DE36082C - Lehrapparat - Google Patents
LehrapparatInfo
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- DE36082C DE36082C DENDAT36082D DE36082DA DE36082C DE 36082 C DE36082 C DE 36082C DE NDAT36082 D DENDAT36082 D DE NDAT36082D DE 36082D A DE36082D A DE 36082DA DE 36082 C DE36082 C DE 36082C
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- lever
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09B—EDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
- G09B17/00—Teaching reading
Landscapes
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- Business, Economics & Management (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Educational Administration (AREA)
- Educational Technology (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Der Apparat, welcher nachstehend beschrieben und durch die beiliegende Zeichnung in allen
Details veranschaulicht ist, hat den Zweck, das Unterrichten der Kinder, insbesondere das
Unterrichten im Lesen und Schreiben, zu erleichtern, deren Sehkraft zu erhalten und deren
Gedächtnifs zu schärfen und eine Conformität des Unterrichts an allen Lehranstalten herbeizuführen.
Die Aufmerksamkeit der Kinder wird geweckt durch ein unter Klappton plötzlich erscheinendes,
vollendetes Bild auf relativ grofser einfarbiger Fläche , welche zur Erhaltung der
Sehkraft am besten blattgrün zu färben ist, und das Gedächtnifs der Kinder wird angeregt
durch rasche Verdeckung des Bildes nach Verlauf einer bestimmten Zeit, welche dem
Lehrer hinreichend erscheint, seinen Schülern eine bleibende Vorstellung von dem ihnen
vorgeführten Bilde zu geben, wobei durch einen abermaligen Klappton zur Reproduction
aufgefordert wird.
Das Bild, welches entweder einen Gegenstand oder Buchstaben in Druck- oder in
Schriftform oder Zahlen etc. zur Anschauung bringt, wird zu genanntem Zweck auf Carton
geklebt und zwischen zwei Falze eines weifs gestrichenen Bleches a, Fig. 2 b, geschoben, das
sodann in leicht lösbarer Weise auf der Fläche einer Trommel A befestigt wird, welche in
einem Rahmen B drehbar gelagert ist. Der Rahmen trägt zugleich einen grün gefärbten
Schirm S von relativ grofser Fläche (etwa von 4 qm Gröfse), durch dessen einzige Schlitzöffnung
D das erwähnte Bild bei bestimmter Drehung der Trommel sichtbar wird. Zugleich
befindet sich an der den Schülern zugekehrten, grün gefärbten Fläche des Schirmes
eine Klappe k, deren Drehachse horizontal über der Oeffnung D angebracht ist und mit der
Trommel A durch einen Mechanismus in solcher Verbindung steht, dafs sie die genannte Oeffnung
verdeckt, sobald die Trommel gedreht wird, und erst dann wieder freilegt, wenn ein
neues Bild unverrückbar fest dahinter gebracht ist und der Lehrer den Apparat freiläfst.
Die Trommel A, aufweicher die bildtragenden
Bleche α befestigt werden, hat die Form eines regulären vielseitigen (etwa i6seitigen)
Prismas, dessen Seitenflächen dieselbe Gröfse haben, wie die Bleche α selbst. Die Befestigung
der letzteren auf den Trommelflächen erfolgt am einfachsten dadurch, dafs man diese
mit Knöpfen und Drehriegeln (2) und jene an entsprechender Stelle mit Längsschlitzen versieht,
vermöge deren sie zwischen Knopf und Riegel eingeschoben und durch Drehung der letzteren in ihrer Lage gehalten werden können.
Die Achse c der Trommel A ist, wie bereits angedeutet, in einem Rahmen B gelagert und
dieser einerseits auf einem ausziehbaren Ständer E befestigt, während er andererseits an
horizontalen Armen C C vermittelst Haken h und Oesen hl, Fig. ib und 4, den besprochenen
Schirm S trägt.
Der letztere besteht aus einem getheilten, mittelst Scharniere 11, Fig. 1 b, zusammenlegbaren
und durch verticale Leisten L L versteifbaren Rahmen, welcher mit Ausnahme der
Oeffnung D mit grün gefärbter Leinwand bezogen ist und über genannter Oeffnung an
Scharnierlagern die Blechklappe k trägt, auf
deren Drehachse eine kleine Rolle oder Kettenscheibe s befestigt ist, während an der Innenseite
des Schirmes in gleicher Lage eine Leitrolle r gelagert ist.
Eine an der ersteren Rolle s befestigte und um die andere Rolle r geschlungene Schnur
oder Kette m, Fig. 2 und 3, hängt an dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels i, dessen
Drehachse in einem der beiden Rahmenarme C C gelagert ist und dessen anderes Ende sich auf
den Stift ρ s eines combinirten Hebels ρ q, Fig. 5
und 5 a, stützt, so dafs eine Aufwärtsbewegung dieses letzteren ein Anziehen der Schnur oder
Kette m und ein Heben der Klappe k in die von den Fig. 1 bis 3 gezeigte Stellung zur
Folge hat, in welcher sie die Oeffnung D freilegt, wogegen eine Abwärtsbewegung des
Stiftes ρ 3 ein Niederfallen der Klappe unter
Einflufs ihres Eigengewichtes und Verdeckens jener Oeffnung nach sich zieht.
Der combinirte Hebel ρ q, Fig. 5 und 5 a, dessen Stift ρ 3 die genannte Function versieht,
ist an einem horizontalen Ausleger F des erwähnten Rahmenarmes C gelagert; er greift
durch einen Schlitz ο des letzteren hindurch und tritt zugleich mittelst des Daumens ρi mit
einem Schaltmechanismus ef R, Fig. 4 und 4a, in Eingriff, durch welchen die Drehbewegung
der Trommel A regulirt wird.
Er besteht aus den beiden zweiarmigen Hebeln ρ und q, welche mittelst der Drehzapfen
pl und ql in dem horizontalen Ausleger F gelagert
und mittelst des an dem Hebel ρ befestigten und in einem Schlitze des gegabelten
Hebels q beweglichen Bolzens ρ 2 einerseits und
mittelst einer Blattfeder n> andererseits derart mit einander verbunden sind, dafs ein Druck
auf den Knopf q2 des Hebels q ein Niedergehen
des Daumens j?4 und des Stiftes ρ 3 des
Hebels ρ zur Folge hat, unter gleichzeitiger Durchbiegung der Feder w, deren Spannkraft
beim Loslassen des Knopfes q2 ein Auseinandergehen
beider Hebel und ein Hochheben von p3 und p* bewirkt.
Der oben erwähnte Schaltmechanismus, mit welchem der combinirte Hebel ρ q durch den
Daumen p4 in Eingriff steht, besteht, wie die
Fig. 4 und 4a erkennen lassen, aus einem zweiarmigen Hebel /, dessen Zapfen f1 in dem
. Rahmenarm C gelagert ist, und dessen Auge g dem Daumen ρ 4 zum Angriff dient, während
er mittelst des Bolzens e1 am anderen Ende mit einer Sperrklinke e in loser Verbindung
steht, die durch eine Feder ν derart zwangsläufig gemacht wird, dafs die Klinke e bei
ihrem Niedergange gegen einen durch die Feder vl beeinflufsten Riegel R gedrückt wird,
der mittelst einer Nase η einen der Bolzen d arretirt, deren eben so viele in der bezüglichen
Stirnfläche der Trommel A (in gleichem gegenseitigen Abstande concentrisch zur Trommelachse
gruppirt) befestigt sind, als die Trommel Seitenflächen besitzt.
Die Lagerung und Gröfsenverhältnisse des Mechanismus sind derart, dafs bei horizontaler
Lage des Hebels / stets zwei der Bolzen d durch die Sperrklinke e und einen seitlichen
Ansatz/2 des Hebels selbst arretirt werden, während ein dritter Bolzen von der Nase η
des Ringes R festgehalten wird, dafs die Sperrklinke sodann bei ihrem Niedergange den
letztgenannten Bolzen unter Zurückdrängung des Riegels R erfafst und mit sich in die Höhe
nimmt, bis der sie tragende Hebel/ wieder in die horizontale Lage zurückgekehrt ist, deren
Ueberschreitung durch einen Stift u verhindert wird.
Bei Benutzung des Apparates geschieht Folgendes:
Durch einen Druck auf den Knopf q2 des Hebels q werden (bei gleichzeitiger Anspannung
der Feder w) Daumen j>4 und Stiftp3 des Hebels ρ
abwärts bewegt und dadurch der Hebel/, Fig. 4, aus der geneigten punktirten Lage in die horizontale
übergeführt, wobei er vermittelst der Sperrklinke e eine Drehung der Trommel A
um den Betrag einer ihrer Umfangsflächen bewirkt, während zugleich der Hebel, i von dem
Druck des Stiftes ρ 3 entlastet wird, so dafs
die Klappe k unter Einwirkung ihres Eigengewichtes niedergeht und die Oeffnung JD in
dem Schirme 5 verdeckt.
Läfst der Lehrer sodann den Knopf q2 los,
so bewirkt die Feder w ein Auseinandergehen der beiden Hebel ρ und q und dadurch ein
Heben des Daumens ρ 4 und des Stiftes ρ 3; infolge
dessen veranlafst der letztere ein Hochziehen der Klappe k, also ein Freilegen der
Oeffnung D des Schirmes S, und der erstere ein Niedergehen der Sperrklinke e, bis dieselbe
den bisher von dem Riegel R festgehaltenen Bolzen d erfafst.
Ein erneuter Druck auf den Knopf q 2 hat
dann eine abermalige Verdeckung der Oeffnung D und ein Weiterdrehen der Trommel
zur Folge.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Ein Lehr-Apparat, im wesentlichen bestehend aus einer prismatischen Trommelnd, auf deren Umfangsflächen auf Carton geklebte Bilder, Buchstaben und Zahlen auswechselbar befestigt werden, um sie zur Anschauung zu bringen, durch eine Oeffnung D des Schirmes S, der an dem verlängerbaren Stativ C, in dem die Trommelwelle c ruht, befestigt ist und eine. Klappe k über genannter Oeffnung trägt, die mit dem Mechanismus, durch welchen die Trommel gedreht wird , in solcher Verbindung steht, dafs sie die Oeffnung D verdeckt, sobalddie Trommel sich dreht, während sie diese Oeffnung freilegt, wenn der Mechanismus losgelassen wird.Der Schaltmechanismus, durch welchen die Trommel A vermittelst der in ihr befestigten Stifte dd (deren sie in gleichem Abstande eben so viele als Umfangsflächen besitzt) ruckweise gedreht wird, in Verbindung mit einem Hebel i, welcher durch ein Zugkraftorgan m auf die Klappe k wirkt, bestehend aus einem Hebelpaare (p q), welches unter sich durch einen Bolzen ρ 2 und eine Feder w verkuppelt ist und einerseits mittelst des Stiftes ρ 3 mit dem Hebel i und andererseits durch den Daumen p4 mit einem Gelenkhebel (f e) in Verbindung steht, dessen Glied e unter Einwirkung der Feder ν beim Niedergange einen durch Federkraft beeinflufsten Riegel R zurückschiebt, einen der Stifte d, welcher von letzterem arretirt wird, erfafst und beim Aufwärtsgehen mit sich nimmt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36082C true DE36082C (de) |
Family
ID=311913
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36082D Expired - Lifetime DE36082C (de) | Lehrapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36082C (de) |
-
0
- DE DENDAT36082D patent/DE36082C/de not_active Expired - Lifetime
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