DE361940C - Unterteilter Schutzgasmantel fuer unstarre Gastragkoerper - Google Patents
Unterteilter Schutzgasmantel fuer unstarre GastragkoerperInfo
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- DE361940C DE361940C DEL45730D DEL0045730D DE361940C DE 361940 C DE361940 C DE 361940C DE L45730 D DEL45730 D DE L45730D DE L0045730 D DEL0045730 D DE L0045730D DE 361940 C DE361940 C DE 361940C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
- B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
- Unterteilter Schutzgasmantel für urstarre Gastragkörper. Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schutzgasmantel für uristarre Luftschifgastragkörper und ist besonders auch für anstarre Luftschiffe und! Ballone geeignet.
- Schutzgasmäntel sind an sich bekannt, doch macht es bei anstarren Luftschiffen bzw. Ballonen Schwierigkeiten, eine Berührung ,der Außen- und Innenhülle mit Sicherheit zu vermeiden. Dies suchte man bisher durch Einbau von Spreizen, Federn usw. zu vermeiden.
- Alle bekannten Anordnungen haben den Nachteil des verhältnismäßig großen Gewichts und der Gefahr der Beschädigung der empfindlichen Ballon- bzw. Zellenhaut.
- Hier verbessert vorliegende Erfindung wesentlich, indem sie einen Gastragkörper schafft, bei welchem die Unterteilungsschottwände von der äußeren Umhüllung schräg an die innere Umhüllung führen. Es erhäf dadurch der eingeschlossene Raum eine größere Ausdehnungsmöglichkeit, und es können die normalerweise von der Außenhülle aufzunehmenden Kräfte ohne erhebliche Verzerrung auf die Innenhülle übertragen werden.
- Hierbei ist es zweckmäßig, den Winkel zwischen Schotten und Umhüllung durch Zugbänder zu begrenzen. Sind die Zugbänder als durchlaufende Stoffbahnen ausgebildet, so daß .durch sie ein gasdichter schlauchförmiger Teil der Schotte abgegrenzt wird, so kann dieser Raum als eingebauter Füllschlauch der Schotten dienen, wenn entsprechende Ventile in der Schottwand vorgesehen sind.
- Da die Schotten sich dort überschneiden, ist eine Füllung .der so abgeteilten Kammer der eigentlichen Schotte mit Schutzgas nicht unbedingt notwendig.
- Im Verfolg des Erfindungsgedankens ist es weiter zweckmäßig, den unteren Teil .der Außenhülle doppelt auszuführen, um eine Änderung der äußeren Form bei nicht prallem Ballon zu vermeiden.
- Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform als Beispiel.
- Es ist der Querschnitt durch einen zylindrischen oder kugelförmigen Ballon dargestellt. a ist die Außenhülle, b sind Schottwände, die zugleich zum Teil die Innenhülle bilden. Die Schottwände sind einerseits mit der Außenhülle an den Punkten c gasdicht verbunden, mit .dem anderen Ende schließen sie in den Punkten d an die benachbarte Schottwand an und überschneiden diese gleichsam. An den Punkten d sind Zugbänder e angebracht, welche anderseits an der Außenhülle bei f befestigt sind. Die Zugbänder sind hier als durchgehende Stoffbahnen ausgebildet, so daß durch diese ein im Querschnitt dreieckiger schlauchförmiger Teil der Schotte abgeteilt wird, welcher als Füllschlauch .benutzt wird.
- Von diesem gelangt beim Füllen däs Schutzgas durch .die Ventile g in .die Schotten.
- Der untere Teil der Außenhülle a. ist doppelt ausgeführt, d. h. er besteht aus der eigentlichen zur gasdichten Zelle a gehörigen Wand und einer weiteren Wand i, die mit Löchern h versehen ist, um ein Eindringen der Außenluft bei nicht prall gefüllter Zelle zu gestatten. Die Lage der Schotten sowie der unteren Doppelwand in nicht prall gefülltem Zustande ist in der Abbildung gestrichelt eingezeichnet. Die Lage der Schotten b ist mit b', die Lage des unteren Teiles der eigentlichen Zellenwand a mit ä angegeben. Die mit den Löchern 1a versehene Außenwand i beharrt in ihrer Lage, da .die Luft durch die Löcher h nachströmen kann.
Claims (3)
- PATr11TT-A1T5PRÜCHR: i. Unterteilter Schutzgasmantel für unstarre Gastragkörper, dadurch: gekennzeichnet, daß die Schottwändie schräg von der Außen- an die Innenhülle führen, um dem eingeschlossenen Raum eine größere Ausdehnungsmöglichkeit zu geben, und um gegebenenfalls die normalerweise von; der Außenhülle aufzunehmenden Kräfte ohne erhebliche Verzerrung auf die Innenhülle zu übertragen..
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurchgekennzeichnet, daß der Winkel zwischen Schotten und Umhüllung durch Zugbänder begrenzt wird.
- 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß derZwisehenraum zwischen den Schotten und ihren Begrenzungsbändern gleichzeitig zum Füllen bzw. Entleeren verwendet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL45730D DE361940C (de) | Unterteilter Schutzgasmantel fuer unstarre Gastragkoerper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL45730D DE361940C (de) | Unterteilter Schutzgasmantel fuer unstarre Gastragkoerper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE361940C true DE361940C (de) | 1922-10-20 |
Family
ID=7271290
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL45730D Expired DE361940C (de) | Unterteilter Schutzgasmantel fuer unstarre Gastragkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE361940C (de) |
-
0
- DE DEL45730D patent/DE361940C/de not_active Expired
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