DE840760C - Schnittvorrichtung zur Herstellung kleiner Formstuecke aus Holzfaserhartplatten - Google Patents

Schnittvorrichtung zur Herstellung kleiner Formstuecke aus Holzfaserhartplatten

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DE840760C
DE840760C DEH471A DEH0000471A DE840760C DE 840760 C DE840760 C DE 840760C DE H471 A DEH471 A DE H471A DE H0000471 A DEH0000471 A DE H0000471A DE 840760 C DE840760 C DE 840760C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M1/00Working of wood not provided for in subclasses B27B - B27L, e.g. by stretching

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description

  • Schnittvorrichtung zur Herstellung kleiner Formstücke aus Holzfaserhartplatten Die Holzfaserplattenindustrie muß einander widersprechenden Aufgaben in gleicher Weise gerecht werden. Während die Massenherstellung in die Richtung großstückiger Einheitsplatten weist, sind für die noch lange Zeit obwaltenden Wohnverhältnisse kleine und weitgehend unterteilbare Plattenabmessungen erwünscht.
  • Vor allem verfangt die Wohnkultur einen Beitrag seitens der Holzfaserhartplatte zu einer Belebung des Wohnraumbildes innerhälb natürlicher Grenzen, die der Verwendung der Faserhartplatte gesetzt sind. Die neue Erfindung betrifft eine Schnittvorrichtung zur Massenherstellung maßhaltiger Formstücke beliebiger Gestalt aus Holzfaserhartplatten, der Streifen einer Faserhartplatte zugeführt werden und ,die mit oberen und gefederten unteren Haltern arbeitet, derart, daß diese Halter das Werkstück erfassen und das Schnittwerkzeug den Außenkanten beider Halter unmittelbar vorgelagert ist.
  • Insbesondere ist die neue Vorrichtung zur Massenherstellung maßhaltiger Faserhartplatten geeignet, d'ie eine gehärtete Oberfläche haben.
  • Hierbei legt sich zunächst der obere Halter bzw. Gegenhalter auf die gehärtete Oberfläche, bis er die Platte gegen den unteren Halter für die Unterseite gedrückt hat. Dann schneiden unter Anspannung der N iederhaltungsfedern die Messer das Formstück maßhaltig aus. Dabei gibt die .der Bewegung entgegenwirkende Feder nach. Nach Beendigung des Schneidens bewegen sich die Halter unter Freigabe und Auswurf des geschnittenen Formstückes wieder in ihre Ausgangsstellung zurück. Ist diese erreicht, so sind die Federn entspannt.
  • Es ist an sich bekannt, verschiedene Arbeitsweisen zur Herstellung kleiner Formstücke aus Faserhartplatten anzuwenden, z. B. Sägen und Schneiden mittels Scheren oder anderen Trennwerkzeugen. Jedoch ist es schwierig, nach einem der bekannten Verfahren genau maghaltige Formstücke aus großen Faserhartplatten mit gehärteter Oberfläche herzustellen, die gegeneinander vertauschbar sind, scharfe Kanten haben und zum Zusammensetzen gemusterter Bodenbeläge geeignet sind.
  • Mit Hilfe eines sowohl sehr starken, aber dennoch federnden Schnittes des Angriffes der Messer unmittelbar außerhalb der Kanten der Halter hat sich diese Aufgabe als lösbar erwiesen. Die praktische Bedeutung der Anwendung des Erfindungsgedankens besteht darin, daß nunmehr aus den maßhaltigen Formstücken in ungemein schneller und einfacher, d. h. auch wirtschaftlicher Maschinenarbeit beliebig große Verbundplatten aufgebaut werden können. Diese Verbundplatten, deren Unterlage z. B. bevorzugt eine Dämm- oder Isolierplatte ist, können ganz beliebige Größen haben. Für die Praxis ist besonders wertvoll, daß die praktisch fugenlos zur Ausbildung einer Deckplatte zusammengesetzten, maßhaltigen Formstücke in beliebiger Reihenfolge zusammengesetzt werden können und dann trotzdem immer genau durchlaufende Fugen bilden. Der Bauhandwerker, der nach dem neuen Verfahren hergestellte Verbundplatten verlegt, braucht also nur längs der Fugen die Dämmplatte durchzuschneiden., seine Säge wird dabei innerhalb der vorgebildeten, sehr genauen Fugen geführt, so daß selbst bei mäßiger Geschicklichkeit eine genaue Trennung der Formstücke bis zu ihrem ursprünglich ausgestanzten Einheitselement möglich ist. Die Faserhartplatten greifen das Sägeblatt überhaupt nicht an.
  • Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung besteht darin, daß die äußere Gestalt der Formstücke völlig beliebig sein kann. Zum Beispiel lassen sich aus dem Mittelstück oder aus den Kasten bzw. Ecken von viereckigen Formstücken beliebige Zierstücke ausstanzen. Die beiden Teile können einer verschiedenen Oberflächenbehandlung unterworfen und dann mit irgendwelchen anderen, in derselben Weise geschnittenen Platten wieder zu einer genauen Außenform zusammengefügt werden. Auf diese Weise eröffnet die Anwendung nach der Erfindung in der Innenarchitektur mit Oberflächenschmuck von Wänden, Böden und Decken einfache und erwünschte Entwicklungen.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der neuen Vorrichtung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Fig. i ist ein mittlerer Längsschnitt durch eine Vorrichtung nach der Erfindung mit Schnittwerkzeug in der Ausgangsstellung; Fig.2 zeigt dieselbe Vorrichtung mit Werkzeugen in der Mittelstellung; Fig.3 veranschaulicht Vorrichtung mit Werkzeug in der Mittelstellung nach der Herstellung des Formstückes, jedoch vor dessen Auswurf.
  • Der untere Halter i ist in der äußeren Fassung 2 mit -daran befestigten Schnittwerkzeugen 13a senkrecht verschiebbar geführt. In diesen unteren Halter i ist von unten eine -,%lehrzahl von Bolzen 3 eingeschraubt, die die Fußplatte4 in entsprechenden Bohrungen durchdringen und so zur genauen Führung des Halters i 'beitragen. Die Bolzen 3 sind an ihrem Unterende mit einem oberen Federlager S verschraubt, gegen das sich das Oberende einer Schraubendruckfeder 6 abstützt. Diese Schraubendruckfeder 6 umgibt einen fest in die Fußplatte 4 eingeschraubten Bolzen 7 und stützt sich mit ihrem unteren Ende gegen ein unteres Federlager 8, welches mit bekannten Mitteln an dem Bolzen festgelegt ist. Bei fester Lagerung des Bolzens 7 kann sich also der untere Halter i in seiner Führung 2 entgegen dem Druck der Feder 6 nach unten bewegen. Ein dem Halter I entsprechender gleich großer Gegenhalter 9 ist in der Tischplatte in fest gelagert und wird von dem Abstreifer 13 mit seiner Fassung 11 an seinen Außenkanten umgeben. Der Abstreifer 13 steht unter Belastung von Federn 12.
  • In der Ausgangsstellung nach Fig. i nehmen Halter i und Gegenhalter 9 die obere Grundstellung ein. Der zu schneidende Faserhartplattenabschnitt 14 liegt lose zwischen dem unteren Halter i und dem Gegenhalter 9. In der Mittelstellung nach Fig. 2 ist der Gegenhalter 9 auf die Faserhartplatte 14 gewandert, und diese liegt nunmehr fest zwischen den beiden gleich großen Haltern i und 9. Die Kanten der Schnittwerkzeuge 13' und der Abstreifer 13 sind den Außenkanten der beiden Halter i und 9 um mittelbar benachbart. Wie die gleichgebliebene Stellung des unteren Halters i gegenüber der Fußplatte 4 in den Fig. i und 2 erkennen läßt, ist bei der Mittelstellung die Feder 6 noch nicht beansprucht worden. Nachdem jedoch die Faserhartplatte 14 nunmehr fest zwischen den Haltern i und 9 eingespannt ist, wird diese gegen den Druck der Feder 6 nach unten gedrückt. Die Faserhartplatte 14 wird, wie in Fig. 3 zu erkennen ist, unter Bildung des gewünschten Formstückes gegenüber den Schnittwerkzeugen 13a verschoben, wobei der federbelastete Abstreifer 13 den verbleibenden Rand festhält. Durch diese Arbeitsweise gelingt es, Formstücke aus Faserhartplatten auch dann mit ganz glatten Kanten auszuschneiden, wenn sie eine gehärtete Oberfläche besitzen. Die Gestalt der Halter i und 9 sowie der Schnittwerkzeuge 13' und Ab, streifer 13 kann beliebig sein.
  • Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. i bis 3 kann sich z. B. auf quadratische, rechteckige, rautenförmige oder trapezförmige Messer beziehen. Es ist sowohl möglich, alle vier Kanten des Formstückes zu schneiden, als auch Faserliartplatten in Streifenform in die `cltnittv()ttichtutig einzuführen, die bereits die gewünschte Breite Gier Formstücke haben und dann nur zwei Kanten auszuschneiden. In jedem Fall ist eine ununterbrochene Arbeit mit sehr geringem Abfall und unter Ausbildung bemerkenswert scharfer Kanten an den Formstücken möglich, so claß diese in austauschbarer Nfassenfertigung zu größeren Einheiten zusammengesetzt werden können.
  • Die wesentlichen Merkmale der neuen Vorrichtung sind die Anordnungen der Kanten der Schnittwerkzeuge unmittelbar benachbart den Außenkanten der Halter, ferner die federnde Lagerung des unteren Halters und der Abstreifer sowie im Zusammenhang damit die Relativl>ewegttng der Halter und der Schnittwerkzeuge und die Anwendung dieser Anordnungen zum Ausschneiden von Holzfaserhartplatten mit gehärteten Oberflächen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schnittvorrichtung zur Massenherstellung maßhaltiger, scharfkantiger Formstücke aus Holzfaserplatten mit gehärteter Oberfläche, dadurch . gekennzeichnet, daB der lotrPcht verschiebbare Halter (r) zwischen feststehenden Schnittwerkzeugen (r3°) geführt ist und mit einem lotrecht verschiebbaren Gegenhalter (9) nebst anliegendem, auf Federn (1z) gelagertem Abstreifer (t3) zusammenwirkt.
DEH471A 1949-11-13 1949-11-13 Schnittvorrichtung zur Herstellung kleiner Formstuecke aus Holzfaserhartplatten Expired DE840760C (de)

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DE840760C true DE840760C (de) 1952-06-09

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