DE416081C - Schmelz- und Waermeofen mit Kohlenstaubfeuerung - Google Patents
Schmelz- und Waermeofen mit KohlenstaubfeuerungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B3/00—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
- F27B3/10—Details, accessories or equipment, e.g. dust-collectors, specially adapted for hearth-type furnaces
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- F27B3/263—Regenerators
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Schmelz- und Wärmeofen mit Kohlenstaubfeuerung. Bei Schmelz- oder sonstigen heißgehenden Öfen, welche wechselweise betrieben werden, war es bisher üblich, die Abgase durch Regenerativkammern abzuziehen. Damit die Temperatur in. der Kammer und die Lufttemperatur stets ziemlich gleich bleiben, ist ein öfteres Umschalten (gewöhnlich alle halbe Stunde) erforderlich. Bei Schmelz- oder sonstigen heißgehenden Öfen, welche mit Kohlenstaubfeuerungen geheizt werden, ist infolge der höheren Verbrennungstemperatur eine derartig hohe Vorwärmung der Sekundärluft, wie sie bisher bei der Verbrennungsluft der gasgefeuerten. Regeneradvöfen erfolgen mußte, nicht mehr nötig. Es lassen sich daher bei diesen Öfen die Abgastemperaturen zur Vorwärmung des Schmelz- oder sonstigen Wärmegutes ausnutzen,' indem zwei Herde ,angeordnet werden, die wechselweise als Hauptherd und als Vorwärmherd dienen, indem die Heizgase abwechselnd in entgegengesetzter Richtung durch die beiden Herdräume geschickt werden. Da bei diesen Öfen .das wechselweise Arbeiten nur in der Form geschehen kann, daß jedesmal nur dann eine Umstellung erfolgt, wenn das Schmelzgut in dem - einen Herd fertig geschmolzen (bzw. das Wärmegut genügend hoch erhitzt worden ist), was unter Umständen 6 bis 8 Stunden dauern kann, so scheidet das Regenerativprinzip zur Vorwärmung der Sekundärluft vollkommen aus. Hierbei würde nämlich die Lufttemperatur im letzten Abschnitt des Verfahrens, in dem eine hohe Lufttemperatur Bedingung ist, nur noch sehr gering, wenn nicht fast gleich o sein. Die Einschaltung eines gemeinsamen Rekuperators aber für die zwei Herdräume, die abwechselnd betrieben werden, ist schwer durchzuführen, da in diesem Falle stets die erhitzte Luft sowie die heißen Abgase von der einen Verbrennungskammer zur anderen bzw. von dem einen Herd zum anderen umgeschaltet werden müßten, was wegen des bei den hohen Temperaturen eintretenden Verbrennens und Verziehens der erforderlichen Umstellvorrichtunen praktisch kaum durchzuführen ist. Man findet denn auch einen Rekuperätör immer nur in Anwendung bei Ofen, welche mit gleichbleibender Flammenrichtung, arbeiten. Um nun den geschilderten Übelständen abzuhelfen, ist der Erfindung gemäß, in Verbindung mit zwei nebeneinander oder hintereinanderIiegenden Herdräumen, die Rekuperatoranordnung so getroffen, daß die wechselweise Umstellung von Luft und Abgasen in kaltem Zustande erfolgt.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen veranschaulicht, von denen die erste sich auf zwei nebeneinanderliegende Herdräume und die zweite sich auf zwei hinter einanderliegende Herdräume bezieht.
- Die erste Ausführungsform ist in Abb. t bis ,l wiedergegeben, wobei die Abb. t bis 3 die in der Zeichnung angegebenen Schnitte darstellen, während Abb. .l eine Oberansicht zeigt. Die umstellbaren Rekuperatoren sind in der Verlängerung der Herde vor den Staubverbrennungskammern angeordnet.
- Dient Herd 1 als Hauptherd und ist seine Staubverbrennungskammer im Petrieb, so ziehen die Abgase durch Herd II und seine Staubverbrennungskammer durch den Abzug fi in den Rekupe:rator b, wo sie durch Auf- und Niedersteigen ihre Wärme an die von der Sekundärluft durchflossenen Röhrenä abgeben und dann durch das Ventile zum Kamin abgeführt «-erden. Die vorzuwärmende Sekundärluft wird durch die Hauptleitung d und die zum Kühlen der Herdz-,tzsclien@vand dienenden Rohrleitungen e dem Dreiwegeventil f zugeführt und durch dieses dem erwähnten Rohrsystem g in dem Rekuperator b zugelenkt. Nachdem die Luft in dem Rohrsystem g genügend vorgenärmt ist, gelangt sie durch die isolierte Hauptvorleitun.g lt zum Kohlenstaubbrenner i des Herdes I. Nachdem im Herd I der erstrebte Hauptprozeß beendet ist, wird der vorgewärmte Herd II in Hauptbetrieb genommen, wobei die Flamme und die Luft dann den umgekehrten Weg nehmen. In diesem Falle streichen also die Abgase aus dem Herd II durch den Herd 1 zwecks Vorwärmung des frisch eingesetzten Gute, von da durch dessen Staubverbrennungskammer und den Abzug k zum Rekuperator 1, von wo sie durch das Abgasventil in zum Kamin entweichen. Die Sekundärluft macht bis zum Dreiweg ven.til (genau denselben Weg wie vorhin. Durch Umschaltung dieses Ventils -elft jetzt die zu erwärmende Luft durch das Rohrsystem tt und durch die ebenfalls isolierte Sammelleitung o zum Brenner p der Staubv erbrennungskammer des Herdes IL Außer dem Vorteil der Regelung der Sekundärluft und der Abgase im kältesten Zustand tritt noch der Vorteil der Zugänglichkeit bzw. der Reinigungsmöglichkeit des Re-Z:, in abgeschaltetem Zustande hinzu.
- Ferner ergibt sich der Vorteil, daß am Ende der Charge infolge des Durchstreichens immer heißer «-erdender Abgase die Lufttemper aturcn immer höher «-erden. Dies ist wegen der Erzielung hoher Temperaturen am Ende der Schmelzung oder des sonstigen Hauptprozesses von großer Wichtigkeit.
- Die zweite Ausführungsform mit zwei hintereinanderliegenden Herdräumen ist in Abb. 5, 6 find ; wiedergegeben.
- Die Sekundärluft tritt hier gleich in das Drei«-cgveütil g ein. Steht in diesem Falle Herd I unter Feuer, so gehen die Abgase zwecks Vorwärmung durch den bleich dahinter liegenden Herd II und dessen Staubverbrennun';skammer zum Rekuperator r und von dort aus durch das Abgasventils zum Kamin. Die Luft geht bei entsprechender Stellung des Dreiwegeventils g durch die Rohrleitung t in das Rohrsystem i des Rekuperators r. Damit die vorgewärmte Luft durch das Hinüberleiten zu der Staubverbrennungskammer des Herdes I keine Abkühlung erfährt, wird sie durch die Rohrleitung v, die in einem isolierten, im- Ofenunterbau angeordneten Kanal. liegt und beim Hochgehen zum Brenner in der Zwischenwand z«-ischen Staubverbrennungskamincr und Rekuperator in zwei Arme geteilt wird, zum Staubbrenner ti, der Staubverbrennungskammer des Herdes I geführt.
- Die Umstellung erfolgt in genau derselben Weise wie bei nebeneinanderliegenden Herden.
Claims (1)
- PATENT-ANspRUcfI: Schmelz- und Wärmeofen mit zwei nebeneinander- oder hintereinandcrliegcnden. wechselweise betriebenen Herdräumen und mit Kohlenst.aubfeuerung, dadurch gekennzeichnet, d,aß zu jedem Herd eine Staubverbrennungskammer und rin Rehuperator zur Vorwärmung der Sel:undär;uft angeordnet ist und daß die Heizgase von dem jeweilig als Hauptherd dienenden Herd durch den .anderen jeweilig zur Vorw-ärmun:g dienenden Herd und den an diesen an-eschlossenen Rekuperator geführt «-erden, dem zur selben Zeit auch die vorzuwärmende Sekundärluft zugeführt wird, die dann zu der Verbrennungskammer des anderen Herdes, also des jeweiligen Hauptherdes, gelangt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV19056D DE416081C (de) | 1924-03-27 | 1924-03-27 | Schmelz- und Waermeofen mit Kohlenstaubfeuerung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEV19056D DE416081C (de) | 1924-03-27 | 1924-03-27 | Schmelz- und Waermeofen mit Kohlenstaubfeuerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE416081C true DE416081C (de) | 1925-07-06 |
Family
ID=7577567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV19056D Expired DE416081C (de) | 1924-03-27 | 1924-03-27 | Schmelz- und Waermeofen mit Kohlenstaubfeuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE416081C (de) |
-
1924
- 1924-03-27 DE DEV19056D patent/DE416081C/de not_active Expired
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