DE360810C - Asynchronmotor, dessen wirksamer Rotorwiderstand durch die Wirkung des Rotorstreufeldes auf Stromverdraengung oder Wirbelstrombildung bei erheblichen Schluepfungen starkvermehrt wird - Google Patents
Asynchronmotor, dessen wirksamer Rotorwiderstand durch die Wirkung des Rotorstreufeldes auf Stromverdraengung oder Wirbelstrombildung bei erheblichen Schluepfungen starkvermehrt wirdInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C3/00—Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
- B03C3/34—Constructional details or accessories or operation thereof
- B03C3/40—Electrode constructions
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Description
- Asynchronmotor, dessen wirksamer Rotorwiderstand durch die Wirkung des Rotorstreufeldes auf Stromverdrängung oder Wirbelstrombildung bei erheblichen Schlüpfungen stark vermehrt wird. Rotoren für Asynchronmotoren, die ein derartiges Nutenfeld ausbilden sollen, daß durch Stromverdrängung oder Wirbelstrombildung ein stark vermehrter effektiver Widerstand der Rotorwicklung bewirkt wird, führt man im allgemeinen mit tiefen schmalen Nuten aus, um große Widerstandsvermehrung der Rotorwicklung zu erzielen.
- ,Gegenstand der Erfindung ist nun eine derartige Ausbildung des Rotors, daß unter allen Umständen die günstigsten Anlaufverhältnisse erzielt werden. Geht man nämlich in dem Wunsche nach starker Widerstandsvermehrung sehr -weit, so zeigt sich, daß dadurch die Anlauffähigkeit der Motoren wieder verschlechtert wird. Das hat seinen Grund darin, daß dem größer werdenden Anlaufwiderstand der Rotorwicklung, der auf großes Anlaufmoment hinwirkt, schließlich ein Gegengewicht gehalten wird durch die vermehrte Rotorstreuung, die ihrerseits eine Verminderung des Anlaufmomentes bewirkt. Wegen der Rückwirkung der vom Streufeld induzierten Wirbelströme wird die Streuung solcher Nuten während des Anlaufes zwar wesentlich abgeschwächt, immerhin wird sie aber bei Ausführung sehr tiefer und sehr schmaler Nuten so beträchtlich, daß sie die günstige Wirkung der Widerstandsvermehrung stark behindert.
- Man erkennt daher, daß der Anlauf solcher Motoren mit wachsender Nutentiefe zunächst wegen der Widerstandsvermehrung besser wird, daß er aber schließlich wegen der überwiegenden Wirkung der Rotorstreuung wieder schlechter wird. Es gibt also eine ganz bestimmte Ausführungsart für die Rotornuten, bei der das höchste Drehmoment im Anlauf erzielt wird. Es ist dabei natürlich immer vorausgesetzt, daß die Anordnung der Leiter in der Nut stets so vorgenommen ist, daß sie bei jeder Nutenform die an sich größtmögliche Widerstandsvermehrung ergibt.
- Die gleichen Verhältnisse liegen auch vor, wenn man andere Streufelder des Rotors, z. B. die Stirnstreufelder, zur Erzeugung von Wirbelströmen und Widerstandsvermehrung benutzt. Auch hier überwiegt mit Verstärkung der Streufelder zunächst der Einfluß des erhöhten wirksamen Rotorwiderstandes, während bei sehr starken Streufeldern, die sich z. B. durch passend angeordnete Eiseneinlagen erzielen lassen, die Gesamtstreuung des Motors zu 'groß wird und daher das Anlaufmoment wieder sinkt. Eingehende Betrachtungen dieser Verhältnisse zeigen nun, .daß man, ziemlich @ unabhängig von der Anordnung der Rotorwicklung im- einzelnen, dann das größtmögliche Anlaufmoment erzielt, wenn man der Erfindung gemäß der Rotorstreuung derartiger Motoren einen Wert gibt, der gleich der Streuung der Statorstromkreise ist oder ihr sehr nahe kommt. Die Gesamtstreuung eines solchen Motors ist alsdann etwa das Doppelte der reinen Statorstreuung, die ja ihrerseits allein durch die geometrische Anordnung der Statorwicklung bestimmt ist. Es ist daher zweckmäßig, Motoren, die mittels Widerstandsvermehrung durch Stromverdrängung oder Wirbelstrombildung anlaufen sollen, mit Rotoren zu versehen, die eine ganz bestimmte, eben näher angegebene Streuung besitzen. Dies läßt sich durch passende Wahl der Verhältnisse von Nutenbreite und Nutentiefe oder durch passende Eiseneinlagen in die Nut oder in die Stirnverbindungen stets -erreichen.
- Da die Rotornutenstreuung nicht von dem Absolutwerte der Nutengröße, sondern nur von der geometrischen Form, also von den Verhältniswerten der Nutenmasse, abhängt, so hat man es unter Einhaltung dieses Gesetzes noch zur Wahl, die Größe des Nutenquerschnittes und damit den Querschnitt und Leitungswiderstand der Rotorstäbe so groß auszuführen, wie es zur Erzielung einer möglichst geringen Schlüpfung des Rotors beim normalen Lauf zweckmäßig ist.
- Will man einen Motor mit möglichst großem Anlaufmoment bauen, der durch lange Leitungen oder über Drosselspulen mit dem speisenden Netz verbunden ist, oder der. von einem einzelnen relativ kleinen Generator mit erheblichem Spannungsabfall gespeist wird, so muß man die Rotorstreuung naturgemäß so groß wählen, wie sie nicht der Statorwicklung allein, sondern dem gesamten Statorstromkreis eigentümlich ist. Alsdann erzielt man unter Berücksichtigung der Verhältnisse der gesamten Stromkreise den besten Anlauf des Motors.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRUcH: Asynchronmotor, dessen wirksamer Rotorwiderstand durch die Wirkung des Rotorstreufeldes auf Stromverdrängung oder Wirbelstrombildung bei erheblichen Schlüpfungen stark vermehrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorwicklung im Anlauf ganz oder nahezu die gleiche Streuung besitzt wie die Statorstromkreise, so daß also die Gesamtstreuung eines solchen Motors etwa das Doppelte der reinen Statorstromkreisstreuung ausmacht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE360810T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE360810C true DE360810C (de) | 1922-12-01 |
Family
ID=33494685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES46471D Expired DE360810C (de) | Asynchronmotor, dessen wirksamer Rotorwiderstand durch die Wirkung des Rotorstreufeldes auf Stromverdraengung oder Wirbelstrombildung bei erheblichen Schluepfungen starkvermehrt wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE360810C (de) |
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0
- DE DES46471D patent/DE360810C/de not_active Expired
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