DE740194C - Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines mit Regenerativ- und Rekuperativfeuerung ausgeruesteten Zonenstossofens - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines mit Regenerativ- und Rekuperativfeuerung ausgeruesteten ZonenstossofensInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines mit Regenerativ- und- Rekuperativfeuerung ausgerüsteten Zonenstoßofens Gasbeheizte Stoßen, wie sie im allgemeinen zum Erhitzen von warm zu verformenden Blöcken dienen, welche von einem Ende des Ofens (Einstoßende) zum anderen (Ziehende) % durchgedrückt werden, werden vielfach in mehrere getrennt beheizte Zonen unterteilt.
- Brei Öfen der vorbeschriebenen Art ist es bekannt, für den kälteren Ofenteil, auch: Stoßherd genannt, eine Rekuperativfeuerung, und für den heißeren Ofenteil, auch 'Schweiß- oder Durchweichungsh-erd genannt, eine Regenerativfieuerung mit wechselnder oder gleichbleibender Flammenrichtung vorzusehen.
- Obschon gegenüber der Regenerativ%,uerung mit wechselnder Flammenrichtung die Regenerativfeuerung mit gleichbleibender Flammenrichtung eine Reihe von Vorteilen ergibt, hat sich doch gezeigt, daß die ordnungsgemäße Beheizüng neuzeitlicher Zonenstoßölen auf diesem Wege nicht immer möglich ist.
- Denn diese Öfen erfordern nicht nur zwecks Steigerung ihrer Leistung eine starke Beheizung des Stoßherdes über eine große Länge, sondern u. U. auch eine unterschiedliche Beheizung der einzelnen Zonen in der Weise, daß das Ziehende des Ofens (Ausgleichszone) weniger heil; als andere Ofenteile ist.
- Wenn aber, wie dies bei den bekannter Zonenstoßöfen mit Rekuperativ- und Regenerativfeuerung mit, gleichbleibender Flammenrichtung der Fall ist, die Regenerativfeuerung ausschließlich den Schweißherd und die Rekupterativfeuerung den Stoßherd und gegebenenfaRs auch den Schweißherd beheizt, kann einmal. der Stoßherd nicht über einen großen Teil seiner Länge stark beheizt werden, weil die Rekuperativfeuerung die hierzu erforderliche Wärme nicht liefern kann, und ferner die Temperaturverteilung über die Gesamtofenlänge auch nicht so eingeregelt werden, wie es fallweise erwünscht sein kann.
- Dies ist aber möglich, wenn erfindungsgemäß die Rekuperativ- und Regenerativfeuerung mit gleichbleibender Flammenrichtung derart miteinander gekuppelt werden, daß die aus den Rekuperatoren und Regeneratoren kommenden Verbrennungsstoffe, d. h. die Verbrennungsluft und im Falle der Verwendung eines Schwachgases auch das Brenngas, miteinander vermischt und dann nach Bedarf einzelnen Stellen des Ofens zugeführt werden.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Abb. i und 2 dargestellt, die einen Längs- und Querschnitt durch den Ofen zeigen.
- Hierbei ist angenommen, daß als Brenngas ein hoch- oder mittelwertiges Gas zur Verfügung steht, so daß nur die Verbrennungsluft vorgewärmt zu werden braucht. Wenn dagegen beim Vorliegen eines ausgesprochenen Schwachgases auch dieses vorgewärmt werden soll, müssen sowohl für das Brenngas ,als auch für die Verbrennungsluft Regeneratoren und Rekuperatoren vorgesehen sein.
- Wise aus den Abbildungen hervorgeht, wird ein Teil der insgesamt dem Ofen zugeführten Verbrennungsluft einmal in den Regeneratoren i und 2 mit gleichbleibender Flammenrichtung vorgewärmt, die mittels Gas, das durch den Kanal io zuströmt, beheizt werden. Die aus den Regeneratoren 1, 2 kommende Warmluft dient teilweise, wie durch Pfeile angedeutet ist, zur Aufhetzung der Regeneratoren und teilweise zur Verbrennung des aus der Gasleitung 12 zuströmenden Brenngases in den Brennern 3, wodurch der Ziehherd i i des Ofens beheizt wird, während ein dritter Teil durch den Kanal 5 in eine 1VIischeinrichtung 6 und von h7-er in dein Kanal 8 strömt. Ein weiterer Teil der Verbrennungsluft wird in dem Rekuperator 13 vorgewärmt, und zwar in bekannter Weise mittels der gesamten, den Ofen verlassenden Abgase, die durch den Rekuperator geführt werden. Dieser Teil der Verbrennungsluft gelangt dann durch die Leitung 7 ebenfalls in die Mischeinrichtung 6, w o er sich mit dem entsprechenden, aus den Regeneratoren kommenden Teil der Warmluft vermischt. Diese Mischeinrichtung 6 ist erforderlich, um die aus den Regeneratoren und dem Rekuperator kommenden Luftströme, die unter verschieden hohem Druck stehen, innig miteinander zu vermischen. Im einfachsten Fall kann sie z. B. aus einer Düse bestehen, durch die die Rekuperatorluft strömt, wobei die meist unter geringerem Druck stehende Regeneratorluft angesaugt wird.
- Aus dem Kanal 8 gelangt die warme Mischluft in die ober- und unterhalb der Ofengleitschienen angeordneten Brenner ¢, in denen das aus den Leitungen 14 ankommende Gas verbrannt wird. An einer in Richtung des Einstoßendes von den Brennern 4. entfernten Stelle sind unterhalb der Gleitschienen noch weitere Brenner 9 vorgesehen, denen Warmluft unmittelbar aus dem Rekuperator 13 zugeführt wird.
- Da die regenerativ vorgewärmte Luft eine Temperatur von etwa i 2oo'' und die aus dein Rekuperator ankommende Warmluft eine Temperatur von etwa q.00° besitzt, würde nach dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel die heißeste Verbrennungsluft den Brenner 3 vor dem Ziehherd, die weniger heiße, aus dem Kanal 8 ankommende Mischluft den Brennern. q. und die noch weniger warme Rekuperatorluft den Brennern 9 zugeführt werden.
- Wie aber ohne weiteres ersichtlich ist, würde es bei entsprechender Kanalführung auch beispielsweise möglich sein, umgekehrt die Regenerator-Rekuperator-Mischluft den Brennern ,l zuzuführen, oder eine andere Verteilung der Zuführungsstellen der Regenerator- und Rekuperatorluft bzw. der Regenerator-Rekuperator-Mischluft über die Gosamtofenlänge vorzusehen, so daß in allen Fällen die jeweilig als günstigste erkannte Wärmeverteilung im Ofen mit Sicherheit erreicht werden kann.
- Sollte infolge irgendwelcher Umstände der Rekuperator 13 am Ofeneinstoßende zeitweilig außer Betrieb genommen werden müssen, könnte der Ofen auch mit der Regenerativfeuerung 1, 2 am Ofenziehende allein betrieben werden. Nenn aber in diesem Falle die dann ausschhießlich mit heißer Regeneratorluft betriebenen Brenner q. zu heiß gehen sollten, könnte die zu dem Rekuperator 13 führende Luftleitung 7 abgestellt und z. B. in dem Knie dieser Leitung kurz vor der Mischeinrichtung 6 Kaltluft in regelbarer Menge eingeblasen werden, so daß sich bei q. die jeweilig gewünschte Temperatur ergeben würde.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Betriebe eitles mit aus einer Regenerativfeuerung mit gleichbleibender Flammenrichtung und einer Rekuperativfeuerung bestehenden Verbundfeuerüngausgerüsteten;gasbeheizten Zonenstoßofens, dadurch -gekennzeichnet, daß ein Teil der aus den Regeneratoren kommenden Heißluft mit Rekuperatorluft vermischt und die hierbei entstehende warme Mischluft den Brennern an der oder den sich aus der erforderlichen Wärmeverteilung im Ofen ergebenden Stelle oder Stellen zugeführt wird, während die restlichen Regenerator- bzw. Rekuperatorluftmengen den übrigen Beheizungsstellen des Ofens zugeleitet werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Gas vorgewärmt wird.
- 3. Mischvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch z oder a, gekennzeichm,et durch- eine Düse, durch die der aus dem Rekuperator ankommende, unter höherem Druck stehende Verbrennungsstoff strömt und hierbei den aus dem Regenerator ankommenden, unter geringerem Druck stehenden Verbrennungsstoff ansaugt. Keine Entgegenhaltungen.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE740194C true DE740194C (de) | 1943-10-14 |
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-
1942
- 1942-04-24 DE DES150031D patent/DE740194C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
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