DE364709C - Einrichtung zum selbsttaetigen Nachspannen des Fahrdrahtes bei elektrischen Bahnen - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Nachspannen des Fahrdrahtes bei elektrischen Bahnen

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DE364709C
DE364709C DEB94730D DEB0094730D DE364709C DE 364709 C DE364709 C DE 364709C DE B94730 D DEB94730 D DE B94730D DE B0094730 D DEB0094730 D DE B0094730D DE 364709 C DE364709 C DE 364709C
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contact wire
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retensioning
tensioning
electric railways
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DEB94730D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/26Compensation means for variation in length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Nachspannen des Fahrdrahtes bei elektrischen Bahnen. . Die Nachspannung der Fahrleitung elektrischer Bahnen hat man bisher praktisch durchweg in Üer Weise bewerkstelligt, ,daß man die Fahr'd'rähte der benachbarten Spannstrecken unmittelbar im Zuge der Fahrleitung zusammentreffen ließ und dann die Enden nach oben oder seitwärts heraus an Masten führte, wo sie unter der Wirkung geeigneter Kräfte, z. B. von Gewichten, nachgespannt wurden. Diese Anordnung erfordert jedoch für jedes Fahrdrahtende einen besonderen N.achspannmast, der mit Rücksicht auf den einseitig auftretenden Zug besonders schwer ausgeführt werden muß. Ferner ist man bei dieser Anordnung in der Aufstellung der Masten nicht unabhängig, sondern muß dabei das Vorhandensein von Kurven und Weichen beachten.
  • Diese verschiedenen Nachteile lassen sich vermeiden, wenn man die zusammengehörigen Enfden benachbarter Spannstrecken an ein und demselben gemeinsamen Mast abspannt. Die Zugkräfte für die beiden Strecken wirken alsdann in entgegengesetzter Richtung und gleichen sieh infolgedessen aus. Es ist .dabei jedoch notwendig, den Übergang von dem einen Fahrdraht zurr anderen mittels eines besonderen: Übergangsstückes zu bewerkstelligen.
  • Gemäß der Erfindung läßt sich eine überaus einfache und vorteilhafte Nachspannvorrichtung dadurch erzielen, @diaß ,die zusammengehörigen Enden der benachbarten Spannstrecken an j e einem Spannteil angreifen, der auf einem im Zuge -der Fahrleitung angeordneten Übergangsstück verschiebbar gelagert ist und seinerseits unter der :Wirkung der Nachspannkraft steht. Die Nachspannung erfolgt alsdann in der Weise, daß die verschiebbaren Teile sich einander nähern oder voneinander entfernen. Das kann mittels eines einzigen Spanngewichtes für beide Strecken gemeinsam erreicht werden.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine entsprechend- 'der Erfindung ausgebildete Nachspannvorrichtung für eine Kettenoberleitung dargestellt. Die beiden Fahrdrahtenden a" a. sind d'anac'h schleifen:förmig je über Schlitten b verlegt, die auf einem Übergangsstück c verschiebbar angeordnet liegen. Das Übergangsstück c ist nach Art eines Streckeptrenners unmittelbar in die Fahrleitung eingebaut und in der für solche Streckentrenner bekannten Weise 'durch Hängedrähte f am, Tragseil g befestigt. Es bezweckt, einen möglichst stoßlosen Übergang von der einen Spannstrecke auf die andere zu erzielen und -ist hierzu nach beiden Seiten im Sinne eines sanften Auflaufes und Ablaufes des Stromabnehmers abgeschrägt. Durch einen Arm i, der unter Einfügung von Isolatoren an dem Ausleger la befestigt ist, wird das Übergangsstück gegen seitliche Verschiebung gesichert. Im übrigen ist es durch die Schräganordnung 'der Hängedrähte auch in der Richtung der Fahrleitung praktisch unversc'hiebbar.
  • An dem verschiebbaren Schlitten. b greift die Nachspannkraft an, und zwar erfolgt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Nachspannung mittels eines gemeinsamen Nachspanngewichtes d. Dieses Gewicht d wirkt dabei an dem einen Ende einer Kette e, deren anderes Ende an einem Punkt k liegt, der mit dem Arm i bzw. dem übergangsstück c fest verbunden ist. Die Kette e verläuft über Rollen 1, die an dem Schlitten b angebracht, also mit diesem verschiebbar sind, und, ferner über festgelagerte Rollen m, n. Im Gleichgewichtszustande stellen sich dann die verschiebbaren Schlitten b jeweils )derart ein, daß in den Nachspannstrecken eine bestimmte, durch die Bemessung des Gewichtes d gegebene Fahrdrahtspannung aufrechterhalten wird. Sie nähern sich also einander oder entfernen: sich voneinander, je nachdem ,die Fahrdrahtlänge geringer oder größer wir'd, wie dies unter dem .Einfluß der wechselnden Temperatur der Fall eist, und dementsprechend senkt oder hebt sich -das Gewicht d. Infolge .der getroffenen flaschenzugartigen Anordnung kann man dabei mit einem Gewicht d von halber Größe auskommen.
  • Die Schleifen der Fahrdrahtenden sind so langgestreckt, daß sie über die Enden des Verbindungsstückes hinausgehen und durch Zwischenstücke o versteift. Das ergibt den Vorteil eines allmählichen Überganges von ,der frei schwebenden Fahrleitung auf das Übergangsstück.
  • Die beschriebene Nachspannvorrichtung kann ohne weiteres zugleich auch als Streckentrenner benutzt werden. Es ist 'dazu nur nötig, durch Einbau von Isolatoren -die beiden Fahrdrahtenden elektrisch voneinander zu trennen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Einrichtung zum selbsttätigen Nachspannen ;des. Fahrdrahtes bei elektrischen Bahnen, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinanderstoßenden Enden benachbarter Spannstrecken je an einem Spannteiil (b) angreifen, der auf einem im Zuge der Fahrleitung angeordneten übergangsstück (c) verschiebbar gelagert ist und unter der Wirkung einer Nachspannkraft (d) steht. Einrichtung nach Anspruch i, :dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Spannteile (b) unter 'der Wirkung einer gemeinsamen Nachspannkraft (d) stehen. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, °daß das übergangsstück (c) .am Tragseil (g) durch Hängedrähte praktisch unverschiiebbar aufgehängt und gegen seitliche Zierschiebung durch einen Ausleger (h) fest verankert ist. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Nachspann. vorrichtung zugleich als Streckentrenner ausgebiildet ist. , Einrichtung nach Anspruch i, @dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrdrahtenden (dl, a2) schleifenförm@ig über die Spannteile (b) verlegt sind. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß d':ie Schleifen sich über die Enden des Übergangsstückes (c) hinaus erstrecken und durch Zwischenstücke (o) versteift sind.
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