DE36963C - Neuerung an Schiebefenstern - Google Patents

Neuerung an Schiebefenstern

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DE36963C
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Germany
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sliding windows
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Application number
DENDAT36963D
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English (en)
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J. eaton in Stockport, County of Chester, und F. S. morris in Tottenham, County of Middlesex, England
Publication of DE36963C publication Critical patent/DE36963C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D25/00Window arrangements peculiar to rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Neuerung an Schiebefenstern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. December 1885 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Mechanismus für Schiebefenster, und zwar besonders für solche in Thüren von Eisenbahnwagen, bei welchen das Fenster ohne jedes Heben über eine Regenleiste durch einfaches Herunterschieben geöffnet und sowohl von aufsen wie von innen durch einfache Handhabung eines Hebels geschlossen werden kann.
Letzterer Hebel dient zum Ausschalten einer Bremsvorrichtung, welche das hochgeschobene Fenster festzuhalten vermag. Beim, Lösen der Bremsvorrichtung wird das Fenster durch Gegengewichte von etwas gröfserer Schwere als das Fenster selbst automatisch gehoben.
Das in Nuthen u des Thürrahmens g geführte Schiebefenster h, Fig. 1 bis 6, ist mittelst über Rollen k laufender Schnüre j mit zwei Gegengewichten i verbunden, welche in entsprechenden, durch die Bekleidung m gebildeten Kanälen / des Thürrahmens auf- und abgleiten können und insgesammt etwas schwerer sind als das ganze Schiebefenster. Das Fenster selbst ist in den Nuthen u ohne seitlichen Spielraum geführt und kann demnach nur vertical auf- und niedergeschoben werden. Zwischen den Füllungen des unteren Thürtheiles ist eine schwere, verticale Schiene α angebracht, welche in einem Bügel ρ, Fig. 3, geführt wird und oben mittelst Scharniers b mit einem Hebel c verbunden ist, der eine Schiene d trägt, welche an beiden Enden an Zapfen f drehbar und hier mit Bremsbacken e versehen ist.
Die Belastungsschiene α zieht den Hebel c beständig nach unten, dreht hierdurch die Schiene d und prefst somit die Bremsbacken e gegen den Fensterrahmen, so dafs das durch die Gewichte i nahezu ausbalancirte Fenster in jeder Stellung festgehalten werden kann. Wird der Hebel c und damit die Belastungsschiene a angehoben, so schwingt die Schiene d mit den Bremsbacken e um ihre Zapfen/, so dafs das Fenster freigegeben wird, das alsdann durch die nach unten gleitenden Gegengewichte i hochgeschoben wird. Damit der Hebel c bezw. die Bremse auch von der Aufsenseite des Wagens aus gehandhabt werden kann, greift die Belastungsschiene α am unteren Ende mit einer Nase η durch einen Schlitz 0 der Aufsenfüllung der Thür hindurch, so dafs die Schiene a von aufsen etwas angehoben und dadurch der Hebel c mit den Bremsbacken e gedreht werden kann. Das geöffnete Fenster wird alsdann durch die Wirkung der Gegengewichte wieder selbstthätig geschlossen.
Um bei Regenwetter ein Einregnen in den Raum zwischen den unteren Thürfüllungen zu verhindern, ist das Fenster an seinem unteren Ende mit einem drehbaren Wasserschenkel q versehen, welcher sich beim Herabschieben des Fensters automatisch nach oben umlegt und somit das Einschieben des Fensters in keiner Weise behindert. Wenn das Fenster hochgeschoben ist, so klappt der Wasserschenkel durch eigene Schwere, sich um die beiden Zapfen s der Ansätze r, Fig. 5, drehend, wieder nach unten und legt sich auf die Leiste t auf.
Damit das Herunterklappen auch ganz sicher erfolgt, ist der Wasserschenkel am vorderen Ende stärker, also schwerer gehalten als in dem Theil, mit welchem er in eine geeignete Nuth des Fensterrahmens eingreift.
Die in Fig. 7 dargestellte Modification weicht nur dadurch von der vorhin beschriebenen ab, dafs an Stelle der schweren Schiene α eine leichte Stange αl benutzt wird, aufweiche zwischen dem Bund w und dem am Thürrahmen befestigten Führüngsbügelp1 eine Spiralfedern aufgeschoben ist, welche die Stange a1, somit auch den Hebel c beständig nach unten drückt und hierdurch die Bremsbacken e gegen das Fenster prefst.
Um der Wirkung der Feder α entgegen die Stange a1 auch von aufsen hochschieben zu können, ist am unteren Ende y der Stange a der nach aufsen herausreichende, um χ drehbare Hebel η angebracht, welcher also aufsen herabgedruckt werden mufs, wenn die Stange al hochgehen soll.
Fig. 8 zeigt die Anwendung der vorliegenden Einrichtung auf zur Zeit gebräuchliche Waggonfenster. Die Schiene d mit dem zugehörigen Mechanismus und der umklappbare Wasserschenkel q werden in einer der oben beschriebenen Weisen ausgeführt. Der bereits vorhandene Zuggurt j wird über eine Rolle k geführt und mit dem Gegengewicht i belastet. Ueber dem Gurt und Gewicht wird ein oben mit Schlitz versehener Kasten angebracht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei Schiebefenstern, welche durch Gegengewicht, das event, am Zugband angehängt sein kann, hochgeschoben werden, die Anordnung einer durch eine Gewichtsschiene oder Schraubenfeder α beständig an das Fenster angeprefsten Bremsvorrichtung ede, welche sowohl von innen durch Anheben des Hebels c, als auch von aufsen vermittelst der Schiene α gelöst werden kann, um das geöffnete Fenster zu schliefsen.
2. Bei den durch Anspruch 1. gekennzeichneten Fenstern die Anordnung eines beim Einschieben nach oben, beim Hochschieben nach unten von selbst umklappenden Wasserschenkels q.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36963D Neuerung an Schiebefenstern Expired - Lifetime DE36963C (de)

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