hissen von Fahnen

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DE604840C true DE604840C (de) 1934-10-30

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DE (1) DE604840C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1102263B (de) * 1955-08-04 1961-03-16 Licentia Gmbh Schrittmotor
DE3939707A1 (de) * 1989-12-01 1991-06-06 Cronenberg Ohg J Fahnenmast mit einer aussenliegenden hissvorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1102263B (de) * 1955-08-04 1961-03-16 Licentia Gmbh Schrittmotor
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