DE3608957C2 - Brillenglasrandschleifmaschine - Google Patents
BrillenglasrandschleifmaschineInfo
- Publication number
- DE3608957C2 DE3608957C2 DE3608957A DE3608957A DE3608957C2 DE 3608957 C2 DE3608957 C2 DE 3608957C2 DE 3608957 A DE3608957 A DE 3608957A DE 3608957 A DE3608957 A DE 3608957A DE 3608957 C2 DE3608957 C2 DE 3608957C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shaft
- housing
- grinding wheel
- spectacle lens
- lens edge
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 9
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 2
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 239000000565 sealant Substances 0.000 description 1
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B55/00—Safety devices for grinding or polishing machines; Accessories fitted to grinding or polishing machines for keeping tools or parts of the machine in good working condition
- B24B55/04—Protective covers for the grinding wheel
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B9/00—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
- B24B9/02—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
- B24B9/06—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
- B24B9/08—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass
- B24B9/14—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass of optical work, e.g. lenses, prisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Brillenglasrandschleifmaschine mit
einer ein Brillenglas aufnehmenden Brillenglashaltewelle und
einer motorisch angetriebenen Schleifscheibe, die
zweidimensional relativ zueinander verstellbar sind, sowie mit
einem vom Maschinengestell getragenen Gehäuse mit einem
Durchblickfenster für das Brillenglas und die Schleifscheibe,
dessen Wände die Schleifscheibe und das Brillenglas in geringem
Abstand umfassen.
Eine derartige Brillenglasrandschleifmaschine ist in der
deutschen Offenlegungsschrift 34 46 943 beschrieben. Bei dieser
Brillenglasrandschleifmaschine ist die motorisch angetriebene
Schleifscheibe bezüglich des sie umgebenden Gehäuses drehbar
jedoch unverschiebbar gelagert, da das Gehäuse die
Schleifscheibe eng umgeben soll und Deflektoren aufweist, die
dafür sorgen sollen, daß Flüssigkeit, mit denen die
Schleifscheibe berieselt wird, nur in geringem Maß in den
Bereich des zu schleifenden Brillenglases gelangt. Das
Brillenglas ist auf einer Brillenglashaltewelle gelagert, die
das Gehäuse beidseitig durchdringt und relativ zur
Schleifscheibe sowohl radial als auch axial verstellbar ist. Um
einen Flüssigkeitsaustritt aus dem Gehäuse im Bereich der
Brillenglashaltewelle zu vermeiden, sind im Bereich der
Öffnungsschlitze für die Brillenglashaltewelle Dichtungen
angeordnet. Im Bereich des Brillenglases weist das Gehäuse eine
durchsichtige Haube zum Beobachten des Schleifvorganges auf. Bei
dieser bekannten Brillenglasrandschleifmaschine sind an beiden
Seitenflächen des Gehäuses sowohl Dichtungen für die die
Schleifscheibe tragenden Welle als auch für die
Brillenglashaltewelle erforderlich, wovon die Dichtungen für die
Brillenglashaltewelle beweglich sein müssen.
Während bei der Brillenglasrandschleifmaschine gemäß der
deutschen Offenlegungsschrift 34 46 943 die
Brillenglashaltewelle bezüglich der Schleifscheibe radial und
axial beweglich ist, zeigt die deutsche Offenlegungsschrift 32 21 713
eine Anordnung, bei der die Schleifscheibe auf einem
Kreuzschlitten angeordnet ist und somit bezüglich der
Brillenglashaltewelle, die am Maschinengestell drehbar, jedoch
ansonsten unbeweglich gelagert ist, axial und radial
verschiebbar ist. Die Ausgestaltung eines die Schleifscheibe und
des zu schleifenden Brillenglases flüssigkeitsdicht umgreifenden
Gehäuses ist in der deutschen Offenlegungsschrift 32 21 713
nicht beschrieben.
In der europäischen Patentanmeldung 01 76 401 A1 ist des weiteren
eine Brillenglasrandschleifmaschine beschrieben, bei der eine an
einem Arm schwenkbar gelagerte Brillenglashaltewelle radial zu
einer Schleifscheibe verstellbar ist, während die Schleifscheibe
fliegend an einer Welle eines Antriebsmotors gelagert ist und
der Antriebsmotor axial verschiebbar an einer Grundplatte der
Brillenglasrandschleifmaschine gelagert ist. An der
Brillenglashaltewelle ist ein Gehäuse befestigt, das das zu
schleifende Brillenglas und die Schleifschiebe umfaßt, mit der
Brillenglashaltewelle radial relativ zur Schleifscheibe
verschiebbar ist und durch dessen eine Seitenwand die die
Schleifscheibe tragende Welle abgedichtet geführt ist. Bei
dieser bekannten Brillenglasrandschleifmaschine erhöht das
Gehäuse das Gewicht des Schwenkarms und damit den Schleifdruck
des Brillenglases auf der Schleifscheibe, wodurch sich eine
Überbeanspruchung und Beschädigung des Brillenglases beim
Schleifen ergeben kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Brillenglasrandschleifmaschine zu schaffen, bei der mit
konstruktiv und wirtschaftlich einfachen Mitteln die Dichtigkeit
der Kammer erhöht und die Geräuschentwicklung vermindert wird,
wobei die Bewegung der Teile nicht beeinflußt bzw. behindert
wird und die Maschine insgesamt einen geringen Platzbedarf
erfordert.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung eine
gattungsgemäße Brillenglasrandschleifmaschine mit den Merkmalen
des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 vor. Die Merkmale
der Unteransprüche dienen der Verbesserung und der
Weiterentwicklung des Gegenstands des Anspruchs 1.
Die abzudichtenden Flächen und Linien sind auf ein Minimum
reduziert, wodurch eine gute Abdichtung geschaffen wird. Die
Größe des Gehäuses läßt einen nur kleinen Resonanzkasten
entstehen, der eine geringere Geräuschentwicklung zuläßt. Die
Dichtigkeit des Gehäuses der erfindungsgemäßen
Brillenglasrandschleifmaschine ist derart, daß der Innenraum des
Gehäuses teilweise oder vollständig mit Schleifflüssigkeit gefüllt
werden kann und somit der Schleifprozeß teilweise oder
vollständig in einem Flüssigmedium erfolgen kann, was wiederum
die Geräuschentwicklung auf ein Mindestmaß reduziert.
Das Gehäuse ist als in sich geschlossener Körper auf dem
Maschinenrahmen angeordnet und steht nicht in Berührung mit den
sich bewegenden oder drehenden Teilen der Maschine. Insofern
wird insbesondere die Bewegung der Schleifscheibe während der
Bearbeitung des Brillenglasumfanges nicht auf das Gehäuse
übertragen. - Das Auswechseln der Schleifscheibe erfolgt insofern
einfach, als die fliegende Welle aus der Aufnahmebohrung der
Schleifscheibe axial herausgezogen und die Schleifscheibe durch
das geöffnete Durchblickfenster aus dem Gehäuse herausgenommen
wird. Eine zusätzliche, abzudichtende Öffnung ist nicht
erforderlich.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der
erfindungsgemäßen Brillenglasrandschleifmaschine dargestellt und
zwar zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform der Maschine in perspektivi
scher Ansicht,
Fig. 2 und 3 in Seitenansicht zwei weitere Ausführungsformen
der Maschine.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind auf einem platten
förmigen, quadratischen oder rechteckigen Maschinengestell 1
in Nähe von dessen Rändern 2, 3 je zwei Lagerblöckchen 4, 5
angeordnet, deren Bohrungen gleichachsig zu den Rändern 2,
3 verlaufen und die je eine starre Achse 6
an deren Enden unverschieblich halten. Auf dieser Achse 6 ist
ein längliches Blöckchen 7 in Richtung des Doppelpfeiles S
verschiebbar; dieses im Querschnitt vorzugsweise quadra
tische Blöckchen 7 weist eine Längsbohrung 8 auf, durch die
die Achse 6 geführt ist.
Das längsverschiebliche Blöckchen 7 weist an seiner, der
Längsmitte M des Gestells 1 zugekehrten Seite zwei parallele
Führungs- und Tragstangen 9, 10 auf, die in einem gewissen
Abstand von der Oberseite 1a des Gestells 1 an den beiden
Blöckchen 7 gehalten sind. Die beiden parallelen Führungs-
und Tragstangen 9, 10 durchsetzen in Nähe der Blöckchen 7
die Bohrungen 11 je eines nach oben gerichteten Ansatzes
oder einer Rippe 12, die an ihrer Unterseite einen horizon
talen und sich im wesentlichen rechtwinklig zu der Mittel
linie M des Gestells 1 erstreckenden Tragschlitten 13 tragen.
Die Teile 3 bis 13 bilden eine Kreuzschlitteneinrichtung derart,
daß der Tragschlitten 13 entsprechend den Richtungen
der Pfeile S und N verschiebbar ist.
Auf dem dem Betrachter der Fig. 1 benachbarten Ansatz oder
der Rippe 11 oder unmittelbar auf dem Tragschlitten 13 ist
ein leicht abgewinkelter Arm 14 angebracht, der sich in
einer zur Gestelloberseite 1a senkrechten und zu der Mittel
linie M parallelen Ebene erstreckt. An dem oberen, freien
Ende dieses Armes 14 ist ein Motor 15 fest angebracht, dessen
Welle 16, die an ihrem freien Ende von einem Antriebsriemen
17 umschlungen wird, durch eine entsprechende Bohrung des Armes 14 hindurchragt.
Dem Ansatz oder der Rippe 12 benachbart ist an dem Arm 14
ein nicht dargestelltes Lager horizontal und parallel zu den
Führungs- und Tragstangen 9, 10 angeordnet, das eine Welle
18 trägt, deren freies, dem Arm 14 benachbartes Ende von dem
Antriebsriemen 17 gleichfalls umschlungen wird. Der mit dem
Arm 14 verbundene Motor 15 erstreckt sich parallel zu einer
Kante 19 des Gestells 1 über den mittleren Abschnitt desselben
und treibt die fliegende, in dem nicht dargestellten Lager
des Armes 14 drehbar gehaltene Welle 18 an. Auf dieser
Welle 18, die parallel zu der Motorwelle 16 gelegen ist, ist
über dem mittleren Bereich des Gestells 1 eine Schleifscheibe
20 drehfest aufgebracht, die mit Hilfe der Kreuzschlitten
einrichtung 3 bis 13 den Richtungen der Pfeile N
und S entsprechend bewegbar ist und durch den Motor 15 an
getrieben wird.
In Nähe einer Kante 21 des Gestells 1 sind zwei senkrechte,
parallel zu den Rändern 2 und 3 verlaufende Stützfüße 22, 23
angeordnet. Diese tragen ein Gehäuse 24, das in der Vertikal
ebene durch die Mittellinie M einen etwa ovalen Querschnitt
zeigt und die beiden Seitenwände 25, 26 besitzt. Die Ober
wand des Gehäuses 24 weist in dem dem Benutzer der Maschine bei A
zugekehrten Bereich ein Durchblickfenster 27 auf, das mit Hilfe
von Scharnieren 28, die auch auf der Außenseite des Gehäuses 24 an
gebracht sein können, aufgeklappt werden kann. Hierzu kann
ein Handgriff 29 dienen. Durch die Seitenwände 25, 26 des
Gehäuses 24 ragen auf dem der Kante 21 des Gestells 1 zugekehr
ten Abschnitt Lager 30, 31, die die beiden die Brillen
glashaltewelle bildenden Halbwellen 32, 33 aufnehmen und die
gegen die beiden Seitenwände 25, 26 des Gehäuses 24 flüssig
keitsdicht abgedichtet sind. Zwischen den beiden Halbwellen
32, 33 kann in bekannter Weise ein Brillenglas B eingespannt
werden, wobei die Halbwelle 33 längsverstellbar ist. Auf
der Halbwelle 32, die aus dem Lager 31 herausragt, ist eine
Schablone 34 drehfest aufgebracht.
Durch die dem Arm 14 benachbarte Seitenwand 26 des Gehäuses 24
ist die Schleifscheibenwelle 18 hindurchgeführt. Zur Be
wegung der Schleifscheibenwelle 18 entsprechend den Pfeilen N
und S der Kreuzschlitteneinrichtung 3 bis 13 ist
in der Seitenwand 26 ein gerader Längsschlitz 35 vorgesehen,
dessen Länge die Verstellbewegung der Welle 18 entsprechend
dem Pfeil S und deren Höhe die Wellenbewegung entsprechend
dem Pfeil N unter Beachtung eines nachstehend beschriebenen
Dichtungsmittels an dem Schlitz 35 berücksichtigt. Das
Dichtungsmittel ist vorzugsweise ein flexibler Balg 36, wie
er auf anderen Gebieten der Technik zum Abdichten von in
zwei Koordinaten beweglichen Teilen gegenüber den Rändern
einer Öffnung bekannt ist.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist wiederum ein Gestell 1 vor
gesehen, auf dem die vier Lagerteile 51 angeordnet sind, von
denen je zwei die freien Enden einer Achse 52 auf
nehmen, auf der Blöckchen 53 längsverschieblich sind.
Diese Blöckchen 53 tragen parallele horizontale
Führungs- und Tragstangen 54, 55, auf denen ein Tragschlit
ten 56 geführt wird. Mittels eines Zwischenstückes 57 ist
auf diesem Schlitten 56 ein Arm 58 horizontal gehalten, an
dessen einem Ende ein Motor 59 angebracht ist und dessen
anderes Ende das nicht dargestellte Lager der Welle 60 einer
Schleifscheibe 66 trägt. Die Motorwelle und die Welle 60
der Schleifscheibe 66 sind durch einen Riemen 61 od. dgl. mit
einander verbunden. Auf Füßen 62 des Gestells 1 ist wiederum
ein Gehäuse 63 aufgebracht, das die Form des Gehäuses 24 nach
Fig. 1 haben kann. Durch die Seitenwände des Gehäuses 63 sind
die Lager einer Brillenglashaltewelle 64 geführt. Die eine
dem Beschauer der Fig. 2 zugekehrte Seitenwand trägt wiederum
einen Längsschlitz 65, der dem Längsschlitz 35 nach Fig. 1
entspricht, der mit Hilfe eines flexiblen Balges 67 abge
dichtet ist. Die Ausführungsform nach Fig. 2 hat den Vor
teil einer geringen Bauhöhe und des Gewichtsausgleiches an
dem Arm 58 durch die Schleifscheibe 66 und deren Welle 60
einerseits und des Motors 59 andererseits.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist das Gehäuse 70, das die
Ausführungsform der Gehäuse 24 und 63 nach Fig. 1 und 2 haben kann, in
einem Winkel α von 30 bis 60° gegen die horizontale Mittel
ebene des Gestells 1 angestellt. Auf einem Aufsatz 1b des
Gestells 1 ist ein Lagerbock 71 vorgesehen, der eine Säule
72 trägt. Dies Säule 72 ist
von einem Lager 73 umgeben, dessen äußerer Lagerring in
Richtung des Pfeiles K auf der Säule 72 ver
schiebbar und um diese Säule 72 in Richtung des
Pfeiles P drehbar ist. Der äußere Lagerring trägt eine
Buchse 74, an der ein Arm 75 und ein Arm 76 angebracht sind,
die vorzugsweise in einem Winkelabstand von 30 bis 60° ange
ordnet sind. An dem Arm 75 ist ein Motor 75a angebracht,
während das freie Ende des Armes 76 das Lager für die Welle 77
einer Schleifscheibe 78 trägt. Die dem Beschauer der Fig. 3
zugekehrte Seitenwand des Gehäuses 70 trägt einen gewölbten
Längsschlitz 79, dessen Krümmung einem Kreisbogenabschnitt
um die Säule 72 entspricht. Der Rand des Schlitzes
79 weist wiederum einen flexiblen Balg 80
auf, mit dem die Welle 77 gegen den Rand des Schlitzes 79 derart
abgedichtet ist, daß die Welle 77 eine den Pfeilen K und P
entsprechende Bewegung ausführen kann. Durch die beiden Sei
tenwände sind wiederum die Lager für die beiden Halbwellen
einer Brillenglashaltewelle 81 abgedichtet hindurchgeführt.
Das Gehäuse 24, 63, 70 nach den Fig. 1 bis 3 bildet einen in
sich geschlossenen Behälter, der an geeigneten Stellen einen
Flüssigkeitszulauf und einen Flüssigkeitsablauf hat. Das
Gehäuse 24, 63, 70 kann ganz oder teilweise mit Flüssigkeit gefüllt werden;
die Zu- und Abläufe sind entsprechend ausgebildet. Die teil
weise oder gänzliche Füllung des Gehäuses mit Flüssigkeit ver
hindert weitgehend eine Resonanz des Gehäuses 24, 63, 70, d. h. sie dämpft
die Schwingungen, denen beim Schleifvorgang das Gehäuse 24, 63, 70 ausge
setzt ist, in starkem Maße.
Wie die Fig. 1 bis 3 ferner erkennen lassen, ist das Gehäuse 24,
63, 70 platzsparend angeordnet. Als geschlossener Behälter
überragt es in Fig. 1 die Kreuzschlitteneinrichtung
3 bis 13 vollständig und in Fig. 2 die Kreuzschlitten
anordnung aus den Teilen 51 bis 56 mindestens teilweise. In
Fig. 3 erfordert das Gehäuse 70 einen Platz, der nur einem Teil
seiner Länge entspricht. Die die fliegende Welle 18, 60, 77
der Schleifscheibe 20, 66, 78 tragenden Teile sind vollständig außerhalb
des Gehäuses 24, 63, 70 und unabhängig von ihr platzsparend angeordnet.
Das Gehäuse 24, 63, 70 hat eine Breite, die der Breite der
Schleifscheibe 20, 66, 78 und deren Längsbewegung gegenüber dem Brillen
glas B entspricht. Der Balg 36, 67, 80 des Schlitzes 35, 65, 78, durch den die Schleif
scheibenwelle 18, 60, 77 hindurchtritt, ist entsprechend gestaltet und
materialmäßig ausgewählt.
Die durch das Durchblickfenster 27 verschließbare Öffnung ist derart,
daß durch sie die Schleifscheibe 20 unter Berücksichtigung der
beiden Brillenglashalbwellen 32, 33 aus dem Gehäuse 24 herausgenommen
werden kann, nachdem die fliegende Welle 18 soweit aus dem
Gehäuse 24 herausgezogen worden ist, daß deren freies Ende die
Schleifscheibe 20 freigibt. Hierzu ist die senkrecht zur Welle 18
gelegene Breite der durch das Fenster 27 verschließbaren Öff
nung größer als der Durchmesser der Schleifscheibe 20. Hierdurch
wird ein Behälter geschaffen, dessen meiste Teile fest und
dicht miteinander verbunden sind.
Claims (5)
1. Brillenglasrandschleifmaschine mit einer ein Brillenglas
aufnehmenden Brillenglashaltewelle und einer motorisch
angetriebenen Schleifscheibe, die zweidimensional relativ
zueinander verstellbar sind, sowie mit einem vom
Maschinengestell getragenen Gehäuse mit einem
Durchblickfenster für das Brillenglas und die Schleifscheibe,
dessen Wände die Schleifscheibe und das Brillenglas in
geringem Abstand umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schleifscheibe (20; 66; 78) auf dem freien Ende einer
fliegend gelagerten, durch die eine Gehäuseseitenwand (26)
ragenden und mit einem Antriebsmotor (15; 59; 75a)
verbundenen Welle (18; 60; 77) angeordnet ist, der außerhalb
des Gehäuses (24; 63; 70) auf einer vom Maschinenrahmen
getragenen Kreuzschlitteneinrichtung (3 bis 13; 51 bis 56)
oder an einem auf einer zur Welle (77) parallelen
maschinengestellfesten Säule (72) verschiebbaren und um diese
schwenkbaren Arm (75) befestigt ist.
2. Brillenglasrandschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse (24; 63; 70) als in sich
geschlossener Flüssigkeitsbehälter mit Flüssigkeitszu- und
-ablauf verwendet ist.
3. Brillenglasrandschleifmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (24; 63; 70) - in
Achsrichtung der Welle (18; 60; 77) gesehen - eine ovale oder
ähnliche Querschnittsform hat.
4. Brillenglasrandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (15; 59) und
die Welle (18, 60) achsparallel an bzw. in einem gemeinsamen,
auf einer Kreuzschlitteneinrichtung (3 bis 13; 51 bis 56)
befestigten Arm (14; 58) angeordnet bzw. gelagert sind.
5. Brillenglasrandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessung des
Durchblickfensters (27) in Querrichtung zu der Welle (18)
größer als der Durchmesser der Schleifscheibe (20) ist.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3608957A DE3608957C2 (de) | 1986-03-18 | 1986-03-18 | Brillenglasrandschleifmaschine |
| EP87102479A EP0237830B1 (de) | 1986-03-18 | 1987-02-21 | Brillenglasrandschleifmaschine |
| DE8787102479T DE3769679D1 (de) | 1986-03-18 | 1987-02-21 | Brillenglasrandschleifmaschine. |
| ES87102479T ES2022822B3 (es) | 1986-03-18 | 1987-02-21 | Maquina de tallar bordes de cristales de gafas. |
| US07/025,486 US4766699A (en) | 1986-03-18 | 1987-03-13 | Apparatus for grinding the edges of lenses |
| JP62060251A JPS62277256A (ja) | 1986-03-18 | 1987-03-17 | 眼鏡レンズの縁部を研削する研削盤 |
| JP1996004025U JP2601082Y2 (ja) | 1986-03-18 | 1996-05-13 | 眼鏡レンズの縁部を研削する研削盤 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3608957A DE3608957C2 (de) | 1986-03-18 | 1986-03-18 | Brillenglasrandschleifmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3608957A1 DE3608957A1 (de) | 1987-09-24 |
| DE3608957C2 true DE3608957C2 (de) | 1994-02-10 |
Family
ID=6296620
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3608957A Expired - Fee Related DE3608957C2 (de) | 1986-03-18 | 1986-03-18 | Brillenglasrandschleifmaschine |
| DE8787102479T Expired - Fee Related DE3769679D1 (de) | 1986-03-18 | 1987-02-21 | Brillenglasrandschleifmaschine. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8787102479T Expired - Fee Related DE3769679D1 (de) | 1986-03-18 | 1987-02-21 | Brillenglasrandschleifmaschine. |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4766699A (de) |
| EP (1) | EP0237830B1 (de) |
| JP (2) | JPS62277256A (de) |
| DE (2) | DE3608957C2 (de) |
| ES (1) | ES2022822B3 (de) |
Families Citing this family (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2632555B1 (fr) * | 1988-06-14 | 1990-09-28 | Briot Int | Perfectionnements aux machines a meuler |
| FR2633542B1 (fr) * | 1988-07-04 | 1991-12-06 | Briot Int | Meuleuse perfectionnee pour verres ophtalmiques |
| DE3827122C2 (de) * | 1988-08-10 | 1997-01-16 | Wernicke & Co Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Randschleifen eines Brillenglases |
| JPH0524260U (ja) * | 1991-04-04 | 1993-03-30 | 株式会社ニコン | レンズ研削装置 |
| JP4034842B2 (ja) * | 1996-03-26 | 2008-01-16 | 株式会社ニデック | レンズ研削加工装置 |
| JP4011134B2 (ja) * | 1996-03-26 | 2007-11-21 | 株式会社ニデック | レンズ研削加工装置 |
| DE59705822D1 (de) * | 1996-09-04 | 2002-01-24 | Wernicke & Co Gmbh | Brillenglasrandschleifmaschine |
| JPH11165250A (ja) * | 1997-12-08 | 1999-06-22 | Tokyo Seimitsu Co Ltd | ワイヤソー |
| JP2003300158A (ja) * | 2002-04-08 | 2003-10-21 | Hoya Corp | レンズ加工装置 |
| FR2843903A1 (fr) * | 2002-08-30 | 2004-03-05 | Briot Int | Appareil de meulage de lentilles ophtalmiques |
| US20050238446A1 (en) * | 2004-04-27 | 2005-10-27 | Rexon Co., Ltd. | Drill press having an inspection structure |
| CN103481171B (zh) * | 2013-09-29 | 2017-01-18 | 北京天海工业有限公司 | 钢质无缝气瓶表面修磨装置 |
| WO2017044472A1 (en) * | 2015-09-09 | 2017-03-16 | Flsmidth A/S | Seal for a comminution apparatus |
| CN107009219B (zh) * | 2017-05-23 | 2020-01-17 | 丹阳市雷登智能科技有限公司 | 镜片加工装置 |
Family Cites Families (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3449866A (en) * | 1966-10-28 | 1969-06-17 | Colurn Mfg Co Inc | Automatic cribbing device |
| DE6805429U (de) * | 1968-11-05 | 1969-01-30 | Wernicke & Co K G Fa | Vorrichtung zum schleifen von brillenglasfacetten. |
| US3798844A (en) * | 1972-04-24 | 1974-03-26 | Rigel Mfg Inc | Lens grinding apparatus |
| US4561213A (en) * | 1982-04-22 | 1985-12-31 | Coburn Optical Industries, Inc. | Apparatus for polishing the edges of lenses |
| DE3221713A1 (de) * | 1982-06-09 | 1983-12-15 | Wernicke & Co GmbH, 4000 Düsseldorf | Brillenglasrandschleifmaschine |
| FR2553323B1 (fr) * | 1983-10-18 | 1986-07-25 | Essilor Int | Procede et machine pour le biseautage ou rainurage d'une lentille ophtalmique |
| FR2557000B1 (fr) * | 1983-12-23 | 1987-08-07 | Essilor Int | Poste de meulage pour machine a meuler, notamment pour le biseautage ou le rainurage d'une lentille ophtalmique |
| FR2570013B1 (fr) * | 1984-09-11 | 1987-02-13 | Essilor Int | Machine a meuler pour le biseautage ou rainurage guide ou libre d'une lentille ophtalmique |
| US4589231A (en) * | 1985-01-24 | 1986-05-20 | Flo-Bob Industries Inc. | Apparatus and process for dry cutting of plastic optical lenses |
-
1986
- 1986-03-18 DE DE3608957A patent/DE3608957C2/de not_active Expired - Fee Related
-
1987
- 1987-02-21 DE DE8787102479T patent/DE3769679D1/de not_active Expired - Fee Related
- 1987-02-21 EP EP87102479A patent/EP0237830B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1987-02-21 ES ES87102479T patent/ES2022822B3/es not_active Expired - Lifetime
- 1987-03-13 US US07/025,486 patent/US4766699A/en not_active Expired - Lifetime
- 1987-03-17 JP JP62060251A patent/JPS62277256A/ja active Pending
-
1996
- 1996-05-13 JP JP1996004025U patent/JP2601082Y2/ja not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH081600U (ja) | 1996-11-22 |
| DE3608957A1 (de) | 1987-09-24 |
| EP0237830B1 (de) | 1991-05-02 |
| JP2601082Y2 (ja) | 1999-11-02 |
| JPS62277256A (ja) | 1987-12-02 |
| EP0237830A3 (en) | 1988-02-10 |
| EP0237830A2 (de) | 1987-09-23 |
| US4766699A (en) | 1988-08-30 |
| DE3769679D1 (de) | 1991-06-06 |
| ES2022822B3 (es) | 1991-12-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3608957C2 (de) | Brillenglasrandschleifmaschine | |
| EP1173542B1 (de) | Bioreaktor | |
| EP1710053A2 (de) | Gerät zur Handhabung und/oder Behandlung von Erzeugnissen | |
| EP0082322A2 (de) | Gerät für das Zentrieren von Brillengläsern und das Befestigen eines Halteteils auf den Gläsern | |
| DE2813091C2 (de) | Einrichtung zum Zuführen von Kühl- und/oder Polierflüssigkeit, insbesondere zur Verwendung an Maschinen zum Schleifen und/oder Polieren von optischen Linsen | |
| DE19628842A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung der Innenwände von Tauchflaschen, Preßluftflaschen oder dergleichen | |
| DE2514899C3 (de) | Funkenerosionsmaschine mit absenkbarem Dielektrikum-Arbeitsbecken | |
| DE202013003065U1 (de) | Schutzvorrichtung für Rührwellen | |
| DE8606633U1 (de) | Vorrichtung zum Zerkleinern, Mischen, Kneten und Schlagen von Gut | |
| DE1965049B2 (de) | Maschine zum Abschrägen der Trichterkanten von trichterförmigen und im wesentlichen rechteckigen Werkstücken, wie zum Beispiel Trichter- oder BiMschirmtelle von Ferneehröhren | |
| DE69227194T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur behandlung und reinigung von platten mit einem zentralen reaktor | |
| DE4120988A1 (de) | Gasdichte wellen- bzw. schaftdurchfuehrung durch eine behaelterwand sowie eine ruehrwerksanordnung fuer insbesondere geschlossene behaelter | |
| DE102014001934A1 (de) | Reinigungsanlage mit einer Behandlungskammer | |
| DE2924732A1 (de) | Bodenbearbeitungsmaschine | |
| EP0245726B1 (de) | Vorrichtung zum Bearbeiten des Randes eines Brillenglases | |
| DE69115128T2 (de) | Elektrophoresegeräte. | |
| DE533372C (de) | Motorisch angetriebenes Handpoliergeraet | |
| DE4312014A1 (de) | Vorrichtung zum Beschichten und/oder Ätzen von Substraten in einer Vakuumkammer | |
| DE3343939A1 (de) | Mannlochdeckel fuer eine vertikalzentrifuge | |
| DE2259094C2 (de) | Deckelrührwerk | |
| DE19653279A1 (de) | Gargerät für Lebensmittel | |
| CH669061A5 (de) | Lademaschine fuer einen kernreaktor. | |
| DE2701324A1 (de) | Vorrichtung zum abnehmen des reifenwulstes von einer radfelge | |
| DE1160144B (de) | Kaffeemuehle | |
| DE3021771A1 (de) | Behaelter zum bearbeiten von werkstuecken |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |