DE36293C - Tragbarer Heizapparat für Dampfund Heifsluft-Bäder mit Vorrichtung zum Reguliren der Heifsluft-Zuführung - Google Patents

Tragbarer Heizapparat für Dampfund Heifsluft-Bäder mit Vorrichtung zum Reguliren der Heifsluft-Zuführung

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DE36293C
DE36293C DENDAT36293D DE36293DA DE36293C DE 36293 C DE36293 C DE 36293C DE NDAT36293 D DENDAT36293 D DE NDAT36293D DE 36293D A DE36293D A DE 36293DA DE 36293 C DE36293 C DE 36293C
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Germany
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steam
hot air
bath
pipe
regulating
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36293D
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English (en)
Original Assignee
W. E. THURSFIELD in Wien
Publication of DE36293C publication Critical patent/DE36293C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H33/00Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/06Artificial hot-air or cold-air baths; Steam or gas baths or douches, e.g. sauna or Finnish baths
    • A61H33/063Heaters specifically designed therefor

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Epidemiology (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Heißluft-Zuführung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. December 1885 ab.
Der Apparat wird mit einer Gas-, Petroleumoder vorzugsweise mit einer Spirituslampe geheizt und kann in jedem beliebigen Zimmer aufgestellt werden. Zu seiner Benutzung ist jedoch ein entsprechend geschlossener Kasten oder ein den Körper des Badenden einhüllendes Umhängetuch nothwendig.
Die beiliegende Zeichnung stellt den Apparat in:
Fig. ι in senkrechtem Schnitt,
Fig. 2 in waagrechtem Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 1,
Fig. 3 in Aufsicht mit Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 1, und
Fig. 4 in der Ansicht von oben dar.
α α ist ein metallener Kessel, innerhalb dessen sich ein Heizapparat bed befindet, vorzugsweise wegen der grofsen Heizfläche, welche dadurch geschaffen wird, in der gezeichneten Form. Die Hitze der Lampe, welche unter den Boden des Kessels in dem Heizraum e zu stehen kommt, nachdem sie denselben bespült hat, vertheilt sich durch die ■Rohre c c c, vereinigt sich wieder in dem Kasten d und entweicht durch den Schlot///.
g ist ein Rohr, durch welches der erzeugte Dampf vom Kessel α α in das Rohr h, event, in das Rohr k zur Speisung des Bades geleitet wird.
Das Rohr h, in welchem sich das. Dampfstrahlrohr g befindet, durchschneidet einerseits den Kessel α α, durch dessen Wand es so weit hervorragt, dafs man das Rohr k (vorzugsweise von der gezeigten Form) darauf aufsetzen kann, andererseits den Schlot///mit einer Fortsetzung nach aufsen. Dieses Rohr ist aufserhalb des Schlotes mit einer Oeffnung I und innerhalb desselben mit einer zweiten Oeffnung m versehen.
Das Regulatorrohr oder der Schieber n, welcher in das Rohr h hineinpafst, ist mit zwei den obengenannten Oeffhungen I und m entsprechenden Oeffnungen ο und ρ versehen. q ist ein Rohr mit einem verschliefsbaren Deckel r; durch die Höhe dieses Rohres wird die Wasserfüllung des Kessels bestimmt und controlirt.
Das Rohr 5, dessen trichterförmiger Obertheil t mit einem oberhalb des Deckels des Kessels angebrachten Behälter ν verbunden ist, hat den Zweck, bei etwaiger Ueberhitzung des Wassers dasselbe durch Ausgiefsung auf den Behälterboden abzukühlen und wieder in den Kessel zurückzuleiten. Der Trichter dient auch zur Füllung, bezw. Ausleerung des Kessels. χ χ sind Griffe zur Handhabung des Apparates und y ein Griff zur Stellung des Schiebers n.
Um den Apparat zu gebrauchen, wird der Kessel α α mit Wasser bis zur Höhe des Rohres q gefüllt, der schliefsbare Deckel r befestigt, der Schieber η so gestellt, dafs seine Oeffnung ο unter die Oeffnung I im Rohr h zu stehen kommt und die zweite Oeffnung m im Rohr h geschlossen wird, und die Lampe zur Heizung des Apparates in die Kammer e unter den Kessel gestellt und angezündet.
Sobald das Wasser zum Sieden kommt und der Dampf anfängt, aus dem Dampfstrahlrohr g zu entweichen, wird Luft durch die Oeffnung Z bezw. ο mittelst des Dampfstrahles eingesogen und, nachdem sie sich durch Berührung mit den erhitzten Wänden des Rohres h erwärmt' hat, gleichzeitig mit dem zur Erzeugung des Dampf- oder Schwitzbades ausströmenden Dampf in den entsprechenden Kasten oder das Umhängetuch eingeleitet.
Zur Erzielung einer gröfseren Hitze wird der Schieber η mittelst des Griffes y gedreht, wodurch die Oeffhung / bezw. ο theilweise geschlossen und die Oeffnung m entsprechend geöffnet und statt Luft allein eine Mischung von Luft und den Gasen der Verbrennungsproducte mit dem Dampf in das Bad geleitet wird.
Bei gänzlicher Schliefsung der Oeffnung Z bezw. ο wird die Oeffnung m gänzlich geöffnet, damit die überflüssige Hitze der Verbrennungsproducte allein mit dem ausströmenden Dampf in das Bad geführt werden.
Die Vortheile dieses Apparates liegen darin, dafs man denselben sofort in jedem beliebigen Zimmer aufstellen kann und ihn sammt dem nothwendigen Einhüllungstuche und einer zerlegbaren Stellage auf der Reise mitnehmen und binnen wenigen Minuten nach der Ankunft ein Dampf- oder Schwitzbad- dessen Hitze regulirbar ist, im eigenen Zimmer geniefsen kann.

Claims (3)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein tragbarer Heizapparat für ein Dampfoder Schwitzbad, bestehend aus einem geheizten, Wasser enthaltenden Kessel, dessen Dampfausströmungsrohr g in ein den Schlot durchschneidendes, zur Speisung des Bades dienendes Rohr h mündet, wobei h mit einem Schieber derart verbunden ist, dafs je nach dessen Stellung entweder:
    ι. die eintretende Aufsenluft in dem Rohr h erwärmt und mit dem durch g in h eintretenden Dampfstrahl gemischt in das Bad eingeleitet wird, oder
  2. 2. nach Abschlufs der Lufteintrittsöffnung die Heizgase, statt durch den Schlot zu entweichen, in h eintreten und gemischt mit dem bei g eintretenden Dampfstrahl in das Bad eingeführt werden, oder
  3. 3. der Dampfstrahl mit erwärmter Luft und mit den Heizgasen zugleich gemischt in das Bad geleitet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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