DE37168C - Neuerung an Caroussels - Google Patents
Neuerung an CarousselsInfo
- Publication number
- DE37168C DE37168C DENDAT37168D DE37168DA DE37168C DE 37168 C DE37168 C DE 37168C DE NDAT37168 D DENDAT37168 D DE NDAT37168D DE 37168D A DE37168D A DE 37168DA DE 37168 C DE37168 C DE 37168C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- arm
- animal
- legs
- carousels
- lever
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 claims description 14
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 claims description 12
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 claims description 6
- 210000003127 knee Anatomy 0.000 claims description 4
- 210000001364 upper extremity Anatomy 0.000 claims description 3
- 210000000629 knee joint Anatomy 0.000 claims description 2
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 claims 1
- 210000001557 animal structure Anatomy 0.000 description 3
- 241000283086 Equidae Species 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 238000005755 formation reaction Methods 0.000 description 2
- 241000283073 Equus caballus Species 0.000 description 1
- 241000283070 Equus zebra Species 0.000 description 1
- 241000406668 Loxodonta cyclotis Species 0.000 description 1
- 241000283080 Proboscidea <mammal> Species 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
- A63G1/00—Roundabouts
- A63G1/30—Roundabouts with seats moving up-and-down, e.g. figure-seats
Landscapes
- Toys (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Construction soll den bei Caroussels verwendeten Thiergebilden (Pferden,
Zebras, Elephanfen etc.) die Bewegungen von Trab und Galopp ertheilen.
Das Caroussel besteht aus einer Anzahl hölzerner Rahmen A, welche an ihren Enden
mit einander verbunden sind, um einen horizontalen Ring zu bilden, welchem eine roti-'
rende Bewegung mittelst einer Maschine und eines endlosen Seiles ertheilt wird, welch letzteres
um die Peripherie des horizontalen Ringes läuft; die rotirende Bewegung des Ringes kann
übrigens auf irgend eine andere gebräuchliche Weise erzielt werden.
Die Rahmen A sind mit losen Brettern bedeckt, um an deren Oberseite der Sicherheit
halber einen Fufsboden zu bilden. Unterhalb eines jeden Rahmens A befindet sich ein Rahmen
B aus Winkeleisen, der an seinem vorderen Ende mit dem vorderen Ende des oberen
Rahmens A verbunden ist und an seinem rückwärtigen Ende durch Federn C niedergedrückt
wird, welche zwischen den beiden Rahmen eingeschaltet sind.
Der Winkeleisenrahmen B trägt auch nahe seinem rückwärtigen Ende ein oder mehrere
Räder D, welche auf einem festen, kreisförmigen Bahngeleise laufen und nicht blos als Unterstützung
für den rotirenden hölzernen Rahmen A, sondern gleichzeitig als Antriebsräder
zur Ertheilung der Bewegungen der Thiergebilde dienen.
Jeder Winkeleisenrahmen B besitzt emporragende Ständer /, welche ein Thiergebilde
(Pferd, Zebra, Elephant oder dergleichen) oberhalb der Plattform tragen. Wenn dem Thiergebilde
eine galoppirende Bewegung ertheilt werden soll, dann wird der untere Theil seines
Körpers hart an der Vorderseite der Hinterbeine mit dem Obertheil des Ständers / verbunden
, während, wenn dem Thiergebilde eine Trabbewegung ertheilt werden soll, der
mittlere Theil des Körpers am Obertheil des Ständers / befestigt wird.
An der Achse des oder der Triebräder D sind Arme oder Backen befestigt, zwischen
welchen Rollen E auf Zapfen getragen werden, die an den Armen an entgegengesetzten Seiten
der Achse befestigt sind.
Am Vorderende der Winkeleisenrahmen B sind auch (drehbar) verbunden die Vorderenden
von Hebelarmen F, deren rückwärtige Enden auf den Rollen E aufruhen. Die losen
Rollen an Stiften oder Zapfen, welche in den Nuthen - oder Excenterscheiben angebracht
sind% haben den Zweck, alle Reibung zu verhindern. Wenn dem Thiergebilde eine galoppirende
Bewegung ertheilt werden soll, wird der Vordertheil des Körpers dadurch unterstützt,
dafs er mit dem oberen Ende einer Stange J verbunden ist, welche an deren unterem Ende
mit dem Hebelarm F an einem Punkt verbunden ist.
Das Vorderende jedes Hebelarmes F besitzt auch einen anderen Arm F"2, der sich von
demselben aufwärts erstreckt. Das obere Ende dieses Armes F2 ist durch Stangen GG1 mit
beiden Hinterbeinen des Thiergebildes an oder oberhalb der Kniegelenke verbunden, und von
der Mitte dieser Stangen sind andere Stangen HH1 zu den Vorderbeinen geführt und auf
ähnliche Weise mit denselben unmittelbar über
den Knieen verbunden. Die Beine sind mit dem Körper durch Drehzapfen verbunden, und
am Knie eines jeden Beines befindet sich ebenfalls ein Gelenk, welches einen gewissen Betrag
von Rück- oder Vorwärtsbewegung des unteren Theiles der Beine gestattet.
Wenn das oder die Treibräder D in Rotation versetzt werden, werden durch oben
erwähnte Mittel die Vorderkörper der Thiergebilde auf- und abwärts und die Beine derselben
rück- und vorwärts bewegt; der untere Theil eines jeden Beines wird auch nach Beendigung
einer jeden Rückwärtsbewegung des oberen Theiles des Beines fortfahren, sich rückwärts zu bewegen, und zwar infolge der
freien Beweglichkeit im Knie, und in ähnlicher Weise werden nach der Vorwärtsbewegung der
Beine die unteren Theile sich noch eine Strecke vorwärts bewegen.
Wenn dem Thiergebilde Trabbewegung ertheilt werden soll, ist der Vordertheil des
Körpers nicht mittelst Stange J mit dem Hebel F verbunden, und blos ein Paar Beine
(eines an jeder Seite) werden durch den aufrechten Arm F2 des Hebels auf die oben
beschriebene Weise hin- und herbewegt, während die anderen Beine dadurch hin- und herbewegt
werden, dafs sie auf ähnliche Weise mittelst Stangen G1 B1 mit dem oberen Ende eines
anderen aufrechten Armes K1 verbunden sind,
welcher seinerseits mit dem ersten Arm F2 derart in Eingriff steht, dafs sich diese beiden
Arme immer in entgegengesetzter Richtung bewegen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt eine Seitenansicht eines Theiles eines der obigen
Beschreibung gemäfs construirten Caroussels.
Fig. 2 ist ein Grundrifs eines der Winkeleisenrahmen , wie gezeigt, eingerichtet, drei
Thiere neben einander zu tragen, dem mittleren Thiere eine Trabbewegung und den
beiden anderen zu beiden Seiten des ersteren eine Galoppbewegung zu ertheilen.
In Fig. ι ist das vordere Thier für Galoppbewegung
eingerichtet, das andere für Trab.
Claims (3)
1. An Caroussels die Anordnung der an entgegengesetzten
Enden eines auf der Radachse jeden Wagens aufgekeilten Armes angebrachten Rollen E E, welche bei ihrer
Umdrehung den um den Drehzapfen F1 drehbaren doppelarmigen Hebel FF2 durch
Heben und Senken seines Armes F bethätigen, wobei der Hebel an seinem anderen
Arm F2 durch Gelenkstäbe G G mit den beiden um je zwei (Schenkel- und Knie-)
Scharniergelenke beweglichen Hinterbeinen an den Kniegelenken derselben oder oberhalb
verbunden ist und diese Gelenkstäbe G G durch andere Gelenkstäbe HH mit
den beiden (ebenfalls um je zwei Scharniergelenke beweglichen) Vorderbeinen verbunden
sind, um der durch Ständer / und Stange J gestützten Thierfigur Galoppbewegung
zu ertheilen, wie im Vordertheil der Fig. ι und in Fig. 2 dargestellt.
2. An Caroussels die Anordnung der Rollen EE und des doppelarmigen Hebels FF2,
wie in vorstehendem beschrieben, in Verbindung mit dem um Achse K drehbaren
Hebel K1, wobei die Achsen F1K durch
Zahnradsectoren verbunden sind und sich diese Achsen daher und somit auch die Arme -F2 und K1 in entgegengesetzter
Richtung bewegen, wobei ferner F2 durch Gelenkstab G mit einem der Hinterbeine
und Gelenkstab G durch einen anderen Stab H mit dem Vorderbein an der entgegengesetzten
Seite der Thierfigur verbunden ist, während Arm K1 durch Gelenkstäbe
G1H1 auf ähnliche Weise mit
den beiden übrigen Beinen der Thierfigur verbunden ist, um dieser durch Ständer /
gestützten Figur Trabbewegung zu ertheilen , wie im rückwärtigen Theil der Fig. ι und in Fig. 2 dargestellt.
3. In Caroussels die Anordnung der hölzernen Rahmen A, Winkeleisenrahmen B,
Federn C und Räder £>, wie in Fig. 1
und 2 dargestellt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37168C true DE37168C (de) |
Family
ID=312942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37168D Expired - Lifetime DE37168C (de) | Neuerung an Caroussels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37168C (de) |
-
0
- DE DENDAT37168D patent/DE37168C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE37168C (de) | Neuerung an Caroussels | |
| DE2165244C2 (de) | Vorrichtung zum Heben und Kippen von Kraftfahrzeugen | |
| DE2528762A1 (de) | Sportgeraet | |
| DE211231C (de) | ||
| DE2419957B2 (de) | Vorrichtung zum Unterstützen eines Lastträgers | |
| DE2457773C3 (de) | Schaukelspielzeug | |
| DE100283C (de) | ||
| DE240344C (de) | ||
| DE220203C (de) | ||
| DE217692C (de) | ||
| DE247793C (de) | ||
| AT127477B (de) | Mittels Stoßstangen von Hand aus betätigbares Fahrzeug. | |
| DE812170C (de) | Laufspielzeug, das als vierfuessiges Tier ausgebildet ist | |
| DE79801C (de) | ||
| DE202941C (de) | ||
| DE149865C (de) | ||
| DE62516C (de) | Fahrbare Rettungsleiter | |
| DE47092C (de) | Eine Zugvorrichtung an zweirädrigen Fahrgestellen landwirthschaftlicher Maschinen | |
| DE290161C (de) | ||
| DE816838C (de) | Fahrbares, hochschwenkbares Bohrgeruest | |
| DE154398C (de) | ||
| DE541435C (de) | Mechanisches Spielzeug zur Nachahmung eines Boxkampfes | |
| DE687931C (de) | Spielzeugreittier oder Sportgeraet | |
| DE294808C (de) | ||
| DE1505824C3 (de) | Lenkbarer Skischlitten |