DE154398C - - Google Patents

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DE154398C
DE154398C DENDAT154398D DE154398DA DE154398C DE 154398 C DE154398 C DE 154398C DE NDAT154398 D DENDAT154398 D DE NDAT154398D DE 154398D A DE154398D A DE 154398DA DE 154398 C DE154398 C DE 154398C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/22Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
II* 154398 KLASSE 80 a.
Die durch Patent 140013 bekannt gewordene Kunstbalkenschneidmaschine besitzt zwei auf einer Seite des zu schneidenden Balkens und in derselben Schneidebene wirkende Messer, welche beim Schneiden gegeneinander und schräg zum Kunstbalken bewegt werden und die Kunstbalken in erhärtetem Zustand mit zwei Schnitten durchschneiden.
Vorliegende Erfindung bildet nun eine Ab-
änderung dieser Maschine, welche darin besteht, daß statt zwei Messer nur ein Messer vorgesehen ist, um zusammengegossene Kunstbalken mit einem Schnitt voneinander trennen zu können.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht von dem Erfindungsgegenstand eine beispielsweise Ausführungsform, und es zeigt:
Fig. ι einen Aufriß, sowie einen senkrechten Schnitt nach der Linie A-B der PIg. 2.
Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1, während
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach der Linie E-F. der Fig. 1 darstellt.
Die gezeichnete Maschine besitzt ein Fahrgestell, welches vermittels Räder 2 auf Schienen 3 fahrbar angeordnet und mit einem von zwei Stützen getragenen Horizontalgitterträger 5 ausgerüstet ist. Diese Stützen bestehen jeweils aus vier ansteigenden Streben 4, die zu zweien in den Füßen der Stützen zusammenlaufen. Von dem Fuß und von der Außenseite der rechts stehenden Stütze sind nach dem diesbezüglichen Gitterträgerende zwei in senkrechten Ebenen schräg ansteigende {J-Schienen 6 geführt. Weitere U-Schienen 7, welche mit den Schienen 6 parallel laufen und in den gleichen Ebenen wie die Schienen 6 stehen, sind von der Innenseite der links stehenden Stütze nach dem Gitterträger 5 geführt. Die Schienen 6 und 7 dienen auf gleieher Höhe angeordneten Schlitten 8 und 9 als Schlittenbahnen, von welch ersteren der Schlitten 8 an den Schienen 6 und der Schlitten 9 an den Schienen 7 geführt ist. An den Schlitten sind die Enden eines aus drei jJ-Schienen zusammengestellten Querträgers 10 befestigt, an dessen Unterseite ein mit dem Träger 10 verbundenes, in einer senkrechten Ebene angeordnetes und parallel mit dem Träger 10 laufendes Messer 11 sich befindet. Zwischen den Schienen 6, sowie zwischen den Schienen 7 sind Zahnstangen 12 fest eingesetzt, deren Zähne auf den den Schlitten zugekehrten Seiten der Zahnstangen stehen. In diese Zahnstangen greifen Zahnräder 13 (Fig. 1) ein, welche auf Wellen 14 sitzen, die in den Schlitten gelagert sind. Auf diese Wellen sind ferner Schneckenräder 15 aufgesetzt, in welche Schnecken 17 eingreifen, die auf einer seitlich des Trägers 10 angeordneten, in den Schlitten und an dem Träger gelagerten, zu beiden Seiten über die Stützen hinausgeführten Welle 16 aufgesetzt sind. Auf den, Enden dieser Welle sitzen Hand-
räder i8. An den Füßen der Stützen ist jeweils ein Hebelarm 19 gelagert, an welchem ein Greifstück 20 angelenkt ist, welch letzteres mittels Finger die Schienenköpfe der Schienen 3 lose umgreift. Die Hebelarme 19 sind auf in den Füßen der Stützen gelagerten Zapfen 21 aufgesetzt, auf welchen ferner Hebelarme 22 befestigt sind, an deren freie Enden die einen Enden von Stangen 23 gelenkig angreifen, deren andere Enden an den Stützen geführt sind und Gewinde aufweisen, auf welchen Handkurbeln 24 sitzen.
Die Handhabung der vorbeschriebenen Maschine behufs Abschneidens von Kunstbalken ist folgende:
Die Maschine wird zuerst auf den Schienen 3 derart verschoben, daß das Messer 11 genau in der senkrechten Mittelebene zwischen zwei Balken liegt, die vorher mit anderen Balken in Form einer Platte zusammengegossen wurden. Alsdann wird die Schneidmaschine auf den Schienen festgestellt, indem durch Bewegen der Handkurbeln 24 die Greifstücke 20 nach oben gezogen werden, derart, daß dieselben mit den Fingern gegen die Köpfe der Schienen 3 gepreßt werden, wodurch eine Verschiebung des Fahrgestelles unmöglich wird. Sodann werden durch Drehen der Handräder 18 und durch die dabei auf den feststehenden Zahnstangen 12 sich abrollenden Zahnräder 13 die Schlitten nach abwärts bewegt, wodurch auch das Messer 11 schräg nach abwärts bewegt wird, welches dabei in einem Schnitt einen Kunstbalkenvon den zu einer Platte zusammengegossenen Kunstbalken abschneidet. Nun wird das Messer wieder hochbewegt und nach Lösung der Feststellung die Maschine auf den Schienen zum Abschneiden eines weiteren Balkens entsprechend verschoben, worauf sich das schon beschriebene Arbeitsspiel wiederholt.
Das Messer könnte statt schräg natürlich auch senkrecht auf- und abbeweglich angeordnet sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ausführungsform der Kunstbalkenschneidmaschine nach Patent 140013, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der zwei Messer nur ein bewegliches Messer angeordnet ist.
2. Kunstbalkenschneidmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer durch an dem Fahrgestell geführte Schlitten schräg auf- und abbewegt wird durch Zahnräder, welche in an dem Fahrgestell befestigte Zahnstangen einsrreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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