DE36772C - Kombinirte Falz-, Abkante-, Rund- und Wulstmaschine - Google Patents

Kombinirte Falz-, Abkante-, Rund- und Wulstmaschine

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DE36772C
DE36772C DENDAT36772D DE36772DA DE36772C DE 36772 C DE36772 C DE 36772C DE NDAT36772 D DENDAT36772 D DE NDAT36772D DE 36772D A DE36772D A DE 36772DA DE 36772 C DE36772 C DE 36772C
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DE
Germany
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machine
clamping
sheet
roller
folding
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36772D
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English (en)
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E. KIRCHEIS in Aue im Erzgeb
Publication of DE36772C publication Critical patent/DE36772C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/01Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves between rams and anvils or abutments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. November 1885 ab.
In den Fig. 1 bis 6 beiliegender Zeichnung stellt A die feste Hauptwänge, B die bewegliche Spannwange und C die Biegewange einer Falz-, Abkante- und Hohlumschlagmaschine dar. D und E sind die beiden Eingangsoder Zuführwellen, F die Biegewelle einer Rundmaschine; sie lagern in den fest mit der Hauptwange A verbundenen Seitenwänden b bl. Aufserdem noch ergänzen sich Hauptwange A und Spannwange B im Bedarfsfalle zu einer Universalwulstmaschine, indem sie gegenüber ihren eigentlichen Arbeitskanten, also auf der Rundmaschinenseite, derart profilirt sind, dafs dort in flachen Aushöhlungen zwischen ihnen der Wulststab w Platz finden kann, welcher an seinen vorstehenden, vierkantig abgesetzten Enden (s. Fig. 4) mittelst Handkurbeln in Umdrehung zu versetzen ist, Fig. 5 veranschaulicht in gröfserem Mafsstabe die diesfallsige Wirkung der Wulstmaschine. Die Festklemmung bezw. Einspannung des Bleches zwischen den Wangen A und B der Falz-, Abkante- und Umschlagmaschine, wie auch im anderen vorerwähnten Falle die Einstellung und Fixirung jener beiden Wangen zum Wulsten unter Anwendung verschieden starker Wulststäbe n> wird durch die in den langrunden Augen der Seitenwände b b1 gelagerte Excenterwelle e vom Hebel k aus bewirkt; die beiden excentrischen Zapfen dieser Welle greifen nämlich beiderseits in Gleitbacken, welche sich nach oben in die die Wange B tragenden Zugbolzen s sl fortsetzen. An ihrem dem Hebel k gegenüberliegenden Ende an der Seitenwand b läfst sich die erwähnte Excenterwelle e übrigens mittelst einer Mutter in jeder ihr ertheilten Lage festbremsen, wenn eben die Maschine dem gleichzeitigen Zweck als Universalwulstmaschine dienen und Wange B dem einzulegenden Stab w entsprechend gestellt werden soll.
Die Bewegungsweise und Lagerung der Biegewange C sammt ihren Hebeln und Zapfen bietet nichts Aufsergewöhnliches an der Abkantemaschine, wie aus der Zeichnung genügend klar zu ersehen ist.
Innerhalb ihrer Zapfenlagerung stehen die beiden Walzen D und E der Rundmaschine unter einander im Rädereingriff; nur Biegewelle F ist lose um ihre Achse drehbar, sie ertheilt dem ihr von jenen beiden zugeführten Bleche die Biegung, und zwar um die Walze D herum. Den Lagern der Walzen E und F ist, wie besonders Fig. 2 und 3 erkennen lassen, die nöthige Verstellbarkeit in den Oeffnungen 'der Seitenwände b b1 gegeben. Hingegen ist das eine Lager der Walze D, und zwar das in der Nähe deren Zahnrades befindliche, nur um eine verticale Achse drehbar, so dafs nach Oeffnung des Lagerverschlusses d am anderen Walzenende und nach Abnahme der dort befindlichen Antriebskurbel r das betreffende' Walzenende freigelegt und ein etwa sehr eng gerundetes Rohr seitwärts abgezogen werden kann.
Schliefslich dient die Maschine, und zwar auch auf der der Biegewange C gegenüberliegenden Seite, auch noch einem ferneren Zwecke. Ganz wie beim Abkanten nämlich, d. h. zwischen die Wangen A und B eingeklemmt, kann eine Blechtafel von dem nach der Walzenseite frei vorstehenden Theile gerad-

Claims (1)

  1. linig abgetrennt werden, sobald über ihr, die gerade Spannwangenkante entlang, ein (in Nuth mittelst Rolle) gerade geführter Stichel (sogenannter Zinkreifser) hinweggezogen wird, dessen Schneidkanten die Trennung, wie durch Fig. 6 in gröfserem Mafsstabe dargestellt ist, verursacht. Eine Holzleiste u, auf die Walze E gelegt, dient dem Blech hierbei als Unterlage.
    Pateντ-AnSprüche;
    i. Eine combinirte Falz-, Abkante-, Rund- und Wulstmaschine, welche gleichzeitig folgende Vorrichtungen in der in Fig. 2 dargestellten Verbindung besitzt: Die Zuführwalzen D und E und die Biegewalze F der Rundmaschine auf der einen Seite des Gestelles, auf der anderen dagegen die Biegewange C der Abkamemaschine, deren
    andere beiden, zum.Einklemmen des umzubiegenden Bleches dienenden Wangen A und B zugleich mit der Walze w zusammen eine Wulstmaschine bilden, so dafs die Excenterbewegung kess1, welche das StückB bewegt, sowohl zum Zuspannen der Abkantemaschine, als auch zum Einstellen der Wulstmaschine für verschiedene grofse Walzen w benutzt werden kann.
    Bei einer solchen unter 1. charakterisirten Maschine die Ausbildung der Spannwange B über der Wulstmaschine zu einer nach oben gerichteten Leiste, auf der die Rolle eines Zinkreifsers ^ in der in Fig. 6 dargestellten Weise hingeführt werden kann, um mit demselben zwischen die Wangen A und B eingeklemmte Blechtafeln geradlinig zerteilen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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