DE495222C - Luftschiffgashuelle - Google Patents
LuftschiffgashuelleInfo
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- DE495222C DE495222C DEST40672D DEST040672D DE495222C DE 495222 C DE495222 C DE 495222C DE ST40672 D DEST40672 D DE ST40672D DE ST040672 D DEST040672 D DE ST040672D DE 495222 C DE495222 C DE 495222C
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- Germany
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- gas
- rigid
- airship
- walls
- gas source
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
- B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
- B64B1/58—Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements
- B64B1/60—Gas-bags surrounded by separate containers of inert gas
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
- Luftschiffgashülle Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit der Ausbildung der Gasbehälter für Starrluftschiffe. Es ist üblich, in Starrluftschiffe, deren Inneres im allgemeinen durch Querträger in Abteilungen unterteilt ist, einzelne Gasbehälter einzulegen, deren Wandungen aus faltbarem Material (sogenanntem Ballonstoff) bestehen. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, bei Starrluftschiffen mit starrer Außenhülle, z. B. Metall, das Gas direkt zwischen den starren Wandungen aufzubewahren.
- Nach der vorliegenden Erfindung soll das Gas nun in Hüllen untergebracht werden, die in ihrem oberen Teil starr sind, während die Wandungen des unteren Teils schmiegsam und faltbar sind. Im weiteren Ausbau der Erfindung sollen dabei die Abmessungen und das Verhältnis dieser verschiedenartigen Zellenteile so zueinander gewählt werden, daß der schmiegsame Teil der Gashülle sich gegebenenfalls an den starren Teil im Innern anlegen kann.
- Die Vorteile dieser erfindungsgemäßen Konstruktion bestehen vor allen Dingen darin, daß die Wandungen im starren Teil, der vorzugsweise der obere Teil der Gaszelle sein wird, unverrückbar fest liegen und somit dem gewöhnlichen Verschieben, z. B auf den Drahtverspannungen des Schiffsgerüstes, nicht unterworfen sind. Es ist also nicht zu befürchten, daß in dem oberen Teil, wo dieses von besonders schwerwiegenden Folgen begleitet wäre, Risse entstehen, durch die das Gas entweichen könnte. Des weiteren kann von Anfang an die Form der Gaszellenwandung im starren Teil bei der erfindungsgernäßen Konstruktion viel genauer festgelegt werden, und sie ist viel weniger veränderlich als bei der bisher bekannten Konstruktionsweise.
- Wird im oberen Teil des Schiffes auf einen Luft- oder Gasmantel, der sich um die Zelle bis zur Außenhaut legt, verzichtet, so tritt bei der erfindungsgemäßen Konstruktion der weitere Vorteil in Erscheinung, daß obere Zellenwand und Außenhaut in einer Wandung vereinigt werden können, .die nach innen gashaltend und nach außen formgebend ist. Bei Luftschiffen, die eine feste Außenhaut, z. B. aus Sperrholzplatten oder Metalltafeln, erhalten sollen, bietet die erfindungsgemäße Zellenkonstruktion besonderen Vorteil. Es ist z. B. vorgeschlagen worden, bei Luftschiffen dieser Art die Füllung,des Luftschiffinnern mit Gas in folgender Weise durchzuführen: das Luftschiff soll mit seiner Längsachse vertikal gestellt werden, und dann soll vom oberen Ende her Gas zugeführt werden, das die Luft abwärts aus einer Öffnung am unteren Ende hinausdrücken soll. Hier bietet die Erfindung einen wesentlichen Vorteil. Selbst wenn in der Längsrichtung keine Unterteilung des Schiffshohlkörpers vorgesehen sein sollte, so könnte an dem Äquator des Schiffes (in der normalen Horizontallage betrachtet) eine erfindungsgemäße halbe faltbare Unterzelle angebracht werden, die vor der Füllung sich gegen die innere Wand des oberen Teiles des Hohlkörpers legt und dann von dem von oben her einströmenden Gas nach unten bewegt wird. Diese faltbare Zellenwand könnte im späteren Betriebe das sowdeso notwendige Luftballonet ersetzen. Natürlich ist die Erfindung bei solchem Schiff von noch größerer Bedeutung, wenn eine Unterteilung- des Gasraumes durch vertikale Wände in mehrere Zellen vorgenommen ist. Hier können dann die Trennschotten in ihrem oberen Teil ebenfalls feste Wandungen sein.
- Auch bei starren Luftschiffen, wie sie bisher üblich: waren, kann die erfindungsgemäße Konstruktion in der Weise Anwendung finden, daß der obere Teil der Ringverspannung durch eine feste Trennwand ersetzt wird und an diese nach unten zwei getrennte untere Zellenwände anschließen. Die aneinanderstoßenden Zellen haben dann in ihrem oberen Teil nur eine einzige gespannte Trennwand, während sie im unteren Teil, wie bisher, mit zwei verschiedenen faltbaren Wänden aneinanderstoßen.
- Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar, und zwar im Querschnitt durch das Schiff. Um das Schiffsgerüst b ist die äußere Hülle gespannt. Der obere Teil des Schiffsgerüstes hat im Innern die starre Zellenwandung c, an die der faltbare Zellenwandungstäil a mit Laschen d befestigt ist. Die beiden strichpunktierten Linien zeigen den Zustand geringerer Gasfüllung und den Zustand vollkommener Gasleere, bei dem sich die untere schmiegsame Zellenwand a vollkommen an die obere starre Zellenwand c anlegt.
- Das Eitifüllen-des Traggases kann z. B. in der Weise vor sich gehen, ,daß mittels einer am First angesetzten Absaugvorrichtung die Luft aus dein Innern der Wandungen a und c entfernt wird, wobei sich der bewegliche untere Teil der Gashülle in den oberen starren Teil hineinlegt. Danach ist ,dann zwischen .dem starren Teil und dem schmiegsamen Teil der Gaszellen das Gas einzublasen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Luftschiffgashülle,dadurch gekennzeichnet, daß sie in ihrem oberen Teil starr ist, während die Wandung des unteren Teiles schmiegsam und faltbar ist.
- 2. Luftschiffgashülle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihr schmiegsamer Teil so bemessen ist, daß er sich gegebenenfalls an die Innenseite ihres starren Teiles anlegen kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST40672D DE495222C (de) | 1926-03-03 | 1926-03-03 | Luftschiffgashuelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST40672D DE495222C (de) | 1926-03-03 | 1926-03-03 | Luftschiffgashuelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE495222C true DE495222C (de) | 1930-04-03 |
Family
ID=7463768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST40672D Expired DE495222C (de) | 1926-03-03 | 1926-03-03 | Luftschiffgashuelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE495222C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2862279A1 (fr) * | 2003-11-18 | 2005-05-20 | Airstar | Ballon gonflable a facettes pour l'evenementiel |
-
1926
- 1926-03-03 DE DEST40672D patent/DE495222C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2862279A1 (fr) * | 2003-11-18 | 2005-05-20 | Airstar | Ballon gonflable a facettes pour l'evenementiel |
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