DE368205C - Verfahren zum Einsetzen und Ausfahren der mit Brenngut gefuellten Kapseln in keramische Brennoefen - Google Patents
Verfahren zum Einsetzen und Ausfahren der mit Brenngut gefuellten Kapseln in keramische BrennoefenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B9/00—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
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Description
- Verfahren zum Einsetzen und Ausfahren der mit Brenngut gefüllten Kapseln in keramische Brennöfen. Beim Füllen und Entleeren keramischer Brennöfen werden bisher die mit .deriz Brenngut gefüllten Schamotte- bzw. Tonkapseln durch die Brennhausarbeiter vom Fülltisch weg in das Ofeninnere und umgekehrt getragen. Beim Hin- und Hertragen der Kapseln müssen gewöhnlieb dieselben Arbeiter und Arbeiterinnen fortgesetzt in den vom- vorigen Brand noch heißen Ofen hinein und unmittelbar darauf wieder in den viel kühleren Brenuhausraum heraustreten, so daß sie einem schroffen Tempe..raturwechsel und damit gesundheitlichen Schädigungen ausgesetzt sind. Außerdem werden die für .diese Beschäftigung erforderlichen Arbeitskräfte und das zugehörige Aufsichtspersonal im Betriebe sehr teuer.
- Durch die Erfindung soll das Verbringen der das Brenngut aufnehmenden Kapseln in den und aus dem Brennofen auf mechanischem Wege ermöglicht werden, so daß nur noch das Zutragen und Wegnehmen der Kapseln zu und von der Vorrichtung sowie das Einsetzen und Ausnehmen der mechanisch in den Ofen beförderten Kapseln innerhalb des Ofenraumes selbst von Hand zu geschehen hat. Demgemäß gelangt ein endloses, in beiderlei Richtung bewegbares, auf einem fahrbaren Gestell angebrachtes Förderband, wie solches zur Bewegung von Massengütern, beispielsweise auch zum Transport . von Ziegeln vom Brennofen zum Wagen, an sich bekannt ist, :derart zur Verwendung, daß es, zur Aufnahme der mit dem keramischen Brenngut gefüllten Kapseln dienend, auf einen Teil seiner Länge in den Ofenraum eingefahren wird. Beim Füllen des Ofens werden die Kapseln außerhalb des Ofenraumes vom sogenannten Fülltisch auf das Förderband aufgesetzt und durch dieses in das Ofeninnere verbracht, um dort von den Ofenarbeitern abgenommen und in dem Ofen aufeinandergestellt zu werden. Beim Entleeren des Ofens bringen die Ausnehmearbeiter im Ofen die mit dem gebrannten Gut gefüllten Kapseln auf das Förderband, welches dieselben nach dem Brennhausraum fördert. Die Arbeiter brauchen daher während des Füllens bzw. Entleerens des Ofens nicht fortwährend vom Ofeninnern zum Brennhausraum und umgekehrt hin und her zu gehen. Es werden wesentlich weniger Arbeitskräfte als bisher benötigt und dadurch erhebliche Ersparnisse an Lohnausgaben erzielt. Die Einfüll-und Entleerungsarbeit geht schneller vor sich, so daß innerhalb der gleichen Zeit mehr Brände ausgeführt werden können als seither möglich war, wodurch der Brennbetrieb rationeller gestaltet wird. Auch wird derÜbelstand beseitigt, daß auf dem Transport viel Kapseln zu Bruch gehen, wie es erfahrungsgemäß bei dem bisherigen Handarbeitsverfahren der Fall ist. Besonders vorteilhaft ist die Erfindung in der ersten Hälfte des Einfüllens und in der zweiten Hälfte des Ausnehmens der Ofen, da in diesen Abschnitten des Arbeitsvorganges der Weg länger und deshalb der seither erforderliche Aufwand an Arbeitszeit und Arbeitskräften größer ist.
- Die Zeichnung stellt eine zur Ausführung der Erfindung dienende Vorrichtung in Abb. z in Seitenansicht, in Abb. a in Sti_nansicht dar. Auf einem Gestell a ist ein endloses Förderband b derart angeordnet, daß es an beiden Enden des Gestells über Walzen c, an den Längsseiten des Gestells zwischen Führungsrollen d läuft. Zum Antrieb des Förderbandes dient ein Elektromotor e, der in dem Gestell gelagert ist und in geeigneterWeise durch ein bewegliches Kabel und Steckkontakt am jeweiligen Benutzungsort mit der Stromleitung verbunden wird. Das Gestell a ruht auf zwei Räderpaaren f und kann daher sowohl von einem Ofen zum anderen als auch in den Ofenraum hinein und aus demselben herausgefahren werden.
- Um das Verfahren der Fördervorrichtung von einem Ofen zum andern auch in engen Brennhausräumen leicht zu ermöglichen, ist das Gestell a zweiteilig ausgebildet derart, daß die eine Hälfte zusammen mit dem Förderband zum Transportzwecke hochgeklappt werden kann. Zur Verriegelung der beiden Gestellteile in ihrer Strecklage dienen Rahmenstücke g. An jedem Ende des Gestells befindet sich ein bekannter Wendeschalter, der es gestattet, sowohl im Ofeninnern als auch außerhalb des Ofens das Band entweder zum Stehen zu bringen oder in entgegengesetzter Richtung laufen zu lassen.
- Um zu verhindern, daß infolge Unachtsamkeit des die Kapseln vom Förderband abnehmenden Arbeiters an einem oder anderen Ende der Fördervorrichtung Kapseln über das Band herunterfallen, wird eine Anschlagsleiste derart vorgesehen, daß sie durch den Anstoß einer nicht rechtzeitig abgenommenen Kapsel in an sich bekannter Weise den Motor zum Stehen bringt.
- Mit Hilfe der beschriebenen Vorrichtung wird gemäß der Erfindung folgendermaßen verfahren Wenn ein Ofen nach fertigem Brand entleert werden soll, so wird die Fördervorrichtung durch die Ofenöffnung in das Ofeninnere so weit hineingefahren, daß sie sich teilweise innerhalb, teilweise außerhalb des Ofens befindet. Die Ausnehmearbeiter sind im Ofeninnern, die Wegtragearbeiter im Brennhausraum tätig. Durch den Elektromotor e wird das Förderband b so in Bewegung gesetzt, daß es an der Oberseite des Gestells a vom Ofeninnern nach außen läuft. Die Ausnehmearbeiter setzen die mit dem gebrannten Gut gefüllten Kapseln auf das Förderband b, dieses verbringt die Kapseln nach außen, und die Wegtragearbeiter heben sie vom Förderband ab. Bei fortschreitender Entleerung des Ofenraumes wird die Fördervorrichtung allmählich tiefer in das Ofeninnere hineingeführt.
- Soll der Brennofen von neuem mit den das Brenngut enthaltenden Kapseln gefüllt werden, so wird die Fördervorrichtung durch die Ofenöffnung zum Teil in den Ofenraum hineingefahren und mittels des Elektromotors in Bewegung gesetzt. Die Zubringearbeiter außerhalb ! des Ofens setzen die Kapseln auf das Förderband auf, dieses führt die Kapseln in den Ofenraum, woselbst sie von den dortigen Einfüllarbeitern abgenommen und in dem Ofen aufeinandergestellt werden. Entsprechend der zu- i nehmenden Füllung des Ofenraumes wird die Fördervorrichtung nach und nach aus dem Ofeninnern herausgefahren.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRU cH Verfahren zum Einsetzen und Ausfahren der mit Brenngut gefüllten Kapseln in keramische Brennöfen, gekennzeichnet durch die Anwendung einer die Kapseln aufnehmenden, in beiderlei Richtung fördernden Fördervorrichtung (z. B. eines endlosen Förderbandes b), die auf einem fahrbaren Gestell (a) auf einen Teil ihrer Länge in die Ofenkammern eingefahren wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES56703D DE368205C (de) | 1921-06-18 | 1921-06-18 | Verfahren zum Einsetzen und Ausfahren der mit Brenngut gefuellten Kapseln in keramische Brennoefen |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE368205C true DE368205C (de) | 1923-02-01 |
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ID=7491295
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| DES56703D Expired DE368205C (de) | 1921-06-18 | 1921-06-18 | Verfahren zum Einsetzen und Ausfahren der mit Brenngut gefuellten Kapseln in keramische Brennoefen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE368205C (de) |
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1921
- 1921-06-18 DE DES56703D patent/DE368205C/de not_active Expired
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