DE367272C - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Eierpackungen aus Stroh, Holzwolle o. dgl. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Eierpackungen aus Stroh, Holzwolle o. dgl.

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DE367272C
DE367272C DEF40936D DEF0040936D DE367272C DE 367272 C DE367272 C DE 367272C DE F40936 D DEF40936 D DE F40936D DE F0040936 D DEF0040936 D DE F0040936D DE 367272 C DE367272 C DE 367272C
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pack
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wood wool
straw
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B21/00Packaging or unpacking of bottles
    • B65B21/24Enclosing bottles in wrappers
    • B65B21/247Wrapping individual bottles in straw-made wrappers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packaging Frangible Articles (AREA)

Description

  • Verfahren und 1Vlaschine zur Herstellung von Eierpackungen aus Stroh, Holzwolle o. dgl. Das im Hauptpatent beschriebene Verfahren zur Herstellung von Eierpackungen . aus Stroh, Holzwolle o. dgl. mit metallischer Verstärkung hat sich im allgemeinen bewährt, nur hat sich gezeigt, daß es schwierig ist, die Drähte sowohl auf den Boden der Nester als auch bis in die höchsten Teile der Trennwände zu pressen. Daraus folgt dann, daß (Abb. z) die Trennungswände r der Nester z nicht genügend steif sind, sich namentlich beim Einlegen der Eier in die Packung P leicht deformieren und Tappig werden und dann die Eier nicht ausreichend umklammern, um ein Gegeneinanderschlagen derselben unter den bei ihrem Transport unvermeidlichen Erschütterungen und Stößen sicher auszuschließen. Oder es ergab sich auch, daß der Boden des Nestes nicht immer von Drähten des Drahtnetzes f überquert war, so daß die in diesen Nestern befindlichen Eier infolge ihres Gewichtes nach unten sinken und trotz der Zwischenschicht von Holzwolle g gegen die darunterliegenden Eier stoßen konnten.
  • Dieser Übelstand wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß zur Versteifung der Trennungswände der Nester von der Rückseite der Packung her in die zwischen den einzelnen Nestern gebildeten Vertiefungen h Papier eingepreßt wird.
  • Bei den praktischen Versuchen, die Papierversteifung lediglich an den angegebenen Stellen anzubringen, erwies sich die in dem Hauptpatent dargestellte Halbeigestalt der Preßformen als unzweckmäßig, da in diesem Falle die Breite der Vertiefungen an den verschiedenen Stellen der Packung sehr bedeutend schwankt und es demzufolge nicht zu vermeiden ist, daß der Papierbelag von den schmäleren Stellen der Vertiefungen auch auf den Boden der Nester übergreift.
  • Es wird daher, was einen weiteren Teil der Erfindung bildet, vorgeschlagen, den Preßformen nicht wie bisher den Querschnitt eines Halbeies, sondern denjenigen eines Rhomboids mit abgerundeten Ecken zu geben. Man erreicht hierdurch eine an allen Stellen der Packung ziemlich gleichbleibende Breite der Vertiefungen zwischen den einzelnen Preßformen und damit auch eine Einlagerung des Papiers nur in die Vertiefungen. Ferner kann man aber auch, was zu einer wesentlichen Verbilligung der zur Herstellung der Eierpackung dienenden Maschine führt, die Matrize aus durchlaufenden Längswänden und den Rhomboidseiten entsprechend geneigten Querwänden herstellen, also für beide Wandarten Bandeisen verwenden, so daß man nicht, wie im Hauptpatent beschrieben, an einer gemeinsamen Platte die Preßstempel einzeln für sich anzubringen braucht, was sehr kostspielig und umständlich ist.
  • Wichtig ist, daß das Papier im wesentlichen ausschließlich in diese Vertiefungen gelangt und nicht etwa auch den Boden des Nestes bedeckt, da sonst die Elastizität und Luftdurchlässigkeit der einzelnen Nester, das wichtigste Erfordernis einer Eierpackung, v erlorengehen würde. Daher werden, was ebenfalls zur Erfindung gehört, die Preßformen am Kopf mit Dornen versehen, so daß das einzulegende Papier in den Nestmitten durchstochen und so geschwächt wird, daß es über der Nestmitte zerreißt und sich leicht in die Wände einpressen läßt. Diese Dorne bewirken gleichzeitig mit daneben angebrachten Riefen, daß die einzelnen Drähte des Drahtnetzes beim Pressen der Packung sich an den Dornen führen und sodann in die Riefen einlegen, so daß sie sich beim Pressen nicht seitlich verschieben können. Auf diese Weise ist Gewähr dafür geboten, daß in der gepreßten Packung der Boden jedes einzelnen Nestes immer von Drähten überquert wird.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer zur Herstellung der neuen Eierpackung geeigneten Maschine in Abb. 2 schematisch in einem Längsschnitt, während Abb. 3 eine Draufsicht auf die Tragplatte der Preßformen, Abb. 4 ein Schaubild der Matrize und Abb. 5 eine einzelne Preßform in erheblich vergrößertem Maßstabe als Schaubild darstellt; Abb.6 und 7 veranschaulichen die Ober-und Unteransicht eines Teiles einer fertigen Packung und die Abb. 8 und 9 sollen zur Erläuterung des Herstellungsverfahrens der Packung dienen. Auf einer Tragplatte a (Abb. 2 und 3) sitzen innerhalb eines Rahmens 3 in Längsreihen die einzelnen Preßformen b, welche (s. auch Abb. 5) im Querschnitt die Form eines Rhomboids mit abgerundeten Ecken besitzen. Auf dem Kopf der Preßformen sitzen (Abb. 5) vierseitige Pyramiden 4 mit der Grundfläche auf. Die Pyramiden sind in Längs- und Querreihen so angeordnet, daß sie zwischen sich Längs- und Querriefen 5 frei lassen. Ferner gehen von dem Kopf der Preßformen eine Anzahl die Pyramidenspitzen überragende, zugespitzte Dorne 6, 7 aus, von denen der mittelste (6) am kräftigsten ist und am weitesten nach oben vorspringt.
  • In den Rahmen 3 der Tragplatte a paßt ein Einsatz E (Abb. 2 und 8), bestehend aus einem oben offenen Kasten, dessen Bodenplatte 9 mit den Preßformen b entsprechenden Öffnungen versehen ist. Die Tragplatte a der Preßformen b wird an geeigneter Stelle von Stempeln io durchsetzt, welche zum Ausstoßen des in den Rahmen 3 eingesetzten Einsatzes E nach oben dienen und zu diesem Zwecke auf- und abbeweglich sind.
  • Von der Tragplatte a gehen Stangen i i aus, auf welchen die Matrize 1V1 geführt ist. Diese besteht (s. Abb. 4) aus einer Kopfplatte 12, Seitenwänden 13 und 14 und Längs- und Querwänden 15 und 16. Die durchlaufenden Längswände 15 wie auch die Querwände 16, von welchen die letzteren den schrägen Seiten der Preßform b entsprechend geneigt sind, sind so angeordnet, daß sie zwischen die Preßformen b passen.
  • Mit der Matrize M, die vor dem Pressen durch geeignete Mittel in der in Abb. 2 gezeichneten Hochlage festgehalten wird, muß man sich geeignete Vorrichtungen verbunden denken, welche einmal gestatten, die Festhaltemittel plötzlich auszulösen, so daß die Matrize durch ihr Eigengewicht jäh herunterfällt, und welche anderseits ein allmähliches Niederbewegen der Matrize ermöglichen.
  • Zur Herstellung einer Eierpackung wird ein Drahtnetz neben der Maschine auf einen Tisch aufgelegt und auf das Drahtnetz, welches in bekannter Weise der Länge und Breite nach gewellt ist, Holzwolle aufgeschüttet, worauf die Ränder des Drahtnetzes um die Holzwolle herum nach oben gebogen werden. Die so vorbereitete Schicht wird in den Einsatz E eingelegt (s. Abb. 8, in welcher das Drahtnetz mit f, die Holzwolle mit g bezeichnet ist). Nun wird der Einsatz E bei niedergelassenen Stempeln io in den Rahmen 3 der Tragplatte a eingelegt und sodann die Matrize M einige Male hintereinander von der Hochstellung auf die Tragplatte a bzw. die Preßformen b herunterfallen gelassen, wodurch in der in .dem Einsatz befindlichen, aus Holzwolle und Drahtnetz bestehenden Schicht Nester gebildet werden. Beim Pressen führen sich die Längs- und Querdrähte des Drahtnetzes an den Dornen 6, 7 und legen sich schließlich in die gerade unter ihnen befindlichen Riefen 5 im Kopf der Preßformen b ein, so daß sie sich unter dem Preßdruck nicht seitlich verschieben können. Hierdurch können noch weitmaschigere Drahtnetze als bisher verwendet werden, wodurch an Material und Herstellungskosten für das Drahtnetz gespart wird.
  • Es hat sich, um eine schnellere, leichtere und dauerhaftere Formgebung der Nester zu erreichen, als zweckmäßig herausgestellt, die zu pressende Schicht vor dem Pressen anzufeuchten und die Presse selbst zu beheizen. In diesem Falle versieht man, damit die sich bildendenDämpfe abziehen können, die Kopfplatte i2 der Matrize M mit Löchern 17 (Abb. 2).
  • Nach diesem erstmaligen Pressen gleicht die Packung, abgesehen von der Form der Nester und dem Umstande, daß nunmehr die Böden sämtlicher Nester ausnahmslos von Drähten überquert werden, der bisher bekannten Packung. Nun wird auf die in dem Einsatz E sich befindende Packung P, wie in Abb. 9 angedeutet ist, ein angefeuchteter Bogen Papier 18 aufgelegt, worauf eine nochmalige Pressung, diesmal jedoch in der Weise stattfindet, daß die Matrize M einmal oder mehrere Male langsam gegen die in dem Einsatz E sich befindende, vorgepreßte Packung herunterbewegt wird. Während dieses Pressens reißen die Spitzen der am Kopf der Preßformen b vorgesehenen Dorne 6, 7 das Papier ein, so daß die Längs- und Querwände 15, 16 der Matrize das Papier in die zwischen den Nestern vorhandenen Vertiefungen V (Abb.9) drücken können und der Kopf der Preßformen und demnach auch der Boden der Nester vom Papier befreit wird.
  • Nun ist die Packung fertig. Die MatrizeM wird wieder in die in Abb.2 gezeichnete Hochlage angehoben, worauf durch Aufwärtsbewegung der Stempel io der Einsatz E mit der fertig gepreßten Packung aus dem Rahmen 3 ausgestoßen wird.
  • Die fertige Packung hat nunmehr das Aussehen, wie es in Abb. 6 und 7 in Ober- und Unteransicht dargestellt ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. , Verfahren zur Herstellung von Eierpackungen aus Stroh, Holzwolle o. dgl. mit metallischer Verstärkung, insbesondere als Einsatz für Kisten und ähnliche Behälter, nach Patent 362355, dadurch gekennzeichnet, daß zur Versteifung der Trennungswände (i) der zur Aufnahme der Eier dienenden Nester (2) von der Rückseite der Packung her in die zwischen den einzelnen Nestern gebildeten Vertiefungen (Il) Papier eingepreßt wird.
  2. 2. Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Patrizen (b) im Querschnitt die Form eines Rhomboids mit a_ bgerundeten Ecken besitzen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrize (M) aus durchlaufenden -Längswänden (15) und den Rhomboidseiten entsprechend geneigten Querwänden (16) besteht q..
  4. Maschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Köpfe der Patrizen (b) mit spitzen Dornen (6,7) versehen sind. e
  5. 5. Maschine nach Anspruch 2 bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Patrizenköpfe mit Riefen (5) versehen sind.
DEF40936D 1916-06-09 1916-06-09 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Eierpackungen aus Stroh, Holzwolle o. dgl. Expired DE367272C (de)

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