DE361704C - Stiftwellenkupplung an Rechenmaschinen - Google Patents

Stiftwellenkupplung an Rechenmaschinen

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DE361704C
DE361704C DET25208D DET0025208D DE361704C DE 361704 C DE361704 C DE 361704C DE T25208 D DET25208 D DE T25208D DE T0025208 D DET0025208 D DE T0025208D DE 361704 C DE361704 C DE 361704C
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DE
Germany
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pin
shaft coupling
ball
pin shaft
shaft
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DET25208D
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Triumphatorwerk M B H
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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Stiftwellenkupplung an Rechenmaschinen. Das Löschen der Zahlen an Rechenmaschinen wird dadurch bewirkt, daß die Welle der Zahlenrollen seitlich bewegt wird, bis auf ihr sitzende Stifte mit den Zahlenrollen gekuppelt sind. Bei der dann erfolgenden Drehung der Stiftwelle nehmen die Zahlenrollen an der Drehung teil. Wenn mehrere Zahlenreihen achsial hintereinander angeordnet sind, so müssen die Wellen mittels Kurbeln, Flügelgriffe o. dgl. zum Teil von der einen Seite mit der rechten Hand, zum Teil von der anderen Seite mit der linken Hand gedreht werden. Die gleiche Notwendigkeit ergibt sich, wenn nur eine einzige Zahlenreihe vorhanden ist, bei dieser aber einige Stellen getrennt von den übrigen gelöscht werden sollen.
  • Die Leistung des Rechners wird nun wesentlich erhöht, wenn das Löschen von ein und derselben Stelle aus, beispielsweise mit der rechten Hand nach Wahl über die ganze Reihe oder nur über einen Teil derselben erfolgen kann. Um diese Absicht zu erreichen, sind bisher mancherlei Mittel versucht worden. Man hat zum Beispiel auf beiden Stiftwellen Zahnräder angebracht, die von Hilfs-Gv°llen aus besonders angetrieben wurden, oder die durch ein doppelbreites, heranklappbares Zahnrad miteinander gekuppelt werden konnten. Derartige Maßnahmen verteuern nicht nur die Maschine und machen sie kompliziert, sondern sie erschweren auch, noch die Bedienung außerordentlich und erhöhen den Kraftaufwand. Man hat auch versucht, den Zweck dadurch zu erreichen, daß man in Längs- oder Quernuten der Wellenenden einen Flachkeil einlegte, der die Wellen kuppelt. Hierbei sind aber, um ein Verkanten zu vermeiden, besondere Führungen für diesen Keil nötig, die bei deal vorhandenen geringen Platz nur schwer unterzubringen sind. Die sonst im Maschinenbau üblichen Kupplungsorgane sind wegen des geringen verfügbaren Raumes nicht anwendbar, zumal da von den Stiftwellen aus, sobald deren Drehung eingeleitet ist, auch die ganze Maschine verriegelt werden muß.
  • Diesem Mangel abzuhelfen, ist der Zweck vorliegender Erfindung.
  • In der Zeichnung ist die Neuerung in einer beispielsweisen Ausführungsfarm dargestellt. Abb. i zeigt eine Vorderansicht.
  • Abb.2 zeigt einen wagerechten Schnitt nach A-A der Abb. 3.
  • Abb. 3 ist ein Längsschnitt nach B-B der Abb. i.
  • Abb. q. zeigt denselben Schnitt in einer anderen Arbeitsstellung.
  • i ist die Mittelwand des Schlittens, der durch den Mittelschnepper 2 in einer Rast 3 des Maschinengestelles festgehalten wird.
  • In der Mittelwand i des Zählwerkschlittens sind vermittels der Büchsen q. und 5 die Stiftwellen 6 und 7 gelagert, auf welchen die Zahlenrollen 8 und 9 sitzen. Nicht gezeichnete Einkerbungen am Rand der Büchsen dienen zur Verriegelung der Maschine, sobald die Büchsen d. und 5 bei Drehung der Stiftwellen 6 und 7 mitgedreht werden. Dieses Mitdrehen wird durch auf den Wellen 6 und 7 sitzende Stifte io und ii bewirkt, die in Keilnuten r2 und 13 der Büchsen reichen und bei der seitlichen Verschiebung der Stiftwellen in diesen gleiten.
  • Die Büchse 4. ist vollkommen in der Stärke der Welle 6 durchbohrt, während die Büchse 5 nur mit einer einseitigen Bohrung zwecks Aufnahme der Welle 7 versehen ist. Außerdem sitzt an der Büchse 5 ein Zapfen 14, der in die Bohrung der Büchse 4 hineinragt. Beide Büchsen sind in wagerechter Richtung quer durchbohrt. In dem Loch des Zapfens 14 der Büchse 5 sitzt locker ein Stahlstift 15. In der Querbohrung der Büchse 4 sitzen ebenfalls locker zwei Stahlstifte 16, 16' von Länge der Wandstärke. Diese Stifte können zweckmäßig auch durch Stahlkugeln ersetzt werden. Die Querbohrung der Büchse 4 und 5 setzt sich nach hinten und vorn in der Mittelwand i des Schlittens fort. In dem hinteren Teil17 dieser Bohrung liegt eine Feder 18 mit Federplättchen ig. Im vorderen Teil liegt in der Bohrung anschließend an den Stift bzw. die Kugel 16' eine weitere Stahlkugel 2o und vor dieser ein Druckbolzen 21. Letzterer ragt aus, der Wandung heraus und ist mit einer Fingerplatte 22 versehen, an welcher noch ein Führungsstift 23 sitzt, um eine Drehung der Platte zu verhindern.
  • An die Platte i ist über der Mittelschneppertaste a4 noch ein Anschlagblech 25 angeschraubt, dessen unterer Rand in eine Ausfräsung 26 des Druckbolzens 21 eingreift, so daß dessen Vor- und Rückwärtsbewegung genau begrenzt wird. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Nach Abb. 2 und 3 können die Stiftwellen 6 und 7 unabhängig voneinander gedreht werden. Bei Drehung der Welle 6 nehmen die in der Wandung liegenden Stahlkugeln 16, 16' an deren Drehung teil; hei Drehung der Welle 7 bleibt der Stift 15 im Zapfen 14 der Büchse 5 liegen.
  • Wird: auf die Fingerplatte 22 ein Druck ausgeübt, so wird der Druckbolzen 21 nach innen verschoben. Das Maß dieser Verschiebung wird durch die än ihm befindliche Ausfräsung 26 und das in diese reichende Anschlagblech 25 genau begrenzt. Dadurch tritt die hinter dem Stift in der Mittelwand liegende Kugel 2o in die Wandung der Büchse 4 ein, während gleichzeitig der in dem Zapfen 14 sitzende Stift 15 vorgeschoben und die Kugel 16 aus der Bohrung der Büchse 4 in den Teil 17 der Bohrung gedrückt wird (Abb. 4). Hierdurch werden die Büchsen 4 und 5 und dadurch auch die Wellen 6 und 7 miteinander gekuppelt, so daß nun deren gemeinsame Drehung erfolgen kann. Sobald diese eingeleitet ist, kann auch die Fingerplatte 22 losgelassen werden. Nach Vollendung der Drehung drückt die Feder 18 mit Hilfe des Federplättchens ig die Kugel 16 wieder aus der Bohrung 17 der Mittelwand heraus in die Bohrung der .Büchse 4 hinein. Der Stift 15 kehrt dadurch auch wieder in seine alte Lage im Zapfen 14 zurück (Abh. 2), so daß die Entkupplung selbsttätig vollzogen ist. Die Fingerplatte 22 nimmt auch wieder ihre Anfangsstellung ein.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stiftwellenkupplung an Recheninaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinandergreifenden Wellenenden durch einen in eine gemeinschaftliche Querbohrung eintretenden Stift (i5) miteinander gekuppelt werden.
  2. 2. Stiftwellenküpplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsstift (15) die Länge der Durchbohrung der einen Welle besitzt, in dieser Durchbohrung liegt und durch in der Rohrwandung der anderen Welle liegende, ebenfalls der Länge der Durchbohrung entsprechende Stifte oder Kugeln (16, 16') in seiner Lage gehalten wird, solange die Kupplung ausgeschaltet ist.
  3. 3. Stiftwellenkupplung nach: Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbohrungen der Wellen nach hinten und vorn in der Mittelwand fortgesetzt sind, in dem hinteren Teil eine Feder (18) mit Federplättchen (ig) und im vorderen Teil ein dem Stift oder der Kugel (16') entsprechender weiterer Stift oder eine Kugel (2o) und vor diesem ein Druckbolzen (21) liegt, der aus. dem Gehäuse herausragt.
  4. 4. Stiftwellenkupplung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verschieben des Bolzens (21) die Kugel (2o) in die Rohrwandung der einen Welle und auf der anderen Seite die Kugel (16) aus der _Rohrwandung in die Gehäusewand gedrückt werden, wobei der Stift (15) durch seine Verschiebung die beiden Wellen miteinander kuppelt.
  5. 5. Stiftwellenkupplung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenenden längsverschiebbar, aber nicht drehbar in Büchsen gelagert sind, die ihrerseits einzeln drehbar sind und miteinander gekuppelt werden können.
  6. 6. Stiftwellenkupplung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (21) mit einer Ausfräsung versehen ist, in welche ein am Schlitten befestigter Anschlag hineinreicht und die Verschiebung des Bolzens genau begrenzt.
DET25208D Stiftwellenkupplung an Rechenmaschinen Expired DE361704C (de)

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DE361704C true DE361704C (de) 1922-10-18

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