DE36987C - Neuerung an Torfmaschinen und ähnlichen Maschinen - Google Patents

Neuerung an Torfmaschinen und ähnlichen Maschinen

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DE36987C
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DE
Germany
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peat
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DENDAT36987D
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A. VON ANREP in Moskau, Mjäsnitzkoi, Haus Jermakoff
Publication of DE36987C publication Critical patent/DE36987C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/22Extrusion presses; Dies therefor
    • B30B11/24Extrusion presses; Dies therefor using screws or worms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8O: Thon- und Steinwaaren- Industrie.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. October 1885 ab.
Das Neue der vorliegenden Erfindung besteht zunächst darin, dafs Gegenmesser angewendet werden, welche zwei eigenthümlich geformte scharfe Schneiden haben, mit denen das Material, namentlich die so häufig im Torf vorkommenden Holz- und Wurzelstücke, mit einem scharfen Schnitt zertheilt werden, während die bisher angewendeten Gegenmesser, wie z. B. im Patent No. 24637 von Bolze, keine eigentlichen Schneiden haben und nur den Thon theilen oder die Holzstücke abwürgen; ferner liegt die Neuerung darin, dafs über dem Prefscylinder ein Kasten angebracht ist, welcher die Austrittsgeschwindigkeit des Stranges aus dem Mundstück regulirt und verhindert, dafs bei Einschüttung von ungleichen Quantitäten des zu verarbeitenden Materials eine Verstopfung des Cylinders erfolge.
Wie aus der beiliegenden Zeichnung, Fig. 1, ersichtlich ist, besteht der Zertheilungsapparat aus einem Cylinder A, der Welle B, einer Anzahl Gegenmesser a, den Flügelmessern K, den Pressungsflügeln η und dem Mundstück η 1.
Ueber dem Zertheilungsapparat ist der Einschütttrichter m ■ angebracht. Die Gegenmesser α sind an den Cylinder A angeschraubt und dienen gleichzeitig als Lager; sie erhalten zuweilen Deckel d, wie Fig. 2 und 3 zeigen.
Die Gegenmesser sind, wie Fig. 4, 5, und 6 zeigen, derart construirt, dafs die Fläche y-g mit Fläche x-p den spitzen Winkel α und die Fläche x-f mit Fläche \-f den spitzen Winkel β einschliefsen, wie aus Fig. 6, Schnitt A-B, ersichtlich. Dadurch entstehen die zwei scharfen Schneiden_/ und g, welche aufserdem gehärtet sind.
Wird nun das Material (Torf, Thon, Kohle etc.) im Fülltrichter m aufgegeben und die Welle B rotirt, so drücken die schräg gestellten Flügelmesser K das Material nach unten und vorn gegen die Schneiden f und g der Gegenmesser a. Diese zertheilen das Material, namentlich Holz- und Wurzelstücke, welche im Torf stets vorkommen, durch einen scharfen Schnitt, während die Gegenmesser ohne diese eigenthUmlich geformten Schneiden die Holzstücke nur abwürgen. Man hat infolge dessen eine bedeutende Kraftersparnifs und viel günstigere Beanspruchnahme der Maschinentheile erzielt.
Ueber dem Cylinder A, Fig. 1, ist ein viertelkreisförmiger Kasten C, welcher von der Einschuttöffnung m durch die Scheidewand 0 getrennt ist, als Regulator für die Austrittsgeschwindigkeit des Stranges aus dem Mundstück n1 angebracht.
Wird nämlich das zu verarbeitende Material in ungleichen Quantitäten eingeschüttet, so wird nicht allein der Cylinder A leicht verstopft, sondern auch der Strang mit ungleicher Geschwindigkeit aus dem Mundstück η J treten. Der Regulator C nimmt jedoch die überschüssige Masse auf, welche, in der Richtung der Pfeile bewegt, immer wieder der Einschüttöffnung zuströmt, und verhindert so, dafs die ersten Flügel K zu viel Masse dem Einschütttrichter m entnehmen.

Claims (2)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein zweischneidiges Gegenmesser für Torfund ähnliche Maschinen, bei welchem die Flächen y-g mit x-g den spitzen Winkel α und die Flächen x-f mit \-f den spitzen Winkel β einschliefsen, wodurch die zwei scharfen Schneiden / und g entstehen (Schnitt A-B, Fig. 4 bis 6);
  2. 2. ein mit dem Prefscylinder A fest verbundener Kasten C, welcher vom Einschütttrichter m durch eine Wand ο getrennt ist, die Austrittsgeschwindigkeit des Stranges aus dem Mundstück n1 regulirt und zugleich ein Verstopfen des Cylinders A verhindert, Fig. i.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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