DE368128C - Photographische Kamera - Google Patents

Photographische Kamera

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DE368128C
DE368128C DEF45156D DEF0045156D DE368128C DE 368128 C DE368128 C DE 368128C DE F45156 D DEF45156 D DE F45156D DE F0045156 D DEF0045156 D DE F0045156D DE 368128 C DE368128 C DE 368128C
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DE
Germany
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photographic camera
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adjustment
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DEF45156D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/28Roller blind or flexible plate
    • G03B9/32Double blind
    • G03B9/34Double blind with adjustable slot; with mechanism controlling relative movement of blinds to form slot

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 1. FEBRUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57a GRUPPE 27
(F 45156 VIl57a*)
Theodor Picker in Mahlsdorf b. Berlin.
Photographische Kamera. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1919 ab.
Die Erfindung "bezieht sich auf solche photographische Kameras mit Objektivverschluß, dessen Auslösung die zur Einstellung ganz geöffnete Irisblende auf die zur Aufnahme jeweils erforderliche öffnungsweite zurückführt. Dem Bekannten gegenüber besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß die Öffnungsweite der Blende durch die gegenseitige VersteEung der Rolltücher eines Rolltuchverschlusses eingestellt wird. Weitere Kennzeichen des Er-
findungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und Ansprüchen. Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. ι einen senkrechten Schnitt durch das Gehäuse des Verschlusses nach der Linie C-D der Abb. 2. Abb. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie E-F der Abb. 1. Abb. 3 veranschaulicht eine Draufsicht auf den Gehäusevorderteil. Abb. 4 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 1. Abb. 5 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie G-H der Abb. 4, und Abb. 6 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie I-K der Abb. 5 und gegen letztere um 90 ° versetzt. Abb. 7 veranschaulicht eine Draufsicht auf die Sperrvorrichtung und in Abb. 8 sind in schematischer Darstellung, die den Belichtungsverschluß bildenden Bänder in verschiedenen Stellungen veranschaulicht. Abb. 9 zeigt den zur Einstellung der Jahreszeiten und der Plattenempfindlichkeit erforderlichen Kamerateil.
Die Abb. 1 bis 7 sind in vergrößertem Maßstabe dargestellt.
Der Verschluß des Objektivs wird durch zwei Bänder 18, 19 gebildet (Abb. 4 und 8), von denen das Band 18 eine große, das Band 19 eine kleine und eine größere Öffnung aufweist, die beide zusammen mit dem Zwischenraum 20 der Größe der Öffnung in dem Band 18 entsprechen.
Die Bänder 18 und 19 sind zu beiden Seiten des Objektivs 21 auf Walzen 22, 23, 24, 25 aufgewickelt, von denen Z. B. die Walzen 23 und 25 in ihrem Innern Federn 26, 27 haben, die die Bänder unter Spannung halten. Die beiden Walzen 22, 23 sind durch Stirnräder 27, 28 miteinander gekuppelt. Die Welle der Walze 23 ist in den Wandungen des Gehäuses längsverschiebbar und wird durch eine Feder so gehalten, daß die Stirnräder 27, 28 der Walzen 22, 23 in Eingriff stehen. Verschiebt man anderseits die genannte Welle gegen die Wirkung ihrer Feder, und zwar entweder einwärts oder auswärts, so werden die Walzen 22, 23 voneinander entkuppelt und durch Drehung an dem Knopf 58 wird eine Verschiebung der beiden Bänder 18, 19 mit Bezug aufeinander und somit eine Einstellung der in den Bändern vorgesehenen Schlitze ermöglicht, und zwar ist dies möglich, wenn man am Knopf 58 zieht oder auf ihn drückt.
In dem Gehäuse 1 sitzen weiterhin zwei längsverschiebbare Spindeln, von denen jede unter der Wirkung einer Feder 31 steht und ein Stirnrad 32 trägt, welches in das mit den Walzen 23 und 25 verbundene Stirnrad 33 eingreift und dem Zweck dient, eine Einstellung oder Spannung der auf die Räder einwirkenden Federn zu ermöglichen. Zur Einstenung der ! genannten Spindeln dienen die Handknöpfe 34 1 (Abb. 3). ■
An der Oberseite des Gehäuses sind die mit entsprechenden Aufschriften versehenen Mar- ! kierscheiben 35* und 35* (Abb. 5) und an der
Unterseite ebensolche Markierscheiben 36" und j 36* (Abb. 1) angeordnet. Mit den Markier- ! scheiben 35" und 35* wirken Stifte 37 der Stirn- ; räder 32 zusammen. Die Stifte 37 des Rades 32 j liegen hierbei an der auf der Unterseite gej rauhten Fläche der Markierscheiben an und nehmen sie bei der Drehung mit. Wird der ! Knopf 34 der Spindel auswärts gezogen, so ! kommen die oberen Stifte 37 außer Eingriff j mit ihren Markierscheiben, während hingegen die Stifte 38 an einer Scheibe der Spindel mit der zugehörigen unteren Markierscheibe 36" und ; 36* in Eingriff kommen und diese mitnehmen. Auf der Welle der Walze 22 sitzt ein Kegelrad 39 (Abb. 7), welches mit einem andern mit einem Stirnrade verbundenen Kegelrad 40 in Eingriff gebracht werden kann. Letzteres wirkt durch einen Trieb 41 auf das Zahnsegment 42, das in einem zum Stellring der Irisblende des Objektivs 21 (Abb. 7) konachsialen Ring angebracht ist. Hierbei ist die Einrichtung so getroffen, daß die Kegelräder 39, 40 miteinander in Eingriff gebracht werden, wenn durch Längsverschiebung der Welle der Walze 23 in der Richtung auf den Knopf 58 hin die Stirn- go räder 27, 28 voneinander entkuppelt werden. In dem Schlitz 43 gleitet der Auslöser 44 mit einem Zapfen, der mit einer Feder 45 verbunden ist. Dieser Zapfen greift in den Blendenstellring ein. Außerhalb des Zahnsegments 42 liegt ein um einen Zapfen schwingbarer Hebel 46, der mittels einer unter Federwirkung stehenden Klinke 47 mit einer Sperrklinke 48 in Verbindung steht (Abb. 7, 8 und 9), die mit einem Sperrade der Walze 24 zusammen wirkt. Unter der Sperrklinke 48 sitzt eine Nockenscheibe 49, in deren Bahn die Schieber 50, 51 liegen. Der Schieber 50 greift mit seinem Arm 52 (Abb. 9) vor die vor dem Spiegel 12 liegende Sperrvorrichtung 53, wie dies im besonderen aus Abb. 8 hervorgeht. Je kleiner die Blende, um so tiefer muß der Hebel 44 gedrückt werden und um so kleiner wird die Blendenöffnung, denn die Feder 45 tritt erst dann aus dem Schlitz 43 heraus und in Wirkung, wenn die vorher eingestellte tio Blendenöffnung erreicht ist.
Hierdurch wird die Klinke 47 bewegt, die dem Druck ihrer Feder folgend, die Sperrklinke 48 zurückdrückt und somit das Sperrad mit der Walze 24 freigibt (Abb. 9). Dagegen drückt eine im Innern sitzende gespannte Feder 271 die Nocken der Nockenscheibe gegen den Schieber 50, so daß letzterer um seinen Drehzapfen ausgeschwungen wird. Demzufolge wird durch den Schieber 50 die Sperrvorrich- iao
rung 53 für den Spiegel beeinflußt und somit letzterer freigegeben. Bei der Aufwärtsschwingung des Spiegels schlägt dieser gegen eine Nase 54 des Schiebers 51 und hebt letzteren an, der dadurch den vorher angehaltenen Nocken 49 freigibt. Durch 'die Wirkung der Feder 27 werden nunmehr die Verschlußbänder 18, 19 vor dem Objektiv vorbeigezogen.
Der Gang des Lichtstrahls ist hierbei folgender:
Bei der Abdeckung durch den Spiegel 12 geht das Licht durch die Öffnung des Bandes 18 und die kleine Öffnung des Bandes 19, wie dies in Abb. ioa angedeutet ist. Bei Betätigung des Schiebers 50 legt sich der Zwischenraum 20 des Bandes 19 voi den Lichteintrittskanal (Abb. 8b), indem beide Bänder ein entsprechendes Stück weiter gleiten, und beim Anschlagen des Spiegels 12 an die Nase des Schiebers 51 ao gleiten beide Bänder 18, 19 vor dem Lichteintrittskanal vorbei (Abb. 8c). Durch Verstellung des Bandes 18 mit Bezug auf das Band 19 kann der Lichtkanal in beliebiger Weise verengt werden (Abb. 8d).
Die Blendenstellung wird durch den Zeiger 55 von der Skala 57 abgelesen. Die Einstellung erfolgt durch Beeinflussung des Knopfes 58. Hierdurch kommen die Kegelräder 39, 40 in Eingriff, deren Drehung mittels des Triebes 41 auch den Zahnkranz 42 und hierdurch die öffnung so weit verstellt, als nötig ist, um die Auslösung an der Stelle wirken zu lassen, die für die entsprechende Blende erforderlich ist. Zu diesem Zweck ist der Auslöser in geeigneter Weise mit der Blende verbunden. Die Betrachtung des aufzunehmenden Bildes erfolgt stets bei vollständig geöffneter Blende.
Die Zurückführung der Teile in ihre Ausgangslage nach erfolgter Aufnahme kann in beliebiger Weise geschehen. Beim Ausführungsbeispiel ist hierzu eine Feder 60 angeordnet, um eine selbsttätige Wiedereinstellung der Ausgangslage zu sichern und nach erfolgter Aufnahme die Blende wieder zu öffnen. Die bei dem Apparat vorgesehenen verschiedenen Stelhnöglichkeiten verbürgen ein bequemes Einstellen der genauen Belichtungszeit ohne Zuhilfenahme einer Tabelle o. dgl. Mit diesen Stellmöglichkeiten kann die Aufnahme bei gleichem Be-Hchtungseffekt vorgenommen werden entweder mit kleiner Blende und breitem Schlitz oder schmalen Schlitz und voller Blende, je nach der gewünschten Tiefenschärfe, und zwar jeweils im richtigen Verhältnis zueinander, da die Schlitzbreite mit der Blende gekuppelt ist. Des weiteren wird hierbei 'in Rücksicht gezogen, daß ein dunkler Vordergrund eine Verlängerung, ein Seestück und helle Gegenstände eine Verkürzung der Belichtungszeit erfordern. Eine entsprechende Drehung des dafür vorgesehenen Zeigers 56 besorgt auch dieses. Alle Reflexkameras haben den Nächteil, daß bei einer Aufnahme mit kleiner Blende ein Verfolgen des Objektes — und das ist ein Haupterfordernis — kaum möglich ist, da das Spiegelbild dann nur schwach auf der Mattscheibe erscheint. Dieser Nachteil ist bei der vorliegenden Kamera beseitigt, denn das Bild wird immer mit voller Blende gesehen, weil die vorher bestimmte Blendenöffnung selbsttätig in dem Bruchteil der Sekunde eingestellt wird, in dem die Auslösung erfolgt, denn auch die Auslösung ist mit dem Blendenring gekuppelt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Photographische Kamera mit Objektivverschluß, dessen Auslosung die zur Einstellung ganz geöffnete Irisblende auf die zur Aufnahme jeweils erforderliche Öffnungsweite zurückführt, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungsweite der Blende durch die gegenseitige Verstellung der Rolltücher eines Rolltuchverschlusses eingestellt wird.
2. Photographische Kamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verstellung der Rolltücher ein drehbar angeordneter Ring (42*) beeinflußt wird, der mit einem unten offenen Bogenschlitz (43) den Auslöser (44) umfaßt.
3. Photographische Kamera nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der einen Walze der Rolltücher längsverschiebbar ist und die Verschiebung in der einen Richtung mit einem die Blendenverstellung nach einer Skala an der Kamera bewirkenden Zeiger (55), in der anderen Richtung mit einem die Schlitzweite des Rollverschlusses nach einer Skala für die Helligkeitswerte regelnden Zeiger (56) gekuppelt wird.
4. Photographische Kamera nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (45) an dem Auslöser (44) bei dessen VersteEung bis zu dem unteren Teil eines Schlitzes (43) des Ringes (42s) aus einer öffnung heraustritt und den Auslösehebel (46) des Verschlusses beeinflußt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DEF45156D 1919-08-24 1919-08-24 Photographische Kamera Expired DE368128C (de)

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DE368128C true DE368128C (de) 1923-02-01

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ID=7100365

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DE (1) DE368128C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972636C (de) * 1953-05-09 1959-08-27 Optische Werke C A Steinheil S Photographisches Objektiv mit Vorwaehlblende
DE972973C (de) * 1950-05-22 1959-11-12 Zeiss Ikon Ag Einaeugige Spiegelkamera

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972973C (de) * 1950-05-22 1959-11-12 Zeiss Ikon Ag Einaeugige Spiegelkamera
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