DE433082C - Spritzvergaser - Google Patents

Spritzvergaser

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DE433082C
DE433082C DEC35794D DEC0035794D DE433082C DE 433082 C DE433082 C DE 433082C DE C35794 D DEC35794 D DE C35794D DE C0035794 D DEC0035794 D DE C0035794D DE 433082 C DE433082 C DE 433082C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M9/00Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position
    • F02M9/08Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position having throttling valves rotatably mounted in the passage
    • F02M9/085Fuel spray nozzles in the throttling valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Spritzvergaser. Es sind Vergaser bekannt, bei denen die Spritzdüse in eine Kammer des Drosselorgans mündet und außerdem die Brennstofflieferung durch ein besonderes mit dem Drosselorgan zusammen verstellbares Regelorgan beeinflußt wird. Gemäß der Erfindung ist eine Anordnung dieser Art für --Mehrdüsenvergaser ausgebildet worden, zu dem Zweck, einen gleichmäßigen Übergang von einer Düse zur anderen zu gewährleisten.
  • Abb. i und 2 zeigen schematisch zwei dieser bekannten Anordnungen, die in gleicher Weise wirken. Die leiden Langsamlaufdüsen b bzw. B von gleicher Wirkung stehen durch kleine Öffnungen mit dem Drosselorgan a bzw. A in Verbindung; die Vollastdüsen hingegen sind im Durchgangsrohr c bzw. C für die Luft, und zwar im verengten Durchtrittsquerschnitt derselben, angeordnet vor dein Drosselorgan. Die Drücke an beiden Düsen ändern sich daher bei Verstellen des Drosselorgans nach verschiedenen Gesetzen. Vom Leerlauf an bis zum Eintritt derjenigen Stellung, in welcher die Hauptdüsen c oder C in Tätigkeit treten, liefern nur die Langsamlaufdüsen b oder B Brennstoff, weil der Unterdruck nicht ausreicht, um den Brennstoff aus den Hauptdüsen c bzw. C zu saugen. Wenn man nun das Drosselorgan a bzw. A weiter öffnet, erfolgt das Spiel der Hauptdüsen c oder C verspätet und heftig, und es tritt eine Betriebsschwierigkeit auf, welche unter der Bezeichnung »Durchgangspunkt« bekannt ist.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung dieses Nachteils und die Herbeiführung einer allmählichen Steigerung der Vergaserleistung durch allmählich eintretende Wirkung der verschiedenen Spritzdüsen. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die verschiedenen Spritzdüsen in Abhängigkeit vom Unterdruck im Innern des Drosselorgans, z. B. eines doppelt wirkenden Drosselhahnes, gebracht werden, wobei man die Brennstoff- bzw. Vorgemischlieferung der verschiedenen Spritzdüsen durch ein besonderes, mit dem Drosselorgan verstellbaren Regelorgan regelt. Beispielsweise kann zu diesem Zwecke ein Organ angeordnet sein, welches sich mit dem Drosselhahn verschiebt und die Querschnittsregelung in den verschiedenen Leitungen bewirkt, durch welche die verschiedenen Spritzdüsen mit dem Innern des Drosselorgans in Verbindung stehen. Wenn z. B. der Drosselhahn so angeordnet ist, daß er um die Längsachse eines Düsensystems, bestehend aus Langsamlauf- und Hauptdüse, schwingt, kann dieser Drosselhahn mit einem zylindrischen Schieber versehen sein, durch welchen einerseits der Durchtrittsquerschnitt des Kanals geregelt wird, der das Innere des Drosselhahnes mit den Luftzuführungskanälen für die Hauptdüse verbindet, und anderseits der Querschnitt, durch welchen diese Kanäle mit der Außenluft in Verbindung stehen, mit der Folge, daß man nach einem vorbestimmten Gesetz den auf die Hauptdüse wirkenden Unterdruck in Abh°ngigkeit vom Unterdruck im Hahnquerschnitt ändert. Die Änderungsfolge kann dabei durch eine bestimmte Steuerung des Schiebers in bezug auf den Hahn herbeigeführt werden.
  • Erfindungswesentlich ist ferner, daß -die Spritzdüsen (Langsamlauf- und Hauptdüse) auf einer herausziehbaren Stange sitzen, welche leicht kontrolliert und durch eine andere ersetzt werden kann.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. 3 und q. zeigen im Schnitt einen Vergaser, bei welchem die Achse der Spritzdüsen mit der Achse des drehbaren Drosselorgans zusammenfällt, Abb. 5, 6 und 7 Schnitte nach der Linie IV-IV der Abb. 3, Abb.8, 9 und io Schnitte nach der Linie V-V der Abb. 3.
  • Abb. i i ist ein Aufriß des gesamten Vergasers in verkleinertem Maßstabe.
  • Der doppelt wirkende Hahn i ist drehbar im Gehäuse 2 gelagert und bildet eine Kammer 3 veränderlichen Unterdruckes. Gemäß der Erfindung weist dieser Hahn einen Schieber q. auf, der sich um ein Laternenrohr 5 dreht, in dessen Innern die Hauptdüse 6 und die Langsamlaufdüse 7 sitzt. Der Austritt des Brennstoffes oder des Brennstoffgemisches aus der Langsamlaufdüse 7 erfolgt durch Öffnungen8, und zwar unmittelbar unter Wirkung des Unterdruckes in der Kammer 3 des Hahnes i. Die Hauptdüse 6 dagegen liefert, während sie gleichzeitig die Langsamlaufdüse 7 speist, den Brennstoff durch ihre seitlichen Öffnungen in eine ringförmige Kammer i9, zu welcher Bremsluft durch einen Kanal 17 und die Öffnungen 18 tritt. Das gebildete Primärgemisch tritt durch den ringförmigen Raum 16 und die Öffnungen 12 und 13 des Laternenrohres bzw. des Schiebers in die Vergaserkammer 3. Die Zusatzluft tritt durch Kanal 9 ein und gelangt durch die regelbaren Öffnungen i o und i i zu dem ringförmigen Raum 15 zur Herbeiführung Tier vollständigen Mischung des Primärgemisches.
  • In der Langsamlaufstellung deckt der Schieber die Öffnungen 12 ab, so daß der Gemischaustritt . aus der Hauptdüse 6 geschlossen ist und daß nur die Hilfsdüse 7 durch die Öffnungen 8 dem Unterdruck in der Vergaserkammer ausgesetzt ist. Es ist ersichtlich, daß die Üffnungen 8 durch seitliche Öffnungen 8' mit dem Ringraum 15 in Verbindung stehen, der seinerseits in diesem Augenblick durch die Öffnungen io und i i mit dem Lufteintrittskanal9 verbunden ist, so daß die durch die Kammer 15 und durch die Öffnungen 8' angesaugte Luft sich mit dem durch die Öffnungen 8 hindurchtretenden Brennstoff mischen kann.
  • In der V ollaststellung dagegen stehen die Öffnungen 12 und 13 vollständig offen, während die Öffnungen io und ii für die Zusatzluft geschlossen oder nur teilweise geöffnet sind. Hierbei unterliegt die Hauptdüse in beabsichtigtem Maße der Wirkung des Unterdruckes in der Kammer 3 und liefert das Primärgemisch durch die Öffnungen 12 und 13 in diese Kammer, während die Langsamlaufdüse, die jetzt einem nicht ausreichenden Unterdruck unterworfen ist, Brennstoff nicht mehr liefert.
  • Hervorzuheben ist noch der Lufteintritt durch die hohle Stange 22 mit Regelschraube 23, um den Langsamlauf zu regeln.
  • Eine Besonderheit der Anordnung besteht noch darin, daß die relative Lage der öffnungen im Laternenrohr ,zu demjenigen im Schieber geregelt werden kann, so daß die Funktion der Hauptdüse in Abhängigkeit von der Gasdrosselstellung vorverlegt, nachverlegt, abgeschwächt oder verstärkt werden kann. Wenn man einen »Durchgangspunkt«, hervorgerufen durch Brennstoffüberschuß, feststellt, so verlegt man die Öffnung 12 in bezug auf die Öffnung 13 zurück. Wenn man einen »Durchgangspunkt«, hervorgerufen durch Luftüberschuß, feststellt, so verlegt man die Öffnung 12 in bezug auf die Öffnung 13 vor. Diese Regelung kann bei der in der Zeichnung dargestellten Konstruktion folgendermaßen stattfinden: Das Laternenrohr 5 ist drehbar um seine Achse durch eine Schulter 2o gelagert, die auf einem entsprechenden Sitz des @'ergaserkörpers ruht. Die Verdrehung erfolgt einfach durch Anordnung einer seitlichen Druckschraube, nach deren Lösen das Laternenrohr gedreht «-erden kann und alsdann in der gewünschten Lage festgehalten «-erden kann. Zweckmäßiger ist es, das Laternenrohr fest auf dein unteren Teil des Vergaserkörpers zii lagern und letzteren beweglich zum eigentlichen Vergasergehäuse 2 anzuordnen. Die Abb. i i zeigt eine solche Ausführungsweise. Der ganze untere Teil 2d. des Vergaserkörpers kann sich mit (lern in ihm befestigten Laternenrohr 5 um die vertikale Achse -i--x des Gehäuses 2 für den Hahn i drehen. Ein Zeiger 25 am unteren drehbaren Gehäuseteil verschiebt sich dabei längs einer Skala am festen Vergaserkörper (z. B. längs Skalastrichen »heiß und kalt«), so daß die Anfangsstellung des Rohres in bezug auf die Anfangsstellung des Hahnes nach der Außentemperatur eingestellt «erden. Preßschrauhen 26 gestatten dann die Feststellung der eingestellten Lage. Die Einstellung des Laternenrohres in bezug auf den im Hahn gelagerten Schieber nach der Außentemperatur kann auch durch andere mechanische Mittel von Hand oder auch durch Therniostatenregelung erfolgen.
  • Eine andere Besonderheit der Anordnung besteht auch darin, daß die Hauptdüse 6 auf dem Rohr befestigt ist, welches die Langsamlaufdüse 7 trägt, wobei die Düsenanordnung auf der Stange 22 sitzt, die nach oben ohne Demontage von Vergaserteilen herausgezogen werden kann, so daß man schnell die Düsen besichtigen und ergänzen kann.
  • Wesentlich für die Erfindung ist, daß der Raum, in welchem die Düsen den Brennstoff oder das Brennstoffgemisch liefern, im gegebenen Augenblick mit dem Innern des Drosselhahnes in Verbindung stehen, und zwar unter Vermittlung eines Hilfsregelorgans, dessen Verschiebungen in Abhängigkeit von den Einstellungen des Drosselorgans erfolgen, derart, daß die Hauptdüse in der Langsamlaufstellung abgeschlossen ist, wobei das Abschlußorgan sich allmählich mit fortschreitender Öffnung des Drosselorgans iffnet. Die Schaltung dieses Regelorgans kann in bestimmten Fällen gleichzeitig mit derjenigen des Drosselorgans durch elastische Kupplungen erfolgen mit einer gewissen Vor- oder --Nacheilung, um die Funktion der Hauptdüse zu verzögern oder zu beschleunigen. Man kann auch, wenn die Düsen in einer Abzweigleitung sitzen, die Regelung des auf die eine oder die andere der Düsen wirkenden Unterdruckes dadurch herbeiführen, claß man mit dem ersten Hilfsorgan ein zweites Hilfsorgan, das automatisch von Hand gesteuert wird, verbindet und das seinerseits die Lufteintrittsquerschnitte in den Abzweigleitungen regelt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vergaser mit einer Leerlaufdüse und mehreren Hilfsdüsen in Verbindung mit einem Drosselorgan mit innerer, als Mischraum dienender Kammer, welches zweckmäßig als doppelt wirkender Hahn ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, claß nicht nur die Leerlaufdüse, sondern auch die Hilfsdüsen (insbesondere die Vollastdüse) mittelbar oder unmittelbar in die innere Kammer des Drosselorgans münden und daß das Drosselorgan selbst mit einem Regelschieber verbunden ist, der das gegenseitige Verhältnis der von den einzelnen Düsen gelieferten Vorgemischmengen regelt.
  2. 2. Vergaser nach Anspruch i mit zwei Düsen, einer Leerlaufdüse und einer Volllastdüse, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Drosselorgan verbundene Schieberdie Eintrittsöffnung für die Gemischluft der Hauptdüse oder die Austrittsöffnung des Vorgemisches aus der Hauptdüse oder aber beide Öffnungen regelt.
  3. 3. Vergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselorgan als ein um die Längsachse der Düse sich drehender Hahn ausgebildet ist und einen zylindrischen Schieber enthält, der einerseits den Durchtrittsquerschnitt des 'Verbindungskanals zwischen Hauptdüsen und Luft- oder Vorgemischkanal und Hahninnern und anderseits den Verbindungskanal zwischen diesen Kanälen und der Außenluft regelt. , Vergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die vom Regelorgan gesteuerten Öffnungen tragende Laternenrohr in bezug auf den Regelschieber einstellbar angeordnet ist. 5. Vergaser nach Anspruch i, dadurch gelkennzeichnet, daß Langsamlaufdüse und Vollastdüse am Ende einer achsial des Vergasers herausziehbaren Stange sitzen.
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