DE36068C - Neuerung an Fahrrädern zwecks elastisch federnder Verbindung des Rahmens und der Räder - Google Patents

Neuerung an Fahrrädern zwecks elastisch federnder Verbindung des Rahmens und der Räder

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DE36068C
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DE
Germany
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frame
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resilient connection
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36068D
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English (en)
Original Assignee
W. LEE in London, England, 110 Cannon Street
Publication of DE36068C publication Critical patent/DE36068C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K25/00Axle suspensions
    • B62K25/04Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K2201/00Springs used in cycle frames or parts thereof
    • B62K2201/06Leaf springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbäu.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 15. October 1885 ab.
Diese Erfindung betrifft eine federnde Aufhängung der Gestelle bei Velocipeden und ähnlichen Fahrzeugen zu dem Zwecke, die Stöfse und Erschütterungen beim Befahren unebener Wege abzuschwächen.
Auf beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 in Seitenansicht ein Dreirad mit der neuen Einrichtung ;l Fig. 2 bis 5 sind Einzelheiten der Einrichtung in gröfserem Mafsstabe.
Die Fig. 6 und 7 zeigen die Einrichtung bei einem Zweirad.
Bei dem in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Dreirad sind die Stützen d für die Trittkurbelwelle f über die Radachsen e hinaus verlängert und hier mit Schlitzen d1 versehen, in welchen die entsprechend geformten Kopfenden a2 der Gabelenden a1 des Gestelles a auf- und abgleiten können. Die Köpfe a2 sind zu diesem Zwecke mit Bunden dA versehen, so dafs ein seitliches Herausgleiten verhindert wird. Zwischen dem Gestell α und den Stangen d sind aufserdem noch schräge Stützen g eingeschaltet, deren untere Enden ebenfalls in Schlitzen d2 der Stangen d auf- und niedergleiten können. Zwischen d und α1 sind starke, zurückgebogene Federn h hl angeordnet, welche am unteren Ende an besonderen Ansätzen d2 der Stützstangen befestigt sind. Die Federn bestehen vorzugsweise aus flachem Stahl und sind zweckmäfsig in der dargestellten C-Form gebogen.
Im Zustande der Ruhe befinden sich die Gleitköpfe a2 im oberen Theile ihrer Schlitze.
Es ist ersichtlich, 'dafs bei dieser Construction Stöfse, welche auf die Triebräder wirken, in wirksamer Weise von den Federn h hx aufgenommen werden, so dafs sie sich nur in kaum merkbarer Weise auf das Gestell übertragen können.
Eine ganz analoge Einrichtung ist auch zur Milderung der Stöfse des Lauf- oder Lenkrädchens c getroffen, Fig. 4. Das hintere Ende <z4 des Rahmens ist hierzu mit einer Hülse i versehen, welche auf dem Stiel k der Gabel I auf- und abgleiten kann. Zwischen letztere und das Rahmenende ist ebenfalls eine im mittleren Theil C-förmig umgebogene Feder h h1 eingeschaltet, welche mittelst eines Auges I' auf dem Gabelhals auflagern kann und die Hülse i in gewissem Abstande von letzterem hält, so dafs die federnde Wirkung bei Stöfsen zur Geltung kommen kann.
Ein Vortheil der neuen Einrichtung besteht darin, dafs bei etwaigem Bruche der einen oder anderen Feder das Fahrrad unbehindert weiter benutzbar bleibt, nach Art eines gewöhnlichen Fahrrades ohne Federn, da dann die Rahmenköpfe a2· bezw. i einfach auf ihren Stützen d bezw. / aufliegen. Die ersteren, a2, kommen alsdann auf die unteren Enden der Schlitze dl zu liegen. Die Spannung der Antriebsketten wird hierbei jedoch in keiner Weise geändert und die genügende Festigkeit und Steifheit des ganzen Gestelles stets durch die Streben g hinreichend gesichert.
Um die Reibung zwischen der Hülse i und dem Stiel k möglichst zu verringern, wird die Hülse i so gefertigt, dafs sie, wie Fig. 4 in punktirten Linien zeigt, nur an den beiden Enden an den Stiel k anschliefst.
Bei dem in den Fig. 6 und 7 dargestellten Fahrrad ist der Rücken η in analoger Weise
mit einer Hülse η1 versehen, welche auf dem Stiel ο der Triebradgabel ρ auf- und abgleiten kann und durch eine flache Feder q, welche mit dem vorderen, als Auge ausgebildeten Ende auf dem Gabelhals p1 ruht, in geeigneter Stellung gehalten wird, um Stöfse in der einen oder anderen Richtung aufnehmen zu können. Auf der vorderen Seite ist die Hülse nl etwas ausgespart und an dieser Stelle der Stiel ο mit einem Auge n2 versehen, das zur Aufnahme eines Zapfens für die Lagerung des Bremshebels dient. Dieser Zapfen verhindert gleichzeitig, dafs das Rad b über einen gewissen Winkel hinaus gegen den Rücken η verdreht wird. Der Rücken η ist am unteren Ende mit einer Gabel r versehen, deren Schenkel ebenfalls wiederum mit Hülsen i ausgestattet sind, die auf den Schenkeln k einer besonderen, mit der Achse c2 verbundenen Gabel s auf- und abgleiten können. Die Gabel s endigt in einen Stiel, welcher oben in einem an dem Rücken η befestigten Arm t geführt wird. Zwischen die Schenkel der Gabel r und der Gabel s sind in der oben angegebenen Weise C-förmig gebogene Federn hhl eingeschaltet, und eine ebensolche Feder ist auch zwischen den Arm t und den Stiel 5 eingeführt, welcher hierzu mit einem Bund versehen ist, auf welchen sich das untere Ende der Feder tl stützt, so dafs also die Federung hierdurch noch erheblich vermehrt wird und Stöfse somit in noch wirksamerer Weise compensirt werden.
Durch die Belastung des vorliegenden Fahrrades seitens des Fahrers werden die Federn etwas zusammengeprefst, so dafs auch ein Federn nach oben stattfinden kann und somit auch Stöfse in dieser Richtung aufgenommen werden.
Die zu wählende Federstärke richtet sich nach den speciellen Umständen; die Form der Feder kann auch etwas geändert werden. Die beschriebene Einrichtung erleichtert wesentlich das Lenken des Fahrrades, da die Reibung zwischen dem Rücken oder Gestell und der Gabel bei der gewählten Construction wesentlich vermindert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Fahrrädern die Combination der zwischen Rahmen und Räder eingeschalteten kreis- oder C-förmig gebogenen Federn h h1 mit einer auf dem Gabelstiel k verschiebbaren Hülse i oder mit in Schlitzen der Lagerstützen d gleitenden Rahmenköpfen a2 zwecks elastisch federnder Verbindung des Rahmens und der Räder.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT36068D Neuerung an Fahrrädern zwecks elastisch federnder Verbindung des Rahmens und der Räder Expired - Lifetime DE36068C (de)

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