DE366754C - Schaufeldauerkneter - Google Patents

Schaufeldauerkneter

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Publication number
DE366754C
DE366754C DEB100157D DEB0100157D DE366754C DE 366754 C DE366754 C DE 366754C DE B100157 D DEB100157 D DE B100157D DE B0100157 D DEB0100157 D DE B0100157D DE 366754 C DE366754 C DE 366754C
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DE
Germany
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kneading
filling
rollers
wheel
kneaded
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Expired
Application number
DEB100157D
Other languages
English (en)
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Bergedorfer Eisenwerk AG
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Bergedorfer Eisenwerk AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • B28C5/08Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
    • B28C5/18Mixing in containers to which motion is imparted to effect the mixing
    • B28C5/20Mixing in containers to which motion is imparted to effect the mixing rotating about a horizontal or substantially horizontal axis during mixing, e.g. without independent stirrers
    • B28C5/2045Parts or components
    • B28C5/2054Drums, e.g. provided with non-rotary mixing blades
    • B28C5/2063Drums consisting of axially displaceable halves; Drums having discharging opening on their cylindrical part, e.g. the drum rotating in opposite direction for mixing or for discharging; Drums having a cylindrical part not being a surface of revolution
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J17/00Kneading machines for butter, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F29/00Mixers with rotating receptacles
    • B01F29/60Mixers with rotating receptacles rotating about a horizontal or inclined axis, e.g. drum mixers
    • B01F29/64Mixers with rotating receptacles rotating about a horizontal or inclined axis, e.g. drum mixers with stirring devices moving in relation to the receptacle, e.g. rotating

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

  • Schaufeldauerkneter.
  • Zum Kneten von plastischen Massen, z. B.
  • Butter, Margarine usw., benutzt man besondere Knetmaschinen. Man ist von jeher bestrebt gewesen, diese Maschinen für selbsttätige Arbeitsweise einzuricliten, einesteils} um an Arbleitskräften zu sparen, andererseits, um aus hygienischen Gründen eine Berührung der zu knetenden Massen mit den Händen zu vermeiden. Der Erfolg hat bisher noch sehr zu wünschen übriggelassen.
  • Entweder wurde die Bauart der Knetmaschinen durch den Einbau von selbsttätigen Vorrichtungen viel zu unübersichtlich und teuer und die Leistungsfähigkeit der Maschine ging zurück, so daß die unbedingt erforderliche Wirtschaftlichkeit aufgehoben wurde.

Claims (2)

  1. Außerdem wurde bei allen bis jetzt bekanntgewordenen Bauarten der Zweck nur höchst unvollkommen erreicht. Als Beispiel einer derartigen komplizierten Konstruktion sei nur auf die sogenannte Multiplexwalze, eine holländische Bauart, hingewiesen. Um den beabsichtigten Zweck zu erreichen, werden bei dieser Knetmaschine, die von einer holländischen Firma nach Deutschland eingeführt wird, mehrere Walzenpaare nebeneinander aufgestellt und den Schneckenpaaren das Knetgut mittels Transportbänder nacheinander zugeführt. Auch diese Knetmaschine besitzt die bereits gekennzeichneten Nachteile und stellt auch grobe Ansprüche an den PIatz. Es kommt sehr oft vor, daß das Knetgut bereits sämtliche Knetwalzen passiert hat, ohne daß eine genügende Knetung stattgefunden hat. Man muß dann das ganze Knetgut wieder zur Füllöffnung der Maschine schaffen und den ganzen Arbeitsprozeß wiederholen. Andererseits ist es bei diesen Knetmaschinen nicht möglich, ! die Dauer des Knetprozesses beliebig lange auszudehnen, da die Knetdauer durch die Konstruktion überarbeitet wird, da eine vorzeitige Beendigung dieser Arbeit nach Maßgabe der Beschaffenheit des Knetgutes nicht möglich ist.
    Diese gekennzeichneten Nachteile beseitigt die auf der beiliegenden Zeichnung dargestellte Erfindung.
    Die Knetmaschine besteht aus einem oder mehreren Walzenpaaren f f und dem umlaufenden Zellenrad c, das von einer an sich bekannten Plattform a, in welcher sich Füllöffnungen mit dem Fülltrichter b befinden, gefüllt werden kann. Die Füllung kann auch von der Seite von aus erfolgen. Das Zellenrad c besitzt radial angeordnete Schaufelbretter d von besonders gekrümmter Form, die im Zellenrad Kammern eigenartiger Gestaltung bilden. In der Mitte der beiden Stirnseiten besitzt das Zellenrad je eine runde Öffnung, welche in bekannter Weise zur Aufnahme und Anordnung der Knetwalzen f f Idient. g ist ein Wagen, der zur Aufnahme der fertig gekneteten Masse dient.
    Das Zellenrad c besitzt im Umfang keinen Mantel, damit die Knetmaschine im Betrieb gefüllt bzw. entleert werden kann. Das Zellenrad kann auf bekannte Weise zwecks Füllens und Entleerens in Vorwärts- und Rückwärtsgang umgesteuert werden. Der Antrieb ist nicht gezeichnet, da er keinen Bestandteil der vorliegenden Erfindung bildet; er kann für jede beliebige Wendegetriebe Anwendung finden.
    Die Wirkungsweise ist folgende: Die zu knetende Masse gelangt von der Plattform a durch die Füllöffnung b in das langsam in Richtung des Pfeiles h (Kneten) umlaufende Zellenrad bzw. Kammerasystem. Die Knetmasse wird dann von den Schaufelbrettern erfaßt und mitgeführt, bis sie durch ihr eigenes Gewicht auf die gegeneinander umlaufenden Walzen fällt (abt. 1). Die durch die gekrümmte Form ! der Schaufeln erreichte eigenartige Gestaltung der Kammern verhindert in Verbindung mit der Drehrichtung ein Herausfallen des Knetgutes.
    Nach dem Durchkneten durch die Walzen gelangt die geknetete Masse aufs neue zwischen die Schaufelbretter d und wird weiter bis auf die Scheitelhöhe des Zellenrades mitgenommen, um dann wieder zwischen die Walzen zu fallen. Dieser Arbeitsvorgang kann beliebig lange ausgedehnt oder abgekürzt werden, je nach der Beschaffenheit, des Knetgutes.
    Die Zeichnung A zeigt die Knetmaschine kurz nach der Füllung bei der Knetarbeit. Ist das Knetgut genügend bearbeitet, soll der Arbeitsvorgang beendigt und das Knetgut aus der Maschine entfernt werden, so läßt man das Zellenrad in Richtung des Pfeiles i (Entleeren) umlaufen (Abb. 2). Es entleeren sich dann die durch die Schaufelbretter d gebildeten Kammern selbsttätig in den untergeschobenen Wagen g. Durch den Fortfall des Faßmantels wird zunächst die Beschickung und Entleerung des Kneters vom Umfang her ermöglicht und die Überwachung der Knetarbeit sehr erleichtert, und anderseits wird durch dieses Zellenrad eine weitgehende selbsttätige Arbeitsweise mit verhältnismäßig einfachen maschinellea Hilfsmitteln erzielt.
    PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Schaufeldauerkneter, welcher unterhalb einer Beschickungsbühne angeordnet ist, gekennzeichnet durch ein Zellenrad ohne Umfangmantel, bei welchem die Schaufelbretter derartig gekrümmt sind, daß sie das Knetgut auf die Walzen befördern, ohne daß dasselbe herausfallen kann.
  2. 2. Schaufeldauerkneter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß Füllung und Entleerung durch die im Umfang offenen Kammern bzw. Spalten des Zellenrades beliebig erfolgen kann.
DEB100157D 1921-06-12 1921-06-12 Schaufeldauerkneter Expired DE366754C (de)

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