DE2110149B2 - Differenzdruckregelventil - Google Patents
DifferenzdruckregelventilInfo
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- F16K47/00—Means in valves for absorbing fluid energy
- F16K47/08—Means in valves for absorbing fluid energy for decreasing pressure or noise level and having a throttling member separate from the closure member, e.g. screens, slots, labyrinths
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- F16K1/52—Means for additional adjustment of the rate of flow
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Description
Die Erfindung betrifft ein Differenzdruckregelventil mit von einer Arbeitsmembran entgegen der Wirkung
einer Ventilfeder verstellbarem Ventilkegel und einem Drosselorgan, welches auf der Eingangsseile des Ventilsitzes dem Ventilkegel gegenüberliegt, dessen Ar·
beitsmembran von dem Differenzdruck vor und hinter to
dem Drosselorgan beaufschlagt wird.
Bisher wurde das dem von der Arbeitsmembran gesteuerten Hauptventilkegel vorgeschaltete Drosselorgan ebenfalls nur als einfacher Ventilkegel ausgebildet.
Hierbei lag der Drosselspalt zwischen diesem Drosselventilkegel und dem Ventilsitz des Hauptventilkegels.
Dies hatte den Nachteil, daß man keine gleichmäßige und zuverlässige Regelung erhielt, weil der Raum zwischen dem Drosselspalt und der Regelstelle, d, h. der
öffnung zur Impulsdruckableitung z" Wein war. um die
für eine gute Mengenmessung erforderliche Rückführung
von kinetischer Energie in statische Energie zu
erzielen. Bei einer stärkeren Annäherung des Drosselventilkegels
an den Ventilsitz ergaben sich überdies sehr ungünstige Strömungsverhältnisse. Auch ließ sich
der Drosselquerschnitt nur in gewissen Grenzen und nicht ohne weiteres mit der gewünschten Genauigkeit
einstellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Wirkungsweise und Regelgenauigkeit von Differenzdruckregelventilen
der eingangs genannten Art auf einfache Weise mit Hilfe einer gu. einstellbaren und wenig Platz
beanspruchenden Vordrossel zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Drosselorgan in an sich bekannter Weise
aus einem Drehschieber berteht, aus dessen hinter der
Drosselöffnung liegendem Innenraum d-v ^e Jrossefte
Impulsdruck in die eine Arbeitskammer des Membrangehäuses
abgeleitet wird. Der Vordruck wird dabei in an sich üblicher Weise aus dem vor dem Drehschieber
liegenden Eingangsraum des Ventilgehäuses entnommen.
Dadurch wird erreicht, daß hinter der Drosseloffnung
des Drosselorgans, nämlich des Drehschiebers, innerhalb desselben ein verhältnismäßig großes Volumen
vorhanden ist. in welchem eine Beruhigung der Strömung und ein Ausgleich stattfindet, bevor der sn die
zugehörige Membnnkammer einzuleitende Impulsdruck hintei dem Drosselorgan abgenommen wird.
Dort ist auch die kinetische Energie der Strömung weitgehend in statische Energie rückgeführt, was für
eine genaue und störungsfreie Regelwirkung gerade bei einem Differenzdruckregelventil von wesentlicher
Bedeutung ist.
Eine Vordrossel in Form eines Drehschiebers ist zwar an sich aus der deutschen Patentschrift 894 180
bekannt. Dort handelt es sich aber nicht um ein Differenzdruckregelventil,
sondern um ein einfaches, von Hand betätigbares Regulierventil mit einem davon unabhängig
voreinstellbaren Hahnküken. Daher konnte es für einen durchschnittlichen Fachmann nicht ohne
weiteres naheliegen, nun bei einem Differenzdruck regelventil mit Membranbetätigung als Drosselorgan
einen Drehschieber vorzusehen, der gemäß der Erfindung angeordnet ist. Es mußte zuvor erkannt werden,
welche besonderen Bedingungen bei einem solchen Differenzdruckregelventil zu erfüllen sind, um eine gute
R^gelfunktion desselben zu erzielen.
Gemäß einer einfachen und vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Drehschieber aus
einem ortsfesten, zylindrischen bzw. teilzyl ndrischen Schiebergehäuse mit einer seitlichen Öffnung und
einem drehbar in diesem Schiebergehäuse gelagerten, mit einer entsprechenden seitlichen öffnung versehenen
zylindrischen bzw. teilzylindrischen Schieber zusammengesetzt Ein solcher Drehschieber kann bequem
in der Hauptachse des Ventilgehäuses zwischen der die Ventilsitzöffnung enthaltenden Gehäusetrennwand und dem Gehäusedeckel des Ventilgehäuses eingebaut werden. Die Vorrichtung zum Verdrehen des
Schiebers kann sehr flach ausgebildet werden, beispielsweise dadurch, daß der zylindrische bzw. tei !zylindrische Schieber mittels einer an ihm befestigten
Drehwelle, die durch eine Bohrung des Gehäusedeckels geführt ist, von außen her verdrehbar ist. An dem herausragenden Ende der Drehwelle kann dann ein Zeiger
oder eine sonstige Marke befestigt sein, der bzw. die an einer auf dem Gehäusedeckel angeordneten Skala einstellbar
ist. Um den zylindrischen bzw. teilzylindrischen Schieber in seiner jeweils eingestellten Drosselstellung
fixieren zu können, kann an dem nach außen ragenden Ende der Drehwelle ein Segment mit einem bogenförmigen
Schlitz befestigt werden, durch welchen eine Klemmschraube ragt, die ir\ eine Gewindebohrung des
GehäusedeckeL einschraubbar ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausfüh- to
rungsform beispielsweise veranschaulicht.
F i g. 1 zeigt im Längsschnitt ein Differenzdruckregelventil
mit einer eingebauten Drehschiebervordrossel;
F i g. 2 zeigt eine Draufsicht in Richtung des Pfeils A der F i g. 1 auf die Zeigeremstellvorrichtung des Drehschiebers,
und
F i g. 3 zeigt einen Querschnitt nach der Linie B-C
der F i g. 1 durch den Drehschieber.
Das als Ausführungsbeispiel gewählte Differenzdruckregelventil besteht aus einem Ventilgehäuse 1,
welches durch Säulen 2 mit einem Membraugehäuse 3 verbunden ist. Der Eingangsraum 4 des Ventilgehäuses
1 ist von dem Ausgangsraum 5 desselben durch eine Zwischenwand 6 getrennt, in der die Ventildurchgangsöffnung
7 des Ventilsitzes 8 angeordnet ist. Mit dem Ventilsitz 8 arbeitet ein in dem Ausgangsraum 5 vorgesehener
Einsitzventilkegel 9 zusammen, der am freien Ende einer Ventilstange 10 befestigt ist. Die Ventilstange
10 ist mittels eines Metallfederrohres 11 abgedichtet, welches einerseits an einem Bund 12 der Ventilstange
10 und andererseits an dem durchbohrten Boden einer die Ventilstange 10 umgebenden Hülse 13 dicht
befestigt ist.
Zwischen der Hülse 13 und den Säulen 2 ist eine Ventilfeder 14 angeordnet, die sich einerseits an dem
Ventilgehäuseboden 15 und andererseits auf einem Federteller '.6 abstützt, der auf einem Bund 17 der Ventilstange
10 ruht. Der Bund 17 kann auf der Ventilstange 10 längsverschiebbar oder verschraubbar sein, um
die Spannung der Ventilfeder 14 einstellen zu können.
Die Ventilfeder 14 ist bestrebt, den Ventilkegel 9 in seine Qffnungsstellung zu ziehen. Der Federkraft wirkt
eine in dem Membrangehäuse 3 eingespannte Arbeitsmembr&n
18 entgegen, an deren Membranteller ;9 das untere Ende der Ventilstange 10 befestigt ist. Die durch
die Arbeitsmembran i8 abgeschlossene untere Kammer 20 des Membrangehäuses 3 ist durch eine Impulsleitung
21 an den Eingangsraum des Ventilgehäuses 1 angeschlossen, während die der Arbeitskammer 20 auf
der anderen Seite der Arbeitsmembran 18 gegenüberliegende, ebenfalls abgeschlossene obere Arbeitsmembran
mit dem hinter der Drosselöffnung liegenden Innenraum eines als Drosselorgan dienenden Drehschiebers
verbunden ist Das Schiebergehäuse 23 dieses Drehschiebers hat eine zylindrische bzw. teilzylindrische
Form und ist zwischen einem das Ventilgehäuse 1 oben abschließenden Gehäusedeckel 22 und der Gehäusetrennwand
6 ortsfest angeordnet. Das Schiebergehäuse 23 hat eine seitliche, verhältnismäßig große
öffnung 24. In dem Schiebergehäuse 23 ist ein zylindrischer
bzw. teilzylindrischer Schieber 25 drehbar gelagert, der ebenfalls eine seitliche, im wesentlichen der
Drehschiebergehäuseöffnung 24 entsprechende öffnung 26 aufweist.
Der zylindrische bzw. teilzylindrische Schieber 25 ist an seinem oberen, dem Ventüdurchgang 7 gegenüberliegenden
Ende mit einer Drehwelle 27 verbunden, die durch eine Bohrung des Gehäusedeckels 22 nach außen
durchgeführt ist. Das aus dem Gehäusedeckel 22 herausragende Ende der Drehwelle 27 ist mit einem Zeiger
28 verbunden, der zugleich als Handgriff ausgebildet ist. Dieser Zeiger ist an einer auf dem Gehäusedekkel
22 angeordneten Skala 29 einstellbar. Um die jeweils vorgenommene Einstellung fixieren zu können, ist
an dem herausragenden Ende der Drehwelle 27 bzw. an dem Zeiger 28 ein Segment 30 mit einem bogenförmigen
Schlitz 31 angeordnet. Durch den Schlitz 31 ragt der Schaft einer Klemmschraube 32, die in eine Gewindebohrung
des Gehäusedeckels 22 einschraubbar ist. Durch Anziehen dieser Schraube 32 wird das Segment
30 auf dem Gehäusedeckel 22 festgeklemmt, so daß der Schieber 25 in seiner eingestellten Lage festgehalten
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Differenzdruekregelventtl mit von einer Arbeitsmembran entgegen der Wirkung einer Ventil-
feder verstellbarem Ventilkegel und einem Drosselorgan, welches auf der Eingangsseite des Ventilsitzes dem Ventilkegel gegenüberliegt, dessen Arbeitsmembran von dem Differenzdruck vor und hinter dem Drosselorgan beaufschlagt wird, da- »°
durch gekennzeichnet, daß das Drosselorgan in an sich bekannter Wejse aus einem Drehschieber
(23?'25) besteht, iaus dessen hinter der Drosselöffnung (24, 26) liegendem Innenraum der
gedrosselte Impulsdruck in die eine Arbeitskammer '5 des Membrangehäuses (3) abgeleitet wird.
2. Differenzdruckregelventil nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieber aus
einem ortsfesten, zylindrischen bzw. teilzylindiischen
Schiebergehäuse (23) mit einer seitlichen öffnung
(24) und einem drehbar in dem Schiebergehäuse (23) gelagerten, mit einer entsprechenden
seitlichen öffnung (26) versehenen zylindrischen bzw. teilzylindrischen Schieber (25) besteht.
3. Differenzdruckregelventil nach Anspruch 1 und 2S
2, dadurch gekennzeichnet, daß .Jer Drehschieber
(23. 25) in der Hauptachse des Ventilgehäuses (1) zwischen der die Ventilsitzöffnung (7) enthaltenden
Gehäusetrennwand (6) und dem Gehäusedeckel (22) des Ventilgehäu^s (1) angeordnet ist.
4. Differenzdruckregelventil nach Anspruch 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daL der zylindrische
bzw. teilzylindrische Schieber (25% mittels einer an
ihm befestigten, durch eine Bohrung des Gehäusedeckels (22) geführten Drehwelle (27) von außen
her verdrehbar ist.
5. Differenzdruckregelventil nach Anspruch 4. dadurch
gekennzeichnet, daß das aus dem Ventilgehäusedeckel (22) noch herausragende Ende der
Drehwelle (27) mit einem Zeiger (28) verbunden ist, der an einer auf dem Gehäusedeckel (22) angeordneten
Skala (29) einstellbar ist.
6. Differenzdruckregelventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische bzw.
teilzylindrische Schieber (25) mittels eines an dem nach außen ragenden Ende der Drehwelle (27) befestigten,
geschlitzten Segments (30) und einer durch den bogenförmigen Segmentschütz (31) geführten
Klemmschraube (32) in jeder Drosselstellung fixierbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712110149 DE2110149C3 (de) | 1971-03-03 | 1971-03-03 | Differenzdruckregelventil |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19712110149 DE2110149C3 (de) | 1971-03-03 | 1971-03-03 | Differenzdruckregelventil |
Publications (3)
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| DE2110149A1 DE2110149A1 (de) | 1972-09-21 |
| DE2110149B2 true DE2110149B2 (de) | 1975-01-23 |
| DE2110149C3 DE2110149C3 (de) | 1975-08-28 |
Family
ID=5800421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19712110149 Expired DE2110149C3 (de) | 1971-03-03 | 1971-03-03 | Differenzdruckregelventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2110149C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0561018A1 (de) * | 1992-03-18 | 1993-09-22 | Honeywell B.V. | Membrangesteuerter Gasdruckregler mit einstellbarer Drossel |
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1971
- 1971-03-03 DE DE19712110149 patent/DE2110149C3/de not_active Expired
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| DE2110149C3 (de) | 1975-08-28 |
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