DE366262C - Ablegevorrichtung fuer Matrizenzeilensetz- und Giessmaschinen - Google Patents

Ablegevorrichtung fuer Matrizenzeilensetz- und Giessmaschinen

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DE366262C
DE366262C DEL52234D DEL0052234D DE366262C DE 366262 C DE366262 C DE 366262C DE L52234 D DEL52234 D DE L52234D DE L0052234 D DEL0052234 D DE L0052234D DE 366262 C DE366262 C DE 366262C
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Germany
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screws
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casting machines
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matrices
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DEL52234D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/18Devices or arrangements for assembling matrices and space bands

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  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Ablegevorrichtung für matrizenzeilensetz- und Gießmaschinen. Die Erfindung bezweckt, die Ablegevorrichtungg für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen mit im Kreislauf bewegten Matrizen so auszubauen, daß die Anzahl der bei jeder Umdrehung der Förderschrauben abzulegenden Matrizen nach Belieben erhöht werden kann.
  • Bei der üblichen Ausführungsform der erwähnten Maschinen werden die Matrizen durch die Drehung von drei Förderschrauben an einer mit Zahnschnitt versehenen Ablegeschiene entlanggeführt, nachdem sie durch den sogenannten Matrizenheber, der bei jeder Umdrehung der erwähnten Schrauben eine Matrize anhebt, in Eingriff mit den Schrauben gelangt sind. Der Matrizenheber wird durch eine Daumenscheibe bewegt, die auf der Achse einer der Förderschrauben angeordnet ist. Die Steigung der Schrauben, die gewöhnlich '/,, Zoll beträgt, entsprach bisher der Länge des Zahns an der Ablegeschiene: es ist aber auch schon, um besonders dicke Matrizen ablegen zu können, vorgeschlagen worden, die Steigung der Schraubenwindungen auf 1; , Zoll zu erhöhen. Da es unzweckmäßig ist, mehr als eine Matrize mit je einem Gang der Förderschrauben in Eingriff kommen zu lassen, so beschränken sich die Vorteile, die durch die Vergrößerung der Steigung erreicht werden, auf die Beschleunigung der Gleit-e, ewegung der Matrizen an der Ablegeschiene und eine Vergrößerung der zwischen zwei Matrizen bestehenden Zwischenräume an der Schiene. Die tatsächliche Ablegeleistung bei e_ner t)m<irehung der Förderschrauben bleibt unberührt, und der durch die Vergrößerung der Gl-eitge.schwindigkeit der Matrizen an der Ablegeschiene sich ergebende Vorteil wird am pesten dann erreicht, wenn die Geschwindigkeit eine derartige ist, daß eine weitere Vergrößerung derselben :den Matrizen eine zu große le';,endige Kraft erteilen würde. Wird die Umdrehungsgeschwindigkeit der Förderschrauben vermindert, um die zuletzt erwähnten Schwierigkeiten zu vermeiden, so wird gleichzeitig auch die Arbeitsgeschwindigkeit des Ablegekastens herabgemindert, was wiederum ein Ansammeln von Matrizen im Ablegekasten mit sich bringt.
  • Durch die Erfindung wird nun infolge Verwendung mehrgängiger Schrauben und eine entsprechende Änderung der Arbeitsweise des Matrizenhebers sowohl eine Beschleunigung der Matrizengleitbewegung an der Ablegeschiene entlang als auch eine Vergrößerung der Anzahl der bei jeder Drehung der Ablegeschrauben von der Ablegeschiene aufzunehmenden Matrizen erreicht.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i die Rückansicht einer Ablegevorrichtung, soweit sie zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist, Abb. 2 eine Ansicht der mit zwei Daumen versehenen Hubscheibe für den Matrizenheber.
  • Die Abl'egevorrichtung ist bis auf die nachstehend beschriebenen Teile von bekannter Bauart. i ist der Ablegerahmen, 2 die mit Zahnkombinationen versehene Ablegeschiene, 3 der Matrizenheber, der seine Bewegung durch die Daumenscheibe 8, 9 erhält. Die letztere ist gemäß der Erfindung von besonderer noch zu beschreibender Bauart, 5 ist der Ablegekasten, ebenfalls gewöhnlicher Bauart, aus welchem die Matrizen nacheinander durch den Heber 3 auf die Schienen 6 des Ablegekastens gehoben und in Eingriff mit den Förderschrauben 7 gebracht werden.
  • Die Schrauben 7 unterscheiden sich von den bisher verwendeten dadurch, daß die Schraubengänge doppelgängig ausgebildet sind. Um dies deutlicher darzustellen, sind bei dem einen Gange diejenigen Teile, die in der Zeichnung nicht zu sehen sein würden, im Gegensatz zu dem anderen Gang in gestrichelten Linien gezeigt. Die Steigung der Schraubengänge ist demgemäß um das Doppelte gegenüber den Förderschrauben gewöhnlicher Bauart vergrößert.
  • Mit Förderschrauben dieser Art ist es möglich, bei jeder Drehung zwei Matrizen zu erfassen. Um das Ineingriftbringen zweier Matrizen mit den Schrauben zu ermöglichen, macht der Matrizenheber 3 bei jeder Drehung der Schrauben anstatt wie bisher einen nunmehr zwei Hübe. Zu diesem Zwecke ist die Kurvenscheibe 8, die den Heber 3 antreibt, wie in Abb. 2 gezeigt, mit zwei Daumen 9 versehen.
  • Da die Ablegevorrichtung infolge der beschriebenen Einrichtung imstande ist, bei jeder Umdrehung der Förderschrauben die doppelte Anzahl von Matrizen abzugeben, kann eine beträchtlich größere Anzahl von Matrizen abgelegt werden als bisher, auch wenn die Förderschrauben langsamer als bisher umlaufen. Die Gleitbewegung der Matrizen an der Ablegeschiene 2 entlang kann infolge der verminderten Drehgeschwindigkeit in den richtigen Grenzen gehalten werden, ohne daß die Gefahr eines Anstauens der Matrizen im Ablegekasten entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ablegevorrichtung für Matrizenzeilensetz- und -gießmaschinen mit im Kreislauf bewegten Matrizen, einer einzigen Ablegeschiene, mehreren Förderschrauben und einem durch eine Daumenscheibe betätigten Matrizenheber, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschrauben doppelgängig ausgebildet sind und die Daumenscheibe mit zwei Daumen versehen ist, um bei jeder Umdrehung der Förderschrauben durch den Matrizenheber zwei Matrizen, j e eine für jeden Gang, mit den .doppelgängig ausgeführten Schrauben in Eingriff zu bringen.
DEL52234D 1920-11-26 1921-01-29 Ablegevorrichtung fuer Matrizenzeilensetz- und Giessmaschinen Expired DE366262C (de)

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GB366262X 1920-11-26

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DE366262C true DE366262C (de) 1923-01-09

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DEL52234D Expired DE366262C (de) 1920-11-26 1921-01-29 Ablegevorrichtung fuer Matrizenzeilensetz- und Giessmaschinen

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