DE368243C - Schlackenstauvorrichtung mit pendelnden Staukoerpern fuer Wanderroste - Google Patents

Schlackenstauvorrichtung mit pendelnden Staukoerpern fuer Wanderroste

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DE368243C
DE368243C DESCH56344D DESC056344D DE368243C DE 368243 C DE368243 C DE 368243C DE SCH56344 D DESCH56344 D DE SCH56344D DE SC056344 D DESC056344 D DE SC056344D DE 368243 C DE368243 C DE 368243C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates
    • F23H11/18Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

  • Schlackenstauvorrichtung mit pendelnden Staukörpern für Wanderroste. Je nach Art und Beschaffenheit des Brennstoffes bei Dampfkesselfeuerungen können Schlackenbildung und Form der Schlacke sowie ihr Verhalten bei der Fortbewegung sehr verschieden sein. Für Stauvorrichtungen an Wanderrostfeuerungen ist es von 'größter Wichtigkeit, sich diesem: Wechsel von. Form und Eigenschaften der Schlacke möglichst weitgehend anzupassen. Es gibt bereits Stauvorrichtungen, die mit zusätzlichen Gewichten arbeiten, deren Wirkung. mit dem Ausschlage des, eigentlichen Staukörpers vergrößert äder verkleinert werden kann. Bei ,diesen bekannten Einrichtungen wirken aber die zusätzlichen Gewichte bereits in, der Ruhelage bzw. bei dem ersten Teil' des Hubes des Staukörpers.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schl.ackenstauvorrichtung mit pendelnden Staukörpern, und zwar besteht sie darin, daß :die Staukörper an dem einen Arm eines einstellbaren doppelarmigen Hebels angelenkt sind, dessen Druckwirkung durch ein auf dem Doppelhebel befestigtes: oder auf beliebiger Bahn zwangläufig oder von Hand verschiebbares Gewicht regelbar ist, und der der eigentlichen Stawverrichtung als Anschlag dient, so,daß der Doppelhebel erst dann auszuschwingen braucht, wenn die Stauklappe bereits. eine Bewegung vollführt hat. Dadurch soll eine vollkommenere Anpassung der Selbstregelung .der Staukörper an die Beschaffenheit der Schlacke und ein schnelleres Einstellen bei jedem Wechsel :der Schlackenbeschaffenheit gewährleistet werden. Im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen wird! mithin der Einfluß: der zusätzlichen Belastung in der Ruhelage des: Staukörpers und in dem ersten Teil seines Hubes) vermieden.
  • Auf beiliegender Zeichnung sind Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Stauer, der am Dbppeiarmhebellt seinen Drehpunkt i hat und bei o einen Anschlag besitzt, welcher bei entsprechendem Druck der Schlacke .auf den Stauer den Hebel h erst dann zum Ausschlag .bringt, wenn der Anschlag o den Hebel h berührt. Mit q ist ein beweglicher Luftabschluß bezeichnet, der seinen Drehpunkt an der: Regelungsvorrichtung oder auch am Mauerwerk haben kann. k ist ein beliebig verschiebbares Belastungsgewicht, L ein verstellbarer Anschlag für Hebel 1z zur Veränderung des Spaltes zwischen S'tauer und Rost.
  • -Der Staukörper w schwingt nur bis zu gewissem Grade (um i) aus seiner normalen Lage; durch größere Schlackenmassen hebt er sich aber selbsttätig in die Höhe (Drehpunkt i'), wird also von der heißen Zone entfernt. Es ist beobachtet worden, daß die gewöhnlichen Staupendel leicht nach dem Ausschwingen hängenbleiben, weil oft ihr Eigengewicht nicht genügt, das Herunterfallen in die Staulage durchzuführen. Die neue Vorrichtung ermöglicht dies. unter allen Umständen. Entfernt sich z. B. durch eine größere Schlackenmasse der Stauer vom Rost, so wird' von einem bestimmten Punkt an, sobald nämlich der Hebelarm lt sich von dem Anschlag l entfernt, sein Gewicht nicht mehr von diesem Anschlag getragen, ,sondern es lastet nun mit bestimmtem Druck auf der Schlackenschicht, und dieser Druck kann wiederum z. B. durch beliebige Belastung des anderen Hebelarmes mittels Gewichtes k geregelt werden. Wenn es bei bestimmter Art des Brennstoffes zweckmäßig erscheint, so kann man durch umgekehrte Regelung natürlich auch den Druck vermindern statt vergrößern.
  • Einen allmählich mit dem Ausschwingen zunehmenden Druck kann man mit Hilfe der neuen Vorrichtung dadurch erzielen, daß die Hebelarme (oder einer derselben) bei der Drehung unter den Einfluß einer Federkraft kommt, so daß in dem gleichen Maße, wie das Ausschwingen zunimmt, ein. entsprechend größerer Druck auf den Staucr ausgeübt wird.
  • Die Verschiebung des Gewichtes k und damit die Regelung des von dem Hebel h auszuübenden Druckes kann leicht von außerhalb des Kessels erfolgen. Man kann aber auch dieses Gewicht oder ein besonderes zweites Gewicht mit dem eigentlichen Staukörper dauernd oder zeitweise mittelbar oder unmittelbar verbinden, so daß die Änderung der Belastung des: Hebelarmes ganz oder zum Teil von der Bewegung des eigentlichen Staukörpers aus geleitet und somit unmittelbar von der Schlackenbeschaffenheit abhängig gemacht wird.
  • Bei der in Abb. 2 dargestellten Vorrichtung wird der Lenker m dazu benutzt, um eine Verbindung des Stauers w mit dem verschiebbaren Zusatzgewicht k' herzustellen.
  • zt bedeutet hier wie bei Abb. r eine Festhaltevorrichtung des Stauers w, die bei i` drehbar sein kann. Mit dem Anschlag[ kann der Stauer w auch gehoben und gesenkt werden. Der zweite mit beweglichem Gewicht versehene Hebelarm, von h kann auch durch eine gleichwirkende Einrichtung ersetzt werden, z. B. durch. eine am: Hebelarm lt angebrachte, nach oben geführte Kette, die über eine oder mehrere Rollen geleitet wird und am anderen Ende ein Gewicht trägt. Das Gewicht k kann auch am Arm h uriverschiebbar und der Drehpunkt i verschiebbar angeordnet werden. Naturgemäß. kann entweder jeder Staukörper mit einer derartigen Regelungsvorrichtung versehen werden, oder es kann eine größere Anzahl von Staukörpern mit einer solchen Vorrichtung oder mit einer gegenüber der Zahl der Staukörper geringeren Anzahl solcher Hebel verbunden sein.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSpRÜcHE i. Schlackenstauvorrichtung mit pendelnden Staukörpern für Wanderroste, dadurch gekennzeichnet, daß die Staukörper (w): an dem einen Arm eines Doppelhebels (h) angelenkt sind und einen Anschlag (o) besitzen, durch den die Staukörper nach einer gewissen Ausschwingung um ihren Aufhängepunkt (i) den m,it einem verschiebbaren Gewicht versehenen Doppelhebel (h) zum, Ausschlag bringen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ruhelage des doppelarmigen Hebels durch einen verstellbaren Anschlag (l) bestimmt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und' z, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem Doppelhebel verschiebbare Gewicht oder ein ebenso wirkendes zweites Gewicht mit dem Staukörper verbunden ist, so daß die Änderung der Belastung oder Entlastung irgendeines der Arme des Doppelhebels oder des Staukörpers oder beider ganz oder zum Teil von der Stauerbewegung selbst geleitet wird.
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