DE37168C - Neuerung an Caroussels - Google Patents

Neuerung an Caroussels

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Publication number
DE37168C
DE37168C DENDAT37168D DE37168DA DE37168C DE 37168 C DE37168 C DE 37168C DE NDAT37168 D DENDAT37168 D DE NDAT37168D DE 37168D A DE37168D A DE 37168DA DE 37168 C DE37168 C DE 37168C
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DE
Germany
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arm
animal
legs
carousels
lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37168D
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English (en)
Original Assignee
R. blinkhorn in Graz, Steiermark
Publication of DE37168C publication Critical patent/DE37168C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/30Roundabouts with seats moving up-and-down, e.g. figure-seats

Landscapes

  • Toys (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Construction soll den bei Caroussels verwendeten Thiergebilden (Pferden, Zebras, Elephanfen etc.) die Bewegungen von Trab und Galopp ertheilen.
Das Caroussel besteht aus einer Anzahl hölzerner Rahmen A, welche an ihren Enden mit einander verbunden sind, um einen horizontalen Ring zu bilden, welchem eine roti-' rende Bewegung mittelst einer Maschine und eines endlosen Seiles ertheilt wird, welch letzteres um die Peripherie des horizontalen Ringes läuft; die rotirende Bewegung des Ringes kann übrigens auf irgend eine andere gebräuchliche Weise erzielt werden.
Die Rahmen A sind mit losen Brettern bedeckt, um an deren Oberseite der Sicherheit halber einen Fufsboden zu bilden. Unterhalb eines jeden Rahmens A befindet sich ein Rahmen B aus Winkeleisen, der an seinem vorderen Ende mit dem vorderen Ende des oberen Rahmens A verbunden ist und an seinem rückwärtigen Ende durch Federn C niedergedrückt wird, welche zwischen den beiden Rahmen eingeschaltet sind.
Der Winkeleisenrahmen B trägt auch nahe seinem rückwärtigen Ende ein oder mehrere Räder D, welche auf einem festen, kreisförmigen Bahngeleise laufen und nicht blos als Unterstützung für den rotirenden hölzernen Rahmen A, sondern gleichzeitig als Antriebsräder zur Ertheilung der Bewegungen der Thiergebilde dienen.
Jeder Winkeleisenrahmen B besitzt emporragende Ständer /, welche ein Thiergebilde (Pferd, Zebra, Elephant oder dergleichen) oberhalb der Plattform tragen. Wenn dem Thiergebilde eine galoppirende Bewegung ertheilt werden soll, dann wird der untere Theil seines Körpers hart an der Vorderseite der Hinterbeine mit dem Obertheil des Ständers / verbunden , während, wenn dem Thiergebilde eine Trabbewegung ertheilt werden soll, der mittlere Theil des Körpers am Obertheil des Ständers / befestigt wird.
An der Achse des oder der Triebräder D sind Arme oder Backen befestigt, zwischen welchen Rollen E auf Zapfen getragen werden, die an den Armen an entgegengesetzten Seiten der Achse befestigt sind.
Am Vorderende der Winkeleisenrahmen B sind auch (drehbar) verbunden die Vorderenden von Hebelarmen F, deren rückwärtige Enden auf den Rollen E aufruhen. Die losen Rollen an Stiften oder Zapfen, welche in den Nuthen - oder Excenterscheiben angebracht sind% haben den Zweck, alle Reibung zu verhindern. Wenn dem Thiergebilde eine galoppirende Bewegung ertheilt werden soll, wird der Vordertheil des Körpers dadurch unterstützt, dafs er mit dem oberen Ende einer Stange J verbunden ist, welche an deren unterem Ende mit dem Hebelarm F an einem Punkt verbunden ist.
Das Vorderende jedes Hebelarmes F besitzt auch einen anderen Arm F"2, der sich von demselben aufwärts erstreckt. Das obere Ende dieses Armes F2 ist durch Stangen GG1 mit beiden Hinterbeinen des Thiergebildes an oder oberhalb der Kniegelenke verbunden, und von der Mitte dieser Stangen sind andere Stangen HH1 zu den Vorderbeinen geführt und auf ähnliche Weise mit denselben unmittelbar über
den Knieen verbunden. Die Beine sind mit dem Körper durch Drehzapfen verbunden, und am Knie eines jeden Beines befindet sich ebenfalls ein Gelenk, welches einen gewissen Betrag von Rück- oder Vorwärtsbewegung des unteren Theiles der Beine gestattet.
Wenn das oder die Treibräder D in Rotation versetzt werden, werden durch oben erwähnte Mittel die Vorderkörper der Thiergebilde auf- und abwärts und die Beine derselben rück- und vorwärts bewegt; der untere Theil eines jeden Beines wird auch nach Beendigung einer jeden Rückwärtsbewegung des oberen Theiles des Beines fortfahren, sich rückwärts zu bewegen, und zwar infolge der freien Beweglichkeit im Knie, und in ähnlicher Weise werden nach der Vorwärtsbewegung der Beine die unteren Theile sich noch eine Strecke vorwärts bewegen.
Wenn dem Thiergebilde Trabbewegung ertheilt werden soll, ist der Vordertheil des Körpers nicht mittelst Stange J mit dem Hebel F verbunden, und blos ein Paar Beine (eines an jeder Seite) werden durch den aufrechten Arm F2 des Hebels auf die oben beschriebene Weise hin- und herbewegt, während die anderen Beine dadurch hin- und herbewegt werden, dafs sie auf ähnliche Weise mittelst Stangen G1 B1 mit dem oberen Ende eines anderen aufrechten Armes K1 verbunden sind, welcher seinerseits mit dem ersten Arm F2 derart in Eingriff steht, dafs sich diese beiden Arme immer in entgegengesetzter Richtung bewegen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt eine Seitenansicht eines Theiles eines der obigen Beschreibung gemäfs construirten Caroussels.
Fig. 2 ist ein Grundrifs eines der Winkeleisenrahmen , wie gezeigt, eingerichtet, drei Thiere neben einander zu tragen, dem mittleren Thiere eine Trabbewegung und den beiden anderen zu beiden Seiten des ersteren eine Galoppbewegung zu ertheilen.
In Fig. ι ist das vordere Thier für Galoppbewegung eingerichtet, das andere für Trab.

Claims (3)

" Patent-Ansprüche:
1. An Caroussels die Anordnung der an entgegengesetzten Enden eines auf der Radachse jeden Wagens aufgekeilten Armes angebrachten Rollen E E, welche bei ihrer Umdrehung den um den Drehzapfen F1 drehbaren doppelarmigen Hebel FF2 durch Heben und Senken seines Armes F bethätigen, wobei der Hebel an seinem anderen Arm F2 durch Gelenkstäbe G G mit den beiden um je zwei (Schenkel- und Knie-) Scharniergelenke beweglichen Hinterbeinen an den Kniegelenken derselben oder oberhalb verbunden ist und diese Gelenkstäbe G G durch andere Gelenkstäbe HH mit den beiden (ebenfalls um je zwei Scharniergelenke beweglichen) Vorderbeinen verbunden sind, um der durch Ständer / und Stange J gestützten Thierfigur Galoppbewegung zu ertheilen, wie im Vordertheil der Fig. ι und in Fig. 2 dargestellt.
2. An Caroussels die Anordnung der Rollen EE und des doppelarmigen Hebels FF2, wie in vorstehendem beschrieben, in Verbindung mit dem um Achse K drehbaren Hebel K1, wobei die Achsen F1K durch Zahnradsectoren verbunden sind und sich diese Achsen daher und somit auch die Arme -F2 und K1 in entgegengesetzter Richtung bewegen, wobei ferner F2 durch Gelenkstab G mit einem der Hinterbeine und Gelenkstab G durch einen anderen Stab H mit dem Vorderbein an der entgegengesetzten Seite der Thierfigur verbunden ist, während Arm K1 durch Gelenkstäbe G1H1 auf ähnliche Weise mit den beiden übrigen Beinen der Thierfigur verbunden ist, um dieser durch Ständer / gestützten Figur Trabbewegung zu ertheilen , wie im rückwärtigen Theil der Fig. ι und in Fig. 2 dargestellt.
3. In Caroussels die Anordnung der hölzernen Rahmen A, Winkeleisenrahmen B, Federn C und Räder £>, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37168D Neuerung an Caroussels Expired - Lifetime DE37168C (de)

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