DE620669C - Luftreifen mit Sicherheitsvorrichtung - Google Patents
Luftreifen mit SicherheitsvorrichtungInfo
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
24. OKTOBER 1935
24. OKTOBER 1935
• REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 e GRUPPEIo4
Michelin & Cie in Clermont-Ferrand, Frankreich Luftreifen mit Sicherheitsvorrichtung
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. März 1934 ab
Man kennt bereits. zahlreiche Einrichtungen zu dem Zwecke, das Eindrücken der
Luftreifen zu begrenzen, wenn aus irgendeinem Grund der Aufblasedruick in der Luftkammer
auf Null sinkt. Bei den meisetn bekannten Anordnungen besteht das Sidherheiitsglied
aus einer starren oder pneumatischen Stütze oder aus zlwei Lufträumen, die in das
Innere des Mantels verlegt sind und von denen der eine im Innern des anderen angeordnet
ist; dabei sind entweder die beiden Räume auf den gleichen Druck aufgeblasen oder der äußere Raum auf einen Druck, der
geringer ist als der Druck im Innenraum.
Indessen weisen alle diese Vorrichtungen zahlreiche Nachteile auf, deren bedeutendste
die folgenden sind und die im drei Gruppen eingeteilt werden können'.
i. Die Nachteile unter gewöhnlichen Bedingungen, d. h. bei aufgeblasener Luftkammer:
a. Die Anwesenheit der Sicherheitseinrichtung verkleinert den Druckluftraum des
Schlauches, wodurch der Reifen sehr emp-
«5 findlich wird gegenüber Temperaturschwankungen oder kleinen Luftverlusten, deren Wirkung
bei großräumigen Kammern nur langsam in Erscheinung tritt.
b. Die Bauweise mancher Sicherheäitsieinrichtungen
laßt sie mindestens teilweise an den Verformungen des Reifens teilnehmen, was während des Ganges eine dem Gummi
schädliche Temperaturerhöhung sowie einen Verbrauch an Energie verursachen kann.
Die Nachteile, wenn das Rad bei aus-
2.
geblasener Luftikammer auf der Sicherheitseinrichtung läuft:
a. Um das Eindrücken beim Ausblasen zu beschränken, muß man oft den Abstand zwischen
der Innenfläche des Mantels und der Fläche vermindern, auf die dieser sich nach
dem Abblasen auflegt und die verhältnismäßig hart sein muß. Das bringt auf schadhaften
Straßen Stöße zwischen dem Mantelinnern und der Auflagefläche mit sich, auf guten Straßen bei großer Geschwindigkeit
eine Reibung, die zum Brechen der Leinenlagen des Mantels führen kann.
b. Um die Geschwindigkeit beibehalten zukönnen, ohne Schaden anzurichten, kann man
die Sicherheitseinrichtung sehr nachgiebig machen, aber in diesem Fall tritt ein zu großes
Eindrücken auf, das andere leicht ersichtliche Nachteile bedingt. Es wird dann
nämlich die Steuerung hart und die Bremsung gefährlich.- Außerdem kann bei Schienenfahrzeugen
der Spurkranz mit den Stoßlaschenschrauben und dem Schienenunterbau in Berührung kommen, was dazu zwingt, die
Geschwindigkeit herunterzusetzen und. daher dem Zweck zuwiderläuft.
3. Die Nachteile bei der Anpassung der Sicherheitseinrichtung an die Räder oder
Reifen von üblicher Art.
620 66Ö
Die meisten Sicherheitseinrichtungen können auf Grund ihrer Ausbildung nicht oder
nur schwierig· in wirtsAaftlicher und bequemer
Weise an die bestehenden Räder und Reifen angepaßt werden. Das zwingt dazu,
einen Spezialmantel zu verwenden, mitunter auch Spezialrader, wodurch natürlich der Gestehungspreis
erhöht wird und eine Anzahl anderer Nachteile nachgezogen werden. ίο Die Erfindung betrifft eine Bauweise,
durch die die erwähnten Nachteile behoben werden, und zwar so weitgehend, daß die
■ Vorrichtung wirksam für die Praxis verwandt werden kann.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung gestattet, normalerweise eine große Strecke mit
hoher Geschwindigkeit bei abgeblasener Kammer zu durchfahren, ohne den Mantel zu beschädigen oder den Reisenden Unbequemlichkeit
oder Unsicherheit zu verursachen. Die neue Vorrichtung bietet ferner einen wichtigen Vorteil dadurch, daß sie ohne
Spezialmantel den bestehenden Rädern angepaßt werden kann. Des weiteren erfordert
die Vorrichtung unter gewöhnlichen Fahrbedingungen keine Energie und gefährdet den
Mantel nicht.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen aus den folgenden Tei-Jen:
einem gewöhnlichen, etwas abgeänderten Rad, einem gewöhnlichen Mantel, einem Luftschlauch von besonderer Form, einer
starren ringförmigen Auflage, einem kleinen Schlauch von etwa kreisrundem Querschnitt,
gegebenenfalls - einer Schutzdecke zwischen dem kleinen Schlauch und der starren Auflage.
Die Luftkammer von besonderer Form und der kleine Schlauch werden je für sich durch
ein besonderes Ventil aufgeblasen, so daß sie unabhängig voneinander auf den gewünschten
Druck gebracht werden können, wobei ihre beiden Räume nicht miteinander in Verbindung
sind.
Nachstehend wird die Erfindung in einem ■ Ausführungsbeispiel an Hand der beiliegenden
Zeichnung näher erläutert, die die Vorrichtung in vier verschiedenen Lagen zeigt.
Nach Fig. 1 ist der Schlauch aufgeblasen und die äußere Kammer leer.
Nach Fig. 2 sind beide Kammern auf Fahrtdruck aufgeblasen, das Ganze steht
nicht unter äußerem Druck.
Nach Fig. 3 sind beide Kammern auf Fahrtdruck aufgeblasen,· der Reifen ist unter
der Belastung in ,Berührung mit dem Boden oder der Schiene flachgedrückt.
Fig. 4 zeigt die Fahrt bei abgeblasener Außenkammer, . · ·
Fig. 5 eine etwas abgeänderte Ausführungsform.
In den Zeichnungen bezeichnet 1 eine Felge, auf die ein gewöhnlicher Mantel 2 aufgezogen
ist, in dessen Innern sich eine Kammer 3 von besonderer Form, ein starrer, ringförmiger
Aufsatz 5, ein Schlauch 6 und eine Schutzdecke 4 befinden. Die durch verschiedene
Ebenen gelegten Schnitte der Fig. 2 und 3 zeigen, daß die Innenkammer 6 durch ein
Ventil 8 und die Außenkammer 3 durch ein unabhängiges Ventil 7 aufgeblasen wird. Der
Querschnitt der Kammer 6, die aus Gummi und Leinen besteht, ändert sich beim Aufblasen.
So ist im Falle einer Ausdehnung die Deformierung von der Größenordnung derjenigen eines Mantels und beträchtlich
kleiner als diejenige eines gewöhnlichen Schlauches. Dieser Innenschlauch ist ferner
so ausgebildet, daß er, wenn er unter die Bedingungen eines unabhängigen Reifens versetzt
und bis auf einen Druck von etwa 12 kg/cm2 aufgeblasen würde, nicht' platzt,
wähnend 'ein üblicher - Luftschlauch unter
gleichen Bedingungen schon nach einigen 10 g platzen würde, nachdem er sich zuvor
stark deformiert hätte.
Die Leinenlagen, welche die Verstärkung des Schlauches 6 bilden, sind derart angelegt,
daß, wenn man diesen Schlauch allein nimmt und aufbläst, sein Innendurchmesser d1
(Fig. ϊ) beträchtlich abnimmt, wenn der Aufblasedruck zunimmt, während die Durchmesser
D1 und d2 wachsen. Nimmt man nun
nicht diesen Schlauch selbständig, sondern auf die starre ringförmige Auflage 5 aufgezogen
an, auf die er so aufgepaßt ist, daß zunächst ein leichter Druck auf die RingfLäch'e
A-B dieser Auflage (mit oder ohne Zwischenfügung der Decke 4) erfolgt, so wird
dieser Druck auf die Fläche A-B zunehmen, sobald man den Schlauch! 6 aufbläst, und je
größer der Blasdruck wird, desto mehr wächst auch dieser Druck.
Der Außendurch,messer d2 des Schlauehes
wird ferner derart bestimmt, daß, wenn sowohl der Schlauch wie die Luftkammer abgeblasen
sind, bei S eine Berührung oder sogar ein leichter Druck zwischen dem Schlauch
und dem Mantel unter Vermittlung der Kammer besteht. Bläst man den Schlauch 6 auf,
so wachsen seine Durchmesser D1 und dz
etwas, so daß die Berührung oder der leichte Druck bei vS1 sich in einen stärkeren Druck
verwandelt.
Die Kammer 3, die den Innenschlauch θ nicht vollständig- umhüllt, kann so ausgebildet
sein, wie es in dem französischen Patent 709 294 und dem Zusatzpatent 40 325 der
Erfinderin beschraieben ist.
In dem Beispiel nach Fig. 1 bis 4 ist, wie erwähnt, eine Decke 4 vorgesehen. Diese
könnte, wie Fig1. 5 zeigt, auch fortgelassen
werden. Hier sind die der starren Auflage 5 benachbarten Teile der Kammer verstärkt,
um Beschädigungen der letzteren zu vermeiden, insbesondere für den Fall, daß wegen
des Zusammenbaus die Auflage 5 aus mehreren Teilen zusammengesetzt ist, die mit unterbrochenen Stoßflächen zusammengebaut
werden. Diese Verstärkungen können in beliebiger geeigneter Weise ausgeführt werden,
beispielsweise einfach an den Teilen « und β an den Teilen vorgesehen sein, wo die Kammer
in den Winkeln, die auf natürlichem Wege zwischen den anderen Teilen der Vorrichtung
entstehen, eingeklemmt werden könnte.
Der Mantel 2 bietet keinerlei Besonderheit und könnte von der üblichen Art sein, wie sie
für Schienen- oder Straßenfahrzeuge verwandt wird.
ao Schließlich kann die Felge 1 von üblicher
beliebiger Art sein (die dargestellte Felge ist eine straight-side-Felge), wobei es leicht ist,
die Löcher oder Öffnungen für die Ventile 7 und 8 sowie die Befestigungsschrauben der
Auflage 5 anzubringen, z. B. in der Weise, die in den angeführten Patenten beschrieben
ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist die folgende. Nach dem
Zusammenbau bläst man zunächst den Innenschlauch 6 auf einen Druck p auf, während
man den Innenraum der Kammer 3 in Verbindung mit der Außenluft läßt. Hierdurch entsteht bei S eine Berührung oder ein
leichter Druck (Fig. 1). Der Innenraum des Schlauches 6 ist dann gleich V. Hiernach
bläst man die Kammer 3 auf einen Druck P (höher als p) auf. Natürlich wird hierdurch
die Luft in dem Schlauch 6 gleichfalls auf den Druck P gebracht. Hieraus ergibt sich
eine Verkleinerung des Innenraumes von 6, der von dem Wert V auf den Wert ν sinkt,
derart, daß pV = Pv wird (Fig. 2). Eine der Besonderheiten der Erfindung liegt in der Wahl
des Druckes p derart im Verhältnis zu P1 daß,
wenn V gleich ν wird, ein freier Raum S1
entsteht (Fig. 2), der gleich oder etwas größer ist als die normale Abplattung des Mantels 2
unter einer Fahrtbelastung, die dem Aufblasedruck P entspricht. Außerdem sind die verschiedenen
Abmessungen der erwähnten Organe so berechnet, daß seitlich zwischen den Innenwänden der Kammer 3 ein gewisses
Spiel J bleibt, wenn der Innenschlauch sich in der Verfassung nach Fig. 2 befindet. Zu bemerken
ist, daß der freie Raum S1 sich aus dem Grunde bildet, weil die Kammer 3 den
Irunenschlauch 6 nicht völlig umhüllt. Da der Querschnittsumfang des Schlauches 6 infolge
der eingelegtem Leinenlageni etwa gleichbleibt
und daher die Verkleinerung des Innenraumes von 6 von V auf ν nur durch eine Abnahme
des Außendurchmessers dz erfolgen kann,
bleibt der Innendurchmesser d1 konstant.
Die Wand des Schlauches 6 trennt zwei
Räume, die unter dem gleichen Druck P stehen. Diese Wand ist daher frei, und ihre
Deformierungen erfordern nur eine vernachlässigbare Energie, die einzig auf die Steifigkeit
der Wand zurückgeht. Diese Steifigkeit soll zweckmäßig gering sein, wie nachstehend
erläutert wird, und bedingt die Eigentümlichkeit, daß der Druck P im Innern des
Schlauches 6 etwas schwächer ist (um einige 10 g) als außerhalb dieses Schlauches.
Dieser Druckunterschied, der oben der Vereinfachung halber nicht erwähnt worden war,
ist für die vorstehenden Darlegungen ohne Bedeutung, hat aber insoweit Interesse, als
er dahin wirkt, den Raum 51 aufrechtzuerhalten.
Während der Fahrt deformiert sich! der Mantel in Berührung mit dem Boden oder
der Schiene, wodurch sich der Raum 5"1
(Fig· 3) zu verkleinern sucht. Dieser Raum
ist derart, daß, wenn der Mantel seine gewöhnlicheBelastung erfährt, noch ein Raum C
von der Größenordnung von einigen Millimetern bleibt. Wenn z. B. unter dem Einfluß
von Geländeunebenheiten, Überlastung oder einem leichten Absinken des Druckes P die
Räume C oder / auf Null fallen würden, so könnte eine Deformierung des Schlauches.6
eintreten. Indessen ist, wie erwähnt wurde, die deformierte Wand dieses Schlauches 6
frei, wenn man von ihrer eigenen geringen Steifheit absieht, so daß hierdurch- kein
Organ beschädigt werden kann. Wenn man trotz alledem befürchtet, daß die Innenwände
der Kammer bei der Reibung aufeinander sich abnutzen, so kann man diesem Übelstand
gegebenenfalls wirksam dadurch abhelfen, daß man zuvor für dauernd in die Kammer eine kleine Menge eines Stoffes einführt,
der die Eigenschaft hat, den Reibungskoeffizienten des Gummis erheblich herabzusetzen.
Die Erwärmungen oder Energieverluste, die auftreten könnten, würden völlig' zu vernachlässigen und übrigens nur vorübergehend
sein. In keinem Fall besteht die Gefahr eines Eintreibens oder Bruches des . Mantels.
Wenn der Druck P in der Kammer 3 auf Null sinkt, so nimmt der Druck im Schlauch 6
wieder den Wert p an. Aus Fig. 1 ist erkennbar, wie die verschiedenen Organe der Vorrichtung
unter diesen Umständen in einem Gebiet gelagert sind, das nicht mit dem
Boden oder der Schiene in Berührung ist; Fig. 4 zeigt die Lage der gleichen Organe in
dem mit dem Boden oder der Schiene unter Belastung in Berührung befindlichen Teil.
In dieser 'letzteren Stellung "(Fig. 4) legt
sich, der 'MaiiSf 2*"unter VearöittLung der
Wände der Kammer 3 auf den- Innensichlaiicih,
und die Eindrückung ist, wie aus dem Vergleich der Fig. 3 und 4 leicht zu ersehen ist,
sehr gering; sie ist von der Größenordnung derjenigen, _ die oft auftritt, wenn man z.B.
' mit einem Auto fährt, dessen einer Reifen
auf zwei Drittel seines Normaldruckes abgeblasen, hat. Eine derartige Zahl ist natürlich;
nur gegeben worden, um überhaupt eine Vorstellung von der Größenordnung zu vermitteln.
Es is"t zu bemerken, daß unter diesen Bedingungen sich das Ganze wie ein normaler
Reifen verhält und daß man ohne Stöße fahren kann, ohne daß sich die Federung des Wagens
fühlbar macht. Der Innenschlauch kann nicht aus der Felge" austreten, da seine Wülste
durch die gleiche Auflage 5 in Stellung gehalten werden. Schließlich kann der Mantel
nicht auf der Felge gleiten, und zwar sowohl wegen der etwaigen Spannung durch die
starre Auflage 5 wie wegen seines Anhaftens an dem Innenschlauch, der im aufgeblasenen
Zustand auf ihn einen Druck von innen nach außen ausübt. Man kann also schnell fahren,
' ohne eine Beschädigung des Mantels befürchten zu müssen.
Selbstverständlich wird der Innenschlauch unter solchen Arbeitsbedingungen stark beansprucht,
und wenn man lange in der Stellung nach Fig. 4 fährt, 'so kann der Druck p
im Schlauchö auf Null sinken. Aber es ist andererseits zu bemerken, daß der Schlauch 6
genügt, um eine beträchtliche Strecke unter einwandfreien Bedingungen zurückzulegen
und daß ferner, selbst wenn dieser Schlauch schlaff würde, das Eindrücken nicht vollständig
wäre, da man auf den starren ringförmigen Aufsatz 5 stoßen würde und sich
zwischen diesem und -dem Mantel mehrere Lagen von Gummi und Leinen befinden, die
als Dämpfer wirken. Es besteht also bei dieser Vorrichtung eine doppelte Sicherheit.
Bei allmählichem Luftverlust aus der Kammer und dem Schlauch kann man unter Bedingungen
langsam fahren, die denen gewisser bekannter Vorrichtungen sehr ähnlich sind, z. B. der in den angeführten Patenten beschriebenen.
' ' Infolge seiner Nachgiebigüdeiit läßt sich der
Innenschlauch sehr leicht im Innern des Mantels aufsetzen, und die Auflage 5 kann
durchbrochen, geschnitten oder mit Kerben verseilen sein, um ihre bequeme Anbringung)
trotz der Gegenwart der Ventile 7 und 8 zu ermöglichen.
Claims (1)
- Patentanspruch :Luftreifen mit Sicherheitsvorrichtung, <jo wobei zwei Luftschläuche mit verschiedenen Drücken untereinanderliegen, dadurch gekennzeichnet, daß der innere (6) auf einen schwächeren Druck als der äußere (3) aufgeblasen ist und sich auf eine in das Innere des Mantels (2) hineinragende ringförmige Felgenauflage (5) stützt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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