DE374806C - Ventilvergaser - Google Patents

Ventilvergaser

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Publication number
DE374806C
DE374806C DEM75163D DEM0075163D DE374806C DE 374806 C DE374806 C DE 374806C DE M75163 D DEM75163 D DE M75163D DE M0075163 D DEM0075163 D DE M0075163D DE 374806 C DE374806 C DE 374806C
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DE
Germany
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carburetor
slide
fuel
control piston
air
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Expired
Application number
DEM75163D
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English (en)
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FRANZ MISSKE
Original Assignee
FRANZ MISSKE
Publication date
Priority to DEM75163D priority Critical patent/DE374806C/de
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Publication of DE374806C publication Critical patent/DE374806C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M17/00Carburettors having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of preceding main groups F02M1/00 - F02M15/00
    • F02M17/02Floatless carburettors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Ventilvergaser. Die Erfindung bezieht sich auf Ventilvergaser (schwimmerlose Spritzvergaser). bei denen das Brennstoffabsperrventil durch einen Kolben gesteuert wird, der eine bewegliche Wand des Mischraumes bildet und die Spritzöffnungen für den Brennstoff trägt. Die Erfindung bezweckt, derartige Vergaser nach der Richtung zu vervollkommnen, daß eine möglichst feine Verteilung des Brennstoffes in der angesaugten Verbrennungsluft stattfindet. Die neue Anordnung besteht darin, daß der Steuerkolben an seinem äußeren Umfange mit einem zylindrischen Schieber verbunden ist, der mit dem zugehörigen Schieberspiegel einen ringförmigen Mischraum einschließt, in dei die Luft durch tangential gerichtete Kanäle des Schiebers eintritt, während der Brennstoff durch eine Reihe feiner, vor jedem Luftkanal mündender Spritzöffnungen des Steuerkolbens eingeführt wird. Die tangentiale Zuführung der Luft hat eine lebhafte Wirbelbildung in dem Mischraum zur Folge, so daß der Brennstoff aufs feinste zerstäubt wird. Der Schieberspiegel kann durch das Gashebelgestänge vom Führersitz aus gegenüber dem Schieber verstellt werden, so daß der Querschnitt des Wirbelraumes entsprechend der Drehzahl und Belastung der Maschine von Hand eingestellt werden kann. Der Schaft des Steuerkolbens, in dem zugleich das Brennstoffventil angeordnet ist, stützt sich in der Ruhestellung des Vergasers gegen eine Feder, deren Widerlager die Öffnung des Brennstoffventils beim Anlassen des Motors begrenzt. Das Widerlager für den Ventilschaft stützt sich seinerseits auf eine Feder, deren Spannung so bemessen ist, daß sie bei Überschreitung des der maximalen Drehzahl entsprechenden Unterdrucks nachgibt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Vergasers dargestellt.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch den Vergaser.
  • Abb. 2 ist eine Vorderansicht des Vergasers. Abb. 3 ist eine Seitenansicht gemäß Abb. i, von rechts gesehen.
  • Abb. 4 ist eine Seitenansicht gemäß Abb. i, von links gesehen.
  • Abb.5 ist eine Ansicht des Steuerkolbens, Abb. 6 ein Schnitt nach Linie A-B in Abb. j9. Abb. 7 zeigt in einem teilweisen senkrechten Schnitt den Vergaser bei Vollbelastung des Motors.
  • Das Gehäuse des Vergasers besteht aus einem knieförmigen Stutzen i und einem zylindrisehen Stutzen 2. Der Stutzen i besitzt einen Anschlußflansch 3 zur Verbindung mit dem Ansaugrohr des Motors. Der Stutzen 2 wird mittels eines Ringes 4 an die Außenluft bzw. an das Vorwärmerohr angeschlossen. Der Ring dient zur Zuführung des Brennstoffes. Er besitzt zu diesem Zweck einen Steg 5 (Abb. 3), der das Anschlußnippel6 für den Brennstoff aufnimmt. Aus der Stegbohrung 7 gelangt der Brennstoff in ein in der Achse des Stutzens 2 verlaufendes, am Steg 5 befestigtes Düsenrohr 8, dessen Mündung den Sitz für das Brennstoffventil 2o bildet. Der Eintrittsquerschnitt des Brennstoffes in das Rohr 8 kann durch eine Stellschraube g geregelt werden. An Stelle der Stellschraube kann auch ein auswechselbares Kaliber Verwendung finden. Das Ventil 20 kann in seinem hohlen Schaft 14 eingestellt und durch eine Gegenmutter 21 in seiner Lage gesichert werden. Der Schaft 14 ist einerseits in einem Ansatz 15 des Gehäusestutzens i, anderseits an dem Düsenrohr 8 geführt. Der Ventilschaft 14 steht unter der Wirkung einer Feder 16, die in einem Gehäuse a2 gelagert ist, das seinerseits unter dem Druck einer Feder 23 gegen einen Bund 24 des Stutzens 15 angedrückt wird. Das Widerlager für die Feder 23 wird durch Muttern 26 gebildet, durch deren Einstellung die Federspannung geregelt werden kann.
  • Das innere Ende des Ventilschaftes trägt einen Steuerkolben, der aus zwei Scheiben io, ii besteht. Die Scheibe io ist auf das Ende des Ventilschaftes 14 aufgeschraubt; die andere Scheibe ii ist am Umfang an der Scheibe io befestigt und deckt eine schmale Ausfräsung 17 auf der Rückseite der Scheibe io ab. Die Scheibe ii bildet zugleich eine Führungsbüchse 18 zur Führung des Ventilschaftes 14 auf dem Düsenrohr B. Der schmale Spalt 17 zwischen den Scheiben io und ix wird bei geschlossenem Ventil 2o durch das Düsenrohr 8 abgedeckt, jedoch bei einer geringen Öffnung des Ventils 20 frei. Zu diesem Zweck ist das Ende des Düsenrohrs 8 abgesetzt, so daß ein schmaler Ringraum ig entsteht.
  • Der Steuerkolben 1o, ii ist an seinem äußeren Umfang mit einem zylindrischen Schieber 12 verbunden, dessen Schieberspiegel26 am Gehäusestutzen i verschiebbar gelagert ist und vom Führerstand aus bewegt werden kann. Zu diesem Zweck ist der Schieberspiegel 26 mit zwei seitlichen Fingern 27 ausgestattet, die an Hebel 28, 29 (Abb. 4) angelenkt sind. Der längere Hebel 29 wird durch ein Gestänge an den Gashebel der Steuersäule und dem Fußhebel am Führersitz angeschlossen. Der Schieberspiegel 26 und der Steuerkolben io, ii mit seinem Schieber 12 schließen mit dem Schieberspiegel 26 einen Ringraum 30 ein (Abb. 7), in dem infolge der tangentialen Richtung der Luftkanäle 13 ein lebhafter Luftwirbel entsteht. In diesen Wirbel wird der Brennstoff durch eine Reihe feiner Spritzöffnungen 31 eingespritzt. Die Spritzöffnungen 31 sind in der Kolbenscheibe io in der Weise angeordnet, daß jedem Luftkanal 13 eine Spritzöffnung zugeordnet ist.
  • Der hohle Ventilschaft 14 dient zugleich zur Zuführung von Bremsluft. Zu diesem Zweck läßt der Verschlußkegel 2o für das Düsenrohr 8 einen Ringraum 32 frei, der durch eine Querbohrung 33 und eine Längsbohrung 34 mit dem hinteren Innenraum des Ventilschaftes in Verbindung steht. Der Ventilschaft selbst trägt am Ende ein Bremsluftkaliber 35. Die Verbindung mit der Außenluft wird durch eine Bohrung 36 des Federgehäuses 22 und Bohrungen 37 der Muttern 25 hergestellt.
  • Die Wirkungsweise des Vergasers ist folgende Bei ruhendem Motor schließt der Ventilkegel 2o den Düsenkanal 8 ab (Abb. i). Der Brennstoff ist daher abgesperrt. Der Scbieberspiegel 26 liegt an der Kolbenscheibe io an, die Luftöffnungen 13 des Schiebers i2 sind geschlossen. Soll der Motor in Gang gesetzt werden, so wird der Schieberspiegel 26 um einen kleinen Betrag mittels des Gashebels an der Steuersäule geöffnet, so daß die Luftkanäle 13 teilweise abgedeckt werden. Wird jetzt die Maschine angeworfen, so verschiebt sich unter der Wirkung des entstehenden Unterdruckes im Vergaser der Steuerkolben io, ii in der Richtung auf den Stutzen i (punktierte Lage in Abb. i), bis der Ventilschaft 14 zur Anlage an die Federbüchse 22 kommt. Dabei wird zugleich der Kegel 2o von dem Düsenrohr 8 abgehoben (Abb. 7). Der Brennstoff tritt durch die Ringräume 32, ig in den Spalt 17 zwischen den Kolbenscheiben io, ii und von hier durch die Spritzöffnungen 31 in den Ringraum 3o. Die angesaugte Verbrennungsluft tritt vom Umfang des Schiebers 12 durch die tangentialen Kanäle 13 in den Ringraum 3o und bildet hier einen lebhaften Luftwirbel. Der Brennstoff wird daher aufs feinste zerstäubt. Das Gemisch gelangt durch den Stutzen 1 in das Ansaugrohr.
  • Entsprechend der Belastung der Maschine wird der Schieberspiegel 26 mehr oder weniger zurückbewegt. Die Luftöffnungen 13 werden dadurch mehr oder weniger abgedeckt, so daß die Menge der angesaugten Verbrennungsluft steigt. Entsprechend nimmt auch der Zufluß des Brennstoffes zu.
  • Das richtige Mischungsverhältnis wird dabei bei allen Drehzahlen und Belastungen des Motors durch Bremsluft gewahrt, die durch den hohlen Ventilschaft 14 dem Brennstoff in dem Ringraum 32 beigemischt wird.
  • Bei Überschreitung der maximalen Drehzahl nimmt der Unterdruck im Vergaser einen Wert an, daß die Feder 23 nachgibt. Diese Bewegung hat eine Verschiebung des Kolbens io, ii gegenüber dem Schieberspiegel 26 zur Folge, durch die die Luftkanäle 13 abgedrosselt werden. Die Feder 23 wirkt daher als Geschwindigkeitsregler.

Claims (4)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Ventilvergaser mit einem das Brennstoffventil steuernden Kolben, der eine bewegliche Wand des Vergasermischraumes bildet und die Spritzöffnungen trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (io, ii) an seinem äußeren Umfang mit einem zylindrischen Schieber (12) verbunden ist, und daß dieser mit dem zugehörigen Schieberspiegel (26) einen Mischraum einschließt, in den die Luft durch tangential gerichtete Kanäle (13) des Schiebers (12), der Brennstoff oder ein Gemisch aus Brennstoff und etwas Luft durch eine Reihe feiner, vor jedem Luftkanal (13) mündender-Spritzöffnungen (31) des Steuerkolbens (io, ii) eintritt.
  2. 2. Spritzvergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieberspiegel (26) als Gasdrosselschieber ausgebildet ist, der den Querschnitt des Wirbelraumes, entsprechend der Drehzahl und Belastung der Maschine, von Hand einzustellen gestattet.
  3. 3. Spritzvergaser nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schaft (14) des Steuerkolbens (io, ii) und damit mittelbar das Brennstoffventil (2o) und der Steuerkolben (io, ii) in der Ruhestellung des Vergasers gegen eine Feder (22) stützt, deren Widerlager (22) die Öffnung des Brennstoffventils (2o) beim Anlassen des Motors begrenzt.
  4. 4. Spritzvergaser nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (22) für den Schaft (14) des Steuerkolbens (io, ii) gegen die Wirkung einer Feder (23) verschiebbar ist, deren Spannung so bemessen ist, daß sie bei Überschreitung des der maximalen Drehzahl entsprechenden Unterdruckes nachgibt.
DEM75163D Ventilvergaser Expired DE374806C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4021511A (en) * 1976-02-12 1977-05-03 Ford Aerospace & Communications Fuel distributor apparatus for plug-type carburetor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4021511A (en) * 1976-02-12 1977-05-03 Ford Aerospace & Communications Fuel distributor apparatus for plug-type carburetor

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