DE368443C - Vorrichtung zur Reihenlochung von Papier - Google Patents

Vorrichtung zur Reihenlochung von Papier

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DE368443C
DE368443C DED37444D DED0037444D DE368443C DE 368443 C DE368443 C DE 368443C DE D37444 D DED37444 D DE D37444D DE D0037444 D DED0037444 D DE D0037444D DE 368443 C DE368443 C DE 368443C
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DE
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needles
paper
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needle holder
row
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DED37444D
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DELAYE ET BLONDET B
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DELAYE ET BLONDET B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/24Perforating by needles or pins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/02Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed
    • B26F1/04Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed with selectively-operable punches

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Reihenlochung von Papier. Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Lochen von Geschäftspapieren, Anzeigen, Briefbogen, Rechnungen u. d@gl. in der Art, daß diese leicht voneinander getrennt werden können. - Zur-Ausübung dieser Arbeiten ist es bisweilen erwünscht, die Lochungsreihe .auf eine gewisse Strecke zu unterbrechen. Dies wunde -beiden ebekannten Maschinen dadurch erreicht, daß man die Nadeln an den Stellen, an denen keine Lochung des Papiers stattfinden sollte, einfach aus dem Nadelhalter herausnahm, womit aber ein Zeitverlust verbunden- war und auch weiter noch große Nachteile, wie z.B. Verbiegen oder Abbrechen der Nadeln, entstanden. Auch begnügte man sich häufig mit Nadeln, die zwar für bestimmte Gruppen zusamrnen.gestellt waren, jedoch nicht immer der .Länge der gewünschten Unterbrechung der Lochungsreihe entsprachen.
  • Diese Nachteile sollen durch die neue Erfindung daidurch beseitigt werden, daß durch Verschieben von: über den Köpfen -der Nadeln befindlichen Albdeckplatten, die die Nadeln mit den bedeckten -Köpfen zum Lochen zwingen, in leichter Weise eine Unterbrechung der Lochungsreihe oder eine Lochung auf eine beliebige Länge bewirkt wird, ohne daß es nötig ist, die Nadeln aus dem, Nadelhalter zu entfernen.
  • Die Zeichnung stellt eine Ausführung der neuen Einrichtung dar, und zwar zeigen: Abb. r eine Vorderansicht .der Vorrichtung teilweise im Schnitt, Abb. a eine Draufsicht teilweise im Schnitt, Abb. 3 - eine Ansicht im Schnitt nach Linie.A-B,der Abb. r und Abb. ¢ und 5 dieselben Ansichten -wie Abb. r und- 3, jedoch in vergrößertem Maßstäbe.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem unteren festen Rahmen a und einem oberen festen Rahmen b. Der untere Rahmen a trägt einen Tisch c, der zur Aufnahme des zu lochenden Papieres dient und eine Matrize h .mit der üblichen Öffnung h'-. Der obere Rahmen b, der den Nadelhalter trägt, wird-durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Hebel auf einem Zapfend, -der fest an dem unteren Rahmen a sitzt, in senkrechter Richtung bewegt. Der Hub beträgt ungefähr 5 mm. Die Vorrichtung, welche zum Lochen dient, besteht aus einem Halter e, in .dem die Nadeln f in senkrechter Richtung geführt werden. Der Fuß g dient zum Festhalten des Papiers auf .der Matrize. Diese Teile der Maschine sind bekannt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß man oberhalb des Nadelhalters e ein oder mehrere Abdeckplatten i vorsieht, die sich -mittels eines Hebels j zwischen einer Führungsscheibe l und dem Nadelhalter e von Hand in wagerechter Richtung verschieben lassen. Die Abdeckplatten i bestehen aus Metall und sind mit einer Platte il verbunden, an der die Achse j1 des Hebels j angelötet ist. Der Hebel j kann um seine Achse ausschwingen, und zwar um einen gewissen Winkelbetrag u, der groß genug ist, .daß sich eine Klinge in, .die an dem Ende des Hebels j sitzt, zwischen zwei beliebige Nadeln f einschieben kann (Abb. 5). Um. die Abdeckplatte i seitlich verschieben zu können, ist es notwendig, den Hebel j wieder um .den Winkelbetrag a emporzuhebem, worauf sich die Klinge m wie-,der aus den Nadeln f .entfernt. Damit ist die Möglichkeit gegeben, die Abdeclcplatte i in wagerechter Richtung zu verschieben, andernfalls die Abdeckplatte na gezwungenermaßen ihre Lage beibehalten muß; so. daß die abgedeckten Nadeln gezwungen werden, das Papier zu durchlochen, während die rechts und links neben der Albdeckplatte liegenden Nadeln, keine Lochung des Papiers bewirken.
  • Die Abdeckplatten sind auswechselbar und können entsprechend der Länge, auf der die Lochung des Papiers stattfinden soll, hergestellt sein. Des weiteren kann man mehrere dieser Abdeckplatten wagerecht so nebeneinander schieben, daß sie die Nadeln auf eine längere Reihe hin abdecken -und damit auch eine längere Lochungsreihe bewirken. Man kann aber auch die Abdeckplatten wagerecht so weit voneinander. entfernen, daß sich eine Unterbrechung in der Lochung ergibt. Wenn während des Arbeitsvorganges die ganze Lochvorrichtung gesenkt wird, gehen sämtliche Nadeln f bis auf die Oberfläche des zu lochenden Papiers, welches auf der Matrize h. aufliegt, nieder. In diesem Aua nblicke bietet die Oberfläche des Papiers den Nadeln f einen gewissen Widerstand. Diejenigen Nadeln, die oberhalb durch die Abdeckplatten i. abgedeckt werden, dringen :durch das Papier hindurch in die Öffnung hl der Matrize ein undbewirken damit zdie Lochung des Papiers, während --diejenigen Nadeln entsprechend den Zwischenräumen. x, die zwischen den einzelnen Abdeckplatten herrschen, von unten nach oben in dem Nadelhalter e gleiten können und nur auf der Oberfläche des Papiers aufruhen, es aber nicht durchlochen. In der Zeichnung sind die Nadeln f ,in den Zwischenräumen x der Abdeckplattern weggelassen. Damit ist es möglich, eine Lochung des Papiers ganz nach Wunsch zu bewerkstelligen.
  • Bei beendeter Lochung, wenn sich der Rahrnen b wieder nach aufwärts bewegen sollte, kann es eintreten, daß eine oder .mehrere Nadeln in den Zwischenräumen x, die an der Lochung nicht beteiligt waren, noch in gehobener Stellung verharren sollten, was infolge der Reibung der Nadeln in dem Nadelhalter e leicht möglich sein kann, wodurch dann eine Verschiebung der Abdeckplatten i in wage rechter Richtung nicht möglich ist, da die emporstehenden Nadelköpfe dies verhindern. Um diesem Übelstande zu Begegnen, ist ein Anschlag k vorgesehen, gegen den sich die Nadelköpfe der noch emporstehenden Nadeln anlegen und der die Nadeln wieder so weit herunterdrückt, daß sie mit ihren Köpfen vollständig auf dem Nadelhalter e zum Aufliegen kommen, so daßdamit .der Verschiebung der Abd°eckplatten i kein Hindernis mehr im Wege steht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSk'RÜCHE: i. Vorrichtung zur Reihenlochung von Papier mit Hilfe von in einem Halter geführten Nadeln, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Köpf eeiner Reihe von Nadeln (f) Abdeckplatten (i) verschiebbar sind, so daß beim Niedergang des Nadelhalters (e) ,die abgedeckten Nadeln gezwungen sind, das Papier zu lochen, während die nicht a'bgeldeckten Nadeln sich in dem Nadelhalter (e) verschieben können und auf der Oberfläche des Papiers ruhen bleiben. z. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß idie Abdeckplatten (i) gegen seitliche Verschiebung durch eine au einem Hebel (1a) befindliche Klinge (iia) dadurch in ihrer Lage gehaltem werden, -daß sich die Klinge (in) zwischen zwei Nadeln einschiebt. g. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Hochgang des Nadelbalterrahmens (b) ein Anschlag (k) die Nadeln (f) wieder so in den Nadelhalter (e) drückt, daß sich eine wagerechte Verschiebung der Abd.eckplatten (in) ermöglicht.
DED37444D 1920-04-17 1920-04-17 Vorrichtung zur Reihenlochung von Papier Expired DE368443C (de)

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