DE364655C - Notenblattwender - Google Patents

Notenblattwender

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DE364655C
DE364655C DESCH62882D DESC062882D DE364655C DE 364655 C DE364655 C DE 364655C DE SCH62882 D DESCH62882 D DE SCH62882D DE SC062882 D DESC062882 D DE SC062882D DE 364655 C DE364655 C DE 364655C
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DE
Germany
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turner
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DESCH62882D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/08Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
    • B42D9/088Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by means other than springs

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  • Toys (AREA)

Description

  • Notenblattwender. Gemäß der Erfindung geschieht das Umblättern mit Hilfe von eigenartig beweglich angeordneter, an sich bekannter Daumen, die das Abheben des obersten Notenblattes bewirken, und' einer Walzen- oder Rollenvorrichtung, die unter das abgehobene Blatt gelangt und dasselbe umlegt. Zur Betätigung der Vorrichtung kann ein Fußhebel o. dgl. dienen, bei :dessen Rückgang die Glieder der Vorrichtung in ihre Anfangsstellung zurückkehren.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen: Abb-. i ein mit der Vorrichtung versehenes Notenpult, wobei dessen Fuß weggebrochen ist, Abb-. 2 die Stellung der Teile beim Wenden eines Notenblattes und Abb. 3 in größerem Maßstabe die Wendevorrichtung in Seitenansicht, ,wobei der Teil mit den beweglichen Fingern durch die Rollvorrichtung abgehoben ist, während die Abb. q. bis 7 Einzelheiten darstellen.
  • Am Fuße i des Notenpultes 2 befindet sich ein federnder Knopf 3, der mittels eines Hebels und Zahnsegments 4 die Rolle 5 in Drehung setzt (Abb. q.). Um die Rolle läuft eine endlose Antriebsschnur 6, mit welcher eine Achse 7 fest verbunden ist. Außerdem bewirkt die über Rollen 8 des Notenpultes geführte Schnur das Verschieben eines Keiles 9 (Abb. i). Die Schnur hat zweckmäßig eine Abzweigung io, um auch am unteren Teile der Achse 7 einen Angriff zu ermöglichen. Hierdurch wird die senkrechte Stellung der Achse und ihre Führung in den Schienen i r mittels Rollen oder Räder 12 gesichert. Die Schienen sind vorteilhaft in der aus Abb.3 ersichtlichen Weise federnd gelagert.
  • An einem gleichfalls federnd gelagerten Träger 13 sind vier Zahnräder 14 angebracht, an denen je ein Daumen 15, 16 sitzt. Diese befinden sich für gewöhnlich in der aus Abb. i ersichtlichen senkrechten Stellung. An den Enden des stabförmigen Trägers 1,3 sitzen Kurvenstücke 17, die mit den Rollen 18 der Achse 7 zusammenwirken, derart, daß der Träger 13 mit seinen Teilen um ein gewisses Stück gehoben wird`, sobald die Rolleni8 unter dieKurvenstücke 17 gelangen. Die Form der letzteren ist in Abb. 5 dargestellt.
  • Zur Drehung der Zahnräder 14 und Daumen 15, 16 dienen Zahnstangen 19, 2o, welche, wie aus Abb-. i und 2 erkennbar, zweimal rechtwinklig geknickt sind und sich somit kreuzen. Diese Zahnstangen sind senkrecht beweglich und federnd angeordnet und weisen am oberen Ende je eine Rolle 2i auf. Die Zahnstange i9 steht mit den Zahnrädern der Daumen 16, die Zahnstange 2o mit den Zahnrädern der Daumen 15 in Eingriff.
  • Der Keil 9 gelangt bei seiner Verschiebung unter die beiden Rollen 2i derart, daß die Zahnstangen 2o und i9 nacheinander eine senkrechte Bewegung ausführen. Da die Mitnahme des Keiles 9 durch die Schnur nur um ein gewisses Stück stattfinden soll, so ist folgende IV- orrichtung getroffen. Das obere Kurvenstück 17 hat einen Schlitz 2,1, in welchem der Keil 9 verschiebbar gelagert ist. An dem unteren Teile des Keiles befindet sich ein geschlitzter Ansatz 22, durch dessen Schlitz die Schnur 6 läuft (Abb. 6 und 7). Der genannte Ansatz ist nach beiden Seiten beweglich angeordnet und wird durch die Federn 23 und 2:1 in der Mittelstellung gehalten. An der Antriebsschnur ist eine kleine Scheibe befestigt, die sich, bei der Bewegung gegen den Ansatz 22 legt. Hlerdurch erfolgt die Mitnahme des Keiles 9 bis zum Ende des Schlitzes 21, worauf sich der federnde Ansatz um einen gewissen Winkel dreht und die Scheibe der Antriebsschnur vorbeigleitet. Die Federn 23, 24 bringen den Ansatz 22 wieder in die Mittelstellung zurück. Beim Rückgang der Schnur 6 findet derselbe Vorgang statt, nur mit dem Unterschiede, daß der Ansatz 22 am anderen Ende des Schlitzes 2 1 in der entgegengesetzten Weise ausschlägt.
  • Die Wirkungsweise des beschriebenen Notenblattwenders ist folgende: Das Notenheft wird in der üblichen Weise auf das Pult gelegt, derart, daß sich die beweglichen Daumen 15 und 16 über dem rechten Rande des aufgeschlagenen Heftes oder Buches befinden. Zwecks Umblätterns tritt man auf den Knopf 3 (Abb. 4), wobei sich die Rolle 5 dreht und die Antriebsschnur 6 bewegt. Diese nimmt den Keil 9 mit und zieht ihn unter die Rolle 2i der Zahnstange 2o, welche infolgedessen senkrecht nach' oben bewegt wird und die beiden Daumen 15 um go° dreht. An letzteren befinden sich .aus Weichgummi bestehende Buckel 25, die auf dem obersten Blatt aufliegen und infolge des Gegeneinanderdrehens das betreffende Notenblatt nach der Mitte zu wölben. Der Keil 9 gelangt dann unter die Rolle der Zahnstange ig, die nun gleichfalls nach oben bewegt wird und das Drehen der Daumen 16 tnn go° herbeiführt. Diese bestehen nur aus dünnen Zungen, welche sich bei der Drehung unter das eorher gewölbte Notenblatt legen. Inzwischen ist die mit Rädchen 26 versehene Achse 7 bis zu den Kurvenstücken 17 gekommen, so daß die Rollen 18 unter diese greifen und den Träger 13 mit den Daumen 15, 16 abheben (Abb. 3). Die Rollenachse 7 gelangt unter das auf diese Weise abgehobene Notenblatt und fegt es bei ihrer Weiterbewegung um. Infolge der Federung des Fußhebels wird beim Freiwerden des Knopfes 3 die Rolle 5 und damit die Antriebsschnur 6 in umgekehrter Richtung bewegt. Die Achse 7 kehrt in die in Abb. i gezeichnet. Anfangsstellung zurück, ebenso der Keil g. Infolgedessen können die Zahnstangen ig, 2o durch ihre Federung gleichfalls zurückbewegt werden, wobei sie die Daumen 15 und 16 wieder in die senkrechte Stellung drehen.
  • Bemerkt sei noch, daß in Abb. 3 die Zahnstangen und die Daumen. 15, 16 der besseren Übersicht wegen in der Ruhestellung gezeichnet sind. In Wirklichkeit müßten dabei die Zahnstangen durch den Keil 9 gehoben und die Daumen in die wagerechte Lage gedreht sein.
  • An Stelle des Fußhebelantriebes kann auch ein Handhebel oder anderes geeignetes :Mittel in Anwendung kommen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Notenblattwender mit beweglichen Daumen zum- Anheben des obersten Notenblattes, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Daumen, daß bei dem Antriebe z. B. durch Fußhebel zunächst zwei Daumen (i5) gegeneinander bewegt werden und das oberste Notenblatt nach der Mitte zu wölben, worauf die Daumen (i6) unter das Notenblatt greifen und es ganz abheben und schließlich eine Rollvorrichtung (7, 26) unter das Notenblatt gelangt, um es auf die andere Seite des Buches zu legen.
  2. 2. Notenbl'attwend'er nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Daumen (i5, 16) an einem Träger (i3) drehbar angeordnet und mit Zahnrädern (i4) verbunden sind, für deren Antrieb Zahnstangen (ig, 2o) dienen, die durch einen von der Antriebsschnur (6) mitgenomm-enen Keil (9) gehoben werden können und federnd gelagert sind.
  3. 3. Notenblattwender nach Anspruch i, und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (i3) mit den daran befindlichen Daumen (15, 16) und Zahnstangen (i g, 2o) derart federnd gelagert ist, d'aß er durch die Rollvorrichtung (7, 26) gehoben werden kann. Notenblattwender nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden des Trägers (i3) Kurvenstücke (i7) sitzen, mit denen Rollen (i8) der Vorrichtung (7, "26) zusammenwirken, um das Abheben herbeizuführen.
DESCH62882D 1921-09-16 1921-09-16 Notenblattwender Expired DE364655C (de)

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DE364655C true DE364655C (de) 1922-11-30

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DE (1) DE364655C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4719712A (en) * 1983-10-04 1988-01-19 Societe Anonyme Handisoft Automatically controlled apparatus for turning pages

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4719712A (en) * 1983-10-04 1988-01-19 Societe Anonyme Handisoft Automatically controlled apparatus for turning pages

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