DE36684C - Apparat zur Anfertigung von gedorntem Zaundraht - Google Patents

Apparat zur Anfertigung von gedorntem Zaundraht

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Publication number
DE36684C
DE36684C DENDAT36684D DE36684DA DE36684C DE 36684 C DE36684 C DE 36684C DE NDAT36684 D DENDAT36684 D DE NDAT36684D DE 36684D A DE36684D A DE 36684DA DE 36684 C DE36684 C DE 36684C
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DE
Germany
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wire
sheet metal
sheet
jaws
pieces
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36684D
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English (en)
Original Assignee
F. B. W. MALET in Kensington, London
Publication of DE36684C publication Critical patent/DE36684C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F25/00Making barbed wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

■Λ
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KAISERLICHES
PATENTAMT..
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. December 1885 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zur Anfertigung von gedorntem Draht, bestehend in der Befestigung von dreieckigen, viereckigen oder sternförmigen Blechstücken, die an dem Draht in bestimmten Entfernungen angebracht sind und somit scharfe Vorsprünge an dem Draht hervorbringen.
Die Maschine arbeitet in der Weise, dafs Blechstücke, welche vermittelst ihres centralen Loches auf den Draht, der in die Maschine schrittweise vorwärts geführt wird, aufgefädelt sind, einzeln auf dem Drahte vorwärts geschoben werden, um eine bestimmte Stellung zu einander einzunehmen. Der Draht wird sodann auf beiden Seiten des Blechstückes mittelst Zangen flach gedrückt, so dafs jedes Blechstück in Stellung gehalten wird.
; Fig. ι der Zeichnungen zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Querschnitt und Fig. 3 einen Grundrifs der Maschine.'
Auf dem Rahmen A ist die Triebwelle B und die Trommelwelle C rhontirt, welche letztere durch B vermittelst der Kurbel b, der Sperrklinke bl und des Sperrrades b2 Bewegung erhält; Z>2 wird vermittelst der belasteten Sperrklinke b3 am Rückwärtsdrehen verhindert. Die hohle Welle C, wie in Fig. 4 angedeutet, enthält eine Schraubenspindel c, die am Ende viereckig und mittelst einer Mutter im Gestell befestigt ist, Fig. 5, und so nicht drehbar ist. Diese Spindel trägt eine cylinderförmige Schraubenmutter c1, welche mittelst einer Schraube c2 mit- der ringförmigen Nabe d der Aufwmdetrommel D derart verbunden ist, dafs c2 durch einen Schlitz in der Welle C geht. Indem nun C gedreht wird, wird vermittelst cc1 und c- die Trommel D zugleich in der Längsrichtung bewegt, so dafs hierdurch der gedornte Draht W schraubenförmig auf D gewunden wird.
Der Draht W wird durch einen Kanal E, Fig. 7, gefühlt und trägt hinten eine Anzahl Blechstücke F, vorzugsweise von dreieckiger Gestalt, wie in Fig. 6 gezeigt ist. Diese Blechstücke werden durch die Bewegung des Drahtes gegen Sperrplatten G gebracht. Die Platten G, deren mehrere in gewissen Abständen, am Kanal E entlang, vorhanden sein können, sind hebelartig eingerichtet und mit einem geschlitzten Ansatz g versehen, der- in den Kanal E ragt und somit die Fortbewegung des Drahtes durch den Schlitz gestattet, die Blechstücke aber zurückhält, während beim Heben von G auch das Vorwärtsschreiten der Blechstücke gestattet wird.
Am vorderen Ende des Kanals E befindet sich eine Platte H, die mit einer dreieckigen Oeffnung von genügender Gröfse versehen ist, um das Durchpassiren der Bleche zu gestatten, aber in solcher Stellung mit Bezug auf die Stellung des Bleches im Kanal E, dafs das Blech erst theilweise gedreht werden mufs, ehe es durchpassiren kann. Um dieses Drehen der Bleche zu bewirken, befindet sich dicht hinter der Platte H ein in eine Vertiefung derselben passendes Rad /<T, welches mit kurzen Stiften versehen ist, die gerade lang genug sind, um das vorderste Blech anzufassen und zu drehen. Die Welle von K erhält eine schrittweise Drehung mittelst des Sperrrades und der Klinke k nebst . den Verbindungen kl k2 k3, die durch ein Excenter L auf der Hauptwelle B bewegt werden.
Auf der Welle B sitzt eine Excenterscheibe M, die auf einen Hebel N wirkt, der bei η drehbar und der durch ein Gewicht κ1 belastet ist. Dieser Hebel hat zwei Backen PP, welchen gegenüber ein anderes Backenpaar P1 P1, Fig. 2 a, befindlich ist. Wenn nun Hebel N durch Scheibe M einwärts bewegt wird, so kneifen die zwei Backenpaare PPP1P1 den Draht IF zu beiden Seiten des darauf befindlichen Bleches F, so dafs durch das Plattdrücken des Drahtes das Blech darauf in Stellung erhalten wird. Zum. Einlassen der Blechstücke Fzwischen die Backenpaare, sowie auch zum nachherigen Austreten derselben wird ein Gleitstück Q, das den Drehpunkt des Hebels N trägt, stellenweise gehoben und gesenkt, indem ein auf der Welle B befindliches Excenter R darauf wirkt. Wenn nun B der Trommel D eine theilweise1 Drehung mittheilt, bewegt diese den Draht um die Länge eines Zwischenraumes zwischen den Blechstücken. Vermittelst des Rades. K gelangt ein Blechstück durch H hindurch, und es bewegt sich dasselbe um eben diese Länge mit dem Draht nach vorwärts, wobei es in eine Stellung kommt, die mit dem Zwischenraum zwischen den Backenpaaren PP1 übereinstimmt; alsdann werden diese Backenpaare durch den Schlitten Q. und Hebel N emporgehoben, bis das Blechstück zwischen sie zu liegen kommt. Bei der nun erfolgenden Bewegung des Hebels N wird die oben beschriebene Flachdrückung des Drahtes bewirkt. Die Backen öffnen sich' alsdann und sinken wieder in ihre ursprüngliche Stellung, worauf wieder ein Vorwärtsschreiten des Drahtes erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zum Anfertigen von gedorntem Draht, bei welchem:
    a) ein mit lose aufsitzenden Blechstücken F (welche die Dorne bilden) versehener Draht schrittweise vorwärts bewegt wird, um somit die Blechstücke einzeln und in bestimmten Abständen zwischen zwei Backenpaare PP1 zu bringen, welche durch das Flachdrücken des Drahtes auf beiden Seiten des Blechstückes dieses auf dem Draht befestigen;
    b) in Verbindung mit dem Kanal E, in welchem die Blechstücke in bestimmter Stellung vorschreiten, die Platte H und das Rad K angewendet sind, wodurch in gewissen Zeitabständen das vorderste Blechstück in solche Stellung gebracht wird, dafs es mittelst des Drahtes durch die Platte H vorwärts bewegt werden kann; und
    c) die dargestellte Verbindung der Excenterscheibe M mit Hebel N, Gleitstück Q. und den Kneif backen PP1 vorhanden ist, um das stellenweise Flachdrücken des Drahtes auf beiden Seiten des Bleches zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36684D Apparat zur Anfertigung von gedorntem Zaundraht Expired - Lifetime DE36684C (de)

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