DE364069C - Eisenbahnkupplung - Google Patents
EisenbahnkupplungInfo
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- DE364069C DE364069C DES57013D DES0057013D DE364069C DE 364069 C DE364069 C DE 364069C DE S57013 D DES57013 D DE S57013D DE S0057013 D DES0057013 D DE S0057013D DE 364069 C DE364069 C DE 364069C
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- coupling
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/10—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a vertical axis
- B61G1/12—Operating devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Eisenbahnkupplung mit pfeilartigem
Kuppelhaken, der von der Seite des Wagens gehoben und gesenkt werden kann.
Die Erfindung besteht darin, daß der hierzu dienende Hebel durch ein Schloß gesichert ist, so daß erst nach Öffnen dieses Schlosses die Drehung des Verstellhebels in der einen oder anderen Richtung möglich ist, wobei der ίο Verstellhebel durch einen an ihm .angebrachten auf- bzw. .niederklappbaren Griff in Verbindung mit einem Federriegel mit der Verstellwelle gekuppelt wird. Ein weiteres Merkmal besteht in der Feststellung der den Kuppelhaken tragenden Zugstange in der Kuppelstellung des Hakens durch einen ebenfalls von der Seite des Wagens zu bedienenden Hebel mit daran befindlichem Gestänge.
Die Erfindung besteht darin, daß der hierzu dienende Hebel durch ein Schloß gesichert ist, so daß erst nach Öffnen dieses Schlosses die Drehung des Verstellhebels in der einen oder anderen Richtung möglich ist, wobei der ίο Verstellhebel durch einen an ihm .angebrachten auf- bzw. .niederklappbaren Griff in Verbindung mit einem Federriegel mit der Verstellwelle gekuppelt wird. Ein weiteres Merkmal besteht in der Feststellung der den Kuppelhaken tragenden Zugstange in der Kuppelstellung des Hakens durch einen ebenfalls von der Seite des Wagens zu bedienenden Hebel mit daran befindlichem Gestänge.
In der Zeichnung zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht,
Abb. 2 einen Grundriß;
Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B ' der Abb. 2;
Abb. ι eine Seitenansicht,
Abb. 2 einen Grundriß;
Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B ' der Abb. 2;
Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie E-F der Abb. 2;
Die Abb. 5 bis 8 stellen zwei Kuppelhaken in verschiedenen Ansichten und Stellungen
dar;
Abb. 9 zeigt das Sicherungsschloß in Ansieht nach Abnahme der Verschlußplatte;
Abb. 10 zeigt die Teile des Schlosses nach Abb. 9 in einer anderen Stellung.
Der Kopf 4 des Kuppelhakens 1 weist zwei dachförmige Endflächen 2, 3 auf, von denen 3§
die untere mit einer Aussparung 5 versehen ist. Auf der Oberseite des Kuppelhakens
befindet sich eine Rippe 6, die sich an den Kopf 4 anschließt und in einer Abbiegung 7
endigt. Der Haken 1 ist mittels einer Gabel 8 und eines Bolzens 9 gelenkig mit der Zugstange
10 verbunden, so daß er sich in wagerechter Richtung bewegen kann. Die Beweglichkeit
ist jedoch dadurch begrenzt, daß Blattfedern 11, die an beiden Seiten des
Hakens befestigt sind, sich seitlich mit ihren freien Enden gegen die Stange 10 legen und
bei Erreichung eines bestimmten Ausschlages gegen Vorsprünge 12 stoßen. Die Stange 10
ist um einen Bolzen 13 in senkrechter Ebene drehbar. Der Bolzen ist an der Unterseite
des Wagens in einem Träger 14 gelagert, der gleichzeitig zur Befestigung einer oberen und
unteren Blattfedergruppe 16 bzw. 17 dient, deren freie Enden sich von oben bzw. von
unten gegen die Stange 10 legen. An der einen Seite dieser Stange befindet sich ferner
eine Gabel 18, in der ein auf einer Welle 20
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angeordneter Arm 19 sich bewegt. Die Welle 20 ist quer zur Zugstange 10 gelagert und
trägt an ihrem äußeren über den Wagenrahmen hervorragenden Ende drehbar die Nabe 21 eines Hebels 22. Im oberen Ende
des letzteren ist ein um einen Bolzen 24 drehbar gelagerter Griff 23 vorgesehen, dessen
hintere Abkröpfung 25 einen an der Rückseite des Hebels 22 angebrachten beweglichen
Stift 26 berührt, der mit seinem unteren Ende über der Nut eines auf der Welle 20
befestigten Bundes 27 liegt. Der Stift 26 wird durch eine Feder 28 hochgehalten. Das
obere Ende des Hebels 22 faßt zwischen zwei Riegel 29, 30 eines Schlosses, die durch einen
Griff 31 einzeln gehoben werden können.
Die innere Einrichtung des Schlosses (Abb. 9, 16) ist wie folgt: Der Griff 3 ist
ungefähr in der Mitte des Schlosses zwischen den beiden Riegeln 29,30 drehbar gelagert
und trägt eine Platte, die unter die umgebogenen oberen Enden der Riegel 29, 30 greift. Oberhalb der Riegel befindet sich je
ein Querriegel 42. Diese Riegel werden durch Zungen 41, die auf Vierkantnüssen 32
bzw. 33 sitzen, vor oder zurück bewegt. Durch diese Bewegung werden die Riegel 29, 30 gesichert oder freigegeben, so daß dann
durch Drehung des Griffes 31 in der einen oder anderen Richtung der freigegebene
Riegel 29 bzw. 30 zurückgeschoben werden kann (Abb. 10).
Um die Zugstange 10 in der Kuppelstellung des Hakens 1 feststellen zu können, ist eine
die Stange 10 umfassende Gabel 34 vorgesehen (Abb. 2). Diese gleitet in einem
Rahmen 35 und wird durch einen an der Außenseite des Wagens gelagerten Hebel 37
nebst einem Gestänge 36 bewegt. Die Hebel 22 und 37 laufen in Führungsschienen.
An den Enden der letzteren ist je ein Schloß 40 angebracht, das dazu dient, ein Feststellen der Hebel in jeder Lage (»offen«
oder »zu« bzw. »heben« oder »senken«) zu ermöglichen. Dieses Schloß 40 hat die gleiche
Einrichtung wie das oben beschriebene Schloß nach den Abb. 9 und 10, nur mit dem Unterschiede,
daß es nicht doppelt, sondern einfach ist.
Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende:
Sollen zwei Wagen gekuppelt werden, so ist in erster Linie darauf zu achten, daß der
Hebel 37 auf »offen« steht, was den Zweck hat, dem Kuppelhaken mit der Zugstange
Spielraum zum Heben oder Senken zu lassen. Der Hebel 22 bleibt bei der Kupplung in Ruhestellung und hat auf die Kupp-[
lung keinen Einfluß. Stoßen nun die beiden ' Köpfe 4 der Kuppelhaken 1 aufeinander, so 60'
1 müssen sie nach unten oder oben abgleiten,
worauf sich der eine Haken mit seiner Aus- : sparung 5, auf der Fläche 2 ansteigend, in die
; Rippe 6 des anderen Hakens einlegt. Ein zu ; weites Vorschieben der Kuppelhaken auf der
Rippe 6 wird durch die Puffer aufgefangen. j Beim Zurückweichen kommen dann die
j Haken in die Stellung nach Abb. 8 und ver-I binden so die Wagen.
i Um die erfolgte Kupplung während der j Fahrt zu sichern, muß der Hebel 37 (Abb. 1)
; auf »zu« gelegt werden. Infolgedessen greift I die mit dem Hebel verbundene, seitlich verj
schiebbare Gabel 34 über die Stange 10 und j stellt sie fest, so daß ein Auf- und Abbewegen
! der Stange und mithin auch des Kuppel-' hakens unmöglich ist. Der Hebel 37 wird
! dann durch das entsprechende Schloß 40 ge-
■ sichert.
; Beim Lösen der Kupplung muß der Hebel
■ 37 zuerst auf »offen« gelegt werden, wodurch 1 Jer Hebel 34 zurückgezogen und die Stange
10 freigegeben wird. Sodann wird der Verbtellhebel 22, nachdem er durch Anheben des
Griffes 23 mit der Welle 20 gekuppelt worden ist, auf »heben« umgelegt. Hierdurch wird
der Kuppelhaken mittels des Daumens 19 und der Gabel 18 gehoben.
Claims (3)
1. Selbsttätige Eisenbahnkupplung mit von der Seite des Wagens aus bedienbarem,
pfeilartigem Kuppelhaken, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Senken bzw. Heben des Kuppelhakens (1
bis 8) dienende Verstellhebel (22) durch ein Schloß (31, 32, 33) gesichert wird, so
daß erst nach Öffnen dieses Schlosses die Drehung des Hebels in die eine oder
andere Richtung möglich ist.
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Verstellhebel
(22) ein besonderer, auf- bzw. niederklappbarer Griff (23) vorgesehen ist, durch den der Verstellhebel (22) mit
der Verstellwelle (20) im Falle der Umstellung des Kuppelhakens gekuppelt wird.
3. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kuppelhaken
(1 bis 8) tragende Stange (10) in der Kuppelstellung von einer in einem Lager
(35) gleitenden Gabel (34) festgehalten wird, die von einem von der Seite des Wagens aus bedienbaren Hebel (37) in
Verbindung mit einem Gestänge (36) ■ seitlich bewegt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES57013D DE364069C (de) | 1921-07-13 | 1921-07-13 | Eisenbahnkupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES57013D DE364069C (de) | 1921-07-13 | 1921-07-13 | Eisenbahnkupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE364069C true DE364069C (de) | 1922-11-16 |
Family
ID=7491512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES57013D Expired DE364069C (de) | 1921-07-13 | 1921-07-13 | Eisenbahnkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE364069C (de) |
-
1921
- 1921-07-13 DE DES57013D patent/DE364069C/de not_active Expired
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