DE62039C - Zählbrett - Google Patents
ZählbrettInfo
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- DE62039C DE62039C DENDAT62039D DE62039DA DE62039C DE 62039 C DE62039 C DE 62039C DE NDAT62039 D DENDAT62039 D DE NDAT62039D DE 62039D A DE62039D A DE 62039DA DE 62039 C DE62039 C DE 62039C
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- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 9
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 6
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- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
- G07D9/00—Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
- G07D9/02—Change trays
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das im Haupt-Patent dargestellte Zahlbrett
kann für öffentliche Kassen, Geschäftsräume u. dergl., bei welchen eine Trennung des
Publikums von den Kassenbeamten wünschenswerth oder nothwendig ist,- noch in gewisser
Beziehung beweglich gemacht werden, derart, dafs es in der einen Stellung dem Publikum
und in der anderen Stellung dem Kassirer die offene Seite zudreht.
Hierbei kann zugleich eine Vorrichtung angebracht werden,1 durch welche bei der Bewegung
des Zahlbrettes und bei der Drehung desselben die aufgezählten Geldstücke bedeckt
und vor Verschiebung gesichert sind.
Die allgemeine Einrichtung des Zahlbrettes, das Heben desselben, die Verwendung einer
gerippten Zahlfläche, sowie eines kammartigen Abstreichers ist übereinstimmend mit dem
Haupt-Patent und sind die einzelnen Theile mit denselben Buchstaben wie dort bezeichnet.
Das Zahlbrett % ist im Punkt ρ des Gestelles
g mittelst der Gelenkstange / aufgehängt; die Gelenkstange I ist durch ein Gewicht
ν belastet, m ist das Maul des Zahlbrettes, welches durch die beiden Lappen ml seitlich
begrenzt ist. Durch seitliche Verschiebung des Zahlbrettes mit der Hand wird das Umkippen
und Neigen desselben herbeigeführt, wobei die Münzen herabgleiten bezw. durch die Zahnleiste
b herabgeschoben werden, so dafs das Geld in die Maulöffnung m eintreten mufs.
In der vorliegenden Ausführung ist dieses Zahlbrett noch drehbar eingerichtet, so dafs
demselben eine doppelte Bewegung, nämlich eine Verschiebung und eine Drehung ertheilt
wird. Zugleich tritt von Beginn der Längsverschiebung an die Schutzvorrichtung für die
Münzen selbsttätig in Wirkung; dies geschieht beim Lösen des Verschlusses, welcher
die Endstellungen des Zahlbrettes sichert.
Die Einrichtung istx folgende:
Der Zahlständer ruht auf einem Wagen, welcher mittelst der Rollen rrrr auf den
Gleitschienen s s1 hin- und herbewegt werden
kann. In dem senkrecht stehenden Zapfen dieses Wagens ist das Gestell g des Zahlständers
drehbar; letzteres ist aufserdem mit dem horizontal liegenden Zahnrad t versehen;
dieses greift in die am Untersatz gelagerte Zahnstange u ein. Durch Verschieben des
Wagens mittelst des über die Plattform vorstehenden Handgriffes χ findet ein Abrollen
des Zahnrades auf der Zahnstange und dadurch eine Drehung der offenen Seite des Zahlbrettes
um i8o° statt.
In den Endstellungen wird das Zahlbrett durch einen Verschlufs gesichert, und zwar
dient hierfür der Handgriff selbst, welcher, in dem Schlitz y der Plattform w gleitend, um
den Zapfen^1 unterhalb der Plattform drehbar
ist und behufs Endstellung in einen der Seitenschlitze
y^y1 eintreten kann, wie die Fig. ι
und 3 zeigen. Bei dieser Drehung bewirkt der einen zweiarmigen Hebel bildende Handgriff
χ zugleich mit der schrägen Fläche d eine Hebung des im Innern des Zapfens ^1
lagernden Stiftes f, welcher die gabelförmige Zugstange g2 herunterzieht und damit den
Hebelarm h, welcher mit dem Schutzbrett z4 fest verbunden ist, um seine Achse dreht und
das Schutzbrett von der Zahlbrettfläche abhebt. Es wird also in der Endstellung das Schutzbrett
abgehoben, während bei der Bewegung im Schlitz y dieses auf dem Zahlbrett ruht
und die Münzen in ihrer aufgezählten Lage sichert.
In jeder der beiden Endstellungen tritt beim Sichern derselben dieses Freimachen des Zahlbrettes
von der Schutzkappe i* ein, während andererseits beim Lösen des Verschlusses durch
Zurückdrehen des Handgriffes χ die Schutzkappe durch ihr eigenes Gewicht auf das Zahlbrett
fällt, indem die schräge Fläche d den Stift f wieder freigiebt.
Claims (2)
1. Bei dem im Haupt-Patent geschützten Zahlbrett
die Anordnung, dafs der Zahlbrettständer drehbar und längsbeweglich auf einer Gleitführung gelagert ist, derart, dafs
unter Vermittelung von Zahnrad und Zahnstange bei der Längsverschiebung zugleich
eine Drehung des Zahlbrettes erfolgt, zum Zweck, das Zahlbrett abwechselnd für Empfänger
und Zahler bequem benutzbar zu
' machen.
2. Bei der unter i. geschützten Anordnung die Verwendung eines drehbar gelagerten
Schutzbrettes z4 über dem Zahlbrett ^,
welches durch die in den Endstellungen des Zahlbrettes wirksam werdende Schliefsvorrichtung
derart bethätigt wird, dafs beim Verschlufs die Abhebung des Schutzbrettes
von der Zahlbrettfläche eintritt und beim Lösen des Verschlusses und Längsbewegen
des Zahlbrettständers dieses Schutzbrett auf dem Zahlbrett ruht und die darauf liegenden
Münzen gegen Verschiebung sichert.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62039C true DE62039C (de) |
Family
ID=336053
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62039D Active DE62039C (de) | Zählbrett |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62039C (de) |
-
0
- DE DENDAT62039D patent/DE62039C/de active Active
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