DE3608957C2 - Brillenglasrandschleifmaschine - Google Patents

Brillenglasrandschleifmaschine

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Description

Die Erfindung betrifft eine Brillenglasrandschleifmaschine mit einer ein Brillenglas aufnehmenden Brillenglashaltewelle und einer motorisch angetriebenen Schleifscheibe, die zweidimensional relativ zueinander verstellbar sind, sowie mit einem vom Maschinengestell getragenen Gehäuse mit einem Durchblickfenster für das Brillenglas und die Schleifscheibe, dessen Wände die Schleifscheibe und das Brillenglas in geringem Abstand umfassen.
Eine derartige Brillenglasrandschleifmaschine ist in der deutschen Offenlegungsschrift 34 46 943 beschrieben. Bei dieser Brillenglasrandschleifmaschine ist die motorisch angetriebene Schleifscheibe bezüglich des sie umgebenden Gehäuses drehbar jedoch unverschiebbar gelagert, da das Gehäuse die Schleifscheibe eng umgeben soll und Deflektoren aufweist, die dafür sorgen sollen, daß Flüssigkeit, mit denen die Schleifscheibe berieselt wird, nur in geringem Maß in den Bereich des zu schleifenden Brillenglases gelangt. Das Brillenglas ist auf einer Brillenglashaltewelle gelagert, die das Gehäuse beidseitig durchdringt und relativ zur Schleifscheibe sowohl radial als auch axial verstellbar ist. Um einen Flüssigkeitsaustritt aus dem Gehäuse im Bereich der Brillenglashaltewelle zu vermeiden, sind im Bereich der Öffnungsschlitze für die Brillenglashaltewelle Dichtungen angeordnet. Im Bereich des Brillenglases weist das Gehäuse eine durchsichtige Haube zum Beobachten des Schleifvorganges auf. Bei dieser bekannten Brillenglasrandschleifmaschine sind an beiden Seitenflächen des Gehäuses sowohl Dichtungen für die die Schleifscheibe tragenden Welle als auch für die Brillenglashaltewelle erforderlich, wovon die Dichtungen für die Brillenglashaltewelle beweglich sein müssen.
Während bei der Brillenglasrandschleifmaschine gemäß der deutschen Offenlegungsschrift 34 46 943 die Brillenglashaltewelle bezüglich der Schleifscheibe radial und axial beweglich ist, zeigt die deutsche Offenlegungsschrift 32 21 713 eine Anordnung, bei der die Schleifscheibe auf einem Kreuzschlitten angeordnet ist und somit bezüglich der Brillenglashaltewelle, die am Maschinengestell drehbar, jedoch ansonsten unbeweglich gelagert ist, axial und radial verschiebbar ist. Die Ausgestaltung eines die Schleifscheibe und des zu schleifenden Brillenglases flüssigkeitsdicht umgreifenden Gehäuses ist in der deutschen Offenlegungsschrift 32 21 713 nicht beschrieben.
In der europäischen Patentanmeldung 01 76 401 A1 ist des weiteren eine Brillenglasrandschleifmaschine beschrieben, bei der eine an einem Arm schwenkbar gelagerte Brillenglashaltewelle radial zu einer Schleifscheibe verstellbar ist, während die Schleifscheibe fliegend an einer Welle eines Antriebsmotors gelagert ist und der Antriebsmotor axial verschiebbar an einer Grundplatte der Brillenglasrandschleifmaschine gelagert ist. An der Brillenglashaltewelle ist ein Gehäuse befestigt, das das zu schleifende Brillenglas und die Schleifschiebe umfaßt, mit der Brillenglashaltewelle radial relativ zur Schleifscheibe verschiebbar ist und durch dessen eine Seitenwand die die Schleifscheibe tragende Welle abgedichtet geführt ist. Bei dieser bekannten Brillenglasrandschleifmaschine erhöht das Gehäuse das Gewicht des Schwenkarms und damit den Schleifdruck des Brillenglases auf der Schleifscheibe, wodurch sich eine Überbeanspruchung und Beschädigung des Brillenglases beim Schleifen ergeben kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Brillenglasrandschleifmaschine zu schaffen, bei der mit konstruktiv und wirtschaftlich einfachen Mitteln die Dichtigkeit der Kammer erhöht und die Geräuschentwicklung vermindert wird, wobei die Bewegung der Teile nicht beeinflußt bzw. behindert wird und die Maschine insgesamt einen geringen Platzbedarf erfordert.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung eine gattungsgemäße Brillenglasrandschleifmaschine mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 vor. Die Merkmale der Unteransprüche dienen der Verbesserung und der Weiterentwicklung des Gegenstands des Anspruchs 1.
Die abzudichtenden Flächen und Linien sind auf ein Minimum reduziert, wodurch eine gute Abdichtung geschaffen wird. Die Größe des Gehäuses läßt einen nur kleinen Resonanzkasten entstehen, der eine geringere Geräuschentwicklung zuläßt. Die Dichtigkeit des Gehäuses der erfindungsgemäßen Brillenglasrandschleifmaschine ist derart, daß der Innenraum des Gehäuses teilweise oder vollständig mit Schleifflüssigkeit gefüllt werden kann und somit der Schleifprozeß teilweise oder vollständig in einem Flüssigmedium erfolgen kann, was wiederum die Geräuschentwicklung auf ein Mindestmaß reduziert.
Das Gehäuse ist als in sich geschlossener Körper auf dem Maschinenrahmen angeordnet und steht nicht in Berührung mit den sich bewegenden oder drehenden Teilen der Maschine. Insofern wird insbesondere die Bewegung der Schleifscheibe während der Bearbeitung des Brillenglasumfanges nicht auf das Gehäuse übertragen. - Das Auswechseln der Schleifscheibe erfolgt insofern einfach, als die fliegende Welle aus der Aufnahmebohrung der Schleifscheibe axial herausgezogen und die Schleifscheibe durch das geöffnete Durchblickfenster aus dem Gehäuse herausgenommen wird. Eine zusätzliche, abzudichtende Öffnung ist nicht erforderlich.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Brillenglasrandschleifmaschine dargestellt und zwar zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform der Maschine in perspektivi­ scher Ansicht,
Fig. 2 und 3 in Seitenansicht zwei weitere Ausführungsformen der Maschine.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind auf einem platten­ förmigen, quadratischen oder rechteckigen Maschinengestell 1 in Nähe von dessen Rändern 2, 3 je zwei Lagerblöckchen 4, 5 angeordnet, deren Bohrungen gleichachsig zu den Rändern 2, 3 verlaufen und die je eine starre Achse 6 an deren Enden unverschieblich halten. Auf dieser Achse 6 ist ein längliches Blöckchen 7 in Richtung des Doppelpfeiles S verschiebbar; dieses im Querschnitt vorzugsweise quadra­ tische Blöckchen 7 weist eine Längsbohrung 8 auf, durch die die Achse 6 geführt ist.
Das längsverschiebliche Blöckchen 7 weist an seiner, der Längsmitte M des Gestells 1 zugekehrten Seite zwei parallele Führungs- und Tragstangen 9, 10 auf, die in einem gewissen Abstand von der Oberseite 1a des Gestells 1 an den beiden Blöckchen 7 gehalten sind. Die beiden parallelen Führungs- und Tragstangen 9, 10 durchsetzen in Nähe der Blöckchen 7 die Bohrungen 11 je eines nach oben gerichteten Ansatzes oder einer Rippe 12, die an ihrer Unterseite einen horizon­ talen und sich im wesentlichen rechtwinklig zu der Mittel­ linie M des Gestells 1 erstreckenden Tragschlitten 13 tragen. Die Teile 3 bis 13 bilden eine Kreuzschlitteneinrichtung derart, daß der Tragschlitten 13 entsprechend den Richtungen der Pfeile S und N verschiebbar ist.
Auf dem dem Betrachter der Fig. 1 benachbarten Ansatz oder der Rippe 11 oder unmittelbar auf dem Tragschlitten 13 ist ein leicht abgewinkelter Arm 14 angebracht, der sich in einer zur Gestelloberseite 1a senkrechten und zu der Mittel­ linie M parallelen Ebene erstreckt. An dem oberen, freien Ende dieses Armes 14 ist ein Motor 15 fest angebracht, dessen Welle 16, die an ihrem freien Ende von einem Antriebsriemen 17 umschlungen wird, durch eine entsprechende Bohrung des Armes 14 hindurchragt.
Dem Ansatz oder der Rippe 12 benachbart ist an dem Arm 14 ein nicht dargestelltes Lager horizontal und parallel zu den Führungs- und Tragstangen 9, 10 angeordnet, das eine Welle 18 trägt, deren freies, dem Arm 14 benachbartes Ende von dem Antriebsriemen 17 gleichfalls umschlungen wird. Der mit dem Arm 14 verbundene Motor 15 erstreckt sich parallel zu einer Kante 19 des Gestells 1 über den mittleren Abschnitt desselben und treibt die fliegende, in dem nicht dargestellten Lager des Armes 14 drehbar gehaltene Welle 18 an. Auf dieser Welle 18, die parallel zu der Motorwelle 16 gelegen ist, ist über dem mittleren Bereich des Gestells 1 eine Schleifscheibe 20 drehfest aufgebracht, die mit Hilfe der Kreuzschlitten­ einrichtung 3 bis 13 den Richtungen der Pfeile N und S entsprechend bewegbar ist und durch den Motor 15 an­ getrieben wird.
In Nähe einer Kante 21 des Gestells 1 sind zwei senkrechte, parallel zu den Rändern 2 und 3 verlaufende Stützfüße 22, 23 angeordnet. Diese tragen ein Gehäuse 24, das in der Vertikal­ ebene durch die Mittellinie M einen etwa ovalen Querschnitt zeigt und die beiden Seitenwände 25, 26 besitzt. Die Ober­ wand des Gehäuses 24 weist in dem dem Benutzer der Maschine bei A zugekehrten Bereich ein Durchblickfenster 27 auf, das mit Hilfe von Scharnieren 28, die auch auf der Außenseite des Gehäuses 24 an­ gebracht sein können, aufgeklappt werden kann. Hierzu kann ein Handgriff 29 dienen. Durch die Seitenwände 25, 26 des Gehäuses 24 ragen auf dem der Kante 21 des Gestells 1 zugekehr­ ten Abschnitt Lager 30, 31, die die beiden die Brillen­ glashaltewelle bildenden Halbwellen 32, 33 aufnehmen und die gegen die beiden Seitenwände 25, 26 des Gehäuses 24 flüssig­ keitsdicht abgedichtet sind. Zwischen den beiden Halbwellen 32, 33 kann in bekannter Weise ein Brillenglas B eingespannt werden, wobei die Halbwelle 33 längsverstellbar ist. Auf der Halbwelle 32, die aus dem Lager 31 herausragt, ist eine Schablone 34 drehfest aufgebracht.
Durch die dem Arm 14 benachbarte Seitenwand 26 des Gehäuses 24 ist die Schleifscheibenwelle 18 hindurchgeführt. Zur Be­ wegung der Schleifscheibenwelle 18 entsprechend den Pfeilen N und S der Kreuzschlitteneinrichtung 3 bis 13 ist in der Seitenwand 26 ein gerader Längsschlitz 35 vorgesehen, dessen Länge die Verstellbewegung der Welle 18 entsprechend dem Pfeil S und deren Höhe die Wellenbewegung entsprechend dem Pfeil N unter Beachtung eines nachstehend beschriebenen Dichtungsmittels an dem Schlitz 35 berücksichtigt. Das Dichtungsmittel ist vorzugsweise ein flexibler Balg 36, wie er auf anderen Gebieten der Technik zum Abdichten von in zwei Koordinaten beweglichen Teilen gegenüber den Rändern einer Öffnung bekannt ist.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist wiederum ein Gestell 1 vor­ gesehen, auf dem die vier Lagerteile 51 angeordnet sind, von denen je zwei die freien Enden einer Achse 52 auf­ nehmen, auf der Blöckchen 53 längsverschieblich sind. Diese Blöckchen 53 tragen parallele horizontale Führungs- und Tragstangen 54, 55, auf denen ein Tragschlit­ ten 56 geführt wird. Mittels eines Zwischenstückes 57 ist auf diesem Schlitten 56 ein Arm 58 horizontal gehalten, an dessen einem Ende ein Motor 59 angebracht ist und dessen anderes Ende das nicht dargestellte Lager der Welle 60 einer Schleifscheibe 66 trägt. Die Motorwelle und die Welle 60 der Schleifscheibe 66 sind durch einen Riemen 61 od. dgl. mit­ einander verbunden. Auf Füßen 62 des Gestells 1 ist wiederum ein Gehäuse 63 aufgebracht, das die Form des Gehäuses 24 nach Fig. 1 haben kann. Durch die Seitenwände des Gehäuses 63 sind die Lager einer Brillenglashaltewelle 64 geführt. Die eine dem Beschauer der Fig. 2 zugekehrte Seitenwand trägt wiederum einen Längsschlitz 65, der dem Längsschlitz 35 nach Fig. 1 entspricht, der mit Hilfe eines flexiblen Balges 67 abge­ dichtet ist. Die Ausführungsform nach Fig. 2 hat den Vor­ teil einer geringen Bauhöhe und des Gewichtsausgleiches an dem Arm 58 durch die Schleifscheibe 66 und deren Welle 60 einerseits und des Motors 59 andererseits.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist das Gehäuse 70, das die Ausführungsform der Gehäuse 24 und 63 nach Fig. 1 und 2 haben kann, in einem Winkel α von 30 bis 60° gegen die horizontale Mittel­ ebene des Gestells 1 angestellt. Auf einem Aufsatz 1b des Gestells 1 ist ein Lagerbock 71 vorgesehen, der eine Säule 72 trägt. Dies Säule 72 ist von einem Lager 73 umgeben, dessen äußerer Lagerring in Richtung des Pfeiles K auf der Säule 72 ver­ schiebbar und um diese Säule 72 in Richtung des Pfeiles P drehbar ist. Der äußere Lagerring trägt eine Buchse 74, an der ein Arm 75 und ein Arm 76 angebracht sind, die vorzugsweise in einem Winkelabstand von 30 bis 60° ange­ ordnet sind. An dem Arm 75 ist ein Motor 75a angebracht, während das freie Ende des Armes 76 das Lager für die Welle 77 einer Schleifscheibe 78 trägt. Die dem Beschauer der Fig. 3 zugekehrte Seitenwand des Gehäuses 70 trägt einen gewölbten Längsschlitz 79, dessen Krümmung einem Kreisbogenabschnitt um die Säule 72 entspricht. Der Rand des Schlitzes 79 weist wiederum einen flexiblen Balg 80 auf, mit dem die Welle 77 gegen den Rand des Schlitzes 79 derart abgedichtet ist, daß die Welle 77 eine den Pfeilen K und P entsprechende Bewegung ausführen kann. Durch die beiden Sei­ tenwände sind wiederum die Lager für die beiden Halbwellen einer Brillenglashaltewelle 81 abgedichtet hindurchgeführt.
Das Gehäuse 24, 63, 70 nach den Fig. 1 bis 3 bildet einen in sich geschlossenen Behälter, der an geeigneten Stellen einen Flüssigkeitszulauf und einen Flüssigkeitsablauf hat. Das Gehäuse 24, 63, 70 kann ganz oder teilweise mit Flüssigkeit gefüllt werden; die Zu- und Abläufe sind entsprechend ausgebildet. Die teil­ weise oder gänzliche Füllung des Gehäuses mit Flüssigkeit ver­ hindert weitgehend eine Resonanz des Gehäuses 24, 63, 70, d. h. sie dämpft die Schwingungen, denen beim Schleifvorgang das Gehäuse 24, 63, 70 ausge­ setzt ist, in starkem Maße.
Wie die Fig. 1 bis 3 ferner erkennen lassen, ist das Gehäuse 24, 63, 70 platzsparend angeordnet. Als geschlossener Behälter überragt es in Fig. 1 die Kreuzschlitteneinrichtung 3 bis 13 vollständig und in Fig. 2 die Kreuzschlitten­ anordnung aus den Teilen 51 bis 56 mindestens teilweise. In Fig. 3 erfordert das Gehäuse 70 einen Platz, der nur einem Teil seiner Länge entspricht. Die die fliegende Welle 18, 60, 77 der Schleifscheibe 20, 66, 78 tragenden Teile sind vollständig außerhalb des Gehäuses 24, 63, 70 und unabhängig von ihr platzsparend angeordnet.
Das Gehäuse 24, 63, 70 hat eine Breite, die der Breite der Schleifscheibe 20, 66, 78 und deren Längsbewegung gegenüber dem Brillen­ glas B entspricht. Der Balg 36, 67, 80 des Schlitzes 35, 65, 78, durch den die Schleif­ scheibenwelle 18, 60, 77 hindurchtritt, ist entsprechend gestaltet und materialmäßig ausgewählt.
Die durch das Durchblickfenster 27 verschließbare Öffnung ist derart, daß durch sie die Schleifscheibe 20 unter Berücksichtigung der beiden Brillenglashalbwellen 32, 33 aus dem Gehäuse 24 herausgenommen werden kann, nachdem die fliegende Welle 18 soweit aus dem Gehäuse 24 herausgezogen worden ist, daß deren freies Ende die Schleifscheibe 20 freigibt. Hierzu ist die senkrecht zur Welle 18 gelegene Breite der durch das Fenster 27 verschließbaren Öff­ nung größer als der Durchmesser der Schleifscheibe 20. Hierdurch wird ein Behälter geschaffen, dessen meiste Teile fest und dicht miteinander verbunden sind.

Claims (5)

1. Brillenglasrandschleifmaschine mit einer ein Brillenglas aufnehmenden Brillenglashaltewelle und einer motorisch angetriebenen Schleifscheibe, die zweidimensional relativ zueinander verstellbar sind, sowie mit einem vom Maschinengestell getragenen Gehäuse mit einem Durchblickfenster für das Brillenglas und die Schleifscheibe, dessen Wände die Schleifscheibe und das Brillenglas in geringem Abstand umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibe (20; 66; 78) auf dem freien Ende einer fliegend gelagerten, durch die eine Gehäuseseitenwand (26) ragenden und mit einem Antriebsmotor (15; 59; 75a) verbundenen Welle (18; 60; 77) angeordnet ist, der außerhalb des Gehäuses (24; 63; 70) auf einer vom Maschinenrahmen getragenen Kreuzschlitteneinrichtung (3 bis 13; 51 bis 56) oder an einem auf einer zur Welle (77) parallelen maschinengestellfesten Säule (72) verschiebbaren und um diese schwenkbaren Arm (75) befestigt ist.
2. Brillenglasrandschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (24; 63; 70) als in sich geschlossener Flüssigkeitsbehälter mit Flüssigkeitszu- und -ablauf verwendet ist.
3. Brillenglasrandschleifmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (24; 63; 70) - in Achsrichtung der Welle (18; 60; 77) gesehen - eine ovale oder ähnliche Querschnittsform hat.
4. Brillenglasrandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (15; 59) und die Welle (18, 60) achsparallel an bzw. in einem gemeinsamen, auf einer Kreuzschlitteneinrichtung (3 bis 13; 51 bis 56) befestigten Arm (14; 58) angeordnet bzw. gelagert sind.
5. Brillenglasrandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessung des Durchblickfensters (27) in Querrichtung zu der Welle (18) größer als der Durchmesser der Schleifscheibe (20) ist.
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