DE730140C - Anordnung zur Gegenkompoundierung eines Leonardgenerators - Google Patents
Anordnung zur Gegenkompoundierung eines LeonardgeneratorsInfo
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- DE730140C DE730140C DEL99053D DEL0099053D DE730140C DE 730140 C DE730140 C DE 730140C DE L99053 D DEL99053 D DE L99053D DE L0099053 D DEL0099053 D DE L0099053D DE 730140 C DE730140 C DE 730140C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P7/00—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
- H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
- H02P7/18—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
- H02P7/34—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
- Anordnung zur Gegenkompoundierung eines Leonardgenerators Es ist bekannt, zur Gegenkompoundierung von Leonardgeneratoren eine Zusatzmaschint zu- verwenden, deren Anker in Reihe mit der fremderregten Erregerwicklung des Leonardgenerators geschaltet ist und deren Erregung vom Strom im Generatorkreis abhängig ist. Bei einer bekannten Anordnung dieser Art ist die Zusatzmaschine mit einer einzigen vom Hauptstrom durchflossenen Feldwicklung versehen, wobei das Feld des Generators dauernd in Abhängigkeit von der Belastung geschwächt wird. Bei -einer anderen bekannten - Anordnung der eingangs erwähnten Art ist die Zusatzmaschine mit zw@e@ Feldwicklungen versehen, von denen die eine fremderregt und die andere, ihr entgegenwirkende Feldwicklung, vom Hauptstrom erregt wird, wobei die kleinen und mittleren Belastungen die Zusatzmaschine infolge überwiegens ihrer Fremderregung die Erregung des Leonardgenerators bei zunehmender Belastung in abnehmendem Maße bzw. umgekehrt verstärkt und .erst bei starker überlastung infolge Überwiegens ihrer Hauptstromerregung die Erregung des Leonai"dgenerators schwächt. Wenn auch die zweite Lösung gegenüber der ersterwähnten Vorteile hinsichtlich besserer Baustoffausnutzung aufweist, so ist doch beiden Lösungen der Nachteil gemeinsam, daß auch im ungefährlichen Belastungsbereich die Erregung des Leonardgenerators und damit die Drehzahl des Arbeitsmotors von der auftretenden Belastung abhängig ist. Ist es nun bei einem Antrieb wichtig, eine bestimmte Drehzahl einregeln zu können, ohne daß dauernd. nach irgendwelchen Instrumenten nachgesteuert werden muß, so sind die bekannten Schaltungen nicht zu verwenden.
- Die Erfindung, die ebenfalls eine Zusatzmaschine mit zwei entgegenwirkenden Feldtvicklungen verwendet, von denen die eine fremderregt und die andere in Abhängigkeit vom Ankerstrom des Generators erregt wird, vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß die Gegenerregen@@dcklung der Zusatzmaschine von einem mit einer gleichbleibend erregten Feldwicklung und einer in Abhängigkeit vom Ankerstrom des Generators erregten Gegenerregerwicklung versehenen Hilfsgenerator über elektrische Ventile erst bei überschreiten der zulässigen Belastung gespeist wird. Diese Anordnung bringt den Vorteil, da,ß im eigentlichen Arbeitsbereich, d. h. also bis zur Gefahrengrenze, mit einer reinen Nebenschlußcharakteristik gearbeitet werden kann, und daß im Gefahrenbereich eine besonders starke Gegenwirkung zur Anwendung kommen kann.
- Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. G ist der Steuergenerator, der in diesem Fall von einem Dxehstrommotor !11 angetrieben wird. Mit dem Generator G ist noch eine Kompottnderregermaschine E gekuppelt, welche die Erregung für die Motoren, z. B. ,M,, sowie für eine das Feld F des Generators G speisende besondere Steuermaschine ST liefert, die zwei fremderregte Erregerwicklungen hat. Die eine dieser Wicklungen wird von der Erregermaschine F_ über einen regelbaren Widerstand RW gespeist und kann von Hand durch Einstellung des Regelwiderstandes RI-V geregelt werden, wodurch demnach auch die Ankerspannung des Generators G geändert wird. Die zweite Wicklung der Steuermaschine ST ist der ersten Feldwicklung entgegen geschaltet und wird von einem Hilfsgenerator HG gespeist. Dieser Hilfsgenerator hat zwei Feldwicklungen, von denen die eine von einem gleichbleibenden Strom erregt wird, während die zweite der ersten entgegen geschaltet ist und in einem Shunt SH im Ankerkreis des Generators G parallel geschaltet ist. Die Erregung dieser zweiten Wicklung ist also abhängig von dem im. Ankerkreis des Generators fließenden Strom. Das Verhältnis der beiden Feldwicklungen der Steuermaschine ST wird so gewählt, daß bei Erreichung des gerade noch zulässigen Stromes bzw. des diesem Strom zugeordneten Drehmomentes beide Wicklungen entgegengesetzt gleiche Amperewindungszahlen haben, so daß die Spannung des Hilfsgenerators HG dann Null ist. Steigt der Strom im Kreis des Generators G noch weiter an, so überwiegt die am Shunt liegende Wicklung, und es wird an den Ankerklemmen der Maschine HG eine Spannung erzeugt, welche eine Feldschwächung der Maschine ST und damit auch eine Herabsetzung der Ankerspannung des Steuergenerators G hervorruft. Durch entsprechende Wahl der Maschine HG kann erreicht werden, daß schon bei verhältnismäßig kleinem L her strom leine weitere Stromsteigerung mehr möglich ist. Der Hilfs-7enerator HG wird von einem Gleichstromhilfsmotor Hell angetrieben, dessen Feld von der Erregermaschine E gleichbleibend erregt und dessen Anker vom Generator G oder, wie dargestellt, von der Steuermaschine ST gespeist wird. Die Drehzahl des Motors H.41 ist also proportional der Ankerspannung des Generators G. Hierdurch wird erreicht, daß hei Änderung der Generatorspannung durch Veränderung des Regelwiderstandes RW immer ein passender Verhältniswert der Spannung am Anker des Hilfsgenerators HG vorhanden ist. In die Zuleitungen zu dem zweiten Feld der Steuermaschine ST sind zwischen der Fel.d«-icklung und dem Anker der -Maschine HG eIektrische Ventile V eingebaut, die verhindern, dal.i die von der gleichbleibenden Erregung des Generators HG herrührende Spannung einen Strom durch die zweite Feldwicklung durchtreibt. Die Gegenregelung wird also tatsächlich erst in einem Augenblick wirksam, in dem der Strom im Kreis des Generators G den zulässigen Höchstwert überschr eitet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Gegenkompoundierung eines Leonardgenerators mittels einer erst bei überschreiten einer bestimmten Belastung die Erregung des Generators schwächenden Zusatzmaschine mit zwei einander entgegenwirkenden Feldwicklungen, von denen die eine fremderregt und die andere in Abhängigkeit vom Ankerstrom des Generators erregt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenerregerwicklung der Zusatzinascbine (Steuermaschine ST; von einem mit einergleichbleibend erregten Feldwicklung und einer in Abhängigkeit vom Ankerstrom des Generators (G) erregten Gegenerregerwicklung versehenen Hilfsgenerator (HG) über elektrische Ventile (V) erst bei überschreiten der zulässigen Belastung gespeist wird. z. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsgenerator (HG ) von einem in seiner Drehzahl von der Ankerspannung des Leonardgenerators (G i oder der Zusatzmaschine (Steuermaschine ST) abhängigen Hilfsmotor (HM) angetrieben wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL99053D DE730140C (de) | 1939-09-14 | 1939-09-14 | Anordnung zur Gegenkompoundierung eines Leonardgenerators |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL99053D DE730140C (de) | 1939-09-14 | 1939-09-14 | Anordnung zur Gegenkompoundierung eines Leonardgenerators |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE730140C true DE730140C (de) | 1943-01-07 |
Family
ID=7289035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL99053D Expired DE730140C (de) | 1939-09-14 | 1939-09-14 | Anordnung zur Gegenkompoundierung eines Leonardgenerators |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE730140C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1117723B (de) * | 1956-06-27 | 1961-11-23 | Siemens Ag | Leonardgenerator, insbesondere fuer Seekabelwindenantriebe |
-
1939
- 1939-09-14 DE DEL99053D patent/DE730140C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1117723B (de) * | 1956-06-27 | 1961-11-23 | Siemens Ag | Leonardgenerator, insbesondere fuer Seekabelwindenantriebe |
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