DE370362C - Kanalofen, besonders fuer keramische Zwecke - Google Patents

Kanalofen, besonders fuer keramische Zwecke

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DE370362C
DE370362C DEP38923D DEP0038923D DE370362C DE 370362 C DE370362 C DE 370362C DE P38923 D DEP38923 D DE P38923D DE P0038923 D DEP0038923 D DE P0038923D DE 370362 C DE370362 C DE 370362C
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DE
Germany
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furnace
gases
zone
combustion
furnaces
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ZWEIGNIEDERLASSUNG FREIBERG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/30Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B9/3005Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types arrangements for circulating gases

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Kanalofen, besonders für keramische Zwecke.
    Die bisher bekannten Kanalöfen für kera-
    mische Zwecke kann man in .zwei ;Gruppen
    scheiden.
    In diele derste dGruppe gehören solche Öfen,
    bei idenen die Verb:rennuings,gas:e von iden
    Feuerwngen längs :des Ofens .dem Bnennguit
    blis nahe an @ den ,Ofeneingang entgiegengef "ehrt
    wenden. In :di.esem Fall nimmt die Tempe-
    ratur sowohl der Verb@rennwndgsgase als auch
    des Brenngutes von den Feuerungen nach
    .d,em Ofeneim,gang hin dauernd, ab: .und die
    Gase verlassen den Brdennrajum mit niedriger
    Temperatur, so @daß deren Wärmeinhalt fast
    vollständig unmittelbar arr das Brenngut ,aib-
    g.egeben wird.
    In die zweite Gruppe :gehören. die Ofen, 'bei
    denen die Verbrennungsgase nur verhältnis-
    mäßig Inmz:e Strecken im Brennraum zurück-
    legen. Sne verlassend ihn deshalb mit hoher
    Temperatur und haben noch, leinen: hohen
    Wärmeinhalt, der entweder nach idiem Re-
    generativ- oder nah, dem Reklu perati:vsystem
    zum, Vorwärmen ider Verbrennungsluft und ides Gases ausgenutzt wird.
  • Die Öfen der ersten Gruppe ermöglichen ein sehr schonendes und ;allmähliches Anwärmen des Brenngutes, doch können dabei, besonders 'bei Anwendung minderwertigen Gases, z. B. @Gen@erato@rgases aus Braunkohlen, nicht sehr hohe Verbrennungstemperaturen erreicht werden.
  • Die Ofen der nveiten Gruppe hingegen erzeugen auch mit mdntderrwertigen Gasen sehr hohe Temperaturen, jedoch ist bei .ihnen ein derart schonendes Anwärmen, wie bei den Ofen der ersten Gruppe, ausgeschlossen, weil die Warie zu univermittelt in diie Hitze kommt.
  • iPür viele Zwecke, besonders in der Feinkeranviik, ist -einerseits ein ganz allmähliches Anwärmen Bedingung, z. B. um das Reißen oder Zerspringen des Brenngutes zu vermeiden, anderseits sind hohe Temperaturren .erfordierlich. Diese beüden Bed,inag,ndgen werden von ddenbekannten Ofensystemen, wie eingangs geschil@d'ert, nicht gleichzeitig -in vollikoinmener Weise erfüllt. Das gelingt aber in: -einem. Ofen, indem nach :dem @rfindungs;ge:aanken für das @-orbrennen und für das Scharfbrennen je besondere Feuerungen vorgesehen sind. Da@hei senden die Vorfeuer ihre Gase durch die Vorwärmezone <ler Ware entgegen nach drein Ofeneingang zu, wo srie in .den Schornstein entweichen. während die Gase die in der Scliarffeu-erzone liegenden Feuer nur diese Zone durchströmen, dann nach -einem, Reg enerator oder Rekuperator abgezogen und schliel)-lich in den Schornstein entlassen werden.
  • Die Abbildung gibt ein schematisches Beispiel für clen Grundriß .eines Ofens nach dem Erfindungsgeidanken. Bei 4 wird das Brenngut in den Ofen geschoben, es diurchwa@ndert in Richtung des gefiederten Pfeiles den ganzen Brennraum und verläßt ihn schließlich bei 5. Bei q. und 5 sind zweckentsprechende Verschlüsse, Doppeltüren o. dgl., angebracht (nicht dargestellt), -die :den Brenntraum nach außen abschließen und den Eintritt von Luft verhindern. Im Brennraum können drei Zonen unterschieden -werden; es bedeutet z die Vorwärme- bzw. Vorfeuerzone, i die Scharffeuerzone und 3 die Kühlzone. Vorfiegend sind für das Vorfeuer vier Feuerstellen 6 vorgesehen wie die langen .ungefredierten Pfeile andeuten. Die Feuergase derselben entweichen schließlich durch die Öffnungen 7 nach dem Schornstein hin und geben auf dem langen W ege einen großen Teil ihres Wärmeinhaltes an das Brenngut a1>. In der Scharffeuerzone sind sechs Öffnungen 8 angenommen; die Feuerung ist hier nach dien Regenerativsvsteingedacht. Die Öffnungen 8 arbeiten zur Hälfte als Brenner, zur !anderen Hälfte führen sie rlie Verbrennungsgase ab. Von Zeit zu Zeit wird die Strömungsrichtung umgekehrt. Die heißien V erbrennungagas:e durchströmen nach :Iem Verlassen Jes B-rennratrmes in bekannter Weise mit Steinen gefüllte Kammern o. -igl. und gehen hier, ehe sie bis zuin Schornstein i#:eiterströmen, den -rößten Teil ihres Wärmeinhaltes ab. Nach dem Umschalten strömen durch dieselben Kammern die uriverbrannten Gase :und die zur Verbrennung erforderliche Luft und nehin:en die aus .den Verbrennungsgasen aufgespeicherte Wärme auf. In der Abbildung sinn drei Öffnungen auf einer Seite des Ofens als Brenner, die gegenüberliegenden <frei Öffnungen 8 als Abzugskanäle gedacht. Die Flamme -wird hier, wie,durch die kleinen Pfeile angedeutet, quer zur Bewegungsrichtung der Ware ,geführt. Sie könnte mit ähnlichem Erfolg aber auch längs des Ofens o.cl,er schräg .durch den Brennraum oder von oben nach unten. u,siv. geführt werden. Wesentlich ist nur, daß d-er hier in Betracht kommende Teil der Verbrennungsgase verhältnismäßig kurze Strecken im Brennraum zurücklegt.
  • Das schematische Bild ist nur ein Beispiel zur Veranschaulichung- dies Erfindungsgedankens. Die Ausführungen oder Öfen nach der Erfindung können selbstverständlich je nach den :besonderen Erfordernissen, dienen sie angepaßt werden müssen, verändiert werden. So ist es z. B. möglich, die Achse :des Ofens nicht geradlinig sondern krummlini:g, z. B. kreisförmig, auszuführen. Ferner können die Wände des Ofens ganz oder teilweise dopp@elwandiig sein, uni zwischen ihnen z. B. Luft für das Vorfeuer 6 voirzuwärmen, woduirch sich die Abkühlungsverluste des Ofens verrin:gern lassen. Die Abzugsöffnungen 7 für das Vorfeuer können :eine größere oder kleinere Entfernung von :der Eingangsöffnung 4 haben, bzw. der Ofen kann von den Öffnungen 7 nach dem Eingang 4 hin nach Bedarf verlängert werden. Für Ware, die :ein ll>esonders vorsichtiges und langsames Kühlten erfordert, könnte :ein Teil der Verbrennungsgase in ,gleicher Richtung mit der Ware sich nach dein Ofenausgang zu bewegen und an passender Stelle den Brennraum verlassen. Auch können zur Regelung der Temperaturverteilung sowohl in der @,Torfeu,er- wie auch in der Kühlzone Hilfsfeuier angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATE NTT-ANSPRLTCHR: r. Kanalofen, besonders für keramische Zwecke, bei dem ein Teil .der Verbrennuingsgase der Feuerungen -dem Brenngut :eine lange Strecke entgegengeführt wird und schließlich a;as dem Brennraum mit ni-edri.ger Temperatur austritt, während ein anderer Teil der Verb,rennungsgase nur verhältnismäßig kurze Strecken im Brennraum zurücklegt und di-cs:en mit hoher Temperatur v erläßt, dadurch gekennzeichnet, rlaß die in der V ;orfeaerzone liegenden Feuerungen (6) alle ihre Feuergase durch die Vorwärmezone senden, während die Gase a^us den mit Regene.rator oder Rekuper.ator arbeitenden Feuerungen (8) der Scharffeuerzone nur diese Zone durchstrcm,en :und aus ihr abgezogen werden. Kanalofen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, d.aß -ein weiterer Teil Ader @7erbrenn;u:n:gsgas-e von den Feuerungen nach dem Ofenausgang zu in gleicher Richtung rnit der Ware geleitet wird.
DEP38923D 1919-12-18 1919-12-18 Kanalofen, besonders fuer keramische Zwecke Expired DE370362C (de)

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