DE91016C - - Google Patents

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DE91016C
DE91016C DENDAT91016D DE91016DA DE91016C DE 91016 C DE91016 C DE 91016C DE NDAT91016 D DENDAT91016 D DE NDAT91016D DE 91016D A DE91016D A DE 91016DA DE 91016 C DE91016 C DE 91016C
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Germany
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wire
levers
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double wire
jaws
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/08Auxiliary devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der neuen Vorrichtung sind, gegenüber den bereits bestehenden derartigen Vorrichtungen, zum Halten des Doppeldrahtes zu beiden Seiten der Drehvorrichtung dreitheilige Klemmen angebracht, welche den Draht in zwei rechtwinklig zu einander liegenden Richtungen unter Druck nehmen, um ihn mit der Löthnaht dem Spaltstift genau gegenüber zu legen und die Spaltlänge mit Sicherheit zu begrenzen. Ferner besitzt das den Drehstift enthaltende Stirnrad einen winkelförmigen Ausschnitt, um die mit Fadenauge versehene Litze seitlich herausnehmen zu können und nicht in ihrer Längsrichtung herausziehen zu müssen.
Der zwei Haltevorrichtungen besitzende Apparat ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die eine Haltevorrichtung von innen gesehen, Fig. 2 und 3 den Auf- und Grundrifs des gesammten Apparates. Fig. 4 zeigt die Drehvorrichtung in Seitenansicht. Fig. 5 ist die Vorderansicht der Haltevorrichtung. Fig. 6 bis 8 veranschaulichen (in gröfserem Mafsstabe) das Zusammenwirken der dreitheiligen Haltevorrichtung.
Auf den feststehenden Böcken C1 C2, welche am Gestell G befestigt sind, sind in Schwalbenschwanzführungen verschiebbare Gufstheile d} d2 angebracht (Fig. 1), an welche die Stahlbacken (X1 bx geschraubt und an denen die die Stahlbacken a2 b2 und a3 b3 tragenden zweiarmigen Zangenhebel eY e2 und g1 g2 um Zapfen X1 x2 bezw. Jr1 y2 gelagert sind (Fig. 1 und 2). D
J
Die um
drehbaren Hebel It1Ii2, welche
\Ύ\2 12
durch hier nicht angegebene Excenter unter Vermittelung der Zugstangen Z1 z'2 bewegt werden , drücken mit dem einen ihrer Hebelarme gegen die an den Hebeln g1 g2 befindlichen Nasen M1 M2 und bewirken dadurch eine Drehung der Hebel g1 g^ um ihre Achsenyry2 derart, dafs die Backen a2 bezw. b2 in horizontaler Richtung gegen den Doppeldraht drücken (Fig, 7).
Die nach aufsen gerichteten Arme der Hebel Ji1 h2 drücken gegen die an den Hebeln e: bezw. e2 befestigten Stahlplättchen T1 r2 und bewegen dadurch diese Hebel derart, dafs die an den Hebeln e2 bezw. ea befestigten Stahlbacken a3 bezw. b3 von oben auf den Doppeldraht drücken (Fig. 5 und 7).
Während der an den Hebel ex bezw. e2 geschraubte Backen a3 bezw. b3 den Doppeldraht gegen das mit αλ bezw. bx fest verbundene Stahlstück w preist, drückt der Backen a.2 bezw. b2 den Draht fest gegen den Backen ^1 bezw. b1 und verhindert so, dafs der Draht an dieser Stelle an einer Drehung theilnehmen kann.
Die Federn J1 f.2 . bewegen die Hebel ex e.2 und die Federn V1 V2 die Zangenhebel g1 g2 wieder in die geöffnete Stellung (d. h. die Zangen öffnen sich), sobald die Bewegungshebel Zz1 h2 in die in Fig. 1 und 2 gezeichnete Stellung zurückgehen. Das Spalten und Zusammendrehen des Drahtes wird durch die in Fig. 4 dargestellte Vorrichtung ermöglicht.
In dem zweitheiligen, nach der einen Seite aufgeschlitzten, feststehenden Gehäuse k ist ein Zahnrad I gelagert, welches mit einem winkel-
förmigen, das seitliche Herausnehmen der Litzen gestattenden Ausschnitt /° versehen ist. In dem Zahnrad / ist das den Stift s tragende Gleitstück ο radial verschiebbar angebracht, welch ersteres von einem Zahnsector oder Zahnrad, von dem hier nur der Theilkreis t in Fig. 4 angedeutet ist, ein oder mehrere Male umgedreht werden kann.
Die Herstellung des Mittelauges geschieht mit diesem Apparat wie folgt: Während der Doppeldraht im Mittelpunkt des Rades Z von den Zangen ατ λ2 a3 bY b% b3 gehalten wird, wird mittelst des Hebels p, welcher durch ein Excenter seine Bewegung erhält, der Stift nach oben bewegt und auf diese Weise der Doppeldraht gespalten. Hierauf wird das Rad Z ein oder, mehrere Male gedreht und dadurch die Drähte zu beiden Seiten· des Mittelauges um einander gewunden. Durch die hierbei eintretende Verkürzung der Drähte werden die Federn W1 bezw. Ot2, welche in einer Aussparung der Böcke C1 bezw. C2 liegen und gegen die an ^1 bezw. d2 geschraubten Arme ^1 0 bezw. d.2° drücken, zusammengedrückt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Vorrichtung zur Herstellung des Mittelauges von Webelitzen aus zusammengelöthetem Doppeldraht, bei welcher zwei dreitheilige Klemmen ^1 a.2 a% b1 ^2 bs den Draht in zwei rechtwinklig. zu einander liegenden Richtungen unter Druck nehmen, um die Löthnaht dem Spaltstifte genau gegenüber zu legen und die Spaltlänge mit Sicherheit zu begrenzen.
  2. 2. Ausführungsform der unter 1. geschützten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs das die Windung neben dem Fadenauge ■ bewirkende Stirnrad / mit einem winkelförmigen, das seitliche Herausnehmen der Litze gestattenden Schlitz versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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