DE601150C - Buerogeraet zum Lochen und Zusammenheften von Schriftstuecken mittels ausgestanzter Papierzungen - Google Patents

Buerogeraet zum Lochen und Zusammenheften von Schriftstuecken mittels ausgestanzter Papierzungen

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DE601150C
DE601150C DER87017D DER0087017D DE601150C DE 601150 C DE601150 C DE 601150C DE R87017 D DER87017 D DE R87017D DE R0087017 D DER0087017 D DE R0087017D DE 601150 C DE601150 C DE 601150C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F5/00Attaching together sheets, strips or webs; Reinforcing edges
    • B31F5/02Attaching together sheets, strips or webs; Reinforcing edges by crimping or slotting or perforating
    • B31F5/027Attaching together sheets, strips or webs; Reinforcing edges by crimping or slotting or perforating by perforating, e.g. by folding over the partially cut part

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Bürogerät zum Lochen und Zusammenheften von Schriftstücken mittels ausgestanzter Papierzungen Gegenstand der Erfindung ist ein neues Bürogerät, dessen Eigenart darin liegt, daß es sowohl allein zum Lochen von Schriftstücken als auch gleichzeitig Zum Lochen und Zusammenheften von Schriftstücken mittels aus den Papierblättern ausgestanzter Zungen benutzbar ist und demgemäß mit einer Umstellvorrichtung versehen ist, die je nach ihrer Lage das Gerät für die eine Art von Arbeit oder für die andere Art von Arbeit einstellt.
  • Weiterhin besteht das Neue der Erfindung gemäß darin, daß in der Grundplatte des nach Art eines Papierlochers ausgebildeten, jedoch mit an sich bekannten Heftvorrichtungen anstatt mit Lochstempeln versehenen Geräts unterhalb jeder Heft- oder Lochvorrichtung ein Schieber angeordnet ist, welcher mit Durchtrittsöffnungen für die gesamten Heftvorrichtungen und mit kleineren Durchtrittsöffnungen nur für den geschlossenen Teil der mit einer abgesetzten Schneidfläche versehenen Stanzmesser versehen ist, und welcher Schieber derart in seinen Endlagen feststellbar ist, daß entweder die größeren oder die kleineren Durchtrittsöffnungen unter jede der Heftvorrichtungen zu liegen kommen. Nimmt der Schieber die Lage ein, bei der seine größeren Durchtrittsöffnungen unterhalb der Heftvorrichtungen liegen, so ist das Gerät zum gleichzeitigen Zusammenheften und Lochen eingestellt, während bei der Lage des Schiebers, bei der die beiden kleineren Durchtrittsöffnungen unterhalb der Heftvorrichtungen liegen, das Gerät allein zum Lochen der eingelegten Schriftstücke eingestellt ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Bürogerätes entsprechend der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt das Gerät in perspektivischer Ansicht in der Einstellung für das Zusammenheftend von Schriftstücken.
  • Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-11 der Fig. i und Fig. 3 ist eine Aufsicht auf Fig. i.
  • Fig. .4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2 und Fig.5 zeigt eine Unteransicht auf die Grundplatte bei aufgeklapptem Deckel.
  • Fig. 6 ist - ein der Fig. 2 entsprechender Schnitt im Augenblick der Heftung und Fig.7 ist ein der Fig.5 entsprechender Schnitt, je durch bei auf Lochen umgestelltem Gerät.
  • Fig. 8 zeigt eine Aufsicht auf zwei zusammengeheftete Bogen, während Fig. 9 eine Aufsicht auf einen gelochten Bogen zeigt.
  • Das dargestellte Gerät besitzt im wesentlichen die Gestalt und das Aussehen eines Papierlochers. Es besitzt eine hohle Grundplatte i, die in üblicher Weise durch einen Bodendeckel 2 abgedeckt wird, so daß der Hohlraum der Grundplatte i zur Aufnahme der beim Lochen aus den Papierblättern ausgestanzten Stückchen dient. Die Bodenplatte 2 ist mit einer Verschlußfeder 3 versehen, die bei geschlossener Bodenplatte durch eine Öffnung 4 in der Grundplatte i hindurchragt. Auf der Grundplatte i sind die beiden Seitenwangen 5 befestigt, zwischen denen die Drehachse 6 für den Handgriff 7 des Gerätes angeordnet ist. Der Handgriff 7 ist in üblicher Weise mittels zweier Langlöcher 8 an der Achse 6 angelenkt.
  • Zwei an der Grundplatte i befestigte Blattfedern 9 suchen den Handgriff 7 dauernd in seiner oberen Lage zu erhalten und untergieifen mit ihren. oberen Enden eine Stange io, die zwischen den beiden Seitenwangen 7' des Handgriffes 7 befestigt ist. Auf der Grundplatte i ist in der Mitte der Grundplatte ein abgekröpftes Metallstück i i befestigt, das an seinem vorderen Ende zeigerförmig zugeschärft ist und stets -die Mitte zwischen zwei Heftungen oder Lochungen anzeigt. Die Zunge i i kann aber auch einen Teil der Grundplatte i selbst bilden, indem sie aus der Grundplatte herausgestanzt und herausgebogen ist.
  • Der abgekröpfte Teil der Metallzunge i i dient als Widerlager für eine gekrümmte Metallfeder i2, deren beide Enden gabelförmig ausgebildet sind, derart, daß ein mittlerer, zinkenförmiger Teil 12' durch eine Öffnung 13' einer Metallplatte 13 hindurch unter diese Metallplatte greift, während zwei seitliche Zinken 12" der Blattfeder i2 sich gegen die Oberfläche der Metallplatte 13 abstützen. Diese Metallplatte 13 besitzt eine streifenförmige Gestalt und ist mit zwei seitlichen Ansätzen 14 mit Langlöchern i4' an der an dem Handgriff 7 angeordneten Stange io aufgehängt. Die beiden Enden 15 des Metallstreifens 13 sind abwärts gekröpft und liegen im Ruhezustande der Vorrichtung unter den unteren seitlichen Ansätzen 16 der beiden Gestellseitenwangen 5. Die Plattenteile 15 sind mit Durchtrittsöffnungen 17 versehen, die im wesentlichen ovalen Durchtrittsöffnungen in den Seitenteilen 16 des Gestells entsprechen. Oberhalb dieser Durchtrittsöffnungen ist auf jeder Seite des Gerätes je eine Heftvorrichtung i8 vorgesehen, die durch die obere seitliche Leiste i9 der Seitenwange 5 hindurchragt und in diesem seitlich abgebogenen Teil des Gestells geführt ist, wie dies am besten Fig. i zeigt. Der waagerechte Gestellteil i9 auf jeder Seite ist an seinem hinteren Ende bei i9' abwärts gebogen und umgreift mit seinem unteren Ende gabelförmig einen Teil der Heftvorrichtung zwecks Führung dieses Teils in senkrechter Richtung.
  • Jede Heftvorrichtung besteht aus einem Stanzmesser 2o von etwa U-förmigem, vorn geschlossenen Querschnitt, und in die beiden Stanzmesser 2o auf den beiden Seiten des Gerätes greift die in dem Handgriff 7 befestigte Stange io ein, so daß beim Niederdrücken des Handgriffes 7 die Stanzmesser 2o mit abwärts genommen werden. Die unteren Enden der Stanzmesser sind schräg abgeschnitten, und die Schneidfläche jedes Stanzmessers setzt sich aus dem vorderen, geschlossenen Teilei und dem rückwärtigen, nach oben versetzten Teil 22 zusammen.
  • In jedem Stanzmesser ist um eine Achse 23 die Papierzungenumlegevorrichtung 24 drehbar gelagert, die im wesentlichen aus einer oberen Zunge 25 und einer unteren Zunge 26 sich zusammensetzt.
  • Eine längs der Vorderwand des Stanzmessers angeordnete Blattfeder 27 sucht die Zungenumlegevorrichtung 24 dauernd in der in Fig. 2 gezeichneten Lage im Stanzmesser zu erhalten. An dem hinteren, offenen Ende des Stanzmessers 2o ist ein Messer 28 von der insbesondere aus Fig. i ersichtlichen Gestalt angeordnet, das durch die gabelförmigen unteren Zinken des Gestellteiles i9, i9' in senkrechter Richtung geführt wird und in der Nähe seines unteren Endes mit einer Öffnung 29 versehen ist. Durch zwei in dem Messer 28 vorgesehene Schlitze 31 greifen zwei Ansätze 3o der Seitenwange des Stanzmessers 2o. Die Schlitze 3 i in dem Messer 28 besitzen eine etwas größere Höhe als die durch die Schlitze hindurchgreifenden Ansätze 30 des Stanzmessers. Im Innern jedes Stanzmessers ist schließlich noch eine Schraubenfeder 32 angeordnet, die sich mit ihrem oberen Ende gegen den Teil 33 am Stanzmesser 2o abstützt und mit ihrem unteren Ende gegen einen einwärts abgebogenen Teil 34 des Messers 28 anliegt. Das Messer 28 dient zur Erzeugung des Schlitzes in dem Papierbogen, durch den die von dem Stanzmesser 2o herausgestanzte Papierzunge hindurchgezogen wird.
  • Unterhalb der Gegenplatte 13, 15 ist in der Grundplatte i der Vorrichtung noch ein Schieber 35 angeordnet, der mit zwei abgekröpften Enden 36, 37 die Querseiten der Grundplatte i umgreift, welche abgekröpften Enden 36, 37 handgriffartig ausgebildet sind und zur Hinundherverschiebung des Schiebers in Richtung des Pfeiles 38 und in entgegengesetzter Richtung dienen. In der Nähe jedes Endes ist der Schieber 35 mit einer DurchtrittsöffnuDg 39 versehen, die so groß ist, daß sie den Durchtritt der gesamten Heftvorrichtung gestattet. Neben jeder Durchtrittsöffnung 39 ist in dem Schieber eine kleinere Durchtrittsöffnung 4o angeordnet; die nur den Durchtritt .der vorderen Schneidfläche 2i am Stanzmesser 20 gestattet. Die Grundplatte i ist unterhalb jeder Heftvorrichtung je mit einer Durchtrittsöffnung 41 versehen, die mindestens so groß wie die Durchtrittsöffnung 39 im Schieber 35 ist.
  • An der Unterfläche des Schiebers 35 sitzt eine Nase 41', die mit einer an der Unterfläche der Grundplatte i angebrachten, einen abwärts gebogenen Teil aufweisenden Feder 42 zusammenarbeitet, derart, daß durch die gegen den abwärts gebogenen Teil der Feder 42 mit ihrer einen Seitenfläche oder ihrer anderen Seitenfläche anliegende Nase 41' am Schieber 35 die jeweilige Lage des Schiebers gegen eine unbeabsichtigte Verschiebung gesichert ist. Mittels eines in der Grundplatte i vorgesehenen Ausschnittes 43, durch den die Nase 41' des Schiebers 35 hindurchgreift, werden die beiden Endlagen des Schiebers begrenzt. Die Heftvorrichtungen werden zweckmäßig durch an dem Gestell der Vorrichtung angebrachte Schutzgehäuse 44 abgedeckt, von welchen das eine in Fig. i weggenommen gedacht ist, um die Konstruktion der Heftvorrichtung erkennen zu lassen.
  • Die Arbeits- und Wirkungsweise des dargestellten Bürogerätes ist folgende, wobei von einer Lage des Schiebers entsprechend den Fig. 1, 3 und 4 ausgegangen wird. Bei dieser Lage des Schiebers 36 liegen die beiden großen Durchtrittsöffnungen 39 des Schiebers unterhalb der beiden Heftvorrichtungen 18. Werden bei dieser Einstellung des Scbiebers zwei oder mehr Bogen in das Gerät entsprechend Fig.6 eingelegt, so werden bei dem Niederdrücken des Handgriffes 7 die Bogen an zwei Stellen entsprechend Fig.8 gelocht und gleichzeitig mittels Papierzungen zusammengeheftet, wobei der Abstand der beiden Heftstellen dem Abstand der beiden Heftvorrichtungen 18 entspricht. Diese Zusammenheffung geschieht dadurch, daß beim Niederdrücken des Handgriffes 7 die Gegenplatte 13 mit ihren beiden Endteilen 15 gegen die in das Gerät eingelegten Papierblätter 45 gegengepreßt und die gesamten Heftvorrichtungen 18, also die Stanzmessei 20 und die Schlitzmesser 28, abwärts mitgenommen und durch die Grundplatte hindurchgeführt werden, wie dies Fig. 6 erkennen läßt.
  • Die Abwärtsbewegung der Gegenplatten 13, 15 geschieht dadurch, daß beim Niederdrücken des Handgriffes oder Druckhebels 7 die Stange io in dem Druckhebel sich in den Langlöchern 14' der Aufhängeösen 14_ der Gegenplatte 13 verschiebt und hierdurch die sich an dem Finger i t abstützende Blattfeder 12 die Möglichkeit erhält, die Gegenplatte 13 mit ihren beiden Druckenden 15, 15 nach abwärts zu verschieben und gegen die Papierblätter 45 anzudrücken.
  • Bei der Abwärtsmitnahme der Heftvorrichtung i8 stanzt jedes Stanzmesser 2o eine Papierzunge 46 aus den Papierblättern 45 aus, während die Messer 28, die von den Stanzmessern unter Vermittlung der Federn 32 abwärts mitgenommen werden, die Schlitze in den Papierblättern erzeugen. Beim Abwärtsgange der Stanzmesser 2o treffen die oberen Nasen 25 der Zungenumlegevorrichtung 24 gegen die aufwärtsgekröpften Nasen 48 an den Andrückplatten 15, 15 der Gegenplatte 13 (s. Fig. 6), was zur Folge hat, daß sich die Zungenumlegevorrichtungen 24 in den Stanzmessern 2o verdrehen und die von den Stanzmessern 2o vorher ausgestanzten Papierzungen 46 umlegen und durch die Aussparungen 29 in den Schlitzmessern 28 hindurchdrücken.
  • Sobald man mit dem Druck auf den Handgriff oder Druckhebel ? aufhört, wird dieser durch die Federn 9 wieder aufwärtsgeschwenkt, und dies hat zur Folge, daß die Teile der Vorrichtung wieder in die in Fig. i und 2 gezeichnete Lage zurückgehen, indem die Stange io in dem Hebel 7 zunächst die Stanzmesser 2o wieder aufwärts verschiebt. Die Stanzmesser 2o nehmen hierbei mittels ihrer Nasen 3o die Schlitzmesser 28 aufwärts mit. Bei Beendigung der Aufwärtsschwenkung des Druckhebels 7 erfolgt dann auch entgegen der Wirkung der sich gegen den Finger ii abstützenden Feder 12, die Wiederaufwärtsverschiebung der Gegenplatten 13, 15 in ihre obere, insbesondere aus Fig.4 ersichtliche Ruhelage. Bei dem Aufwärtsgange der Heftvorrichtungen 18 ziehen die Schlitzmesser 28 die Papierzungen 46 durch die Schlitze 47 in den Papierbögen hindurch, wodurch die Zusammenheftung der Papierbogen 45 erfolgt. Die durch die Schlitze 47 hindurchgezogenen Papierzungenenden werden dann schließlich beim Herausziehen der Schriftstücke aus dem Gerät, was zweckmäßig noch erfolgt, während die Gegenplatten 15, 15 ihre unteren Lagen einnehmen, auf die Oberfläche der Papierblätter umgelegt, womit die Zusammenheftung der Blätter 45 beendet ist.
  • Soll mit dem Gerät nur gelocht werden, so wird der Schieber 35 in Richtung des Pfeiles 38 in die in Fig. 4 strichpunktiert eingezeichnete Lage verschoben, wobei dann die kleineren Durchtrittsöffnungen 40 in dem Schieber unterhalb der Heftvorrichtungen 18 zu liegen kommen. Wird nunmehr bei dieser Stellung des Schiebers 35 der Handgriff oder Druckhebel 7 abwärts geschwenkt, so erfolgt wieder wie vorher das Andrücken. der Gegenplatte 13 mit ihren Druckenden 15, 15 gegen den oder die in das Gerät eingelegten Papierblätter 49 (Fig. 6) und eine Abwärtsverschiebung der Stanzmesser 2o und der Schlitzmesser 28. Bei dieser Abwärtsverschiebung treffen dann aber die Schlitzmesser 28 mit ihren unteren Enden gegen die Oberfläche des Schiebers 35 bzw. den auf dem Schieber liegenden Bogen 49, was zur Folge hat, daß die Schlitzmesser 28 nicht weiter abwärts gehen können. Dies bewirkt weiterhin, daß die Stanzmesser 2o entgegen der Wirkung der Federn 32 nur so weit abwärts verschoben werden können, bis die Nasen 3o an -den Stanzmessern gegen die unteren Enden der Schlitze 3 1 in den-Schlitzmessern 28 treffen, welche Lage der Stanzmesser 2o in Fig. 6 dargestellt ist. Es tritt demnach. nur die vordere, geschlossene Schneidfläche 2i jedes Stanzmessers 2o durch den oder die Papierbogen hindurch, was zur Fölge hat, daß nur die Löcher 5o von der aus Fig.9 ersichtlichen Gestalt aus dem Papierbogen 49 ausgestanzt werden. Es findet demnach bei einer Bewegung der Teile in die Lage nach Fig. 6 nur eine Lochung der Papierblätter in bei Lochern üblicher Weise statt.
  • Bei der Aufwärtsverschwenkung des Handhebels 7 gelangen dann alle Teile der Vorrichtung wieder in die in Fig.2 gezeichnete Lage zurück. Man kann mit dem Gerät solange Lochungen ausführen, bis der Schieber 35 wieder in entgegengesetzter Richtung zum Pfeile 39 in die Lage nach Fig. i verschoben wird, worauf dann das Gerät wieder zur Ausführung von Heftungen eingestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCIIE i. Bürogerät zum Lochen und Zusammenheften von Schriftstücken mittels ausgestanzter Papierzungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät entweder allein zum Lochen oder gleichzeitig zum Lochen und Zusammenheften einstellbar ist. z. Bürogerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Grundplatte (i) des nach Art eines Papierlochers ausgebildeten, jedoch mit an sich bekannten Heftvorrichtungen anstatt mit Lochstempeln versehenen Gerätes unterhalb jeder Heft- bzw. Lochvorrichtung ein Schieber (35) angeordnet ist, welcher mit Durchtrittsöffnungen (39) für die gesamten Heftvorrichtungen und mit kleineren Durchtrittsöffnungen (40) nur für den vorderen geschlossenen Teil der mit einer abgesetzten Schneidfläche (2r, 22) ausgerüsteten Stanzmesser (2o) versehen ist, und welcher derart in seinen beiden Endlagen feststellbar ist, daß entweder die größeren oder die kleineren Durchtrittsöffnungen (39 bzw. 40) unter jede der Heftvorrichtungen zu liegen kommen. 3. Bürogerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (35) an seiner Unterfläche mit einer durch eine Aussparung der Grundplatte hindurchragenden Nase (4i') versehen ist, die mit. einer an der Unterfläche der Grundplatte des Gerätes angebrachten Feder (42) derart zusammenwirkt, daß durch die Feder die beiden Endlagen des Schiebers gegen. unbeabsichtigtes Verschieben gesichert werden. 4. Bürogerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Heftvorrichtung (i8), die in an sich bekannter Weise aus einem die Papierzungenumlegevorrichtung (24) enthaltenden Stanzmesser (2o) und einem zur Herstellung des Durchtrittsschlitzes (47) für die Papierzunze dienenden Schneidmesser (28) besteht, das Schneidmesser (28) gegenüber dem Stanzme-sser .(2o) um ein gewisses Maß verschiebbar ist und durch eine in dem Stanzmesser (2o) vorgesehene Feder (32) in, der Regel in seiner abwärts verschobenen Lage am Stanzmesser erhalten wird, aus der es jedoch bei der Abwärtsführung der Heftvorrichtung'hochgeschoben wird, wenn es bei für Lochen eingestelltem Gerät gegen die volle Oberfläche des Schiebers trifft.
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