DE68511C - Sägenschränkvorrichtung - Google Patents

Sägenschränkvorrichtung

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Publication number
DE68511C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
saw
jaws
levers
setting
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT68511D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. CASPAR in Görlitz, Dresdenerpl. 4
Publication of DE68511C publication Critical patent/DE68511C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/02Setting saw teeth by means of hand-operated or foot-operated devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Fig. ι ist eine Seitenansicht, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 1 und Fig. 3 ein Grundrifs des besonders zum Schränken von Bandsägen bestimmten Apparates. Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten.
Die Schrä'nkbacken α und α1 sind an Hebeln A und A' befestigt, welche um die Zapfen b und b J drehbar und verschiebbar angeordnet sind. Diese Zapfen sitzen fest am Gestell B, welches mittelst eines Fufses C in geeigneter Weise an einem Tisch oder Untergestell befestigt werden kann, und greifen in längliche Löcher d und dl der Hebelt und A1 ein. In der Mittelstellung liegen die gegenseitig symmetrisch geformten Hebel A und A1 einander annähernd parallel. In der Symmetrieachse liegt der Drehzapfen e eines zweiarmigen Hebels D, welcher zur Bethätigung der Hebel A und A1 dient. Dies geschieht mit Hülfe von Scheiben E und E1, welche in längliche Aussparungen / und f1 der Hebel A und .A1 fassen, in den excentrischen Punkten c und c1 drehbar mit dem Gestell B verbunden und mit excentrisch angeordneten Stiften g und g1 versehen sind, die in entsprechende längliche Löcher des Hebels D eingreifen. Ertheilt man dem Hebel D eine schwingende Bewegung, so bewirkt derselbe mit Hülfe der Scheiben E und E1, dafs die Hebel A undi1 vor- und rückwärts geschoben und gleichzeitig auf- und abwärts gedreht werden, und zwar sind die Bewegungen der beiden Hebel stets einander entgegengesetzte. Eine Feder / ist bestrebt, die beiden Hebel aus einander zu halten. Die Schränkbacken α und a1 sind nach beiden Seiten unter gleichen Winkeln abgeschrägt, und da sie vollständig symmetrisch angeordnet sind, so werden die einander parallelen Seiten der gegenüberstehenden Backen sich abwechselnd auf einander legen, wenn sich die beiden Hebel einander nähern, wobei dann der eine Hebel nach links, der andere nach rechts ausschlägt , wie in den Fig. 4 und 5 angedeutet ist. Die Säge Z wird von zwei Wangen h und h1 gehalten, zwischen welchen eine Druckschiene F verschiebbar angeordnet ist. Letztere kann durch eine Schraubenklemme G mit der an der Wange h l befestigten Stange j festgelegt werden und hält die Säge zwischen sich und zwei Führungsböcken k und I fest. Die Feder i dient dazu, die Schiene F nach Lösung der Klemme G mit Leichtigkeit freizugeben. Diese Einstellbarkeit der Druckschiene hat den Zweck, verschieden hohe Sägeblätter einspannen zu können. Der Führungsbock / ist gleichfalls mittelst Stellschraube m einstellbar eingerichtet, was den Zweck hat, den Winkel, unter welchem die Säge eingespannt wird, ändern zu können.
Zum Antrieb der Vorrichtung dient eine Kurbel K, welche auf 'den Vierkant einer Achse J aufgesetzt wird. Die Achse J ist im Gestell B drehbar gelagert und trägt eine Scheibe η mit Kurbelzapfen 0, welcher mittelst einer Gelenkstange ρ mit dem Hebel D verbunden ist. Bei jeder Umdrehung der Kurbel erhält also der Hebel D eine oscillirende Bewegung.
Zum Vorschub der Säge dient eine bei y am Hebel L drehbar angeordnete Klinke M, welche von einer schwachen Feder r gegen die Zähne der Säge angedrückt wird. Der
Hebel L ist bei s an einem am Gestell B festen Arm t drehbar gelagert, welch letzterer durch einen am Hebel D vorgesehenen sectorförmigen Schlitz u durchgreift und gleichfalls in der Symmetrielinie zwischen den Hebeln A und A1 liegt. Am Hebel D ist ein Nocken N mit nach oben und unten schräg abfallenden Flächen angeordnet, welche beim Drehen des Hebels D den Hebel L auf- und niederschieben. Diese schrägen Flächen stehen unter gleichen Winkeln und sind symmetrisch zur Drehachse des Hebels D angeordnet, so dafs in der Mittelstellung des Hebels D der Hebel L den gröfsten Ausschlag erfährt und die Klinke M am weitesten vorgeschoben ist. Nach Ueberschreitung dieses Punktes kommt die Feder ν zur Geltung, welche vortheilhaft den Zapfen e umgiebt und auf den Hebel L entgegen der Keilwirkung des Nockens N einwirkt. Mittelst einer Flügelmutter P kann der Ausschlag des Hebels L beliebig begrenzt werden, so dafs der Klinke je nach der Zahneintheilung der Säge ein längerer oder kürzerer Hub gestattet wird.
Durch einfaches Drehen der Kurbel K wird die Säge bei jeder halben Umdrehung von der Klinke M vorgeschoben (Fig. i), und während diese zurückschlägt, drücken sich die Backen a und al je einmal gegen einander, und zwar abwechselnd nach der einen und der anderen Seite (Fig. 4 und 5), so dafs bei jeder Umdrehung zwei Zähne geschränkt werden, der eine nach der einen, der andere nach der anderen Seite. Dadurch, dafs die Scheiben E und E1 rund und die Aussparungen f und f1 in den Hebeln A und A1 oval sind, heben sich die letzteren nach erfolgtem Vordrücken zunächst nur von einander ab, während welcher Zeit die Säge von der Klinke vorgeschoben wird, und erst nachdem dieses geschehen ist, wechseln sie ihre Lage, indem sie sich an den Zapfen b und b] verschieben. Gleichzeitig mit diesem letzten Vorgang erfolgt das erneute Zusammendrücken der Backen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Sägenschränkvorrichtung, gekennzeichnet durch zwei schwingende und in ihren Drehpunkten verschiebbare Schränkhebel (A und A1J, deren Schränkbacken (a und al) je mit zwei schrägen Druckflächen versehen sind und derart gegen einander arbeiten, dafs, während die Schränkhebel bei jeder Annäherung abwechselnd vor- und zurückgeschoben werden, die Backen (a und ax) zwischen sich je einen Zahn der Säge einklemmen und denselben nach der einen oder anderen Seite umbiegen, wobei in der Zwischenzeit zweier Annäherungen der Backen das Sägeblatt selbstthätig um einen Zahn vorgeschoben wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter Anspruch i. gekennzeichneten Sägenschränkvorrichtung, bei welcher zum Antrieb der Hebel (A A1J ein schwingender Hebel (D) dient, welcher auf zwei in Schlitzen (f) der Hebel (A Αλ) spielende Excenter (E ES) drehend wirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68511D Sägenschränkvorrichtung Expired - Lifetime DE68511C (de)

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