DE365086C - Rotationsmaschine fuer lithographischen Druck - Google Patents
Rotationsmaschine fuer lithographischen DruckInfo
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- DE365086C DE365086C DEP41737D DEP0041737D DE365086C DE 365086 C DE365086 C DE 365086C DE P41737 D DEP41737 D DE P41737D DE P0041737 D DEP0041737 D DE P0041737D DE 365086 C DE365086 C DE 365086C
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- Germany
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- roller
- rotary machine
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F31/00—Inking arrangements or devices
- B41F31/02—Ducts, containers, supply or metering devices
- B41F31/04—Ducts, containers, supply or metering devices with duct-blades or like metering devices
Landscapes
- Rotary Presses (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 9. DEZEMBER T922
AM 9. DEZEMBER T922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 d GRUPPE
(P 41737 mil-
Gebr. Schwarz Maschmenbau-Gesellschaft m.b.H. in Berlin. Rotationsmaschine für lithographischen Druck.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1921 ab.
Bei den bekarmtenRotationsdruckrnaschinen
für lithographischen Druck wurde dem Farbenverreiber die Farbe mittels Farberihebers
vom Farbwerk aus zugeführt. Diese Art der Zuführung ist umständlich und bei kleinen
schnellaufenden Maschinen nur in bedingter Weise anwendbar, da bei der gedrängten
Bauart nur schwer Platz für den Einbau vorhanden ist. Das Farbwerk wurde aus diesem Grunde ganz fortgelassen und die
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Farbe nur mit der Hand aufgetragen, was wiederum die Gleichmäßigkeit des Drucks beeinflußte.
Ferner war auch das Wasserwerk i feststehend, und wurde das Wasser auch mittels
Heber oder Docht, der am Wasserwerk eingeklemmt und ständig auf die verteilenden
Wischwalzen Wasser abgab, zugeführt, wobei die Wischwalzen zuviel Wasser er- ;
hielten, was den Nachteil für die Farbwalzen ;
ίο brachte, daß dieselben zu feucht wurden und schlecht Farbe auf die Druckplatte oder
Zeichnung abgaben, was wiederum den Aus- ; druck der Drucke beeinträchtigte. :
Diese Mängel zu beseitigen, ist -Gegenstand ;
der Erfindung. Gemäß derselben ist der Farbenheber gänzlich fortgefallen. Die Über- ;
tragung der Farbe vom Farbwerk auf den j \rerreiber erfolgt unmittelbar durch die ;
Walze des Farbwerks. Dies wird dadurch ao erreicht, daß das Farbwerk nicht fest, son- \
dem schwingibar angeordnet ist und mittels j
an ihm angelenkter Hebel gehoben bzw. ge- | senkt wird. Diese werden durch unrunde
Scheiben derart gesteuert, daß bei jeder Umdrehung der unrunden Scheiben das Farbwerk
mit dem Verreiber in Berührung gebracht wird und somit Farbe auf dieselben
überträgt.
Gleichzeitig wird beim Senken des Farbwerks die Walze desselben um ein Stück
weitergeschaltet, z. B. mittels Sperrad und Sperrkegel. Ein weiterer Teil der Erfindung
ist das entsprechend dem Farbwerk angeordnete schwingbare Wasserwerk. Hierdurch wird erreicht, daß der wasserzuführende Docht
bei jeder Umdrehung der Druckwalzen nur einmal mit den Anfeuchtwalzen in Berührung
kommt. Es kann somit nicht mehr vorkommen, daß den Wischwalzen zuviel Wasser zugeführt wird.
Die Zuführung von Farbe und Wasser kann den jeweiligen Verhältnissen ohne weiteres
angepaßt werden. Soll z. B. für besondere Zwecke bei jeder Umdrehung zweimal Farbe
bzw. Wasser gegeben werden, so muß dementsprechend die unrunde Scheibe mit zwei Aussparungen versehen sein. Ebenso kann
die Einrichtung so getroffen werden, daß zweimal Farbe und einmal Wasser oder umgekehrt
zugeführt wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Abb. 1 ist
die Seitenansicht und Abb. 2 eine teilweise \rorderansicht der Maschine.
Auf der im Maschinengestell gelagerten Achse ι ist die Walze 2 zur Aufnahme der
Zinkplatte bekannter Art befestigt. Mit ihr in Verbindung steht die Gegendruckwalze 3.
Di& Farbwerkswalzen sind mit 4 und die Anfeuchtwalzen mit 5 bezeichnet. Beide sind in
Bügeln 6 gelagert, die um die fest im Gestell gelagerte Achse 7 schwingen können.
Erfmdungsgemäß sind der Farbbehälter 8 und der Wasserbehälter 9 um die fest gelagerte
Achse 10 schwingbar angeordnet. Beide werden gesteuert durch Hebel 11, 12,
die mittels Rollen 13, 14 auf der unrunden
Scheibe 15 laufen und stets in dem Zeitpunkt, in welchem eine der Rollen mit der Vertiefung
16 der Scheibe 15 in Berührung kommt, ein
Senken des Farbbehälters bzw. Wasserbehälters bewerkstelligen.
Der Hebel 11 ist auf der Achse 17 der Farbrolle
18 gelagert. Fest auf dieser Achse sitzt das Sperrad 19, das durch den Sperrkegel 20
beim jedesmaligen Senken des Farbbehälters um einen Zahn weitergeschaltet wird und somit
die Farbwalze 18 um ein entsprechendes Stück dreht. Entsprechend dem Hebel 11 ist
der Hebel 12 ausgebildet, der auf den am Wasserbehälter 9 befestigten Zapfen 21 drehbar
ist. Der Docht 22 kommt jedesmal, wenn die Rolle 14 die Vertiefung 16 der Scheibe 15
durchläuft, mit der Stoff- oder Messingwalze 23 in Berührung. Um ein Ausschwingen
der Hebel 11, 12 zu vermeiden, sind die Federn
24,25 vorgesehen, die am Stift 26 des Gestells der Maschine aufgehängt sind.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Rotationsmaschine für lithographischen Druck, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbbehälter und der Wasserbehälter schwingbar oder heb- und senkbar gelagert sind und durch eine unrunde Scheibe unter Vermittlung von Hebeln (11, 12) so gesteuert werden, daß die Farbwalze (18) des Farbbehälters (8) bzw. der Docht (22) des Wasserbehälters (9) unter Vermeidung von Hebewalzen in bestimmten Zeitabschnitten unmittelbar mit den Farbverreiber- bzw. den Feuchtwalzen in Berührung kommen.
- 2. Rotationsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (17) der Farbwalze (18) ein Sperrad (19) trägt, das unter Vermittlung eines Sperrkegels (20) beim jedesmaligen Senken des Farbwerks die Walze (18) um ein Stück weiterschaltet. noHierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP41737D DE365086C (de) | 1921-03-27 | 1921-03-27 | Rotationsmaschine fuer lithographischen Druck |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP41737D DE365086C (de) | 1921-03-27 | 1921-03-27 | Rotationsmaschine fuer lithographischen Druck |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE365086C true DE365086C (de) | 1922-12-09 |
Family
ID=7378052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP41737D Expired DE365086C (de) | 1921-03-27 | 1921-03-27 | Rotationsmaschine fuer lithographischen Druck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE365086C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1194873B (de) * | 1962-06-22 | 1965-06-16 | Agfa Ag | Farbwerk fuer Rotationsdruckmaschinen |
-
1921
- 1921-03-27 DE DEP41737D patent/DE365086C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1194873B (de) * | 1962-06-22 | 1965-06-16 | Agfa Ag | Farbwerk fuer Rotationsdruckmaschinen |
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