DE366453C - Vorrichtung zum Ausgleich ungleicher Seilgeschwindigkeiten bei Foerderanlagen mit mehreren Seilen fuer lose aufliegende Foerderlasten - Google Patents

Vorrichtung zum Ausgleich ungleicher Seilgeschwindigkeiten bei Foerderanlagen mit mehreren Seilen fuer lose aufliegende Foerderlasten

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DE366453C
DE366453C DEW60439D DEW0060439D DE366453C DE 366453 C DE366453 C DE 366453C DE W60439 D DEW60439 D DE W60439D DE W0060439 D DEW0060439 D DE W0060439D DE 366453 C DE366453 C DE 366453C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G15/00Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
    • B65G15/10Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration comprising two or more co-operating endless surfaces with parallel longitudinal axes, or a multiplicity of parallel elements, e.g. ropes defining an endless surface
    • B65G15/105Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration comprising two or more co-operating endless surfaces with parallel longitudinal axes, or a multiplicity of parallel elements, e.g. ropes defining an endless surface the surface being formed by two or more ropes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausgleich ungleicher Seilgeschwindigkeiten bei Förderanlagen mit mehreren Seilen für lose aufliegende Förderlasten. Bei Fördervorrichtungen, die aus mehreren nebeneinanderlaufenden Seilen bestehen, treten leicht - z. B. durch verschieden starke .Albnutzung der Seilscheiben und :die dadurch verursachte Veränderung .der Scheibendurchmesser - Unterschiede in den Seilgeschwindigkeiten und dädurch Verschiebungen :der Seile gegeneinander auf, die Störungen im Betriebe hervorrufen. Wenden durch solche Seilanlagen lose auf @die Seile gelegte Gegenstände, z. B. quer liegende Bretter, Stäbe o. dgl., gefördert, so legen diese sich schräg (vgl. Abb. i) und fallen schließlich herab.
  • Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum Gegenstande, durch die diese schädliche Folge ,der ungleichen Seilgeschwindigkeiten verhütet wird.
  • Zu diesem Zwecke «-erden an :den zwischen den Endscheiben gelegenen Zwischenstellen, an denen die Seile über Stützrollen laufen -sei es an allen, sei es an einigen -, Hindernisse angebracht, die ein schiefwinklig zur Seilrichtung liegendes Brett o. dgl. an seinem voreilenden Ende so lange aufhalten, bis -was beiden üblichen Seilgeschwindigkeiten in einem Bruchteil einer Sekunde geschieht -das zurückgebliebene Ende nachgekommen ist und das Brett wieder vorschriftsmäßig rechtwinklig zur Seilrichtung liegt. Dann beseitigt -das Brett selbst den Widerstand, z. B. indem es eine das Hindernis in seiner sperrenden Lage haltende Stütze oder Sperre beseitigt. Hierdurch wird verhütet, daß die Schräglage der Bretter ein gewisses geringes Maß überschreitet.
  • Die Abb. 2 und 3 der Zeichnung stellen :ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung idar.
  • An dem die Stützrolle a (Abb. 2) für die beiden Seile s tragenden Bock bist eine rechtwinklig zur Seilrichtung liegende Welle c drehbar gelagert, auf ider zwei in die Bahn ,.der Bretter d ragende Hindernisse, nämlich die aufrechten Arme e, befestigt sind. Für gewöhnlich wird .die Drehung .der Welle c .durch eine Sperre f (Abb. 3) verhindert, so daß, wenn das Brett d mit seinem voreilen-,den Ende, sei .es das rechte, sei es das linke, gegen einen der beiden Arme e trifft, dieser das voreilende Ende -des Brettes aufhält, bis das Brett sich rechtwinklig zur Seilrichtung eingestellt hat. In diesem Augenblicke stößt es mit seinem mittleren Teil gegen den zweiarmigen Sperrhebel g, der irr Gestell b bei Z seine Drehachse hat, löst die Sperre f aus und beseitigt dadurch den Widerstand, :den die Arme e dem Drucke der Bretter bereiten, so @daß die Welle c sich dreht und die Arme e, ebenso wie der Sperrhebel ä sich zurücklegen und !das geradegerichtete Brett seinen Lauf fortsetzen kann. Ein Gewicht lx holt die Welle c und die Arme e in ihre Fanglage zurück, und eine Feder i bewirkt das Einfallen des Sperrhebels g in die Sperre f.
  • Kommt Idas Brett d in richtiger Lage an, so trifft es von vornherein gegen den Sperrhebel g, löst diesen aus und setzt daher seinen Weg ohne Aufenthalt fort.
  • Die Einrichtung läßt sich natürlich auch dazu benutzen, bei vorkommendem Bedarf jede andere Lage der Förderlasten, z. B. eine Schräglage unter q.5°, zu sichern. Die Hindernisse e und .der Sperrhebel g müssen dann in einer :dieser Lage entsprechenden Richtung angeordnet .sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Anisgleich :ungleicher Seilgeschwindigkeiten bei Förideranlagen mit mehreren Seilen für lose aufliegende Förderlasten, gekennzeichnet durch :bewegliche Hindernisse (e), idie ,dem jeweilig voreilenden Ende der in falsche Lage geratenen Förderlast (d) in den Weg gestellt und in ihrer sperrenden Lage .so lange festgehalten werden, bis der übrige Teil der Förderlast (d) in seine richtige Lage geraten ist und in ;dieser Lage das Ausweichen der Hindernisse (e) herbeiführt, während bei richtiger Lage der Förderlast dieses Ausweichen ohne Verschiebung der Last bewirkt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die Hindernisse (e) in ihrer das voreilende Ende der Förderlast (d) aufhaltenden Lage durch eine Sperrvorrichtung (f, g) gehalten werden, die durch den nachgeeilten Teil der Förderlast .anisgelöst wird. 3 Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Welle (c), an der ,die Hindernisse (e) befestigt sind und deren Drehung durch einen Sperrzahn (f) und einen von dem mittleren Teil -der Förderlast (d) auszulösenden Sperrhebel (g) verhindert wird.
DEW60439D 1922-02-11 1922-02-11 Vorrichtung zum Ausgleich ungleicher Seilgeschwindigkeiten bei Foerderanlagen mit mehreren Seilen fuer lose aufliegende Foerderlasten Expired DE366453C (de)

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