DE363818C - Maschine zum Abschneiden der unbestickten Kante von Stickereien - Google Patents

Maschine zum Abschneiden der unbestickten Kante von Stickereien

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DE363818C
DE363818C DEW47993A DEW0047993A DE363818C DE 363818 C DE363818 C DE 363818C DE W47993 A DEW47993 A DE W47993A DE W0047993 A DEW0047993 A DE W0047993A DE 363818 C DE363818 C DE 363818C
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/16Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials specially adapted for cutting lace or embroidery

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Maschine zum Abschneiden der unbestickten Kante von Stickereien. Die Erfindung betrifft die weitere Ausbildung der durch das Patent 362o72 geschützten Maschine zum Abschneiden der unbestickten Kante von Stickereien, und zwar in der Hinsicht, daß gegenüber dem bisher gebräuchlichen, den Führungskopf mit Kreismesser tragenden mehrteiligen Ausleger, der infolge seiner kreisbogenförmigen Schwingungen ein genaues Ausschneiden der rückwärts laufenden Stickereiausbogungen noch nicht ermöglichte, eine vorteilhaftere Lagerung des Führungskopfes mit Kreismesser erzielt und damit nicht nur ein besseres Ausschneiden der Stickerei, sondern auch eine leichtere und sicherere Handhabung und damit günstigere Wirkungsweise gewährleistet ist.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß der Führungskopf mit Kreismesser nicht allein mit einer senkrecht unter der Schneide des Kreismessers gelagerten Achse drehbar ist, sondern auch durch diese an einem quer zur Stickkante bewegbaren Schlitten mittels eines seitlich ausschwingbar angeordneten Bügellagers ruht, das mittels eines rückwärtigen Armes gegen eine Reibungskupplung wirkt, die in entgegengesetzten Richtungen laufenden endlosen Bändern gegenübersteht, so daß entsprechend dem Ausschwingen des Bügels nach der einen oder anderen Seite gleichzeitig auch eine Verschiebung des Schlittens in der Richtung der hierbei gekuppelten Bänder erfolgt.
  • Auf der Zeichnung ist eine derartig verbesserte Maschine zum Abschneiden der unbestickten Kante von Stickereien in einer Ausführungsform in den Abb. I bis 3 dargestellt, und zwar zeigt Abb. I die Vorderansicht, Abb. 2 die Draufsicht und Abb. 3 die Stirnansicht von links.
  • Die Maschine besteht im wesentlichen wieder aus dem Messer I mit Führungskopf 28, der auf dem Tragarm 29 sitzt, während das Kreismesser I auch hier in dem am Tragarm 29 angeschlossenen Ausleger 9i drehbar gelagert ist. Der Tragarm 29 steht auch hier wieder mit der senkrecht unter der Schneide des Kreismessers i gelagerten Drehachse 72, die durch die einstellbare Schraubenfeder 76 in' der Ruhelage gehalten wird, in Verbindung, wobei sowohl der Tragarm 29 auf der Stützklemme 113 als auch diese auf der Achse 72 in der Höhe verschiebbar sitzt. Die Drehachse 72 ist nun in den Schenkeln eines Bügels 114. gelagert, der seinerseits mittels einer Achse i 15 in dem Stützlager i 16 eines auf einem Untergestell 117 horizontal fahrbaren Schlittens 118 seitlich ausschwingbar geführt ist. Dieses Bügellager 11¢ trägt einen rückwärts angeschlossenen Arm i 19, der von einer verstellbaren, am Schlitten 118 mittels einer Stütze I2o sitzenden Schraubenfeder I2I erfaßt und dadurch stets in die Ruhelage zurückbewegt wird. Der Arm II9 des Bügellagers II4 wird außerdem noch von Führungszungen I22 einer zwei einander gegenüberstehende Reibbacken I23 tragenden Reibungskupplung I24 erfaßt, die ihrerseits auf einer einerseits am Schlitten II8, andererseits am Stützlager II6 sitzenden Achse I25 wagerecht verschiebbar und um die Achse I25 schwingbar ruht. Diese Verschiebung der Kupplung I24 wird bewirkt durch eine in einem Lager I26 des Schlittens II8 gelagerte drehbare, aber nicht verschiebbare Schraubenspindel I27, die am äußeren Ende außerhalb des Schlittens II8 mit einem zum Drehen dienenden Handrad I28 versehen ist, am inneren Ende dagegen, d. h. auf dem Schraubengang, eine verstellbare Mutter I29 trägt, die mittels einer Gabelung I3o die Reibungskupplung I24 erfaßt und daher auf der Schraubenspindel I27 wohl in der Längsrichtung verschiebbar, aber nicht drehbar ist, so daß durch diese Mutter I29 beim Drehen des Handrades I28 die Reibungskupplung I24 auf ihrer Drehachse I25 in der Längsrichtung verschoben wird, wodurch der Angriffshebel des Armes II9 gegenüber den Führungszungen I22 verlängert oder verkürzt und dadurch der Ausschlag der Reibbacken I23 und damit der Anpressungsdruck gegen unter denselben vorbeibewegten und in entgegengesetzten Richtungen laufenden endlosen Bändern I3I, I32 geändert werden kann. Unter der Reibungskupplung I24 ist auf dem Schlitten II8 eine Druckplatte I33 vorgesehen, gegen die sich beim Ausschwingen des Armes II9 unter Vermittlung der Führungszungen I22 die Reibbacken I23 andrücken und dadurch so lange das betreffende endlose Band I3I oder I32 auf der Platte I33 festklemmen, als der Druck des Stickereirandes gegen den Führungskopf 28 und damit das seitliche Ausschwingen des Bügellagers II4 dauert, wobei gleichzeitig durch das nunmehr gekuppelte Band I3I oder I32, das sich in entsprechender Richtung bewegt, der Schlitten II8 und damit die ganze Schneidvorrichtung zum Ein- oder Auswärtsschneiden verschoben wird. Der Schlitten II8 ruht hierbei mittels Tragrädern I34 auf dem Untergestell II7 und ist unter Vermittlung von an letzterem vorgesehenen Führungsleisten I35 und weiteren am Schlitten II8 angeordneten Führungsrädern I36 gegen seitliches Ausweichen geführt. Der Antrieb der endlosen Bänder I3I, I32 erfolgt durch allenfalls am Untergestell II7 auf Achsen I37, I38 gelagerten Bandrollen I39, wobei die Achsen I37, I38 von einem entsprechenden Vorgelege aus in Antrieb gesetzt werden und jeweils die Antriebsrolle des Bandes I3I, I32 mit der in gleicher Richtung laufenden Achse I37 bzw. I38 gekuppelt ist, während sich die zu dem gleichen Bandtrieb gehörende Rolle lose auf der anderen in entgegengesetzter Richtung laufenden Achse dreht. Der Antrieb des Kreismessers I erfolgt wieder in bekannter Weise unter Vermittlung eines im Ausleger 9I untergebrachten Stirnrädergetriebes von einem Riemengetriebe 95, dessen obere Rolle I4o im Tragarm 29 gelagert ist und mit dem Stirurädergetriebe kämmt, während es unterhalb des Schlittens II8 über auf einem an der Achse II5 sitzenden Stützarm I4I gelagerte Leitrollen I42 geführt ist und seinen Antrieb schließlich von einer am oder außerhalb des Gestelles II7 gelagerten, von einem Vorgelege o. dgl. angetriebenen Antriebsrolle I43 erhält. Hierbei ist die Einrichtung so getroffen, daß an das Lager I44 der Antriebsrolle I43 eine Spannrolle I45 angelenkt ist, die unter Vermittlung eines Gewichtes I46 gegen das angetriebene Trum des Riemens 95 drückt und so jeweils den Riemen 95 beim Verschieben des Schlittens i 18 entsprechend spannt (Abb. 3). In der Höhe des Führungskopfes 28 ist wieder der Auflegetisch 25 vorgesehen, der zum Auflegen der Stickerei dient, während auch hier «nieder die Schneide des Kreismessers i von den Zungen 35 des Führungskopfes 28 teilweise umfaßt ist und der Führungskopf 28 auch sonst die gleichen Einrichtungen wie beim Patent 362o72 erkennen läßt.
  • Die Wirkungsweise der Maschine nach dieser Ausführungsform ist- nun folgende: Das auf dem Tisch 25 in bekannter «Weise von Förderrollen in entsprechender Richtung zugeführte Gewebe wird mit seinem Stickereirand wieder derart gegen den Führungskopf 28 gezogen, daß sich dieser mit seiner Drehachse 72 im Bügellager 114 dreht und damit das Kreismesser i in die vorteilhafteste, d. h. richtige Schneidlage einstellt. Wird nun durch den von der auswärts ziehenden Stickereikante gegen den Führungskopf ausgeübten Druck gleichzeitig auch das Bügellager 114 um die Achse 115 etwas in der 7_uführrichtung ausgeschwungen und dadurch der Arm i i9 der Zuführrichtung des Werkstückes entgegenbewegt, so wird auch die hintFre Backe 123 der Reibungskupplung 124 unter Vermittlung der den Arm i i9 zwi,chen sich erfassenden Führungszungen 122 nach unten gegen das endlose Band 132 gedrückt, wodurch weiterhin der Schlitten 118 mit dem nach rechts bewegten Band 132 gekuppelt und damit das Auswärtsschneiden bewirkt wird. Bei Beendigung des Auswärtsschneidens, d. h. beim Nachlassen .des Druckes der Stickereikante, wird sowohl das Bügellager II4 unter Wirkung der Schraubenfeder I2I als auch der Führungskopf 28 mit Kreismesser i unter Wirkung der Schraubenfeder 76 sofort wieder in die Ruhelage zurückgedreht, so daß nunmehr die vordere Backe I23 der Reihungskupplung I24 gegen das nach links laufende endlose Band I3I gedrückt wird und dadurch das Einwärtsschneiden der Stickereiausbogungen ermöglicht. Durch entsprechendes Einstellen der Schraubenfeder I2I kann jeweils der richtige Druck gegen den Stickereirand genau gefunden werden und können außerdem noch der Art des Festons gemäß die verschiedenen Drücke weiterhin durch Verschiebung der Reibungskupplung I2,4 mittels der Schraubenspindel I27 eingestellt werden, wobei sich die Führungszungen I22 gegenüber dem Arm II9 des Bügellagers II4 verschieben und dalurch den Hebelarm zwischen Drehachse II5 und Angriffspunkt der Führungszungen I22 verlängern oder verkürzen, wodurch dann auch wieder ein geringerer oder größerer Druck zum Anpressen der hinteren Backe I23 aufgewendet werden muß, d. h. der Schlitten II8 mit dem Band I32 auf Mitnahme stärker oder schwächer gekuppelt wird, so daß das Verschieben des Schlittens II8 rascher oder langsamer erfolgt. Der Antrieb der endlosen Bänder I3I, I32 sowie der des Kreismessers i kann von einem Vorgelege oder von einer geeigneten Kraftquelle, wie Motor o. dgl., aus erfolgen.
  • Durch diese weitere Vervollkommnung der Maschine zum Abschneiden der umbestickten Kante von Stickereien ist nicht nur infolge der geradlinigen Bewegung ein genaueres Abschniden der einwärtslaufenden Stikkereiausbogungen ermöglicht, sondern es ist auch noch der wesentliche Vorzug einer leichteren Druckeinstellung und damit zusammenhängenden einfacheren Handhabung und sichereren Wirkungsweise erzielt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Maschine zum Abschneiden der umbestickten Kante von Stickereien nach Patent 362o72, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskopf mit Kreismesser an einer senkrecht unter der Schneide des Messers gelagerten drehbaren Achse sitzt, die in einem quer zur Stickkante bewegbaren Schlitten mittels eines seitlich ausschwingbar angeordneten Bügellagers ruht, das seinerseits mittels eines rückwärtigen Armes gegen eine Reibungskupplung wirkt, die in entgegengesetzten Richtungen laufenden endlosen Bändern derart gegenübersteht, daß entsprechend dem von der zugeführten Stickereikante gegen den Führungskopf ausgeübten Druck erfolgten Ausschwingen des Bügellagers nach vorn bzw. seines Armes nach hinten gleichzeitig auch der Schlitten mit dem hinteren Band gekuppelt, während beim Aufhören des Druckes gegen den Führungskopf mittels einer Schraubenfeder der Arm des Bügels nach vorn in die Ruhelage bewegt und dadurch mit dem vorderen Bande gekuppelt wird, so daß dadurch infolge der geradlinigen Bewegung der Schneidvorrichtung ein genaues Aus-und Einwärtsschneiden der Stickereiausbogungen erzielt ist.
  2. 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur durch eine den Arm (I i9) des Bügellagers (II4) erfassende verstellbare Schraubenfeder (I2I) der Druck des Führungskopfes (28) gegen den Stickereirand eingestellt werden kann, sondern daß auch noch die den Arm (ii9) des Bügels (II4) mittels Führungszungen (I22) erfassende, beiderseits den Bändern (131, 132) und einer darunterliegenden Druckplatte (133) gegenüberstehende Reibbacken (123) tragende Reibungskupplung (12q.) unter Vermittlung einer auf einer Schraubenspindel (127) sitzenden und die Kupplung (12q.) erfassenden Mutter (129) verschiebbar ist, so daß der Hebelarm zwischen der Drehachse (I15) des Bügellagers (11q.) und dem Angriffspunkt der Führungszungen (122) der Kupplung (12q.) geändert und dadurch jeweils der den auszuschneidenden Stickereiausbogungen entsprechende Druck gegen deren Rand eingestellt, d. h. die Reibungswirkung zwischen den Reibbacken (123) der Kupplung (124) und' den Bändern. (131, 132) vergrößert oder verringert und ein schnelleres oder langsameres Verschieben des Schlittens (118) und damit der Schneidvorrichtung ermöglicht wird.
DEW47993A 1914-08-01 1916-06-20 Maschine zum Abschneiden der unbestickten Kante von Stickereien Expired DE363818C (de)

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DE (3) DE298231C (de)
FR (3) FR511743A (de)
GB (1) GB191505852A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2605841A (en) * 1949-06-06 1952-08-05 Earl R Overman Drive for flying knives

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2605841A (en) * 1949-06-06 1952-08-05 Earl R Overman Drive for flying knives

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FR511743A (fr) 1921-01-03
FR22510E (fr) 1921-07-23
CH70753A (de) 1915-11-01
DE298231C (de) 1917-06-14
DE365784C (de) 1922-12-21
FR22511E (fr) 1921-07-23
GB191505852A (en) 1916-05-18

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