DE360623C - Gesteuerter Ventilvergaser - Google Patents

Gesteuerter Ventilvergaser

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DE360623C
DE360623C DEG48769D DEG0048769D DE360623C DE 360623 C DE360623 C DE 360623C DE G48769 D DEG48769 D DE G48769D DE G0048769 D DEG0048769 D DE G0048769D DE 360623 C DE360623 C DE 360623C
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carburetor
fuel
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valve
slide
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DEG48769D
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JOSEF GRACZYK
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JOSEF GRACZYK
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M21/00Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/12Devices or methods for making a gas mixture for a combustion engine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Gesteuerter Ventilvergaser. Gegenstand der Erfindung ist ein gesteuerter Ventilvergaser, insbesondere für die Zerstäubung schwerster Brennstoffe, bei welchem mittels eines an sich- bekannten, von der Motorwelle aus angetriebenen Schiebers, z. B. Drehschiebers, Brennstoffdüse und Zusatzluftöffnung gleichzeitig in der Weise gesteuert werden, daB im ersten Teil des Kolbenhubes bei geschlossener Zusatzluftöffnung Brennstoff, u. U. mit einer kleinen - Menge Zusatzluft ,gemischt, in den Vergaserraum gesaugt, im zweiten Teil des Kolbenhubes dagegen bei geschlossener oder infolge unzureichenden Unterdruckes außer Tätigkeit befindlichen Brennstoffdüsenöffnung Zusatzluft in den Vergaserraum eingeführt wird. Dadurch wird eine besonders innige und gleichförmige sowie genau regelbare Mischung von Brennstcff und Luft bei allen Drehzahlen des Motors einerseits, eine vollkommene Vergasung des Brennstoffes vor Eintritt in den Zylinder auch bei schwerflüchtigen Brennstoffen (Schweröl) und infolgedessen die vollständige Ausnutzung des Wärmeinhaltes des Betriebsstoffes andererseits herbeigeführt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt Abb. z in Ansicht und Abb. 2 bis 5 , in verschiedenen Querschnitten eine Ausführungsform, bei welcher durch den Drehschieber unmittelbar nur die Zusatzluftöffnungen gesteuert werden, Abb. 6 bis 8 in verschiedenen Querschnittenl und Abb.9 in einer Einzelheit die zweite Ausführungsform, bei welcher durch den Drehschieber gleichzeitig unmittelbar Zusatzluftöffnung und Brennstoffdüse gesteuert werden.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. r bis 5 sitzt im Vergaserkörper unterhalb der um Achse ei drehbaren Gemischdrossel e das Brennstoffzuführungsrohr 2o, dessen Düsenrohr 21 der Brennstoff von dem durch Unterdruck angehobenen Absperrventil 2.2 aus zugeführt wird. Aus der Mündung dieses Düsenrohres 2z, welche durch von außen einstellbaren Drosselkegel 23, nach Art des zu verwendenden Brennstoffes und den Eigenschaften des Motors eingestellt werden kann, tritt der Brennstoff in das Rohr 2o und bei Leerlauf durch Ausfräsungen in der Mantelfläche der Brennstoffdüse 21 zu einem Kanal 24 in der Vergaserwand, der in dem Vergaserrohr in der Nähe der Gemischdrossel mündet. Ferner sind in dem Brennstoffrohr 2o für den Normalbetrieb des Motors unmittelbar Öffnungen vorgesehen, durch welche der Brennstoff in das Vergaserrohr ausspritzen kann. Das Düsenrohr 21 kann nach'Lösen der mit Kopf 26 versehenen Schraube 25 aus dem Brennstoffrohr 2o herausgezogen werden.
  • Der Eintritt der Zusatzluft erfolgt durch Stutzen L. Dieser Stutzen mündet in einen doppelwandigen zylindrischen Ansatz m des Vergasergehäuses, welcher mit Durchtrittsöffnungen g, 1a für die Zusatzluft zum Vergaser versehen ist. Diese Durchtrittsöffnungen Ja führen zu Kanälen i, die mit dem Vergaserraum unterhalb der Gemischdrossel in unmittelbare Verbindung stehen. In dem zylindrischen Ansatz m läuft nun der Drehschieber f2, der :mit Schieberöffnungen bi bis b4 versehen ist, tun, indem er -durch Welle k von der Motorwelle aus gegebenenfalls mit Übersetzungsmitteln angetrieben werden kann. Der Schieber f 2 schleift nicht unmittelbar auf den Innenwandungen des zylindrischen Ansatzes in, sondern unter Zwischenschaltung einer von außen einstellbaren Schieberbüchse f, die ebenfalls mit Durchtrittsöffnungen versehen ist. Die Einstellung der Schieberbüchse f findet durch Stellschraube p, die in einem Schlitz des zylindrischen Ansatzes gleiten kann, von außen statt. Da sie mit Durchtrittsöffnungen e1 und c2 von anderem Querschnitt als die Durch-.trittsöffnungen g, h des Vergasergehäuses versehen ist, hängt von - der Einstellung der Büchse f sowohl der freigegebene maximale Durchtrittsquerschnitt für die Zusatzluft als auch de Periode, innerhalb welcher die Freigabe durch den umlaufenden Drehschieber f 2 erfolgt, ab, was für die bequeme Regelung des Brennstoffzulaufs und der Zusatzluftzuführung wesentlich ist.
  • Wird die Drosselklappe e nach Ablauf des Motors geöffnet, und läuft der Schieber b1 um, so wird, solange durch ihn die Durchtrittsöffnungen c1 und c2 bzw. g, h abgeschlossen sind, ein sehr hoher Unterdruck im Vergaserrohr auftreten, der ausreicht, das Brennstoffventil 22 und die Widerstände der Düsenleitung zu überwinden, so daß der Brennstoff in das Vergaserrohr eingespritzt wird. Öffnet dann der Schieber f2 die Durchtrittsöffnungen für die Zusatzluft, so wird Zusatzluft angesaugt, gleichzeitig sinkt aber auch der Unterdruck im Vergaser, wodurch die Zuströmung des Brennstoffes aufhört und nunmehr die Mischung des Brennstoffes mit der angesaugten Zusatzluft und die Vergasung desselben erfolgt.
  • Die Einstellung der Drosselklappe erfolgt durch Handhebel 30; gleichzeitig kann an einem Arm 29 dieses Handhebels ein Lenker 28 angeordnet sein, der den Arm 27 schaltet, an welchem das Brennstoffventil 23 so befestigt ist, daß durch Verdrehung dieses Armes 27 das Brennstoffventil 23 in entsprechendem Maße von seinem Sitz durch Schraubenführung abgerückt wird, wodurch die Öffnung der Düsenmündung gemäß der Lage der Gemischdrossel erfolgt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 6 bis 8 wird nicht nur die Zusatzluft, sondern durch ein und denselben umlaufenden Schieber auch gleichzeitig unmittelbar die Ansaugung des Brennstoffes gesteuert. Es ist wieder e die Gemischdrossel, welche durch Handhebel 3o geschaltet werden kann. Im Vergaserrohr ist wieder ein Stutzen m angeordnet, der aber nun nicht mehr seitlich zum Vergaserrohr herausragt, sondern das ganze Vergaserrohr durchsetzt. In diesem Stutzen m läuft unter Zwischenschaltung der von außen einstellbaren Büchse f # der Drehschieber f2, von Achse k aus angetrieben, um. Er besitzt Durchtrittsöffnungen bi bis b4 für die Zusatzluft und Durchtrittsöffnungen n1 bis n4 für den Brennstoff, der aus dem Düsenrohr 2o, das unterhalb des Drehschiebers f 2 achsial im Vergasergehäuse sitzt und durch eine Öffnung p1 der Büchse f in der entsprechenden Lage der Öffnungen n1 bis n4 in das Innere des Drehschiebers f 2 und von hier durch Öffnung p2 zum Vergaserrohr unterhalb der Gemischdrossel tritt. Die Öffnungen n1 bis n4 im Drehschieber f2 sind so angeordnet, daß, wenn sie den Durchtritt des Brennstoffes aus dem Düsenrohr 2o nach der Gemischdrossel hin freigeben, die Öffnungen bi bis b4 die Büchse f bzw. die Durchtrittsöffnungen g für die Zusatzluft absperren und umgekehrt.
  • Es ist hieraus ersichtlich, daß zunächst beim Umlauf des Schiebers nach Öffnung der Gemischdrossel e der Brennstoff aus dem Düsenrohr 2o in den Vergaserkörper gesaugt und dann nach Öffnung der Zusatzluftquerschnitte und Abschluß der Brennstoffquerschnitte die Zusatzluft nachgesaugt wird. Die Büchse f wird mit dem Handhebel 3o durch den Lenker 31 und den um einen festen Zapfen schwingenden geschlitzten Hebel 32 in Abhängigkeit von der Gemischdrossel e so eingestellt, daß die Schlitze p1 und P2 den Durchtritt des Brennstoffes durch die Öffnungen n1 bis n4 mehr oder weniger freigeben. Zu diesem Zwecke sind, wie aus Abb. 9 ersichtlich, die Schlitze p1 und P2 als Keilschlitze in achsialer Richtung der Schieberbüchse f ausgebildet.

Claims (3)

  1. PATENT@ANsFRÜCHE: i. GesteuerterVentilvergaser,insbesondere für die Zerstäubung schwerster Brennstoffe, gekennzeichnet durch die Anwendung eines an sich bekannten, von der Motorwelle aus angetriebenen Schiebers, z. B. Drehschiebers (f2), der gleichzeitig Brennstoffdüse und Zusatzluftöffnung so steuert, daß im ersten Teil. des Kolbenhubes bei geschlossener Zusatzluftöffnung Brennstoff, u. U. vermischt mit einer kleinen Menge Zusatzluft, in den Vergaserraum gesaugt, im zweiten Teil des Kolbenhubes dagegen bei geschlossener, oder infolge unzureichenden Unterdruckes außer Tätigkeit tretender Brennstoffdüsenöffnung Zusatzluft in den Vergaserraum eingeführt wird.
  2. 2. Ventilvergaser nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen von der Motorwelle aus angetriebenen Rohrschieber (f2), welcher einerseits Schlitze (b1 bis b4) für den Durchtritt der Zusatzluft zum Schiebersitz und Vergaserraum, andererseits zu den Schlitzen versetzte Löcher (n1 bis n4) für den Durchtritt des Brennstoffes aus der Düse in den Vergaserraum aufweist und bei dessen Drehung von der Motorwelle zunächst (im ersten Teil des Kolbenhubes) die- Brennstoffdüsenmündung geöffnet wird, während im zweiten Teil des Kolbenhubes die Brennstoffdüsenöffnung geschlossen, der Eintrittsquerschnitt für die Zusatzluft dagegen geöffnet wird (Abb. 6 bis 9).
  3. 3. Ventilvergaser nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Motorwelle aus angetriebene Rohrschieber lediglich Schlitze für den Durchtritt der Zusatzluft zum Vergaserinnern aufweist, während die Brennstoffdüsenmündung unmittelbar mit dem Vergaserraum in Verbindung steht, und daß der zu überwindende Saugwiderstand zum Austritt des Brennstoffes aus der Düsenmündung so groß gewählt ist, daß lediglich im ersten Teil des Kolbenhubes bei geschlossener Luftöffnung Brennstoff angesaugt wird, während bei geöffnetem Zusatzluftquerschnitt der Unterdruck im Vergaser zum Ansaugen des Brennstoffes ungenügend ist (Abb. i bis 5). q.. Ventilvergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebersitz als zylindrische Büchse (f) ausgebildet ist, welche den von der Motorwelle aus angetriebenen Rohrschieber konzentrisch umschließt und bei Drehung oder Längsverschiebung die Durchtrittsquerschnitte für den Brennstoff und die Zusatzluft einstellen hilft.
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