DE366388C - Schaltung fuer Hebezeugmotoren - Google Patents

Schaltung fuer Hebezeugmotoren

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DE366388C
DE366388C DES51676D DES0051676D DE366388C DE 366388 C DE366388 C DE 366388C DE S51676 D DES51676 D DE S51676D DE S0051676 D DES0051676 D DE S0051676D DE 366388 C DE366388 C DE 366388C
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C15/00Safety gear
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/08Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
    • B66C2700/084Protection measures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 5. JANUAR 1923-
RE IC H S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 366388 KLASSE 35 b GRUPPE
(S5i676XI\35b)
Siemens-Schuckertwerke G. m. b. H. in Siemensstadt b. Berlin.
Schaltung für Hebezeugmotoren. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1919 ab.
Die Erfindtang bezieht sich auf Schiützensteuieriungen von Hebezeugmotoren für Gleidh- und Wechselstrom. Sie ,bestellt darin, daß 'd!as Abschalten der Sdiütae ohne Freifailstelkiing mittels eimies ,Sdunappscttialters igesdhiieiht, der «inter Vierrattäumg Tram Relais in.· Abhängiiigkeit von ider Stellung1 der Stauerwalze in· idiie eine oder andere Endlage oumgestellt wird.
Es sind zwar Anordnuogien bekannt geworden, bei 'denen die Umschaltung· des Motors vom Huibsinn dm den SenksiiiMi ohne Stromunterbreahung· 'erfolgt. Diese a:eijgen alber den
366SS8
Mangel, daß das Drehmoment idies Motors in den erforderlichen Übergangsstallungen derart verringert wenden kann, idäß ider Zweck der Einrichtung·, die Vermeidung 'der Frafallstellung·, im Frage gestellt ist. Da außerdem die Umschaltung mehrpolig ist, so 'kann durch Abnutzung1 eines der in Frage kommentdien Kontakte die Umschaltung1 in den beiden Polen nicht gleichzeitig· erfolgen. Auöh hierdurch ίο können schwere Störungen (Freifall der Last) auftreten. Demgegenüber ,zeigt die Erfindung den Vorteil, daß der Motor mit Ausnahme der kurzen Zeit der Umschaltung des Scbnappsohalters stets dm einen oder anderen Drehsinn t5 allpolig am Netz liegt, da infolge der Anordnung das Schnappschaliters mit Sprungschaltung in Verbindung mit den Schützen (die Erregerwicklungen der Schütze benötigen nur eine Phase) Übergangsstellungen für die Motorschaltung nicht erforderlich sind. Der Sprungschalter wirkt daher betriebssicherer als ein. mehrpoliger Scbleppschalter mit Übergangsstellungen, der das Auftreten von Freifallstellungen nicht verhüten kann. In der Abbildung ist die Anordnung dargestellt.
Der !beispielsweise als Hauptstrommotor geschaltete Motor π mit dem Feld 12 wird durch die Kontakte 13, 14 und 15, 16 in der einen ader anderen Drehrichtung eingeschaltet, wenn das Schütz 17 oder 18 Strom erhält. 19 ist die Belegung einer Kontaktwalze mit den zugehörigen Kontakthämmern 20 bis 23. Hammer 21 ist mit der PlusleitungP oder einer Phasenleituing verbunden. An die Hämmer 20 und 23 sind Relais· 25 ,und' 24 angeschlossen deren andere Pole an dter Minus-. leitung1 N oder einer anderem Phasenleitung liegen. Die Kerne dieser Relais' bewegen das Armkreuz 26 eines Schnappsahalters 27, der die Leitung N mit 'den Kontakten' 28 ader 29 verbindet, die an die Schütze 17, 18 angeschlossen sind. Die anderen Po1Ie der Schütze 17, 18 sind mit idem Kontaktihammer 22 verbunden.
Die Anordnung wirkt in folgender Weise: Wenn däe Schaltwalze von Stellung 0 auf Stallung 1 gelegt wird, so fließt ein Strom von P über 21, 20, Relais 25 nach N. Das Relais 25 hält dann seinen Kern in der gezeichneten Lage. Der Hebel 27 des Stihnappschalters berührt 'den Kontakt 29, wodurch .das Schütz 18 Strom erhält und die Kontakte 15λ ι6 schließt, so daß der Motor in dem einen Sinn eingeschaltet wkd.
Wird die Kontaktwalze 19 weiter gedreht, so gelangt sie auf eine Zwischenstellung, in der Kontakthammer 20 abgeschaltet ist. Relais 25 wird stromlos, das Armkreuz 26 und damit der Sohnappschialter 27 bleiben aber in ihrer Lage stehen, und der Motor 11 bleibt in der gleichen Richtung eingeschaltet. In Stellung 2 der Kontaktwalze 19 !berührt alber Kontakthammer 23 den Walzenbelag. Dadurch wird Relais 24 über P, 21, 23, 24, N eingeschaltet, dreht das Armkreuz 26 links herum, wodurch der Schnappschalter 27 in die andere Endlage heraumspriingt, in der er den Kontakt 28 berührt. Dadurch wird Schütz 18 stromlos, und die Kontakte 15, 16 werden geöffnet, andererseits 'erhält Schütz 17 Strom und schließt die Kontakte 13, 14, wodurch der Mo^- tor im anderen Sinne eingeschaltet wind'.
An die Stellung 2 idler Kontaktwalze kann sich wieder eine Zw.ischenstelluing anschließen, in welcher der Kontakthaimmer 23 von dem Walzenbelag· abgleitet.
Durch die Anordnung des Schnappschalters 27 ist erreicht, daß der Motor 11 nur äußerst kurzzeitig vom Netz abgeschaltet ist, so daß also eine FreifallstaHung vermieden ist. Dieselbe Wirkung könnte natürlich unter Verzicht auf die Relais 24 und 25 und den Schnappschalter 26 bis 29 erzielt werden, wenn man die Hauptwailze zwischen den Stellungen. 1 und 2 mit Sprungschaltung versieht. Die sprungweise Bewegung der schweren Hauptwalze ist aber schwer durchführbar, und es ist ein besonderer Vorzug des Gegenstandes der Erfindung, daß dieselbe Wirkung durch eine Verlegung der Spruingbewegung von der schweren Sehaltwalze in den Schnappschalter mit geringen Maßen erzielt wird1.
Die Schütze 17 und 18 können außerdem durch Aibhängigkeitskontakte in, bekannter Weise gegeneinander verriegelt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltung für Hebezeugmotoren., die zur Änderung des Drehsinmes (durch Schütze gesteuert werden und (bei denen zur Vermeidung einer Freifalistellümg eine länger dauernde Stromunteribriechung nicht stattßndfen darf, diadurah gekennzeichnet, daß die Schützspulen (17,18) in den Zwischen-Stellungen des Steuerapparates (19) nur unter Wirkung eines elektromagnetisch gesteuerten Kippschalters (26, 27) stehen, durch den Steuerapparat also nicht beeinflußt werden. _
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES51676D 1919-12-05 1919-12-05 Schaltung fuer Hebezeugmotoren Expired DE366388C (de)

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DE366388C true DE366388C (de) 1923-01-05

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