DE3634C - Einspannvorrichtung an Gewindeschneidmaschinen für Kopfschrauben - Google Patents
Einspannvorrichtung an Gewindeschneidmaschinen für KopfschraubenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G7/00—Forming thread by means of tools similar both in form and in manner of use to thread-cutting tools, but without removing any material
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Jigs For Machine Tools (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
RÜSSEL & ERWIN MFG. CO. in NEW-BRITAIN (V. S. A.).
Einspannvorrichtung an Gewindeschneidmaschinen für Kopfschrauben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1878 ab.
Diese Vorrichtung unterscheidet sich im wesentlichen von den bisher in Anwendung befindlichen
Einspannvorrichtungen darin, dafs die zu schneidenden Bolzen an der oberen und unteren
Fläche des Bolzenkopfes gepackt werden und nicht an den Seiten desselben.
Zu diesem Zwecke wird die Einspannvorrichtung aus zwei beweglichen Klemmbacken gebildet;
dieselben fassen den ungeschnittenen Bolzen an der Hinterfläche seines Kopfes und
pressen denselben gegen eine auf einer Feder ruhende Auflage, deren Form genau mit der
Stirnfläche des Bolzenkopfes übereinstimmt. Dadurch wird einestheils der zu schneidende Schraubenbolzen
centrirt, anderntheils bleibt derselbe nach dem Oeffnen der Backen an keinem derselben
hängen, was bei der gegenwärtig angewendeten Einspannvorrichtung häufig der Fall
ist. Weitere Vortheile liegen darin, dafs das Abwürgen des Bolzenkopfes vermieden ist, dafs
die Mittellinie des geschnittenen Bolzentheiles genau mit der des eigentlichen Schraubenbolzens
zusammenfällt, und dafs die Bolzen, nachdem sie geschnitten sind, durch eine geeignete Einrichtung
aus dem Einspannkopf herausgeschleudert werden.
Diese Einspannvorrichtung findet hauptsächlich bei denjenigen Maschinen Anwendung, auf welchen
kleine Schrauben mit versenkten Köpfen geschnitten werden sollen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist eine Vorder-Ansicht dieser Vorrichtung, welche eine
zu schneidende, in die Klemmbacken eingespannte Schraube zeigt.
Fig. 2 Ober-Ansicht mit theilweisem Horizontalschnitt, um die Klemmbacken in der obigen
Stellung darzustellen.
Fig. 3 Seiten - Ansicht mit theilweiser Weglassung eines Klemmbackens, um zu zeigen, wie
die Schraube herausgeschleudert wird.
Fig. 4 Ober-Ansicht, die Klemmbacken in ihrem offenen Zustande zeigend, um einen zu schneidenden
Bolzen aufzunehmen.
Fig. 5 Umänderung dieser Einspannvorrichtung, welche später beschrieben werden wird.
Gleiche Buchstaben bezeichnen die gleichen Bestandteile in allen Figuren.
Die zwei um die starken Bolzen α α sich
drehenden Hebel A A bilden mit ihren vorderen Enden die Klemmbacken, welche den zu schneidenden
Bolzen festhalten. Die hinteren Enden sind mittelst zweier gleich langen Zwischenhebel b b
mit dem Bolzen B durch Drehgelenke verbunden. Aufserdem sind die Hebel A A . zwischen zwei
geeignet geformte Seitenstücke passend eingelegt, um denselben sichere Führung zu geben. Der
Bolzen B läfst sich in der festen Büchse d verschieben
und ist an seinem unteren Ende mit einer Mutter e versehen. Zwischen dieser Mutter
und der Büchse d steckt eine Schraubenfeder C, deren Spannung durch die Mutter e regulirt
wird. Dieselbe hat das Bestreben, den Bolzen i? in seiner Längenrichtung derart zu verschieben,
dafs die Zwischenhebel b b, als Kniehebel wirkend, die Entfernung zwischen den hinteren
Enden der Hebel A A vergröfsern.
Die Klemmbacken ff, Fig. 2, sind aus gehärtetem Stahl und haben den Zweck, den
Bolzen an der hinteren Fläche seines Kopfes zu erfassen und ihn gegen den Sitz oder die Auflage
h zudrücken. Die in den Klemmbacken ff
befindliche Oeffnung stimmt innen mit der unteren Form des Bolzenkopfes genau überein,
so dafs jeder Klemmbacken den Bolzentheil halb umfafst.
Der Sitz h pafst einerseits auf den oberen Theil des Bolzenkopfs und legt sich andererseits
in die im Querstück z1 befindliche Oeffnung i
ein, in welcher er sich verschieben kann.
Das Querstück zl ist auf die Endfläche der
Seitentheile der Einspannvorrichtung durch die Schrauben z2, Fig. 1 und 3, befestigt. Das federnde
Ende einer Feder k, Fig. 3, legt sich in die aus Fig. 2 ersichtlichen Einschnitte der Auflage ein
und bewirkt ein Vorgehen der letzteren, sobald die Klemmbacken gelöst werden.
Die Auflage erfüllt einen dreifachen Zweck: erstens bildet sie einen der Einspannungstheile,
zweitens bewirkt sie in Verbindung mit den Klemmbacken //, dafs der Bolzen centrirt wird,
und drittens schleudert sie infolge der durch die Feder h erzeugten Vorwärtsbewegung den geschnittenen
Schraubenbolzen aus der Einspannvorrichtung heraus. Man kann die Feder weglassen
und die Bolzen einfach aus den geöffneten Klemmbacken herausfallen lassen.
Wird der Bolzen B vorwärts bewegt, so werden die mit den Zwischenstücken b b verbundenen
Enden der Hebel A einander genähert und die am anderen Ende befindlichen Klemm-
backen ff ,geQijfnei.j Der Bolzen kann dann
leicht herausfallen,'w5e Fig. 4 zeigt.
Der zu schneidende Bolzen wird durch den selbsttätigen Zuführungsmechanismus, mit welchem
diese Maschine versehen ist, so eingelegt, dafs sein Kopf gegen die Auflage gedrückt wird,
und zwar infolge der Zurückbewegung des Bolzens B, welche durch die Spiralfeder C oder
auf irgend eine andere Art bewirkt wird. Die Klemmbacken // werden dadurch zusammengebracht
und erfassen den Bolzen an seiner hinteren Kopffläche, wobei der Bolzen und die Auflage so lange gemeinschaftlich zurückweichen,
bis letztere in dem Träger z1 aufsitzt.
Der Bolzen kann nun infolge des auf seine Stirn und hintere Kopffläche ausgeübten Druckes
in der Kammer i nicht gleiten. Dabei wird der Kopf nicht zerdrückt, und der Einschnitt am
Schraubenkopf leidet weniger als bei anderen Arten der Einspannung. Das Centriren des
Schraubenbolzens wird durch die Form der Auflage h in Verbindung mit dem in bestimmter
Richtung ausgeübten Drucke bewirkt. Da eine grofse Einspannfläche dargeboten ist, so braucht der nöthige Druck nicht so aufserordentlich
grofs zu sein, als wenn der zu schneidende Bolzen auf die gewöhnliche Weise in die
Klemmbacken gespannt wird. Der Bolzen wird bei dieser Einspannvorrichtung nie an den Klemmbacken
haften bleiben, wenn letztere geöffnet werden. Sobald die Klemmbacken ff aus einander
gehen, schleudert die auf der Feder k ruhende Auflage h den Bolzen heraus.
Fig. 5 stellt eine Aenderung der Bestandtheile dar, welche das Herausschleudern des Schraubenbolzens
bewirken.
In diesem Falle ist die Auflage h unbeweglich
und bildet mit dem Quertheil 21 ein Stück.
Legt man einen zu schneidenden Bolzen in die Klemmbacken ein, so wird der Stift m, welcher
in der Mitte der Auflage h verschiebbar ist, zurückgedrückt und prefst gegen die Stirnfläche
des Bolzens mit dem vollen Druck der Feder k. Sobald die Klemmbacken sich öffnen, um den
Bolzen frei zu lassen, wird derselbe durch den Stift m und die Feder k herausgeschleudert.
Die Klemmbacken //, welche sich in dem beschriebenen Falle in einem Kreisbogen bewegen,
können auch eine geradlinige Bewegung erhalten, welche quer zur Axe des Bolzens B
geht. Ebenso kann die Auflage so angeordnet sein, dafs sie in der Richtung des Bolzens B
sich vorwärts bewegen läfst. Ferner kann der Druck auf die Stirnfläche und auf die hintere
Fläche des Bolzenkopfes dadurch hervorgerufen werden, dafs entweder ein Klemmbacken fest
und der andere beweglich ist, oder dafs beide Klemmbacken irgend eine andere Beweglichkeit
besitzen, welche gestattet, den Bolzenkopf in der beschriebenen Weise einzuführen und festzuhalten.
Claims (4)
1.. Die Art und Weise, einen zu schneidenden
Schraubenbolzen in den Klemmbacken einer Gewindeschneidmaschine während des Gewindeschneidens
festzuhalten, indem man den Bolzenkopf an seiner oberen und unteren Seite vermittelst der Klemmbacken erfafst
und zugleich auf die genannten Flächen einen Druck ausübt.
2. Die beschriebene Auflage, welche den vorderen Theil des Kopfes aufnimmt und das
Widerlager für den Kopf bildet, in Verbindung mit den beweglichen Klemmbacken, welche auf die Hinterfläche des Bolzenkopfes
drücken.
3. Die beschriebene Einrichtung der kugel- oder kegelförmig ausgehöhlten Auflage und
der Einspannvorrichtung, vermöge deren auf die Hinter- und Vorderfläche des Bolzenkopfes
gedrückt und dadurch der zu schneidende Bolzen nach der Axe des Bolzens B
centrirt wird.
4. Die beschriebene Verbindung der Einspannvorrichtung mit einer Einrichtung zum Herauswerfen
des geschnittenen Bolzens nach dem Oeffhen der Klemmbacken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3634C true DE3634C (de) |
Family
ID=282588
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3634D Active DE3634C (de) | Einspannvorrichtung an Gewindeschneidmaschinen für Kopfschrauben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3634C (de) |
-
0
- DE DENDAT3634D patent/DE3634C/de active Active
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