DE37190C - Neuerungan der unter Nr. 28 621 patentirten Einrichtung zur Herstellung von Kleiderknöpfen - Google Patents

Neuerungan der unter Nr. 28 621 patentirten Einrichtung zur Herstellung von Kleiderknöpfen

Info

Publication number
DE37190C
DE37190C DENDAT37190D DE37190DA DE37190C DE 37190 C DE37190 C DE 37190C DE NDAT37190 D DENDAT37190 D DE NDAT37190D DE 37190D A DE37190D A DE 37190DA DE 37190 C DE37190 C DE 37190C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
spindle
button
slide
core
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37190D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. A. PFENNING in Barmen
Publication of DE37190C publication Critical patent/DE37190C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/08Constructional characteristics
    • A44B1/12Constructional characteristics covered by fabric
    • A44B1/126Manufacture not otherwise provided for

Landscapes

  • Details Of Garments (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Zusatz zum Patent No. 28621 vom 25. Januar 1884.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. März 1886 ab. Längste Dauer: 24. Januar 1899.
Mit dem in der Patentschrift No. 28621 beschriebenen Apparate war es bisher nur möglich, Stoffkleiderknöpfe herzustellen, bei welchen der muldenförmige Untertheil so grofs eingerichtet ist, dafs er den Stoff am äufseren Rande umfafst, also der eigentliche Knopfrand von der Mulde gebildet wird. Vorliegende Erfindung bietet nun die Möglichkeit, muldenförmige Untertheile zur Verwendung zu bringen, deren Durchmesser wesentlich kleiner ist als der Durchmesser des Knopfes, so dafs also letzterer einen Stoffrand erhält. Um nun derartige Knöpfe anfertigen zu können, ist es nothwendig, dafs der um den Obertheil in gleicher Weise, wie in der Patentschrift No. 28621 erläutert, straff gezogene Stoff am Rande genannten Obertheiles so lange gehalten wird, bis die Verbindung des letzteren mit dem Untertheil bewerkstelligt ist. Dies geschieht, indem über die Mündung des Muffes ein Einsatz mit einer Bohrung von etwas geringerem Durchmesser gebracht wird, so dafs hierdurch ein Rand entsteht, gegen welchen sich der Obertheil mit dem Stoff andrückt. Dieser Rand mufs indefs entfernt werden können, damit der Stoff mit dem Obertheil des Knopfes in den Muff eingeführt werden kann. Bei dem durch Fig. 1 bis 6 dargestellten Apparat ist dies erreicht, indem der Einsatz bezw. der Rand g an einer um den Drehpunkt I beweglichen Klappe k angebracht ist, die in geschlossener Lage, wie aus Fig. 1 zu ersehen, mittelst eines Stiftes m oder in anderer geeigneter Weise über dem Muff c festgehalten wird. Die Klappe k enthält zugleich die Prefsspindel s\ der um dieselbe gehende Ring e dient lediglich zur genauen Führung. Im übrigen sind die mit dem in der Patentschrift No. 28621 beschriebenen Apparate gemeinsamen Theile mit gleichen Buchstaben bezeichnet.
Um nun mittelst des bezeichneten Apparates einen Knopf mit Stoffrand herzustellen, wird zunächst eine rund zugeschnittene Scheibe h des betreffenden Stoffes in die Vertiefung des Raumes C1 gebracht, auf diese der Obertheil ο des Knopfes aufgelegt, Fig. 2, und diese beiden Gegenstände vermittelst des Treibers t in dem Raum C1 auf den Kern b gedrückt, bei welcher Gelegenheit sich der Stoffrand, wie Fig. 3 zeigt, um den Obertheil 0 aufkrempt. Hierauf wird die Mulde i aufgelegt, durch Schliefsung der Klappe k der Rand g über die Mufföffnung C1 gebracht und in dieser Lage durch Einschieben des Stiftes m festgehalten. Sodann wird durch Drehen des Muffes c der Stift d in den Schlitz/ eingeschoben, in /, aufwärts geführt, auf diese Weise der auf dem Kern festliegende Knopf nach oben bewegt und mit seinem Aufsentheil fest an den Rand g angedrückt, wodurch der aufgekrempte Stoff straff an den Obertheil des Knopfes angeprefst wird. Durch Niederdrehen der Prefsspindel s wird sodann der entsprechend geformte Untertheil derselben in die Hülse des Obertheiles ο

Claims (3)

eingeprefst, Fig. 4, der Hülsenrand über die Mulde ζ umgekrempt und auf diese Weise eine feste Verbindung der beiden Theile hergestellt. Die Niederbewegung der Prefsspindel kann ebensogut in anderer Weise, wie durch Druck oder Schlag, erfolgen. Nach Oeffnen der Klappe kann hierauf der fertige Knopf herausgenommen werden. Zur Massenfabrikation der Knöpfe findet zweckmä'fsig die in den Fig. 7, 8 und 9 (Schnitt, Seitenansicht, Oberansicht) dargestellte Construction Verwendung. Der Muff c ist hierbei an einer auf einem Tisch durch die Schrauben η befestigten Platte ρ angebracht, in welcher sich ein Schieber k1 bewegen lä'fst, der getrennt die den Rand g bildende engere Bohrung mit der Prefsspindel s und den Einlegeraum C1 enthält. Zur Anfertigung eines Knopfes wird die Stoffscheibe mit dem Knopfobertheil zunächst in die konische Vertiefung bezw. den Einlegeraum C1 des Schiebers Ar1 eingelegt, mittelst des Treibers, genau wie oben beschrieben, bis auf den Kern b gedruckt und die Mulde i aufgesetzt. Hierauf wird der Rand g und die Spindel s durch Verschieben des Schiebers U1 in der Richtung des Pfeiles über den Kern b geführt, der Kern b mit dem Knopf durch einen Hebel r mittelst einer Trittvorrichtung ν oder auf irgend welche andere Art gegen den Rand g angedrückt und hierauf die Spindel riiedergeführt, worauf nach erfolgtem Hochschrauben der Prefsspindel und Zurückverschieben des Schiebers Ic1 der fertige Knopf durch die Oeffnung w fällt. Patenτ-Ansρruche.· An der in der Patentschrift No. 28621 beschriebenen Einrichtung zur Herstellung von Kleiderknöpfen:
1. Die Anbringung eines enger gebohrten Theiles über der Mündung des Muffes c, so dafs an dieser Mündung ein Rand gebildet wird, gegen welchen der Stoff mit dem von ihm umschlossenen Knopfobertheil angeprefst und so an letzterem festgehalten wird.
2. Die Vereinigung des erwähnten enger gebohrten Theiles mit einer Klappe k, welche gleichzeitig die zum Umkrempen des Randes der Verbindungshülse 0 dienende Prefsspindel enthält.
3. Die Anbringung des enger gebohrten Theiles bezw. des Randes g mit der Prefsspindel s an einem Schieber k} , welcher aufserdem den Einlegeraum c j enthält und durch dessen Verschiebung einmal der letztere, einmal der Rand g mit Prefsspindel s über die Mufföffnung bezw. über den Kern b gebracht werden können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37190D Neuerungan der unter Nr. 28 621 patentirten Einrichtung zur Herstellung von Kleiderknöpfen Expired - Lifetime DE37190C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE37190T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE37190C true DE37190C (de)

Family

ID=32686857

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT28621D Active DE28621C (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Kleiderknöpfen
DENDAT37190D Expired - Lifetime DE37190C (de) Neuerungan der unter Nr. 28 621 patentirten Einrichtung zur Herstellung von Kleiderknöpfen

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT28621D Active DE28621C (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Kleiderknöpfen

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE37190C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE28621C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2634314A1 (de) Zusatzeinrichtung zum erleichtern der einstellung von naehmaschinen
DE37190C (de) Neuerungan der unter Nr. 28 621 patentirten Einrichtung zur Herstellung von Kleiderknöpfen
DE2829816A1 (de) Wandtafel mit einem auf- und abrollbaren traegerstreifen
DE572891C (de) Ringbuchmechanik, deren Ringe durch Druckknoepfe geoeffnet werden
DE681799C (de) Hohlsaumnaehanbauvorrichtung
DE967817C (de) Fitsche fuer Tueren und Fenster mit einer Einrichtung zum Heben und Senken des Fluegels
DE394873C (de) Geraet zum Schreiben von Schriftzeichen mittels Schablonen
DE270953C (de)
DE1464857B2 (de) Vorrichtung zum Ausrichten der Lage eines Frontscheibenteils einer Fernsehbildröhre bezüglich seiner Bearbeitungsvorrichtung
DE133561C (de)
DE253930C (de)
DE832344C (de) Fluchtlinientafel
DE192845C (de)
DE351695C (de) Zange zum Lochen von Stoff und zum Einsetzen von OEsen
DE401946C (de) Beschriftungsvorrichtung
DE53829C (de) Steinnufsknopf mit Stoffeinlage
DE502235C (de) Vorrichtung zum Sperren der Mechanik von Briefordnern o. dgl. mit Hilfe einer gegen Federwirkung verschiebbar gelagerten Stange
DE223859C (de)
DE285533C (de)
DE286205C (de)
DE53409C (de) Feststellvorrichtung für Taschenmesserklingen
DE269714C (de)
DE1050067B (de)
DE251700C (de)
DE205972C (de)